Ein Wimmelbuch der Kunst, der Menschheit und der Kultur

Wow, was für ein Buch! „Das große Wimmelbuch der Kunst“ stellt ein eigenes Kunstwerk dar, welches nicht nur vom Format, sondern auch von den Bildern sehr beeindruckend daher kommt.

Das Buch erzählt viel in Bildern über die Entstehung von Kunst sowie über die Besonderheiten verschiedener Kunstepochen. Los geht es mit den Wandmalereien in der Steinzeit. Anschließend darf man die Kunst der Ägypter, der Griechen und der Römer bewundern, eine Seite zeigt wie die Mönche im Mittelalter Bücher gestaltet haben und wie Geschichten an Wänden erzählt wurden, Leonardo da Vinci und seine Erfindungen fehlen natürlich genauso wenig wie die Kunst Rembrandts und anderer Künstler aus dem 17. Jahrhundert. Weiter geht es mit der Königlichen Akademie der Künste in London und der damit einhergehenden Förderung der Malerei, Bildhauerei und Architektur. Den Impressionisten sowie den Expressionisten wird jeweils eine Seite gewidmet, ebenso dem Bauhaus und der Ideenfabrik, die zeigt auf welch verschiedene Art und Weise heute Kunst gemacht wird. Gerade bei den Impressionisten und Expressionisten werden bekannte Motive verschiedener Künstler dieser Epoche kunstvoll in einem Bild miteinander verwoben, aber auch auf den anderen Seiten schafft es die Illustratorin dieses Buches sehr gut, die Epochen und die Art des Kunstmachens anhand verschiedener Künstler bzw. anhand verschiedener Werke vorzustellen. Dabei werden ihre eigenen Bilder zu wahren Kunstwerken, in denen man jede Menge entdecken kann – eine Freude vor Groß und Klein.

Auf den großen Doppelseiten findet man außer der Überschrift keinen Text. Dafür bekommt man im Anhang zu den einzelnen Bildern eine kurze Erläuterung. Es wird kurz geschrieben, um welche Epoche es gerade geht, was daran besonders war und auf einzelne Elemente des jeweiligen Bildes wird ein wenig näher eingegangen, wobei die Kinder dazu aufgefordert werden, diese Ausschnitte im großen Wimmelbuch zu entdecken.

Das Tolle an diesem Buch ist, dass es zwar anhand von Kunst und dem Erstellen von Kunst chronologisch von der Steinzeit bis zu unserer Zeit aufgebaut ist, aber letztendlich viel mehr beinhaltet. Es ist gleichzeitig ein Buch über die Entwicklung der Menschheit und über unsere Kultur. Es erzählt so viel auf einmal, dass es für Menschen mit verschiedenen Interessen ein mehr als geeignetes Buch ist. Würde ich Bücherwürmchen einfach nur Bilder verschiedener Künstler zeigen, hätte er wohl wenig bis gar kein Interesse daran. Dieses Buch findet er aber genial. Es ist ihm gar nicht klar, dass es eigentlich ein Kunstbuch ist. Für ihn zählt allein, dass er hier etwas von der Steinzeit, von den alten Griechen, den Römern und etwas aus dem Mittelalter entdecken kann. Hier schaut er sich die Bilder ganz genau an und merkt sogar an, dass einzelne Römer nicht ganz korrekt dargestellt seien, da sie Bärte tragen, was im alten Rom ja nicht üblich war, wie ihm der Papa mal erzählt hat. Er staunt darüber, wie viele Männer benötigt wurden um eine Statue aufzustellen, er beobachtet, wann die Menschen mit Federn geschrieben haben und wann sich dies wohl geändert hat, er möchte mehr über die Götter der Griechen erfahren, er erkennt die Größenverhältnisse von Mammut und Mensch und vieles mehr. Die Bilder der Impressionisten und Expressionisten dahingegen interessieren ihn weniger. Dazu kennt er noch keine geschichtlichen Hintergründe, die ihn reizen würden, sich näher damit zu beschäftigen. Aber das ist auch nicht schlimm. Allein mit den ersten Bildern dieses Buches kann er sich schon sehr lange beschäftigen und jede Menge entdecken.

Wir sind jedenfalls mehr als begeistert von diesem schönen und auch lehrreichen Buch. Es ist ein Buch, welches beim Anschauen große Freude bereitet, das dazu einlädt viele Details zu entdecken und welches gerade dazu auffordert, sich mit den Themen, die hier angeschnitten werden, näher und eingehender zu beschäftigen und es ist tatsächlich ein Buch sowohl für Kunstliebhaber als auch für Menschen, die einfach Spaß an Wimmel- und Such-Büchern haben. Sehr gelungen!

Das grosse Wimmelbuch der Kunst von Susanne Rebscher

Das grosse Wimmelbuch der Kunst von Susanne Rebscher

Das große Wimmelbuch der Kunst von Susanne Rebscher (Text) und Annabelle von Sperber (Illustrationen), Prestel 2015, ISBN: 978-3-7913-7204-4, 19,99€

Ein erster spielerischer Zugang zur Kunst und zu Sprachen

Ich und Kunst – irgendwie sind wir nie so richtig zusammen gekommen. Joa, sicher, schöne Bilder gefallen mir auch, aber mehr auch nicht. Sie sagen mir nichts Besonderes. Schade eigentlich, denn Kunst gehört zur Kultur und Kultur gehört zur Bildung, welche mir wiederum wichtig ist. Aber ich gebe mein Bestes und so besitzen wir nun das Buch „Meine bunte Welt: Erste Kunstwerke – erste Wörter in zwölf Sprachen“. In diesem Buch für Kinder befinden sich jede Menge Kunstwerke verschiedener Künstler und Epochen. Da es ein Buch für Kinder ist, sind es ansprechende und nicht verstörende Bilder und ich muss sagen, dass ich wirklich ganz gerne in diesem Buch blättere.

Bei jedem Bild wir ein hervorstechendes Detail herausgepickt und mit einem Wort benannt. Es sind Wörter, die schnell zum Wortschatz eines Kindes gehören, z.B. Mama, Papa, spielen, Küche, Wald etc. Diese Worte kann man jeweils in 12 Sprachen (mit Hilfe der Lautschrift) lesen: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Griechisch, Russisch, Japanisch, Hebräisch, Arabisch, Chinesisch und Türkisch. Somit ist das Buch auch für Menschen lesbar, deren Muttersprache nicht Deutsch ist und es eignet sich natürlich auch hervorragend für Kinder, die mehrsprachig aufwachsen. Die Sprachen sind an bestimmten Farben erkennbar. Leider steht immer eine andere Sprache oben auf der Seite, so dass es mir trotz der Farben schwer fiel, die jeweiligen Sprachen zu erkennen. Natürlich konnte ich es jedes Mal nachschlagen, aber etwas nervig war es dennoch.

Bücherwürmchen fand es interessant einige Wörter auf anderen Sprachen zu hören, insbesondere dann, wenn die Wörter dem Deutschen ähnelten. Allerdings fielen ihm manchmal zu den Bildern auch andere Worte als die vorgegebenen ein und wollte diese dann zum Teil auf anderen Sprachen wissen… Da musste ich mir dann mit Englisch und Schwedisch (gehört nicht zu den 12 Sprachen im Buch) weiterhelfen. Im Übrigen passten die Worte meistens jedoch gut zu den Bildern.

Besonders lange hatte Bücherwürmchen kein Interesse an dem Buch (fällt es ihm auch schwer, einen Zugang zur Kunst zu bekommen?), aber es ist ja auch kein Buch, welches man am Stück „lesen“ muss. Man kann es immer mal wieder hervor holen, ein Bild betrachten, darüber sprechen und staunen wie ähnlich oder unterschiedlich die Bezeichnungen der Menschen auf dieser Welt für bestimmte Dinge klingen, aber alle Menschen können sich diese Bilder anschauen und darüber sprechen. Und wir alle kennen Worte für die wichtigen Dinge im Leben (eines Kindes): Familie, essen, schlafen, spielen, küssen, weinen…

Mir gefällt die Idee dieses Buches sehr gut und ich hoffe, dass wir uns in Zukunft noch etwas intensiver mit den Bildern beschäftigen werden, so dass Bücherwürmchen einen ungezwungenen und spielerischen Zugang zur Welt der Kunst bekommt. Und vielleicht ist es ja auch bei mir noch nicht zu spät…

 Meine bunte Welt von Doris Kutschbach

Meine bunte Welt: Erste Kunstwerke – erste Wörter in zwölf Sprachen von Doris Kutschbach, Prestel, ISBN: 978-3791371757, 19,99 €

So beginnt der Tag mit einem Lächeln

Bei Facebook sieht man immer so viele tolle und kreative Ideen. Manche bereiten ihren Kindern so tolle und fantasievolle Butterbrotsdosen zu, dass man einfach nur staunen kann und auch von Tijo Kinderbuch werden fast täglich lustige Männchen oder Bilder aus Nüssen, Knöpfen, Süßigkeiten und vielen anderen Dingen gelegt und im Internet gezeigt. Die Ideen finde ich immer total klasse und jedes Mal wünsche ich mir, dass ich meine Familie auch mal am Morgen mit so netten Dingen überrasche, aber irgendwie vergesse ich es dann wieder, es ist mir dann doch zu aufwendig oder mir fällt nichts ein.

Beim letzten Problem sollte mir mein neues Buch „Kunst aufessen – Bildschöne Frühstücksideen“ weiterhelfen und einmal habe ich es auch schon geschafft eine Idee umzusetzen: An einem Adventssonntag entdeckten mein Mann und mein Sohn einen Elch auf ihrem Frühstücksteller.

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Und in dem Buch gibt es noch viele weitere tolle Ideen, bei denen ich mich nur mal dazu aufraffen muss, sie auszuprobieren. Aber vielleicht läuft bei uns auch bald ein Erdbeer-Rotkäppchen über den Teller, macht uns morgens ein bunter Obstregenbogen gute Laune oder wir lachen über die Brotkuh, die uns die Zunge rausstreckt.

Ich staune über die Kreativität der Autorin und nehme mir fest vor, es ihr nachzumachen, denn die Fotos und die Anleitungen machen es einem einfach – nur loslegen muss man noch selber. Auch die Zutaten sind gängige Nahrungsmittel, so dass man nicht irgendwelche exotischen Geschäfte durchstöbern muss, um ein Essenskunstwerk zu kreieren. Mir gefällt im Übrigen, dass darauf geachtet wird, dass man möglichst alle Zutaten für ein Bild verwendet um das Wegschmeißen von Lebensmitteln zu vermeiden.

Ich habe jedenfalls richtig viel Lust darauf dieses Buch ausgiebig zu benutzen und vielleicht entstehen irgendwann ja auch mal eigene Kreationen, aber bevor ich darüber nachdenke, sollte ich meiner Begeisterung erst einmal Taten folgen lassen…

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Kunst aufessen – Bildschöne Frühstücksideen von IdaFrosk, Kunstmann Verlag, ISBN: 978-3888979767, 16 €

Weitere tolle Bilder und Ideen findet ihr bei Instagram oder auf dem Blog von IdaFrosk.

Eine ungewöhnliche Freundschaft

Das Bilderbuch „Ulrich Schlupf und Friedrich Tümpel – Freunde“ ist ausdrücklich ein Künstler- Kinderbuch und das ist es wohl tatsächlich. Viele der Bilder, in diesem Buch kann ich mir auch als gerahmtes Bild an der Wand vorstellen und das hat einen ganz einfachen Grund: Ich kenne mich zwar mit Zeichentechniken etc. überhaupt nicht aus und ich weiß auch gar nicht, ob dieser Vergleich hier angebracht ist, aber die Bilder erinnern mich an Bilder meiner Oma, an ihre Skizzen und Stillleben. Und deshalb mochte ich dieses Buch sofort. Es erzeugt in mir direkt ein wohliges, warmes Gefühl und ich schaue es mir sehr gerne an. Die Bilder haben keine harten Kanten oder Begrenzungen und die Farben gehen spielerisch ineinander über. Ansatzweise wirken die Zeichnungen teilweise wie Skizzen, aber andererseits strahlen sie dennoch jede Menge aus.

Natürlich sind auch bei einem Kinderbuch nicht nur die Bilder ausschlaggebend. Auch die dazugehörige Geschichte sollte gefallen – und das tut sie! Es ist eine wunderbare Geschichte über Freundschaft, ja einer außergewöhnlichen Freundschaft. Die Katze Friedrich Tümpel und die Maus Ulrich Schlupf lassen sich von den Gesetzen der Natur nicht davon abhalten beste Freunde zu sein. Nein, hier gibt es keine Feindschaft, sondern eine tiefe Freundschaft mit Geheimnissen. Auch der Hund Theo Schwupps kann diese Freundschaft nicht gefährden. Friedrich Tümpel und Ulrich Schlupf kann nichts voneinander trennen, aber sie sind auch offen für neue Freunde und so frühstücken sie fortan zu dritt. Alle drei verstehen sich gut, doch bis Katze und Maus auch dem Hund ihre Geheimnisse anvertrauen, wird noch einige Zeit vergehen, in der sich der Hund der Geheimnisse würdig zeigen muss.

Es ist eine schöne Geschichte von Freundschaft, die Grenzen überschreitet. Bilder und Text harmonieren gut miteinander, denn auch der Text kommt sehr ruhig daher und erzählt die Geschichte in einer schönen Sprache und immer im richtigen Tonfall.

Auch Bücherwürmchen gefiel das Buch gut. Die Bilder, die ihm zwar durchaus gefallen haben, irritierten ihn zunächst aber auch ein wenig. Als ich ihn am Anfang des Buches fragte, warum Ulrich Schlupf und Friedrich Tümpel wohl ungewöhnliche Freunde seien, meinte er, weil die so komische Augen hätten… Ja, die Bilder sind eben nicht ganz klar gegliedert. Manches geht in einander über. Ich fragte ihn dann daraufhin noch, ob er denn die Bilder komisch finden würde, woraufhin er dann aber aus ganzer Überzeugung sagte: „Nein, schön!“

Für ihn sind es im Übrigen keine ungewöhnlichen Freunde. Natürlich weiß er, dass Katzen Mäuse fressen, aber in seiner Welt kann noch jeder mit jedem befreundet sein. Das zeigt er auch immer wieder bei seinem Playmobil-Spiel: Da ist das Kind mit dem Fuchs befreundet, Eisbär und Pinguin spielen miteinander und auch Wolf und Reh können bei ihm die besten Freunde sein. Schön, dass diese Toleranz, die Kinder von sich aus mitbringen, in diesem Buch zur Sprache kommt und unterstützt wird.

Übrigens haben mir die Namen sehr gut gefallen! Sehr originell! Bücherwürmchen fand den Namen Theo Schwupps sehr eingänglich, jedenfalls hat er nach der Lektüre den Namen ständig vor sich hin gesungen.

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Übrigens könnt ihr in ein paar Tagen die Autorin dieses Buches in einem Interview näher kennen lernen!

Ulrich Schlupf und Friedrich Tümpel – Freunde von Brigitte Nalenz und Anton Paul Kammerer, cb. KUNST+KONTAKTE, ISBN: 978-3941209305, 15,95 €

Wer hätte das gedacht: In den Bildern großer Künstler ist das ABC versteckt!

ABC der Kunst – Ein Suchbilderbuch für Kinder“ – ein tolles Bilderbuch für Kinder, die sich gerade mit Buchstaben beschäftigen und dabei sind diese kennenzulernen. Noch kein Buch für einen dreijährigen Jungen, dachte ich zumindest und denke ich auch noch immer, aber Bücherwürmchen ließ sich auch von meiner Bemerkung, dass es da um Buchstaben geht, nicht stoppen. „Ich kenne schon Buchstaben, zum Beispiel ‚B wie Bücherwürmchen’“ meinte er nur und zog mich mitsamt dem Buch aufs Sofa. Na gut, schaden konnte das Buch ja auch nicht und so haben wir es uns eine Weile angeguckt. Selbstverständlich war es noch nichts für ihn, aber ein paar Buchstaben hat er dennoch in den Bildern bekannter Künstler wiederentdeckt. Lange hatte er daran jedoch keinen Spaß, denn es war noch zu schwierig für ihn, aber dafür haben wir uns dann die 26 Kunstwerke, die in diesem Buch zu finden sind, unabhängig von den Buchstaben, ganz in Ruhe angeschaut, woran er dann durchaus Spaß hatte. Allerdings war es für mich gar nicht so einfach, seine ganzen Fragen zu beantworten, denn leider kenne ich mich im Bereich der Kunst nur sehr rudimentär aus. Leider. Bücherwürmchen wollte aber immer ganz genau wissen, warum dies oder jenes auf dem Bild zu sehen war, ob der Maler noch lebte und vieles mehr (zum Glück sind im Anhang ein paar Informationen und Daten zu den Bildern und ihren Künstlern zu finden). Manche Bilder fand er lustig, die ich eher gruselig fand, andere sprachen ihn gar nicht an, und wieder andere regten zu längerem Erzählen an, z.B. das Bild „Der verlorene Sohn“ von Hireonymus Bosch. Wir konnten uns also auch ohne das Thema Buchstaben eine ganze Weile mit diesem Buch beschäftigen.

Nun aber erst einmal ein paar kurze Worte zu dem Buch und seinem Inhalt: Jeder Buchstabe des Alphabets ist hier in einem Bild eines großen Künstlers zu finden (eine Auflösung findet sich am Ende), mal mehr, mal weniger offensichtlich. Ich finde die Idee, Buchstaben in Bildern zu suchen, großartig. Was man dort so alles entdecken kann! Sehr spannend! Und vor allem kommen die Kinder hier, auch wenn es vielleicht zunächst nur ein Nebenaspekt ist, mit großer Kunst in Berührung. Diese spielerische Begegnung mit Kunst gefällt mir sehr gut. Leider habe ich selbst nie einen großen Zugang zu Bildern bekommen. Sie erreichen mich irgendwie nicht und ich könnte mir nicht stundenlang im Museum irgendwelche Bilder anschauen. Mein Nichtinteresse finde ich sehr schade und es würde mich freuen, wenn mein Sohn zumindest ein bisschen Spaß daran hätte, sich Kunstwerke anzuschauen und wenn es nur auf spielerische Art und Weise geschieht wie mit diesem Suchbilderbuch. Hier muss man genau hinschauen und wird so auch einiges, was nicht mit den Buchstaben zu tun hat, auf den Bildern entdecken. Und es dann vielleicht deuten, dazu Fragen stellen etc. Einen Anfang hat Bücherwürmchen ja schon gemacht und vielleicht bekomme ich auf diese Weise ja auch Spaß an der Welt der Kunst…

Nicht ganz so gut, finde ich es übrigens, wenn die Buchstaben verkehrt herum in dem Bild stecken. Besonders für Kinder, die gerade die Buchstaben lernen und sie vielleicht selbst noch nicht ganz richtig schreiben, ist dies verwirrend.

Das Buch regt auf jeden Fall dazu an, genauer hinzuschauen, vielleicht auf anderen Bildern auch noch Buchstaben oder sogar Zahlen zu entdecken, selber solche Bilder anzufertigen oder auch Buchstaben in anderen Zusammenhängen zu finden. Bücherwürmchen hat zum Beispiel festgestellt, dass der Wasserhahn wie ein „F“ aussieht oder die drei Handtuchhalter, die bei Oma und Opa im Badezimmer untereinander hängen, hat er als „E“ identifiziert. Vielleicht kann man die Buchstaben einfach so in seiner Umgebung entdecken oder macht dazu eine Sammlung mit Fotos auf. Hier gibt es sicherlich viele Möglichkeiten – sowohl privat als auch vielleicht im Unterricht.

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ABC der Kunst – Ein Suchbilderbuch für Kinder von Anne Guéry und Olivier Dussutour, Deutscher Kunstverlag, ISBN: 978-3422070950, 19,80 €