Rezension: So ’ne lange Autoschlange

Was für eine herrliche Idee hinter dem Buch „So `ne lange Autoschlange“ steckt. Da macht es richtig viel Spaß dieses Buch anzuschauen.

Alex steht mit seinem tollen Flitze-Wagen im Stau. Es geht einfach nicht vorwärts. Und natürlich ist er in diesem Stau nicht alleine. Ganz vorne tuckert langsam ein Trecker, hinter Alex kommt das Krokodil im Abschleppwagen. Auch eine Feuerwehr, eine Eisenbahn und selbst ein Elefant sind in den Stau geraten.

Fahrzeuge und Tiere

Es ist bereits schön mit den Kindern, die verschiedenen Fahrzeuge und Tiere zu sehen. Hier werden Sachen gezeigt, an denen Zweijährige großes Interesse haben. Richtig besonders wird das Buch dann aber durch das überraschende und humorvolle Ende. Klar, beim ersten Anschauen ist das eine richtige Überraschung. Die fehlt dann natürlich beim wiederholten Anschauen, was wir Erwachsene vielleicht etwas schade finden. Das macht aber gerade Kindern überhaupt nichts aus. Sie fiebern bereits auf dieses Ende hin und freuen sich, dass sie die Auflösung bereits kennen.

Die Bilder sind bunt und fröhlich, dabei aber recht klar gegliedert, und es gibt einige lustige Sachen zu entdecken. Es ist wirklich ein Buch, welches schön anzugucken ist. Hinzu kommt dann noch der gut gereimte Text, der es Kindern schnell ermöglicht an einigen Stellen selber mitzusprechen.

So ´ne lange Autoschlange“ ist ein schönes humorvolles Buch, an dem nicht nur Kinder ihre Freude haben.

So ´ne lange Autoschlange von Norman Klaar und Karsten Teich, Magellan Verlag, ISBN: 978-3-7348-1539-3, 9€

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Rezension: Löwe, Hase, Schwein – ein Tier passt hier nicht rein

In Wimmelbüchern gibt es immer jede Menge zu entdecken. Manchmal sind die Bilder dabei schon etwas zu überladen und Eltern und Kinder haben Schwierigkeiten sich zu orientieren. Dieses Problem wird man bei „Löwe, Hase, Schwein – ein Tier passt nicht rein! Mein Riesen-Such-Wimmelbuch“ nicht haben. Das Format ist zwar übergroß, aber dennoch befinden sich auf den Seiten deutlich weniger Sachen als es in vielen Wimmelbüchern üblich ist.

Ist es deshalb schlechter beziehungsweise ist es dann überhaupt noch ein Wimmelbuch? Nein, ich finde es nicht schlechter als andere Wimmelbücher und in diesem Fall kann man durchaus von einem Wimmelbuch sprechen. Es zeigt auf großen Seiten verschiedene Tiere in einer Szene und es gibt die typischen Suchaufträge. Wirklich wimmelig geht es zwar nicht zu, aber dennoch müssen die Kinder eine ganze Weile suchen, um das geforderte Tier auf der jeweiligen Seite zu finden.

Wer tanzt aus der Reihe?

Die Tiere sind hier nach verschiedenen Prinzipien zusammengefasst, was mich zunächst irritierte. Auch fehlte mir zunächst eine Auflösung der zu suchenden Tiere, aber dann habe ich doch mal den Klappentext gelesen und erfahren, dass das gesuchte Tier auf der folgenden Seite ebenfalls zu sehen ist. Es gibt also doch eine Antwort auf die Fragen. In dem Buch wird das gesuchte Tier nämlich nicht namentlich genannt. Auf jeder Seite sind Tiere zu sehen, die zu einem bestimmten Oberbegriff passen, aber jedes Mal hat sich noch ein anderes Tier dazugemogelt, z.B. hüpft über den Bauernhof ein Affe. Was mich zunächst gestört hat, ist eigentlich ganz nett. So findet man hier eben nicht einfach die Tiere nach bestimmten Lebensräumen sortiert, sondern neben den Bauernhoftieren gibt es zum Beispiel eine Seite mit Tieren, die schnell sind oder eine Seite mit gefährlichen Tieren. Bei den lustigen und ungewöhnlichen Tieren ist es natürlich Interpretationssache, wer dazugehört und wer nicht, aber letztendlich geben sich mit der Lösung „Biene“ als gewöhnliches Tier wohl die meisten zufrieden. Ansonsten bieten die Seiten eben Anlass zu Diskussionen, was ja ein schöner Nebeneffekt beim gemeinsamen Betrachten von Bilderbüchern ist.

Bei den Kindern sehr beliebt

Die Seiten wirken recht bunt, haben aber klare und flächige Strukturen. Nichts ist unruhig oder störend. Die Tiere lassen sich gut erkennen und es macht den Kindern Spaß sie zu benennen. Sie sind stolz, wenn sie hier einige Tiere widererkennen können.

Für mich war dieses Wimmelbuch auf den ersten Blick nichts besonderes, aber ich musste feststellen, dass meine Kinder dieses Buch unglaublich gerne anschauen. Vielleicht ist es der Reiz etwas herausfinden zu müssen oder einfach die Tiere zu betrachten und gemeinsam zu benennen. Es ist jedenfalls ein Buch, welches hier wirklich häufig in die Hand genommen wird.

Löwe, Hase, Schwein – ein Tier passt nicht rein! Mein Riesen-Such-Wimmelbuch von Nadine Jessler, Magelan Verlag, ISBN: 978-3-7348-1533-1, 16€

In den Wald mit Peter Wohlleben

Dank des Oetinger Verlags durften wir ein ganz tolles Wochenende erleben. Wir sind ein bisschen weiter in die Eifel hineingefahren und haben nach einer Nacht im Hotel eine Waldführung mit Peter Wohlleben gemacht, der am 25. September sein erstes Kinderbuch „Hörst du, wie die Bäume sprechen?“ im Oetinger Verlag herausbringen wird.

Für die Kinder war ja bereits das Hotel ein Highlight. Wir übernachten nicht so oft in einem Hotel und so war natürlich alles aufregend – angefangen von der Übernachtung im Zimmer bis hin zu dem leckeren Frühstücksbüffet. Außerdem gab es bei dem Hotel auch noch ein besonderes Extra: Einen eigenen Wildpark, in dem Rot-, Dam- und Sikawild lebt, und in den man mit altem Brot hineingehen und die Tiere füttern darf. Toll! Das hat den Kindern richtig gut gefallen.

  

Peter Wohlleben – Förster und Naturschützer

Peter Wohlleben kennt sich aus im Wald, immerhin leitet er einen umweltfreundlichen Forstbetrieb. Aber er möchte sein Wissen nicht für sich allein behalten, sondern auch andere für den Wald und seine Bewohner begeistern und so berichtet er schon seit Längerem in TV-Sendungen, Vorträgen und Seminaren sowie in Büchern für Erwachsene über den Wald und den Naturschutz. Nun aber soll mit seinem ersten Kinderbuch die Neugier der Kinder geweckt werden. Und dass ihm dies gelingt – persönlich sowie über das Medium Buch – kann ich nur bestätigen.

Waldführung mit Peter Wohlleben

Wir haben ihn gemeinsam mit ein paar anderen Familien bei einer Führung in seinem Wald kennen gelernt und sofort war einem klar, dass man  hier keine staubtrockenen Fakten runter gebetet bekommt, sondern dass die Kinder mit Peter Wohlleben den Wald mit allen Sinnen und spielerisch kennen lernen dürfen. Den Unterschied zwischen verschiedenen Bäumen haben sie anhand ihrer Blätter geschmeckt, mit Hilfe von Blättern haben sie versucht die Rehrufe nachzumachen und bei einem Zapfen-Versteck-Spiel konnten sie erfahren, wie es einem hungrigen Eichhörnchen im Winter geht, dass sich vielleicht nicht mehr an seine Eichelverstecke erinnern kann.

Peter Wohlleben zeigt den Kindern, wie man das Rufen eines Rehs nachmachen kann

 

Bücherwürmchen sucht als Eichhörnchen ein Versteck für seine Zapfen

Die Kinder staunten über das „Internet“ des Waldes, welches sich unter dem Laub befindet: Überall wird der Boden mit Pilzfäden durchzogen, die Informationen weitergeben. Witzig fanden sie das „Klopapier“ im Wald, welches sie auch für ihre dreckigen Matschfinger gebrauchen konnten (=Moos), und dass die Bäume nur einmal im Jahr ihr „großes Geschäft“ erledigen: Alle Stoffe, die der Baum nicht benötigt, landen in den Blättern, die im Herbst von den Bäumen fallen.

Bei der Benutzung des „Wald-Klopapiers“ als Handtuch entdeckt Bücherwürmchen einen Teil des „Waldinternets“

Sehr viel Spaß hatten die Kinder auch, als Peter Wohlleben sie dazu aufforderte, einmal richtig laut zu brüllen. Ups, ist das im Wald überhaupt erlaubt? Dann bekommen doch alle Tiere Angst! Ja, es ist erlaubt, denn die Tiere bekommen gar keine Angst. Sie wissen, dass es nur harmlose Kinder sind und sie können ja auch genau hören, wo sich diese befinden.

Hinzu kamen noch ein paar weitere nette Waldspiele sowie immer wieder Informationen zu Bäumen oder Tieren. Die Kinder fanden es unglaublich spannend und waren richtig traurig, als die Führung dann zu Ende war, was ich gut verstehen kann, denn es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht.

Peter Wohlleben

Kinderbuch von Peter Wohlleben

Zum Glück durften wir aber bereits das Buch „Hörst du, wie die Bäume sprechen?“ mit nach Hause nehmen, welches zu Hause direkt herausgenommen wurde. Bücherwürmchen war nun Feuer und Flamme und wollte zusammen mit mir ganz viel in dem Buch lesen. Und wisst ihr, was das Tolle ist? Das Buch ist genauso wie die Waldführung! Hier wird Wissen nicht langweilig präsentiert, sondern kindgerecht weitergegeben. Die Themen, die Kinder interessieren werden hier aufgegriffen und locker und lebendig verarbeitet. Hier findet man z.B. auch das „große Geschäft“ der Bäume sowie das Pilzinternet der Bäume wieder. Und auch Themen, über die man bei der Waldführung nichts gehört hat, werden ähnlich bearbeitet. Vieles wird mit dem Menschen verglichen, so dass alles gut verständlich ist. Kinder kommen ins Staunen und werden neugierig. Und wenn sie daraufhin so schnell wie möglich in den Wald möchten, dann liefert das Buch auch direkt noch ein paar Ausprobier-Ideen mit (z.B. auch das Nachmachen der Rehlaute), die sich leicht umsetzen lassen und den Waldbesuch ähnlich wie die Waldführung werden lassen.  Neben diesen Ideen bekommen die Kinder auch Tipps, worauf sie im Wald das nächste Mal achten können. Dies hilft ihnen, ihr neu erworbenes Wissen besser zu verstehen und in der Natur wiederzuerkennen.

Kinderfragen und interessante Antworten

Besonders schön ist, dass die Themen anhand von Kinderfragen behandelt werden: Was lernen Baumkinder in der Schule? Gibt es mutige Bäume? Wovor haben Bäume Angst? Was erzählen Vögel? Wer ist der beste Detektiv? Wie merken Bäume, dass der Frühling kommt? Wem gehört der Wald? Was machen Bäume nachts?

Das macht es für Kinder richtig spannend. Ich weiß nicht, ob ein anderes Naturbuch meinen Sohn genauso gefesselt hätte oder ob er grundsätzlich etwas über Bäume hätte erfahren wollen. Diese Fragen aber fand er fast alle so interessant, dass ich ihm Doppelseite für Doppelseite vorlesen musste (pro Doppelseite wird eine Frage behandelt). Das sind Fragen, die die Kinder interessieren. Vor allem, wenn sie dann auch merken, dass die Antworten ebenso spannend sind, was unter anderem daran liegt, dass kindgerecht auf sie eingegangen wird. Aber letztendlich macht dieses Buch auch Erwachsenen viel Freude und ich selbst lerne eigentlich bei jeder Frage noch etwas dazu.

Das Buch ist mit farbigen Fotos und Zeichnungen ausgestattet, so dass man direkt sehen kann, was mit den „Pickeln“ der Bäume oder der „Spechtflöte“ gemeint ist. Aber auch das Aussehen verschiedener Tiere und Bäume wird so veranschaulicht.

Hörst du, wie die Bäume sprechen?“ ist ein richtig tolles Buch und ich kann es einfach nur allen Familien mit Kindern ab etwa 6 Jahren empfehlen. Ja, für uns hat dieses Buch durch die Waldführung von Peter Wohlleben eine besondere Bedeutung, aber ich denke, dass dieses Buch durch seine unheimlich gute Aufmachung auch alle anderen begeistern wird.

Hörst du, wie die Bäume sprechen? – Eine kleine Entdeckungsreise durch den Wald von Peter Wohlleben, illustriert von Stefanie Reich, Oetinger Verlag, ISBN: 978-3-7891-0822-8, 16,99€ (Erscheinungstermin: 25.9.2017)

 

Rezension: Guck mal, wer lebt im Wald?

Kann man aus einem Sachbuch ganz ohne Text etwas lernen und erfahren?  Was lässt sich alles allein durch Bilder erklären?

Antworten auf diese Fragen bekommt man in dem Naturführer in Bildern „Guck mal, wer lebt im Wald?“ Ja, das kann man und zwar eine ganze Menge!

Toller Aufbau

Das Buch ist unglaublich toll aufgebaut. Es stellt 10 Tiere genauer vor und zwar immer nach dem selben Schema und mit Hilfe von Symbolen, die anzeigen, worüber man gerade informiert wird: Die Tiere werden in Komplett- und Detailansichten gezeigt, man erfährt etwas über ihre Größe und über ihre Lebensräume, es wird gezeigt, was die Tiere fressen und wer ihre Fressfeinde sind, man kann ihre Entwicklung nachvollziehen und sehen wie sie sich im Laufe der Jahreszeiten verhalten, man sieht, welche Tiere mit ihnen verwandt sind und man bekommt sogar zu jedem Tier eine Mitmach-Idee oder Anregung.

Die Reihenfolge dieser Symbole ist bei jedem Tier die gleiche, so dass Kinder sich die Tiere schnell selbst erschließen können. Im Buch wird vorgeschlagen, dass man zwei Tiere gemeinsam mit dem Kind bespricht und es sich im Anschluss daran die anderen Tiere zunächst selbst erschließt. Das klappt auch tatsächlich sehr gut.

Durch Bilder lernen

Sehr spannend finde ich es, dass Kinder mit dieser Art von Buch überhaupt kein Problem haben. Es fällt ihnen nicht schwer, die Informationen aus den Bildern zu entnehmen. Uns Erwachsenen geht es da ganz anders. Am Anfang des Buches hätte man es deutlich lieber, wenn einem die Bilder noch in Worten erklärt werden. Dieses Gefühl lässt aber nach, wenn man sich länger mit dem Buch beschäftigt. Und am Ende des Buches bekommt man zumindest noch die dargestellten Tiere und Pflanzen namentlich genannt, was sehr hilfreich ist, um Nahrung, Fressfeinde etc. korrekt benennen zu können.

Es ist sehr interessant, wie gut Kinder die Informationen aus dem Buch aufnehmen und sie auch direkt miteinander vergleichen. Dieses Buch wird nicht nur konsumiert, sondern Kinder denken hier aktiv mit. Sie stellen zum Beispiel Parallelen zwischen verschiedenen Tieren fest oder sehen wie Nahrung und Fressfeinde zweier Tiere miteinander zusammenhängen.

Kindgerechte Darstellungen

Die Bilder sind klar strukturiert und man kann alles gut erkennen. Sie sehen nicht wie Fotos aus, sondern eher wie am Computer hergestellte Bilder, aber es sind dennoch realistische Darstellungen, die den Blick auf das lenken, was gezeigt werden soll. Sehr gut gefällt mir, dass auch die Größe über Bilder angezeigt wird und zwar wird das Tier zum Beispiel im Verhältnis zu einem Geldstück oder einem Bleistift gezeigt.

Mitmachideen können kleine Basteleien sein, aber es wird auch gezeigt, dass eine Kröte, die man in die Hand genommen hat, wieder freigelassen werden soll und man sich anschließend die Hände waschen muss.

Guck mal, wer lebt im Wald?“ ist ein äußerst empfehlenswertes Buch. Es wendet sich vor allem an Kinder im Kindergartenalter, aber auch jüngere Grundschulkinder lernen aus dem Buch noch einiges. Und wir Erwachsene lernen bei dem Buch ebenfalls, dass es nicht immer erklärender Worte bedarf um etwas zu verstehen. Auch Bilder tragen jede Menge Informationen.

Guck mal, wer lebt im Wald? Naturführer in Bildern, entwickelt von der Deutschen Wildtier Stiftung, Lektorat Sarah Roller und Julia Chin, Produktion Charlotte Stiefel, neunmalklug Verlag, ISBN: 978-3-945677-06-3, 15€

Faszinierende Tierwelt mit poetischen Texten

Vor ein paar Jahren hat mich bereits das Buch „Mein erstes großes Buch von der Natur“ begeistert. Ein wunderschönes Buch, welches man sich einfach immer wieder gerne anschaut. Die Bilder sind toll und die Texte in einer schönen, klingenden Sprache geschrieben. Und nun gibt es das Buch „Mein erstes großes Buch der Tiere“ im gleichen Stil. Und ich glaube, ich finde es sogar noch ein bisschen besser.

Beeindruckende Bilder

Die Bilder der Tiere, die hier gezeigt werden, sind unglaublich beeindruckend. Jedes Mal beim Anschauen staunt man wieder über die wunderschönen Tiere, die einen ganz tief berühren. Man möchte beinahe jubeln über die Wunder des Lebens. Hinzu kommen poetische Texte, die uns die Tiere oder eine Eigenschaft der Tiere ein wenig genauer vorstellen. Die Texte sind in einer ganz besonderen Form als eine Art Gedichte (mit und ohne Reime) verfasst, aber dennoch sind sie nicht einfach nur zum Genießen, sondern sie vermitteln einem auch durchaus interessante Details und Wissen. Vor allem aber wird einem dabei die Vielfalt der Tierwelt wieder einmal bewusst und man kann dieses Buch einfach nur staunend zu klappen um es dann ganz schnell wieder zu öffnen und sich noch einmal die tollen Bilder und den einen oder anderen Texte zur Gemüte zu führen.

Besonderheiten der Tiere

Bei den Wölfen wird ihr Geheule thematisiert – genau der Punkt, den Kinder auch faszinierend finden. Der Biber baut natürlich einen Damm, aber wir dürfen auch einen Blick in die spannende Behausung der Ameisen werfen. Die Käfer überzeugen in ihrer Vielfalt mit bunten Farben und unterschiedlichen Formen und bei den Zebras wird die Frage aufgeworfen, ob die Streifen schwarz auf weiß oder weiß auf schwarz sind. Die Quallen lassen sich im Strom treiben, die Störche haben wieder einen Platz im Land gefunden und die Seepferdchenväter kümmern sich um den Nachwuchs. Große und kleine Tiere, bekanntere und exotische – ganz verschiedene Tiere haben Eingang in dieses Buch gefunden. In dieses faszinierende Buch über die Tierwelt. Ein Buch, welches Groß und Klein (ab circa 6 Jahren) immer wieder gerne anschauen.

Mein erstes großes Buch der Tiere von Nicola Davies und Petr Horacek, übersetzt von Ebi Naumann, Aladin Verlag, ISBN: 978-3-8489-0126-5, 25€

Ab in den Zoo zu Pia Pinselohr und ihren Freunden

Vor Kurzem habe ich die Edition Pastorplatz besucht und euch hier auf meinem Blog von dem Besuch berichtet. Ihr wisst also schon, dass ich die Bücher aus diesem Verlag besonders gerne mag, denn sie sind einfach wunderschön gemacht.  Aber nun habe ich DAS Buch in dem Verlag entdeckt, welches mein Herz sofort erobert hat: „Pia Pinselohr“.

Das Buch ist einfach sooo toll! Allein die drei Hauptfiguren, das Pinselohrschwein Pia, das Alpaka Alfred und das lispelnde Erdmännchen Eddie, sind schon genial. Erdmännchen sind unglaublich süß und mit Pinselohrschweinen verbinde ich unsere ersten Tierparkbesuche in Aachen mit Bücherwürmchen. Es steht auch für seine unglaubliche Sprachentwicklung. Während andere Kinder in seinem Alter im Tierpark noch auf irgendetwas zeigten und „Da!“ sagten, sagte Bücherwürmchen: „Ich möchte zu den Pinselohrschweinen.“ Wie schön also, dass es ein Kinderbuch mit einem Pinselohrschwein gibt. Okay, es gibt schon die Geschichten von Tafiti und seinem Freund dem Pinselohrschwein Pinsel und Bücherwürmchen dachte auch zunächst, dass dieses Buch von den beiden Freunden handelt, aber erstens kann es von diesen Tieren ruhig noch mehr Bücher geben und zweitens ist „Pia Pinselohr“ etwas ganz besonderes. Das zeigte sich allein daran, dass ich das Buch Bücherwürmchen direkt zwei Mal vorlesen durfte, was bei ihm in letzter Zeit nicht mehr so häufig vorkommt.

Wunderschöne Gestaltung

Die Bilder in dem Buch überzeugen in ihrer Liebenswürdigkeit. Man spürt beim Anblick der Bilder die Sorgfalt und Liebe, die in ihnen steckt. Die Tiere sind niedlich gezeichnet, aber sie wirken dabei überhaupt nicht kitschig. Ihre Gesichtsausdrücke und ihre Körperhaltung spiegelt das Geschehen in der Geschichte perfekt wider.

Schön ist auch in diesem Buch die farbliche Unterscheidung der Sprecher, die wir bereits aus den anderen Büchern des Verlags kennen. Das sieht nicht nur gut aus, es hilft auch ungemein beim Vorlesen des Textes, denn so kann man auch beim ersten Vorlesen die Sprecher direkt unterscheiden und mit unterschiedlichen Stimmen vorlesen.

Spannende Zoo-Geschichte

Aber auch die Geschichte ist rund und überzeugend. Pia, Alfred und Eddie sind gute Freunde. Sie halten immer zusammen und ertragen gemeinsam die Gemeinheiten der großen Tiere wie Elefant, Tiger und Eisbär. Aber sie haben auch noch jemanden auf ihrer Seite: Tierpfleger Theo gibt den Dreien bei der Fütterung immer noch eine Extra-Streicheleinheit. Allerdings ist Theo schon alt und er hat nun seinen letzten Arbeitstag. Die Tiere sind traurig, aber bestimmt wird der neue Tierpfleger auch nett sein. Ist er aber nicht. Er kümmert sich nur schlampig um das Allernotwendigste und zwingt den großen Tieren Kunststücke auf. Pia, Alfred und Eddie sind verzweifelt. Was sollen sie nur tun? Wenn doch nur Theo mal vorbei käme. Eines Tages erfährt Pia durch Zufall, dass sie als Pinselohrschwein schwimmen und tauchen kann und so steht ihr Entschluss fest: Über Bach und Fluss wird sie zu Theo gelangen und ihn in den Zoo bringen…

Das Buch bietet also einiges an Spannung. Bücherwürmchen wird richtig wütend auf den neuen Tierpfleger und fiebert ordentlich bei Pias Plan mit. In dem Buch geht es um Freundschaft, Verzeihen können und den Mut, Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Es spricht aber auch ansatzweise Themen wie Tierschutz und artgerechte Tierhaltung an. Die Tiere werden etwas vermenschlicht dargestellt, aber dennoch geht es um das richtige Futter und Eigenschaften der Tiere und es richtet sich ganz klar gegen Dressur von Tieren.

Uns hat das Buch „Pia Pinselohr“ voll und ganz überzeugt und wir können es nur weiterempfehlen. Auf den Seiten ist bereits recht viel Text, aber da es so reich farbig bebildert ist, würde ich es Kindern ab 4/5 Jahren genauso wie ein ausführliches Bilderbuch vorlesen. Es eignet sich aber natürlich auch für etwas ältere Kinder (ab circa 8 Jahren) zum Selberlesen.

Pia Pinselohr, Text von Gordon Detels, Illustrationen von Mele Brink, Edition Pastorplatz, ISBN: 978-3-943833-19-5, 16€

Der Kölner Zoo für die Kleinsten

Neulich haben wir einen Ausflug in den Kölner Zoo gemacht. Besonders begeistert war Büchermäuschen von den Pavianen mit dem roten Po. Als ich dann im Zoo-Shop gesehen habe, dass sich in dem Pappbilderbuch „Mein 1. Kölner Zoo-Buch“ eine Doppelseite den Pavianen auf ihrem Affenfelsen widmet, musste ich es natürlich kaufen.

Überhaupt ist dieses Büchlein klasse um mit kleinen Kindern den Zoobesuch noch mal Revue passieren zu lassen. Dafür eignet sich natürlich auch das Zoowimmelbuch, aber hier nimmt man einzelne Tiere in Augenschein und kann so gut ein paar Tiernamen und Begriffe rund um den Zoo im Wortschatz des Kindes verankern. Die Beschriftungen der Bilder geben dazu Anregungen. Zum einen werden die Tiere benannt und zum anderen werden Wörter wie „klettern“, „Futter“ und „baden“ aufgegriffen.

Auf den Seiten begleiten wir ein Mädchen durch den Zoo, welches sich begeistert verschiedene Tiere anschaut. Die Tiere sin ein wenig niedlich und vermenschlicht gezeichnet, man erkennt sie aber sehr gut. Es ist ein fröhliches Buch, welches man sich gerne anschaut.

Schöne Tierauswahl für Kinder

Die Auswahl der Tiere gefällt mir sehr gut. Zwar sind hier auch etwas unbekanntere Tiere wie der Ameisenbär oder das Tapir abgebildet, aber vor allem sind hier viele Tiere vertreten, die im Zoo Eindruck auf die Kinder machen. Neben den Pavianen kann Büchermäuschen hier u.a. auch die Gorilla, die Elenfanten und die Seelöwen wiederentdecken. Dass bei den Bauernhoftieren auch das Maskottchen Hannes vom 1. FC Köln dabei ist, freut unseren Großen, da sein Freund Köln-Fan ist und er selbst gerade alles rund um Fußball spannend findet.

Als kleines Extra gibt es auf jeder Seite eine lustige Maus zu entdecken, die sogar im Aquarium taucht.

Insgesamt ist „Mein 1. Kölner Zoo-Buch“ ein sehr schönes Pappbilderbuch für alle kleinen Zoobesucher. Ich finde es klasse, wenn man sich mit einem Bilderbuch an einen Ausflug erinnern kann, so bleibt einem einerseits der Zoobesuch in lebendiger Erinnerung und andererseits hat das Buch eine besondere Bedeutung, was zum Anschauen und Sprechen motiviert.

Mein 1. Kölner Zoo-Buch von Gaby van Emmerich, J.P. Bachem Verlag, ISBN: 978-3-7616-3050-1, 6,95€

 

Sticker-Pixi-Bücher

Die Pixi-Challenge läuft seit gut einem Monat und bei vielen Teilnehmern gibt es bereits interessante Berichte zu lesen. Auch ich möchte euch in diesem Jahr immer mal wieder ein paar Pixibücher vorstellen und dabei insbesondere die Bandbreite an Pixibüchern vorstellen.

Heute soll es um die Sticker-Pixi-Bücher gehen, von denen wir die Titel „Zu Hause“ und „Im Zoo“ haben. Diese Pixi-Bücher haben wir gerade erst entdeckt. Interessanterweise haben sie weniger Seiten als die üblichen Pixis, dafür befindet sich in der Buchmitte eine Doppelseite mit Stickern. Mit diesen Stickern kann man die übrigen Buchseiten vervollständigen. So kann man zum Beispiel im Zoobüchlein eine weitere Ente zum Teich kleben oder die Zoobesucher an die Gehege stellen und in dem Buch „Zu Hause“ kann das Kind das Bobbycar in den Garten kleben und den Salat auf den Tisch stellen. Das macht den Kindern sehr viel Freude. Allerdings wünschte sich mein Sohn noch weitere bestimmte Aufkleber von Dingen, die seiner Meinung nach auf den Bildern noch fehlten. Das liegt teilweise aber auch daran, dass die Kinder die Sticker nicht immer an die vermutlich dafür vorgesehene Stelle kleben, sondern sie an einem anderen Ort passender finden, was sie auch meist logisch begründen können.

Kurze Texte

Der Text in diesen Pixis ist sehr kurz gehalten. Hier geht es scheinbar mehr um die Beschäftigung mit den Stickern, wobei der Text manchmal den Kindern eine Hilfestellung gibt, welche Sticker für die jeweilige Seite passend sind. Allerdings erwartete mein Sohn durch diese Texte auch bestimmte Aufkleber, die es dann aber nicht gab. Insgesamt treten die Texte in diesen Pixibüchern aber eindeutig in den Hintergrund und die Kinder haben zunächst auch wenig Lust die Fragen zu beantworten, die dazu anregen möchten, sich die Bilder genau anzuschauen. Dazu haben sie erst dann Ruhe, wenn die Sticker aufgeklebt sind, wobei bei manchen Kindern mit dem Abschluss dieser Tätigkeit das Pixibuch auch bereits uninteressant wird. Die Bilder sind zwar freundlich und ansprechend gestaltet, aber der Inhalt selbst ist eben dann doch recht gering. Dennoch bieten die Pixibücher für eine Autofahrt oder im Urlaub eine schöne Beschäftigung für Kinder, bei der sie auch überlegen müssen, was wie zusammen passt- wieder einmal ein guter Anlass um mit Kindern ins Gespräch zu kommen und Sachen und Zusammenhänge zu benennen.

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Mein Sticker-Pixi: Zu Hause von Laura Leintz, illustriert von Dirk Hennig, Carlsen Verlag, Pixi-Serie 234, Nr. 2127

Mein Sticker-Pixi: Im Zoo von Laura Leintz, illustriert von Ursula Weller, Carlsen Verlag, Pixi-Serie 234, Nr. 2123

Kindermagazin für WWF-Spende

Anfang des Jahres habe ich einige Zeitschriften für Kindergartenkinder vorgestellt. Diese Reihe hat nun eine Weile pausiert (abgesehen von den Gecko-Vorstellungen), aber sie wird nun fortgesetzt.

Heute möchte ich euch „Lilu Panda“ vorstellen, ein ganz besonderes Heft für das es kein normales Abo gibt, sondern welches man im Prinzip als Geschenk für eine Spendenmitgliedschaft bei WWF bekommt. Das heißt, man spendet monatlich mindestens drei Euro und dafür bekommt das Kind dann sechs Mal im Jahr das Kindermagazin.

Lilu Panda“ (für Kinder bis sieben Jahren) ist mit seinen 24 Seiten ein relativ dünnes Heftchen. Thematisch dreht sich natürlich alles um Tiere. Verschiedene Tiere werden kindgerecht und bildreich (teils mit Fotos, teils mit Zeichnungen) vorgestellt, wobei sich jedes Heft auf ein bestimmtes Tier konzentiert, welches man auch auf dem jeweiligen Titelbild sehen kann. Die Hefte bieten allerdings mehr als Sachinformationen. Die Kinder können ebenfalls rätseln und Bilder ausmalen. Sie erhalten Basteltipps, die leicht umzusetzen sind, und es gibt eine Vorlesegeschichte zu der teilweise namhafte Illustratoren die Bilder geliefert haben.

Lilu Panda ist ansprechend (abgesehen von ein paar Rechtschreibfehlern) und wirklich kindgerecht aufgemacht. Bücherwürmchen hat sich die Hefte gerne vorlesen lassen, allerdings waren wir immer viel zu schnell mit einem Heft durch. Aber die Bastelvorschläge warten ja noch auf ihre Umsetzung. Die lustigen Papierschnipsel-Tiere möchte ich auf jeden Fall noch ausprobieren.

Wer gerne etwas für den Natur- und Tierschutz tun möchte und gleichzeitig nach einer Zeitschrift fürs Kind sucht, für den ist Lilu Pana sicherlich interessant. Wer jedoch „nur“ eine gute Zeitschrift haben möchte, müsste für Lilu Panda einen vergleichsweise hohen Preis bezahlen, denn man spendet ja jeden Monat Geld, erhält aber nur alle zwei Monate ein Magazin.

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Lilu Panda erscheint sechs Mal im Jahr, man spendet jeden Monat mindestens 3 € an WWF

Mit Biotologe Yann um die Welt reisen und Abenteuer erleben

Kinder, vor allem Jungen, lieben Abenteuer. Vielleicht wird nicht jedes Kind wild durch Wälder turnen, über Berge klettern, tauchen, sich wilden Tieren nähern, aber das muss man ja auch nicht. Zumindest nicht, so lange man ein tolles Abenteuer auch im Buch erleben kann, das einen ganz in den Bann zieht und vielleicht eine kleine Sehnsucht in einem weckt, selbst als großer Abenteurer in die Welt zu ziehen. Oh ja, ich glaube, egal ob die eigenen Kinder selbst eher ruhig oder lebendig sind, sie alle werden wohl den fünfjährigen Biotologen Yann (laut Yann ist ein Biotologe jemand, der Tiere, Pflanzen und Länder erforscht), der mit seinen Welt um die Welt reist und spannende Abenteuer erlebt, ein wenig beneiden. Aber zum Glück dürfen wir in Fotobilderbüchern ja über seine Erlebnisse lesen. Bücherwürmchen dachte erst, dass es sich  um langweilige Bücher handelt, denn von außen sieht man ja kaum mehr, als dass es sich um ein Buch mit Fotos handelt – für Bücherwürmchen nicht unbedingt spannend. Doch Biotologe Yann zeigt uns nicht einfach nur Fotos von den Tieren und Pflanzen, denen er überall auf der Welt begegnet ist, nein, er erzählt uns von ganz besonderen Abenteuern, die er gemeinsam mit den Tieren erlebt hat. Er war tatsächlich an all diesen Orten, aber bei den erzählten Abenteuern kommt dann noch eine Portion Fantasie hinzu.

Es gibt zwölf Bücher, in denen die Abenteuer von Yann erzählt werden. Drei davon haben wir gelesen: Die Abenteuer in Brandenburg, auf Galápagos und in der Serengeti. Yann staut mit Hilfe des Bibers das Wasser, damit es um das Nest des Kranichs wieder nass wird, er sucht auf Galápagos einen Piratenschatz und fliegt mit einem Heißluftballon über die Serengeti, versteckt sich vor Leoparden und muss zurück zum Lager finden. Bei Yann geht es immer spannend zu. Zum Glück bekommt er bei seinen Abenteuern aber auch stets Hilfe von den Tieren, mit denen er sich in den Büchern unterhalten kann. Die Tiere sprechen dabei immer in Reimen. Ich finde es gut, dass Yann in den Büchern mit den Tieren in Kontakt tritt, denn auf diese Weise schauen sich die Kinder, die genannten Tiere im Buch aufmerksam an, was sie ansonsten nicht unbedingt tun würden. So aber lernen sie ganz nebenbei verschiedene Tierarten und ihre Lebensräume kennen. Am Ende des Buches können Interessierte dann noch Informationen u.a. zu Flora und Fauna, zur Gefährdung der Umwelt und zum Umweltschutz erlesen.

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Mir gefallen die Bücher und die Abenteuer von Yann insgesamt sehr gut. Das Konzept ist gut umgesetzt. Neugierde wird geweckt, die Abenteuerfreude wird angesprochen, es werden tolle Fotos gezeigt und es werden Geschichten erzählt, die Kinder gespannt verfolgen. Natürlich ist nicht jedes Abenteuer gleich logisch aufgebaut und genauso spannend. Die Piratensuche kommt mir sehr inszeniert vor und der Weg bis zum Schatz ist, meines Erachtens, nicht so sonderlich spannend. Dafür passiert in der Serengeti einiges. Hier erlebt Yann nicht nur den Heißluftballonflug, sondern muss sich auch vor wilden Tieren in acht nehmen. Die Erlebnisse in der Uckermark in Brandenburg kommen dahingegen vermutlich den eigenen Erfahrungen in der Natur am nächsten.

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Letztendlich ist aber die gesamte Reihe (zumindest soweit ich sie kenne) empfehlenswert, vor allem wenn man berücksichtigt, dass die Interessen der Kinder ja auch unterschiedlich sind. Bücherwürmchen hat sich z.B. von dem meines Erachtens eher schwächerem Galápagos-Abenteuer dazu inspirieren lassen, sich eine eigene Schatzsuche auszudenken, während das Serengeti-Abenteuer zwar für gut befunden, aber ansonsten kommentarlos zur Seite gelegt wurde.

Weitere Informationen zu den Büchern und zu dem Projekt findet ihr auf der Homepage www.tlelebooks.de. Hier seht ihr auch, welche weiteren Abenteuer Yann erlebt hat.

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6. Abenteuer auf Galápagos – Biotologe Yann forscht nach dem Piratenschatz von Agnes Gramming-Steinland, Fotos von Jim Gramming, Tlelebooks, ISBN: 978-3-944275-05-5, 14,50€

7. Abenteuer in der Serengeti – Biotologe Yann hebt ab von Agnes Gramming-Steinland, Fotos von Jim Gramming, Tlelebooks, ISBN: 978-3-944275-06-2, 14,50€

12. Abenteuer in Brandenburg – Biotologe Yann baut mit dem Biber von Agnes Gramming-Steinland, Fotos von Jim Gramming, Tlelebooks, ISBN: 978-3-944275-05-5, 14,50€