Ein kleiner Bär auf großer Reise

Kennt ihr schon den Bären mit dem lustigen Namen Tüte? Es ist ein kleiner Teddybär, der sehr reiselustig ist. In dem Foto-Bilder-Buch „Tüte, der kleine Bär – Abenteuer in Finnland“ reist er sogar gleich zwei Mal nach Finnland. Einmal im Winter und einmal im Sommer, denn er möchte unbedingt seine Verwandten, die Braunbären, sehen und die schlafen im Winter ja.

Trotzdem ist auch die Reise im Winter spannend, denn Tüte bekommt hier nicht nur die Polarlichter zu sehen, sondern er taucht ein in eine richtige Winterlandschaft voller Schnee und Kälte. Er begegnet Rentieren, fährt sowohl mit einem Motorschlitten als auch mit einem Hundeschlitten und geht in die Sauna.

Im Sommer sieht die ganze Landschaft dann schon völlig verändert aus und Tüte darf endlich von einer Hüte aus die Braunbären beobachten. Selbst mitten in der Nacht kann er die Bären sehen, denn es wird gar nicht dunkel. Die Begegnung mit einem Elch und eine kleine Kajakfahrt runden Tütes Finnland-Abenteuer ab.

Auffallend viele Fotos

Die Bilder in dem Buch bestehen aus vielen Fotos in guter Qualität. Selbst der Hintergrund ist jeweils ein Foto. Dennoch kann man die Schrift immer gut lesen. Durch die vielen Fotos bekommt man einen guten und schönen Eindruck von der nordfinnischen Landschaft. Auf vielen Bildern sieht man auch Tüte, das finde ich ganz süß. Ich mag solche Fotobilderbücher, in denen Kuscheltiere etwas erleben.

Tüte erlebt in dem Buch einiges. Das Buch umfasst auch über 60 Seiten. Die Geschichte selbst ist nicht so besonders spannend geschrieben, was auch daran liegt, dass viel erzählt wird und es zumindest im Winterteil keine Dialoge gibt. Im Sommer tritt ein Wildhüter auf, so dass hier auch mehr gesprochen wird, was das Ganze direkt lebendiger macht. Leider sieht man den Wildhüter jedoch nicht auf den Fotos. Dennoch gefiel meinem Sohn der zweite Teil besser, aber er fand auch die Bären recht spannend. Schön ist, dass man in dem Buch viel von der Landschaft und den dort lebenden Tieren zu sehen bekommt. Außerdem werden einem ja durch die Hundeschlittenfahrt oder das Kajakfahren auch typische Aktivitäten für diese Gegend gezeigt.

Tüte, der kleine Bär – Abenteuer in Finnland“ ist ein schönes Buch für alle Finnlandinteressierten und Teddyliebhaber.

Tüte, der kleine Bär – Abenteuer in Finnland von Christin H. Reise und Alexander Horst Tusche, Verlag Reise, ISBN: 978-3-9814213-1-6, 13,90€

 

Es geht wunderbar weiter: Ein weiteres Winter-Foto-Bilderbuch

Vor zwei Jahren habe ich euch das wunderschöne Fotobilderbuch „Die wunderbare Weihnachtsreise“ vorgestellt, welches mir immer noch sehr gut gefällt. Und so habe ich mich sehr darüber gefreut, als ich gesehen habe, dass es ein weiteres Buch mit Anja gibt: „Ein wunderbarer Weihnachtswunsch“.

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Anja hat einen großen Wunsch: Sie möchte so gerne einen Hund haben. Aber zunächst muss sie sich um ein anderes Tier kümmern. Ein kleines Rentier, ohne Mutter, braucht ihre Hilfe. Anja kümmert sich liebevoll um das Rentier, welches sie Ole nennt, und die beiden werden Freunde Ole folgt Anja ein ganzes Jahr lang überall hin, aber beim Anblick einer Rentierherde wird er traurig. Anja weiß, dass er sich nach anderen Rentieren sehnt, aber er ist doch ihr Freund. Was soll sie nur tun? Schließlich läutet sie die Zauberglocke, die der Weihnachtsmann ihr geschenkt hat, und der rote Vogel kommt mit einer Nachricht zu ihr geflogen: Der Weihnachtsmann könnte Ole sehr gut für seine Rentierherde gebrauchen. Und so trifft Anja, gemeinsam mit Ole, den Weihnachtsmann wieder, und natürlich schafft der Weihnachtsmann es, alle glücklich zu machen. Ole ist unter anderen Rentieren, aber Anja wird ihn jedes Jahr wiedersehen, und der Weihnachtsmann hat ein Geschenk für Anja: Einen kleinen Hundewelpen.

Am Ende des Buches steht wie bereits in „Die wunderbare Weihnachtsreise“ die Frage, ob alles nur ein Traum war, aber Bücherwürmchen ist sich auch dieses Mal wieder sicher: Nein, das hat die nicht nur geträumt, das war wirklich so!

Die Fotos in diesem Buch sind wieder wunderschön, wobei mir die winterlichen Fotos, gerade jetzt in der Weihnachtszeit, noch besser gefallen, als die Bilder mit grünem Gras. Aber die Fotos, auf denen eine winterliche Schneelandschaft zu sehen ist, welche zum träumen einlädt, überwiegen letztendlich auch. Besonders schön ist das Bild, auf dem Anja auf Ole durch einen Weg aus leuchtenden Kugeln zum Weihnachtsmann reitet. Da entfuhr auch Bücherwürmchens ein „Oh!“

Mir gefällt das Buch gut. Es ist wieder ein weihnachtlicher Wintertraum! Schön ist, dass Anja auch den Weihnachtsmann wieder trifft. Neben der weihnachtlichen Stimmung steht hier das Thema Freundschaft (mit Tieren) im Vordergrund. Gleich mehrere Aspekte einer Freundschaft werden angesprochen: Gemeinsam Spaß haben, nicht alleine sein, aber auch füreinander sorgen und die Bedürfnisse und Wünsche des anderen wahrnehmen, auch wenn sie vielleicht nicht zu den eigenen passen.

Das Thema, die Bilder – alles gefällt mir gut, aber dennoch muss ich sagen, dass das erste Buch, mit der Reise zum Weihnachtsmann noch ein bisschen bezaubernder ist. Nichtsdestotrotz ist es schön, dass es dieses zweite Buch gibt!

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Ein wunderbarer Weihnachtswunsch von Lori Evert und Per Breiehagen, übersetzt von Tanya Stewner, Sauerländer Verlag, ISBN: 978-3-7373-5400-4, 16,99€

Immer ein Hit für die ganz Kleinen: Bauernhoftiere

Heute möchte ich euch mal eines der aktuellen Lieblingsbücher von dem kleinen Büchermäuschen vorstellen, welches immer mehr Spaß an Büchern hat. Am liebsten schaut sich der Kleine Bücher mit Tierbildern an, allen voran das Fotobilderbuch „Mein Bauernhoftiere-Buch“ aus dem Coppenrath Verlag.

Dieses Pappbilderbuch ist wirklich ein prall gefülltes Buch. Es beinhaltet richtig viele Seiten, wenn man beachtet, dass es ein Buch für Kinder ab 18 Monaten ist, und auf diesen Seiten gibt es über 80 Tierfotos zu entdecken. Zunächst fand ich das fast zu viel und ich wusste auch nicht so recht, was ich davon halten soll, dass es immer wieder Seiten gibt, auf denen erneut Kühe, Pferde oder Schafe zu sehen sind. Hätte nicht eine Seite mit jeder Tierart gereicht? Diese Frage habe ich mir anfangs gestellt, aber mittlerweile halte ich diese Flut von Bildern nicht mehr als Schwachstelle des Buches. Büchermäuschen ist noch in dem Alter, in dem es nicht lange auf einzelnen Seiten verweilt. Es liebt es, Seite für Seite umzublättern. Da ist es also schon mal gut, wenn das Buch nicht ganz so schnell zu Ende ist, denn umso mehr kann geblättert werden. Und beim Blättern freut Büchermäuschen sich dann immer, wenn es wieder bekannte Tiere entdeckt. Bei den Kleinen ist es ja auch gar nicht so verkehrt, wenn man die Tiernamen häufig wiederholt und sie sich somit einprägen. Außerdem lernen sie dabei auch, dass beispielsweise ein Pferd zwar einige Erkennungsmerkmale wie Mähne, vier Beine etc. hat, aber eben nicht jedes Pferd genau gleich aussieht.

Die Bilder selbst sind absolut klasse. Es sind richtig schöne Tierfotos. Die Fotos einer Doppelseite sind durch eine Art Thema wie „Meine Mama und ich“, „Hühner“ oder „Tiere bei der Arbeit“ zusammengehalten. Es gibt auch jeweils einen kurzen Text dazu, der in wenigen Sätzen das Abgebildete beschreibt. Text und Bilder passen insgesamt gut zusammen, auch wenn nicht alle Bilder in den Texten erwähnt werden. Letztendlich kann man sich das Buch aber auch ohne die Texte sehr gut angucken. Bei uns spielen sie jedenfalls momentan noch gar keine Rolle.

Büchermäuschen mag besonders gerne die Gänse, die er vor Kurzem laut schnatternd live erlebt hat, und die beeindruckenden Kutschpferde. Ich denke, jedes Kind wird hier schnell seine Lieblingsseiten finden. Bei uns ist dieses Buch jedenfalls, wie oben bereits erwähnt, zur Zeit der Renner. Ich mache unermüdlich Tiergeräusche nach und Büchermäuschen blättert dieses Buch wieder und wieder mit großer Freude durch.

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Mein Bauernhoftiere-Buch, Coppenrath Verlag, ISBN: 978-3-649-67031-5, 9,99€

Ein Biber in Rostock-Warnemünde

Was macht ein Klassenkuscheltier einer Grundschulklasse in den Sommerferien? Klar, da begleitet es die Lehrerin auf ihren Reisen. Zumindest macht Biber Paul das so. Und so landet er mit Frau Sonnenschein in Rostock-Warnemünde, wo sie einiges erleben. Natürlich ist Biber Paul auch in den Ferien fleißig, das Reisetagebuch wird von Tag zu Tag voller und so können wir alle seine Erlebnisse nachlesen: „BIBER PAUL auf Reisen – Rostock-Warnemünde“. Paul hat hier ganz viele Fotos eingeklebt. Von allen Ausflügen gibt es jede Menge Fotos und häufig kann man sogar Paul selbst auf den Bildern entdecken. Passend zu den Fotos erzählt Paul von seiner Reise und so erfährt man auf tolle Art und Weise, was man so alles in Rostock-Warnemünde erleben kann: Hafenrundfahrt, Rostocker Zoo, Robbenstation, Strand, Stadtbummel, Karls Erdbeerhof

Es macht Spaß Paul bei seinen Ausflügen zu begleiten, aber gleichzeitig kann das Buch auch prima als Reiseführer dienen (im Anhang findet man auch die Adressen der erwähnten Orte). Sollte man selbst in dieser Gegend Urlaub machen, bekommt man hier jedenfalls reichlich Anregungen für die Freizeitgestaltung und vor allem bekommt man nicht nur einfach ein Schlagwort wie „Rostocker Zoo“ genannt, sondern kann sich anhand der vielen Bilder und Pauls Erzählungen schon ganz gut ein Bild von dem Ausflugsziel machen. Das gefällt mir sehr gut. Als wir auf der Insel Poel waren, haben wir einen Ausflug in den Rostocker Zoo gemacht, so dass die Bilder in diesem Fall Erinnerungen wecken, aber zu Karls Erdbeerhof sind wir beispielsweise nicht gefahren, weil wir uns darunter nicht so recht was vorstellen konnten. Das fällt uns nun mit diesem Buch schon etwas leichter und vielleicht ist nun Karls Erdbeerhof beim nächsten Mal ein mögliches Ausflugsziel.

Das Buch kann im Übrigen dazu anregen, selber ein kleines Reisetagebuch anzufertigen, vielleicht sogar aus Sicht von einem Kuscheltier. Ich überlege auch schon, ob vielleicht eine kleine Büchereule das nächste Mal bei mir mit ins Gepäck und anschließend vor die Linse kommt…

Mir gefällt das Buch „BIBER PAUL auf Reisen – Rostock-Warnemünde“ sehr gut. Ich finde die Idee klasse und auch für andere sehr gut umsetzbar. Klar, als Grundschullehrerin habe ich auch schon mal daran gedacht, Urlaubsgrüße vom Kuscheltier an die Klasse zu schicken, aber man muss die Ideen eben auch umsetzen… Das ist hier gut gelungen.

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BIBER PAUL auf Reisen – Rostock-Warnemünde von Daniela Gappe, Biber & Butzemann Verlag, ISBN: 978-3-942428-41-5. 7,95€

Unglaublich spannend: Mit Kindern über die Welt nachdenken

Kinder sehen die Welt noch mit ganz anderen Augen als wir Erwachsene und oft muss man sie dafür bewundern, wie offen, neugierig und unbeschwert, aber auch pfiffig sie an die Sachen heran gehen. Auch stellen sie Fragen, auf die wir Erwachsene, die wir ja viel zu häufig in bestimmten Systemen denken, kaum eine Antwort finden. Was fällt euch z.B. auf die Frage „Wie laut ist leise?“ ein. Mir kam als erstes fallender Schnee in den Sinn, aber später habe ich unter anderem auch ans Flüstern gedacht und so nach und nach fielen mir immer mehr und ganz verschiedene Dinge ein, wie man die Lautstärke von leise messen könnte. Je länger man darüber nachdenkt, desto mehr macht es Spaß sich Antworten zu solchen Fragen zu überlegen. Gerade diese Fragen nach einer Messbarkeit, die natürlich rein subjektiv bleibt, finde ich spannend. Das Buch „Wie laut ist leise? – Mit allen Sinnen die Welt entdecken“ hält in dieser Richtung z.B. auch die Frage „Wie schnell ist langsam?“ bereit. Mit Bücherwürmchen habe ich eine Weile über „Wie groß ist klein?“ nachgedacht. Bücherwürmchen fiel dazu sein kleiner Bruder ein, aber auch der ist ja letztendlich groß im Vergleich zu einer Ameise…

Das Buch stellt eine tolle Möglichkeit dar mit Kindern zu philosophieren und übers Leben nachzudenken. Ganz besonders schön finde ich die Bilder in dem Buch. Zu jeder Frage gibt es zwei Fotos, die vielleicht eine mögliche Antwort auf die Frage darstellen. Diese Fotos sprechen mich unglaublich an. Sie sind farbstark, sprühen vor Leben und vor ganz viel Kindheit. Beim Betrachten der Bilder spürt man einfach die kindliche Sicht auf die Welt. Das wurde wirklich sehr gut gemacht. Allerdings muss man natürlich auch sagen, dass diese Fotos nicht nur eine Anregung zum Nachdenken darstellen, sondern dass es auch einige Kinder gibt, die sich sehr durch die Bilder beeinflussen lassen und denen es schwer fällt, sich bei ihren eigenen Überlegungen von den Bildern zu lösen.

Die Fragen sind auch sehr interessant und spannend und ich war richtig neugierig, was Bücherwürmchen wohl so antworten würde. Auf jeden Fall hatte er sehr viel Spaß beim Beantworten der Fragen und er wollte auch unbedingt das Buch in einem Rutsch „durcharbeiten“. Ich habe dabei festgestellt, dass Bücherwürmchen recht sachlich an die Fragen heran geht und es ihm schwer fiel, einfach mal drauf los zu fantasieren (wobei er beim Spielen sehr viel Fantasie hat). Auf die Frage „Wieviel Gras ergibt ein Nest?“ meinte er: „Ich kann nicht so gut rechnen…hm… vielleicht so 10 000?“ Letztendlich waren seine Antworten meist recht realistisch:

Wer hat Angst vorm grünen Schlauch?“ – „Niemand, das Feuer.

Wer ist alles König?“ „Männer, Frauen können Prinzessin oder Königin sein.“ Ich habe nachgefragt, ob denn jeder König werden kann, worauf empört gesagt wurde, dass doch nur das Kind von einem König König werden kann und auch nur dann, wenn der König stirbt.

Wieviel passt in einen Bauch?“ – „Kommt drauf an, wie groß man ist. Bei einem Kind ein ganzer Teller und bei Erwachsenen zwei oder drei Teller.

Fragen wie „Kann der Mond vom Himmel rollen?“ wurden direkt und kurz und knapp verneint. Es war auf jeden Fall sehr interessant, wie er mit den einzelnen Fragen umgegangen ist. Wenn man ein wenig nachhakte, konnte man manchmal noch ein wenig aus ihm herauskitzeln, aber am liebsten gab er einfach eine klare Antwort.

Na, seid ihr neugierig, wie eure Kinder diese und einige andere Fragen beantworten würden? Ich kann euch dieses Buch jedenfalls nur empfehlen. Man muss es nicht von vorne bis hinten durchschauen, aber es ist sicherlich interessant, sich mit der einen oder anderen Frage immer mal wieder mit seinem Kind auseinander zu setzen und so viel über das eigene Kind und letztendlich auch über sich selber zu erfahren. Außerdem hilft einem dieses Buch und die aufkommenden Fragen dabei, die kindliche Sicht auf die Welt, die ja doch sehr faszinierend ist, nicht ganz zu verlieren.

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Wie laut ist leise? Mit allen Sinnen die Welt entdecken von Millie Folie, Beltz & Gelberg, ISBN: 978-3-407-82103-4, 12,95€

Fotobücher: Wertvolle Erinnerungen und ein toller Anlass zu Gesprächen

Momentan komme ich gar nicht so richtig dazu, für euch interessante Buchvorstellungen zu schreiben. Warum? Weil ich endlich mal die Fotobücher vom letzten Jahr machen „muss“. Ich liebe Fotos und Erinnerungen und sammle alles Mögliche. Besonders wichtig sind mir aber die Fotobücher, in denen man gut die besonderen Erlebnisse eines Jahres nachvollziehen kann. Pro Jahr werden es etwa drei Bücher voll mit Fotos, zwei Bücher für die Ereignisse im Jahresverlauf (Karneval, Ostern, Geburtstage, Weihnachten etc.) und ein Buch für den Sommerurlaub. Das ganze macht eine Menge Arbeit und ich brauche viel Zeit dafür, aber die Mühe ist es mir wert, für mich selbst, aber auch für meinen Sohn. Mittlerweile schaut er sich gerne Fotobücher an, in denen er selbst als Baby oder Kleinkind zu sehen ist. Er interessiert sich dafür, wie es war, als er ein Baby war, und was wir zu der Zeit alles mit ihm unternommen haben. Er möchte wissen, wie er bestimmte Dinge fand, und was er dazu gesagt hat. Mir ist es wichtig, ihm viele Erinnerungen an seine Kindheit mit auf den Weg zu geben, das biographische Interesse zu wecken und zu stillen und es macht Spaß sich mit ihm über all diese Dinge zu unterhalten. Manchmal schauen wir auch Fotobücher an, die aus der Zeit vor ihm stammen, denn was Mama und Papa so alles gemacht haben, ist auch spannend und zwar sowohl die Sachen, die wir als Paar erlebt haben, als natürlich auch unsere Erlebnisse in der Kindheit. Nachdem wir uns neulich das Stockholm-Wimmelbuch angeschaut haben, habe ich ihm Fotos von Mamas und Papas Reise nach Stockholm gezeigt. Da konnte er auch das eine oder andere aus dem Wimmelbuch wiederentdecken.

Man kann natürlich zusätzlich noch kleine Büchlein speziell für das Kind erstellen. Einerseits bekommt Bücherwürmchen jedes Jahr zum Geburtstag ein kleines Fotobuch, in dem ich dann einfach schöne Bilder aus dem Jahr zusammengestellt habe („Mein erstes Jahr in Bildern“ etc.), und andererseits habe ich für ihn als er kleiner war kleine Büchlein zu bestimmten Themen erstellt, z.B. Zoo, Bauernhof, Weihnachten etc. Dazu habe ich hier im Blog auch bereits etwas geschrieben. Zu den Büchern hatte er natürlich direkt einen anderen Bezug als zu gekauften Büchern und sie sind im Nachhinein sicherlich auch eine schöne Erinnerung.

Ich finde, Fotobücher/Fotoalben sind tolle Bücher für die ganze Familie. Es sind Bücher, die man sich gerne immer wieder anschaut, in denen man blättern oder etwas nachschauen kann, die Zusammenhänge offenbaren und die zu vielen, vielen interessanten Gesprächen einladen.

Die von 2014 sind leider noch nicht fertig – es wird nun höchste Zeit! Deswegen widme ich mich in den Abendstunden momentan dem Sortieren und Anordnen von Fotos sowie dem Schreiben kurzer informativer Texte dazu, anstatt wie sonst an vielen Abenden meine Meinung zu verschiedenen Bilderbüchern in Worte zu fassen…

Ein Wimmelbuch aus genialen Fotocollagen

Heute stelle ich euch ein besonderes Wimmelbuch vor, welches sich in seiner Aufmachung deutlich von den zuvor besprochenen unterscheidet. Zwar gibt es auch hier wie in dem Buch „Mona Lisa ist weg“ eine Verfolgungsjagd, da Miss X Oma und Opa Wimmel ihre Ersparnisse raubt, aber ansonsten ist alles ganz anders. Dies liegt in erster Linie an den Bildern des Buches „Konrad Wimmel ist da!„, denn hier hat sich niemand hingesetzt und Bilder gezeichnet, sondern diese wurden aus Fotos zusammengesetzt. Mit Kindern und vielen bunten Requisiten wurden Bilder zusammengestellt, die ganze Szenen in verschiedenen Teilen der Stadt zeigen. So verfolgen Konrad Wimmel und seine Freunde Miss X von der Schule aus durch den Park, die Erfindermesse, über Straßen und den Sportplatz und durch den Zoo bis sie bei Konrads Geburtstagsfeier landen.

Ich fand die Fotocollagen von Jan von Holleben schon in dem Buch „Kinderlieder aus Deutschland und Europa“ genial und hier bekommt man noch viel größere und beeindruckendere Kompositionen zu sehen. Allein diese Kreativität zu bestaunen und zu entdecken, wie und woraus die Bilder zusammengesetzt sind, macht eine Riesenfreude. Es ist wirklich grandios, was hier für Bilder entstanden sind: Die Kinder auf den Fahrzeugen und mit den Reifen sind genauso genial wie die Tiere, in die sich die Kinder mit einigen Accessoires verwandeln. Da werden lauter bunte Schwimmflossen zu den Flügeln bunter Vögel, Hosen und Schuhe stellen die Äste und Wurzeln von Bäumen dar, Pappkartons ergeben ein tolles Auto und trotz der statischen Bilder wirkt alles so als wäre es in Bewegung und die Kinder würden sich tatsächlich den Basketball oder den Fußball zu spielen.

Erstaunlicherweise achtet auch mein Sohn weniger auf das, was auf den Bildern dargestellt wird, als auf die Art wie die Bilder zustande gekommen sind. So legt er beispielsweise bei jedem Anschauen des Buches großen Wert darauf, dass die Kinder das alles gar nicht machen, sondern, dass sie eigentlich nur auf dem Boden liegen. Ich hätte nicht gedacht, dass Kindern dies so bewusst ist bzw., dass es ihre Wahrnehmung der Bilder beeinflussen würde.

Die Bilder sind sehr wimmelig und es dauert eine Weile bis man sich auf ihnen zurecht gefunden hat und alles auf ihnen entdeckt. Insbesondere die Fragen, die sich am Ende des Buches befinden, sind zum Teil sehr schwer zu beantworten und man weiß gar nicht immer, wo man nach der richtigen Lösung suchen soll. Bücherwürmchen hat wenig Interesse daran, sich die Seiten intensiv anzuschauen. Es reicht ihm, wenn er Konrad, sein Schwester Josi, die Freunde Finn und Annabelle, Polizist Tom sowie Opa, Oma und natürlich Miss X gefunden hat. Wie schon bei dem Buch „Mona Lisa ist weg“ geschrieben, zieht die Verfolgungsjagd bei ihm immer. Aber das ist auch okay so, denn ich finde, bei diesem Buch reicht es, wenn man die Seiten einfach aufschlägt und man sich über die gelungenen Kompositionen freut. Das Suchen nach bestimmten Dingen ist dann einfach noch ein kleines Extra, was das Buch noch ein wenig länger an einen bindet.

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Konrad Wimmel ist da! von Jan von Holleben, Gabriel Verlag, ISBN: 978-3-522-30398-9, 14,99€

Noch mehr tolle Wimmelbücher findet ihr HIER.

Aus diesem Buch spricht das wahre Kinderglück

Neulich schrieb ich von einer besonderen Art der Bilderbücher, die es in meiner Kindheit häufiger gab: Fotobilderbücher. Heute sehe ich solche Bücher seltener, aber es gibt sie dennoch auch in der heutigen Zeit. Ein ganz neues Buch dieser Art ist „Lulu & Pip“ – ein Bilderbuch über das Mädchen Lulu und seine Puppe Pip in farbigen Fotos. Lulu ist ein fröhliches, aufgewecktes Mädchen, welches gerne etwas erleben möchte, aber immer muss ihre Puppe Pip dabei sein. So freut sie sich auch sehr als es in die „Wildnis“ zum Zelten geht. Dort trifft Lulu Pedro, den Esel, sie spielt am Wasser, sitzt am Lagerfeuer, klettert auf Bäume und hat einfach den lieben, langen Tag Spaß draußen in der Natur. Ein richtiges Kinderabenteuer eben.

Lulu ist ein sympathisches Mädchen mit Sommersprossen und Pip ist eine von Jess Brwon genähte Puppe, welcher man ansieht, dass sie geliebt wird. Man hat also direkt Lust darauf, den beiden durch das Buch zu folgen. Die Eltern werden zwar im Text erwähnt, auf den Fotos sieht man sie allerdings  nicht. Das Kind und sein Spiel stehen im Vordergrund. Die Bilder zeigen nur Lulu, Pip und Pedro.

Man spürt das Leben, das Abenteuer und den Sommer auf den Fotos und man bekommt sofort Lust darauf, selbst noch einmal das Leben so ungezwungen wahrzunehmen und zu erleben.

Es ist ein schönes, leichtes Buch, welches an sich keine große Geschichte erzählt, aber in welchem dennoch die ganz große Geschichte des Glücks und des kindlichen Spiels und Erlebens steckt.

Die Sätze sind kurz und einfach, beinahe etwas zu einfach für Kinder ab 3 Jahren, aber dafür sind auch einige Seiten zu bewältigen.

Mein Sohn hat sich das Buch gerne angeschaut. Am interessantesten fand er den Esel Pedro und so freut er sich jedes Mal, wenn er am Ende wieder auftaucht und Lulu zurück zum Zelt begleitet. Die anderen Seiten möchte er dahingegen schnell weiterblättern und er fragt dann immer nur, wo denn Pedro sei…

Ich finde es immer wieder spannend, was Kinder sich aus so einem Buch herauspicken. Oft sind es gar nicht die Dinge, die im Vordergrund stehen oder die uns Erwachsenen auffallen, sondern eine Randfigur, ein bestimmtes Bild, eine Kleinigkeit, die sie interessiert, bewegt oder irritiert… Aber genau deshalb macht es ja auch so viel Spaß sich mit Kindern Bücher anzugucken und sich mit ihnen auszutauschen! Durch Bücherwürmchen ist mir der Esel in diesem Buch besonders ans Herz gewachsen und er hat nun auch Freude an dem Bild, auf dem Lulu und Pip mit den Füßen im Wasser stehen, denn auf diese Szene habe ich ihn aufmerksam gemacht. So bereichern wir uns beim Bücher lesen gegenseitig und freuen uns immer wieder auf unsere gemütlichen Lesemomente auf dem Sofa, bei denen wir uns nicht nur körperlich ganz nah sind.

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Lulu & Pip von Nina Gruener und Stephanie Rausser, Bohem Verlag, ISBN: 978-3855815593, 14,95 €

Wenn alte Bücher einen glücklich machen

Erinnert ihr euch noch, dass ich im Oktober nach einem alten schwarz-weißen Fotobilderbuch gesucht habe, von dem ich den Titel nicht mehr wusste? Obwohl ich auch bei Facebook nachgefragt habe und diese Anfrage sogar teilweise geteilt wurde, schien niemand dieses Buch zu kennen. Aber ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass ich mir die Geschichte nur selbst zusammengereimt habe, denn dafür waren einzelne Bilder aus diesem Buch noch zu sehr in meinem Kopf. Nun, nachdem mehrere Monate vergangen sind, weiß ich endlich, wie dieses Buch heißt: „Wie Mücke Micha rettete“. Meine Cousine hat dieses Buch zufälligerweise in einem alten Bücherkoffer im Keller entdeckt und mir sogleich den Titel mitgeteilt, worüber ich mich sehr gefreut habe. Vermutlich habe ich das Buch auch bei ihr kennen gelernt…

Nachdem ich nun den Titel hatte, habe ich das Buch sogleich im Internet gebraucht gekauft. Zum Glück wurde es schnell geliefert, denn nun war ich wirklich sehr gespannt darauf, inwiefern das Buch meiner Erinnerung entspricht und ich finde, so schlecht und ungenau waren meine Erinnerungsfetzen gar nicht… Der Junge in der Geschichte heißt tatsächlich Michael bzw. Micha. Er verabschiedet sich genauso, wie ich es in Erinnerung hatte, vom Haus, vom Garten und von der Straße, bevor er mit seinen Eltern in den Urlaub ans Meer fährt. Diese Szene hatte ich noch so gut vor Augen, da wir das dann auch immer so machten, wenn wir in den Urlaub fuhren… Am Strand baut Micha dann auch eine Sandburg, allerdings fällt er nicht dort in ein Loch, sondern bei einem alten, verfallenen Steinbunker. Dabei verletzt er sich am Fuß und kommt alleine nicht wieder heraus. Aber zum Glück ist ja sein Hund Mücke (übrigens kein Schäferhund, wie ich überlegt hatte) bei ihm. Er holt Hilfe und Michas Vater zieht Micha wieder aus dem Loch heraus. Da ist Micha seinem Hund natürlich sehr dankbar und er schimpft auch nicht mehr, wenn er ihm beim Spielen etwas kaputt macht…

Es war richtig schön, sich dieses Buch noch einmal anzuschauen. Viele der Bilder waren mit beim Anschauen noch sehr präsent und ich wunderte mich heute genauso wie früher darüber, dass Micha einen Pappkarton voller Spielzeug ins Auto packt. Warum nimmt er denn keinen Koffer? Auch die Sandburg, der Hund auf der Sandburg, Micha in dem Loch und der Hund am Fenster der Ferienwohnung auf der Suche nach Michas Eltern sind alles Bilder, an die ich mich noch sehr gut erinnern kann. Warum ist diese Geschichte so sehr bei mir hängen geblieben? Vielleich weil wir etwas von ihr übernommen haben (das Verabschieden von Haus und Garten vor der Urlaubsfahrt) und weil es etwas erzählt, womit man sich gut identifizieren kann. Wir hatten zwar keinen Hund, aber Urlaub am Meer in einer Ferienwohnung kannte ich auch nur zu gut. Außerdem tat mir Micha einerseits immer leid, wenn Mücke seine mühsam gebaute Burg zerstörte und andererseits fand ich es dann aber auch immer traurig, wenn er danach so wütend auf Mücke war und ihn gar nicht mehr bei sich haben wollte.

Meinem Sohn habe ich das Buch natürlich auch direkt vorgelesen. Er saß ganz aufgeregt neben mir, hat sich die Bilder interessiert angeschaut und gespannt gelauscht. Ich konnte richtig spüren, wie er bei der Sache war. Erst wollte er das Buch auch noch einmal lesen, aber dann hatte er es sich anders überlegt, denn er fand die Sache mit dem Loch, in das Micha fällt, irgendwie unheimlich und gefährlich. Er fragte auch mich, ob ich da Angst hätte und weigerte sich dann auf einmal, dass Buch noch einmal zu lesen. Auch das gute Ende konnte ihn nicht dazu bringen, die Geschichte noch einmal anzuschauen. Naja, vielleicht ein anderes Mal… Jedenfalls scheint ihn das Buch ja auch zu bewegen, so dass es vielleicht doch nicht so erstaunlich ist, dass ich mich noch so sehr an dieses Buch erinnere, auch wenn ich es über viele, viele Jahre nicht mehr gesehen habe.

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Wie Mücke Micha rettete von Etienne Bruneel und Christiane Riehm, Hanns Reich Verlag, ISBN: 3-87668-418-8

So lebten Kinder früher in anderen Ländern

Schon lange wollte ich über ein paar alte Bücher schreiben, aber irgendwie kamen dann immer die ganzen Neuerscheinungen dazwischen. Nun, wo ich meine eigene Blogparade zum Thema „Geliebte Kinderbuchschätze“ veranstalte, wird es aber wirklich mal Zeit für diese Bücher…

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In meinem Bücherregal stehen alte Bilderbücher, die in zweifacher Hinsicht Schätze für mich sind. Erst einmal habe ich die Bücher als Kind gerne geguckt und dann habe ich Jahre später herausgefunden, wer die Autorin dieser Bücher ist. Es geht um die Bücher „Japi aus Holland“, „Matti aus Finnland“ und „Noriko-San aus Japan“ – alles Fotobilderbücher in schwarz-weiß, die von dem Leben eines Kindes in einem anderen Land erzählen. Wo genau diese Bücher herkommen, weiß ich gar nicht. Irgendwie kommen sie von meinem Vater bzw. seiner Verwandtschaft, aber aus seiner eigenen Kindheit können sie laut Erscheinungsdatum nicht sein. Dennoch waren es bereits alte Bücher, als ich sie entdeckt habe.

Ich mochte die Bücher immer gerne: Ich litt mit Matti mit, dessen Kalb Pekka verkauft und geschlachtet werden soll und welches am Ende zum Glück dann doch lebendig beim Geburtstagsschmaus dabei ist, ich schaute mir interessiert das japanische Mädchen in seinem Kimono an und begleitete Japi und Elleke gerne auf ihrem Weg zum Meer, den sie zu Fuß bewältigen müssen, da sie im Gegensatz zu den anderen Kindern keinen Fahrräder besitzen.

Ich mag die Bücher immer noch. Die Kinder auf den Bildern sehen sympathisch aus, man kann ihr Leben gut nachvollziehen und die Texte sind toll aus einer kindlichen Perspektive heraus geschrieben. Dennoch kann ich es nachvollziehen, dass es diese Bücher heute nicht mehr zu kaufen gibt, denn natürlich zeigen die Bücher nicht das heutige Leben von Kindern in anderen Ländern. Sicherlich stimmt einiges auch heute noch (z.B. die finnische Sauna oder die Informationen über die vielen Seen in Finnland oder die Windmühlen in Holland), aber heute würde man wohl nicht über ein niederländisches Kind in Holzschuhen, welches das Kind eines Fischers ist, schreiben und auch das Leben auf einem finnischen Bauernhof in einem Dorf zeigt nicht das moderne Leben in Finnland. Allerdings scheint es das „Knabenfest“ in Japan immer noch zu geben, auch wenn es mittlerweile in „Kinderfest“ umbenannt wurde, dennoch müsste neben dem Vorstellen der traditionellen Kleidung z.B. auch die technische Entwicklung des Landes Erwähnung in einem solchen Buch finden. Wenn Kinder über Kinder in anderen Ländern lesen, dann sollen sie natürlich auch ein zeitgemäßes Bild von dem Leben in diesem Land bekommen.

Ich kann es also gut verstehen, dass es diese Bücher nur noch gebraucht gibt, aber schade finde ich es trotzdem, denn als ich vor einigen Jahren begonnen habe, mich intensiv mit einer gewissen Autorin auseinander zu setzen, habe ich mit großer Verwunderung etwas festgestellt: Die Texte dieser Bücher stammen von Astrid Lindgren! Nun haben diese Bücher, die ich ja sowieso schon mochte, für mich noch einmal an Wert gewonnen und am liebsten hätte ich auch meine Astrid Lindgren-Sammlung mit allen Büchern aus dieser Reihe ergänzt, aber leider werden diese Bücher ja nicht mehr neu aufgelegt… Ich kann es ja verstehen, aber schade ist es trotzdem! So gibt es also tatsächlich Bücher von Astrid Lindgren, die ich nicht kenne. Ab und zu kann man diese Bücher zwar gebraucht kaufen, aber erstens habe ich manche Bücher noch nie angeboten gesehen und zweitens zahlt man für die Bücher auch einen ordentlichen Preis…

Übrigens merkt man an den Texten ganz eindeutig, dass sie von Astrid Lindgren kommen. Allein Sätze wie „Man kann spielen und spielen, und es wird fast nie Abend“ (aus: „Matti aus Finnland“) und „Dann laufen wir wieder in den Garten und spielen und spielen und spielen, viele Tage lang“ (aus. „Noriko-San aus Japan) sind typisch für sie.

Bücherwürmchen hat sich die Bücher übrigens gerne von mir vorlesen lassen, denn er findet es spannend „uralte“ Bücher anzuschauen. Am liebsten wäre es ihm, wenn es noch Bücher aus der Steinzeit gäbe (mein Argument, dass die noch kein Papier hatten, zählt für ihn nicht…).

Auch meine reiselustige Büchereule Wanzi hat übrigens einen Blick in die Bücher riskiert und will nun noch mehr über die Kinder in fremden Ländern erfahren. Sie fand es besonders toll, dass es nun endlich auch mal literarisch aus Europa hinaus bis nach Japan ging. Richtig gut gefiel ihr Noriko-San in ihrem Kimono, obwohl sie sich selbst natürlich in ihrem indischen Sari noch hübscher findet…

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Japi aus Holland von Anna Riwkin-Brick und Astrid Lindgren, Oetinger

Matti aus Finnland von Anna Riwkin-Brick und Astrid Lindgren, Oetinger, ISBN: 3 7891 5884 4

Noriko-San aus Japan von Anna Riwkin-Brick und Astrid Lindgren, Oetinger, ISBN: 3 7891 5888 7