Jugendrezension zu „Wir beide wussten, es war was passiert“

Der bereits mit dem Deutschen Jugendpreis nominierte Roman „Wir beide wussten, es war was passiert“ ist abwechslungsreich, ungewohnt und mit wertvollen Botschaften zwischen den Zeilen gesegnet, einfach nur toll.

Das Buch besteht aus ein bis drei Seiten langen Texten, die aussehen wie Gedichte. Reimen tut sich hier jedoch nichts, die einzelnen Texte aus mehreren Erzählperspektiven sind kurz, knackig und schlichtweg ergreifend. Sobald man sich erst mal an den Schreibstil gewöhnt hat, liest sich der Roman flüssig und man will ihn kaum noch aus der Hand legen. Zwei der drei Personen, aus dessen Perspektiven geschrieben wird, sind äußerst charakterstark und treffen aufeinander. Die beiden verleihen dem Buch an manchen Stellen Pfeffer, Hoffnung, aber auch tiefschürfende Melancholie. Durch die dritte Perspektive, ein Mädchen, wird für alle potenziellen Leser, egal welchen Geschlechts, der Roman interessant und lesenswert.

Nach der bereits erwähnten kurzen Eingewöhnungszeit habe ich das Buch mit Freude und tiefem Ergreifen gelesen. Die verschiedenen Charaktere und ihre Geschichten haben mich begeistert und teilweise innerlich verstummen lassen. Ich empfehle das Buch jedem ab 14 Jahren und dem Zeitpunkt, an dem man bereit ist, Neues einzugehen und für kurze Zeit in eine andere Seite unserer doch so schönen Welt einzutauchen.

Lisa, 14 Jahre, Teilnehmerin der Schreibwerkstatt zu:

Wir beide wussten, es war was passiert von Steven Herrick, übersetzt von Uwe-Michael Gutzschhahn, Thienemann Verlag, ISBN: 978-3-522-20219-0, 14,99€

Mehr über den Inhalt des Buches findet ihr in meiner Rezension zu dem Buch.

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Poetischer Jugendroman: Wir beide wussten, es war was passiert

Drei völlig unterschiedliche Personen und doch finden sie auf wundersame Wege zusammen. Billy, ein Junge, der von seinem alkoholkranken und gewalttätigen Vater davon gelaufen ist, Caitlin, ein Mädchen, das von seinen reichen Eltern auf eine Privatschule geschickt wird und Old Bill, ein scheinbar obdachloser Mann, der in seinem Leben viel Leid ertragen musste.

In dem Buch „Wir beide wussten, es war was passiert“ wird die Geschichte bzw. das Zusammentreffen dieser drei Figuren erzählt. Im Mittelpunkt steht Billy, der anfängt seine Geschichte zu erzählen, doch im Verlauf des Buches übernehmen auch Caitlin und Old Bill die Erzählerrolle. Auf seiner Flucht von zu Hause kommt Billy nach Bendarat, wo er in einem stillgelegten Eisenbahnwaggon Unterschlupf findet und so zum Nachbarn von Old Bill wird, der ebenfalls in einem alten Waggon untergekommen ist. Seinen Hunger stillt Billy mit den Resten, die andere Gäste bei McDonald’s liegen gelassen haben. Auf diese Weise lernt er Caitlin kennen, die sein Verhalten beobachtet hat, es aber beim Wischen des Bodens – und einem freundlichen Lächeln – belässt. Und obwohl alle drei Personen aus ganz anderen Welten kommen, so ist zwischen ihnen sofort eine Verbindung da, zwischen Billy und Old Bill und zwischen Billy und Caitlin. Verbindungen, die zu besonderen Beziehungen heranwachsen.

Außergewöhnliche Form eines Romans

Das Buch „Wir beide wussten, es war was passiert“ ist ein leises Buch. Die Geschehnisse werden von verschiedenen Personen in sehr kurzen Kapiteln erzählt, so dass kaum wörtliche Rede vorkommt. Jedes Kapitel ist in der Form eines Gedichtes niedergeschrieben, so dass alles eine poetische Form mit schönem Sprachklang annimmt, aber dennoch wird in aller Knappheit eine fortlaufende Geschichte erzählt. Die gewählte Form, die für den Text an sich nicht zwingend notwendig ist, macht das Buch zu etwas Besonderem. Es ist keine Geschichte, die einen direkt überwältigt, dafür ist alles zu knapp und ruhig geschrieben, aber dennoch beschäftigt man sich mit ihr auch über das Lesen hinaus.

Kommt es bei der Zielgruppe an?

Mir hat das Buch insgesamt gefallen, aber ich befürchte, dass die Versform der Erzählung ein Problem sein könnte. Das Cover des Buches, das nichts verrät, macht in Zusammenhang mit dem Titel „Wir beide wussten, es war was passiert“ neugierig und lässt Jugendliche nach diesem Buch greifen. Auch der Klappentext klingt verheißungsvoll. Er ist genau in der gleichen Form abgedruckt, wie er auch im Buch erscheint, aber diese besondere Form nimmt man an dieser Stelle nicht wahr. Dann aber schaut man in das Buch und sieht nur kurze Texte in Versform. Hm! Nicht unbedingt das, worauf man sich beim Lesen eines Buches freut. Und schon wird das Buch wieder zur Seite gelegt. Schade! Trotzdem hoffe ich, dass dieses Buch bei dem einen oder anderen Jugendlichen ab 13 Jahren eine Chance bekommt. Es ist eine schöne, kleine Geschichte über Liebe, Freundschaft und das Überwinden von Grenzen.

Und mein Wunsch erfüllt sich tatsächlich, denn eine Teilnehmerin der Schreibwerkstatt hat sich für dieses Buch entschieden. Morgen dürft ihr von ihren Eindrücken dazu lesen.

Wir beide wussten, es war was passiert von Steven Herrick, übersetzt von Uwe-Michael Gutzschhahn, Thienemann Verlag, ISBN: 978-3-522-20219-0, 14,99€

 

Valentinstag mit Franz

Der Franz liebt viele Menschen“ und ich liebe den Franz, naja, oder besser gesagt die Bücher über Franz von Christine Nöstlinger.

Bei meinen Eltern wurde die Gemeindebücherei aufgelöst, in der ich als Kind auch häufig war. Natürlich ließ ich es mir nicht nehmen, einigen Büchern aus der Bücherei ein neues zu Hause zu geben. Unter anderem nahm ich einen ganzen Stapel „Sonne, Mond und Sterne“-Erstlesebücher mit (mittlerweile heißt diese Reihe bei Oetinger „Büchersterne) und, ihr ahnt es natürlich schon, dabei waren auch einige „Franz-Bücher“. Passend zum Valentinstag möchte ich euch heute „Liebesgeschichten vom Franz“ vorstellen, welches 1991 erschien, aber in neuer Auflage immer noch erhältlich ist.

Ja, der kleine Franz lernt in diesem Buch, dass die Sache mit der Liebe gar nicht so einfach ist. Zunächst bekommt er dies alles anhand der Liebesprobleme seines Bruders mit. Erst interessiert sich Anna-Liese nicht für Josef und als dieser durch Franz‘ Intervention dann doch für sie spannend wird, hat Josef bereits ein anderes Mädchen ins Auge gefasst. Ganz schön kompliziert, die Sache mit der Liebe. Da hält Franz sich zukünftig lieber raus. Er liebt ja sowieso seine Freundin Gabi aus der Wohnung nebenan. Doof nur, dass diese auf einmal eine neue Freundin, Sandra, hat, mit der sie nun ständig spielt. Dass passt Franz gar nicht und er zeigt Gabi die kalte Schulter. Eifersuchtsdramen spielen sich ab, bei denen ehrliche und tiefste Gefühle eine Rolle spielen. Letztendlich klärt sich bei den Kindern aber doch alles recht schnell.

Zu einem späteren Zeitpunkt verliebt sich Franz bei einem Urlaubsaufenthalt bei den Tanten in das Nachbarmädchen Elfe und muss dabei die Erfahrung machen, dass man einerseits nicht vom Äußeren auf das Innere schließen kann und dass man andererseits in Liebesdingen auch ganz schön enttäuscht werden kann.

Das Buch behandelt gleich mehrere Aspekte der Liebe (Verliebtheit, Eifersucht, Enttäuschung, etwas für andere tun…) und nimmt dabei Kinder und ihre Gefühle ernst. Man fühlt mit dem sympathischen Franz mit und zweifelt nie daran, dass Liebe auch ein Thema für Kinder ist. Natürlich gehen sie diese Dinge anders an als Erwachsene, aber dennoch sind die Gefühle und der Wund auf Erwiderung der Zuneigung nicht weniger ernst zu nehmen. Wie gut kann man es nachvollziehen, dass Franz schrecklich leidet, als Gabi ihn auf einmal kaum noch beachtet, da sie nun mit Sandra befreundet ist und auch als er die schlechten Erfahrungen mit Elfe macht, die ihn einfach stehen lässt, möchte man ihn in den Arm nehmen. Dennoch ist es kein trauriges Buch, denn insgesamt sind die Franz-Geschichten einfach sehr erfrischend geschrieben. Franz ist kein großer Held, sondern ein kleiner, lieber Junge, von dem man gerne liest. Es ist eine Welt, in die man sich gerne einfindet. Man kann mit Franz mitfiebern und sich mit ihm identifizieren. Es geht um alltägliche Probleme, um Dinge, die einem selbst bekannt vorkommen und da macht es auch nichts aus, dass das Buch schon älter ist.

Ich habe ja schon oft geschrieben, dass mir viele Erstlesebücher nicht gefallen, da sie inhaltlich nicht sonderlich viel bieten. Aber auch das kann man natürlich nicht so pauschal sagen. Man muss eben nur genau hinschauen. Der Vorteil an der Oetinger-Reihe ist, dass die Bücher von namhaften Autoren stammen (Paul Maar, Astrid Lindgren, Kirsten Boie, Erhard Dietl etc.) und so durchaus jede Menge Lesespaß bieten. Dafür muss man dann eben auch schon ganze Seiten (ohne Bilder) lesen, was aber für Kinder, die Spaß am Lesen und Lust auf Geschichten haben, gut zu bewältigen ist.

Ich habe nun natürlich die alte Ausgabe von „Liebesgeschichten vom Franz“, bei der z.B. in der Schriftart noch nicht das Fibel-a (so wie es eben auch mit der Hand geschrieben wird) benutzt wird, aber ein Blick auf die neuen Cover zeigt mir, dass sich das geändert hat. Die Illustrationen scheinen darüber hinaus mittlerweile farbig zu sein. Sie stammen übrigens von Erhard Dietl, der u.a. die Olchis geschrieben hat.

Alles in allem ist „Liebesgeschichten vom Franz“ ein tolles Buch für Kinder der zweiten und dritten Klasse. Ja, auch heute noch, denn die ersten Erfahrungen mit der Liebe belieben wohl immer die gleichen. Zunächst kam mir zwar die Sprache in dem Buch ein wenig alt vor, aber ich glaube, das liegt auch daran, dass Christine Nöstlinger Österreicherin ist und somit eben Begriffe wie „Buben“ etc. verwendet, die für Menschen in Nordrhein-Westfalen wenig gebräuchlich erscheinen. Auch der Artikel vor jedem Namen ist gewöhnungsbedürftig, andererseits erzeugen gerade diese Eigenarten sofort ein bekanntes „Franz-Buch-Gefühl“.

Nun wünsche ich euch allen einen wunderbaren Valentinstag mit schönen Liebesgeschichten!

Übrigens: In den nächsten Tagen stelle ich euch den Franz noch einmal kurz vor, damit auch jeder weiß, um welche Kinderbuchfigur es hier geht.

9783789124020

Liebesgeschichten vom Franz von Christine Nöstlinger, illustriert von Erhard Dietl, Oetinger Verlag, ISBN: 78-3-7891-2402-0, 7,99€ (Angaben und Bild zur neuen Ausgabe)

Bedingungslose Liebe

Wir haben gerade Weihnachten gefeiert –die Geburt Jesu! Die Geburt eines ganz besonderen Kindes, aber eigentlich ist jede Geburt, jedes neue Leben ein großes Wunder. Immer wieder staunen wir darüber, wie dieses Wunder wahr werden kann. Erstaunt betrachten wir die winzig kleinen Händchen und Füßchen eines Neugeborenen, beobachten verzaubert das Kleine beim Schlafen und schenken ihm sofort einen Platz in unserem Herzen. Was hat man sich nicht alles für Gedanken vür der Geburt gemacht! Man malt sich genau aus, wie es mit dem Kind sein wird und stellt sich lauter Versionen vor, wie der Nachwuchs wohl aussehen wird. Und wenn das Baby dann auf der Welt ist, ist eigentlich alles ganz anders als in den eigenen Vorstellungen und Träumen. Ganz anders, aber wunderbar. Egal wie das Kleine aussieht, es ist das schönste Baby auf der ganzen Welt und ohne darüber nachzudenken, liebt man es von Anfang an tief und innig.

Genau von diesem Wunder erzählt das Buch „Kleines großes Wunder unterwegs“. Es geht um die Fantasien, die man sich vor und in der Schwangerschaft macht und um das Baby, das einen am Ende so oder so ganz für sich einnimmt. Die Eltern-Kind-Beziehung ist eine Geschichte der bedingungslosen Liebe.

Das Baby entsteht aus der großen Liebe, die die Eltern füreinander empfinden. Jan und Anna haben sich sehr, sehr lieb und als Jan Anna fragt, was sie zu einem Kind sagen würde, breitet sich eine große Wärme in ihr aus. In beiden entsteht eine große Vorfreude und ein Sehnen nach einem Kind, aber die Sache muss gut überlegt sein und so beginnen sie ein Kind nach ihren Vorstellungen zu zeichnen und zu modellieren. Wie wird das Kleine wohl aussehen? Natürlich wunderschön! Kein Strich darf daneben gehen. Und dann kommt das Baby auf die Welt und wächst heran, aber es ähnelt gar nicht der Skizze von Jan und Anna. Doch wenn sie ihre Kind betrachten, durchströmt sie dennoch die gleiche Wärme, die sie empfunden haben, als sie sich auf das Kind in ihrer Liebe zueinander gefreut haben.

Es ist eine poetische Geschichte, eine Geschichte der bedingungslosen Liebe, eine Geschichte, die man Menschen schenken kann, die mit Liebe und Freude auf ein Kind warten. Eigentlich ist es eine Geschichte für alle, für alle, die diese bedingungslose Liebe erleben dürfen.

Aber ist es auch ein Bilderbuch für Kinder? Bücherwürmchen hat sich dieses Buch direkt drei Mal nacheinander angeschaut. Irgendwie hat es ihm gefallen, aber ich glaube, so richtig verstanden hat er das Buch (noch) nicht. Sein Kommentar zu dem Buch: „Die haben sich ihr Kind selbst gemacht!“ Ich hatte fast das Gefühl, dass er annahm, dass es gar kein echtes Kind sei. Am darauffolgenden Tag fragte er mich dann: „Mama, was hältst du davon, wenn ihr euch noch ein Kind baut? Ihr könnt euch ja noch mal überlegen, wie euer Kind aussieht.“ Oje, was für Vorstellungen werden ihm da vermittelt? Und ich muss sagen, in dem Buch klingt es auch so, als würden sich Jan und Anna ihr Kind „schnitzen“. Sätze wie „Anna und Jan hatten noch nie ein Kind gemacht“ klingen mir für dieses schöne Buch und sein Anliegen etwas zu technisch. Auch das Zeichen und Modellieren geht für mich ein bisschen zu sehr in Richtung „Wir bestellen uns unser Wunschkind.“ Ich weiß, dass damit nur mit einem Augenzwinkern die normalen Gedanken während einer Schwangerschaft symbolisiert werden sollen, aber für Kinder ist dies nicht so leicht zu verstehen.

Die Zuneigung zu dem Baby ist aber auf jeden Fall für alle spürbar. Außerdem regt das Buch dazu an, sich mit dem eigenen Kind über die Zeit vor seiner Geburt zu unterhalten und das finden alle Kinder spannend!

Kleines großes Wunder

Ein weiteres Buch, welches ebenfalls diese einmalige Liebe zwischen Eltern und Kindern thematisiert ist „Da bist du ja!“ Für mich eines der besten Bücher über das Liebhaben überhaupt! Es fasst dieses Wunder toll in einem Gespräch zwischen dem Kleineren und dem Größeren in Worte. Das Kleinere will wissen, wie es mit ihnen angefangen hat und das Größere antwortet darauf, dass es mit einem großen Knall begonnen hat: „RUMMMMMS!“ Von Anfang war da einfach diese riesengroße Liebe. Sie war einfach da und hat sich tief in dem Größeren verwurzelt. Aber auch das Kleinere hat sofort gespürt, dass es bei dem Größeren genau am richtigen Ort ist. Sie gehören zusammen so „wie ein Stern in der Nacht.“ Und so wird es immer bleiben. Es gibt kein Ende, nur kleine Änderungen. Jeden Tag ändert sich die Liebe ein wenig, aber sie bleibt immer bestehen. Immer! Bedingungslos! Ist das nicht eine schöne Zusage ans Kind? Eine Zusage, die jedes Kind hören sollte und dieses Buch hilft dabei, sie Tag für Tag zu erneuern.

Vor allem ist dies auch ein Buch, dass zu allen Kindern passt: Zu leiblichen Kindern, zu Pflegekindern und zu Adoptivkindern. Es wird nicht gesagt, wann genau die Beziehung zwischen Kind und Elternteil begonnen hat. Es heißt nur, dass die Liebe von Anfang an da war. Bei der ersten Begegnung flammt die Liebe auf. Sie ist einfach da und bleibt für immer und sie gilt dem Kind, das einem ganz nah ist und dessen Leben man min Liebe begleitet.

Ich liebe dieses Buch. Jeder sollte es seinem Kind schenken und vorlesen und irgendwann wird auch das Kind das Buch lieben. Ob kleinere Kinder schon etwas mit dem Buch anfangen können, weiß ich nicht. Oft sprechen diese Bücher ja Erwachsene mehr an als Kinder, aber ich denke, dass auch Kinder schon den Grundgedanken des Buches spüren können.

Bücherwürmchens Lieblingsbuch ist dies sicherlich nicht, aber er schaut es sich ab und zu ganz gerne an. Was er von dem Buch versteht, weiß ich nicht, aber er freut sich über die Zuneigung zwischen Kleinerem und Größerem, die auch auf den Bildern erkennbar wird. Er sieht, dass die beiden Spaß miteinander haben und das gefällt ihm.

Atlantis Nova H14.indd

Beide Bücher, die ich heute vorgestellt habe, zeigen Kindern, wie tief und wunderbar die Liebe der Eltern zu ihnen ist, wie bedingungslos sie aufgenommen werden. Es sind schöne und wichtige Bücher, aber noch wichtiger ist es, dass Kinder diese Liebe auch zu Hause im Alltag erfahren und spüren dürfen. Es muss sich nicht immer alles um sie drehen, aber sie müssen es erleben können, dass sie von ihren Eltern so wie sie sind bedingungslos angenommen und geliebt werden. Das ist meine persönliche (etwas verspätete) Weihnachtsbotschaft an euch!

 

Kleines großes Wunder unterwegs von Brigitte Minne und Kaatje Vermeire, Bohem, ISBN: 978-3-85581-545-6, 14,95 €

Da bist du ja! Die Liebe, der Anfang – allüberall von Lorenz Pauli und Kathrin Schärer, atlantis, ISBN: 978-3715206905, 13,95 €