Thema Feuerwehr kommt immer an: Egal ob im Spiel, im Buch oder wie hier auf CD

Auf der Facebook-Seite „Ich mach was mit Kinder-Büchern“ dürfen wir seit einigen Monaten jeweils eine Woche lang verschiedene Büchermenschen (Verlagsmitarbeiter, Autoren, Illustratoren, Buchhändler etc.) bei ihrer Arbeit begleiten. Vor kurzem war der Amor Verlag, der Hörbücher und Hörspiele veröffentlicht, an der Reihe. Jetzt kenne ich nicht nur den Unterschied zwischen einem Hörbuch und einem Hörspiel (Hörbuch = ein Leser/LeserIn, Hörspiel = untermalt mit Geräuschen und Musik, verschiedene Sprecher), sondern ich habe auch ein Hörspiel zum Rezensieren bekommen, denn eine Aufgabe des Verlags ist es natürlich auch, die Produkte bekannt zu machen. Und als gefragt wurde, wer denn gerne mal eines der Hörbücher/Hörspiele rezensieren würde, habe ich mich direkt gemeldet, denn erstens hört sich Bücherwürmchen immer öfter Hörbücher an und zweitens habe ich euch auf meinem Blog noch viel zu selten etwas zum Hören vorgestellt.

Wir erhielten also das Hörspiel „Die Feuerwehr rückt aus“ aus der „Wissen.Hörspiel“-Reihe. Das Besondere an diesem Hörspiel ist, dass es ein „IchHörMal“-Hörspiel ist. Das bedeutet, dass der CD ein kleines Ausmalheftchen (wie ein Booklet) beiliegt. Hier findet man ein paar passende Illustrationen zur Geschichte, die die Kinder beim Hören in Ruhe ausmalen können. Die Idee finde ich klasse, den ich finde, dass sich Hören und Malen sehr gut miteinander verbinden lassen. Oft hat man den Wunsch beim Hören noch etwas anderes zu machen und beim Ausmalen, was ja durchaus teilweise meditative Züge annehmen kann, kann man sich gut aufs Hören konzentrieren. Wie gesagt, mir gefällt diese Kombination sehr gut. Leider kann ich euch dennoch keine Bilder von einem ausgemalten Heftchen zeigen, denn mein Sohn hatte keine Lust die Bilder anzumalen. Er meinte, dass es ja das Heft ja nur einmal geben würde und man es sich somit lieber noch ein wenig aufbewahren müsse. Hm, ich habe da eine andere Theorie. Ich glaube, er hatte einfach keine Lust zum Malen, die Bilder haben ihn nicht direkt angesprochen und vor allem nimmt ihn das Zuhören so sehr ein, dass er dabei gar nichts anderes machen kann. Meine Gedanken wandern beim Zuhören ja schnell mal woanders hin, aber das ist bei Bücherwürmchen ganz anders. Wenn er sich eine CD anhört, die ihm gefällt, dann sitzt er ganz gebannt vor dem Lautsprecher, ist vielleicht sogar etwas aufgeregt und bewegt sich dort kein bisschen vom Platz, es sei denn er hat das Gefühl nicht alles mitzubekommen, dann rückt er noch etwas näher zum Lautsprecher hin. So war es auch bei diesem Hörspiel, was auf jeden Fall ein gutes Zeichen ist, denn wenn ihm ein Hörspiel nicht gefällt, dann macht er es auch nach einer Weile wieder aus. Dieses jedoch hat er sich bereits mehrfach angehört. Gleich als er das Thema des Hörspiels gesehen hat, war er „Feuer und Flamme“. Feuerwehr ist sicherlich für die meisten Jungen ein sehr motivierendes Thema. Im Hörspiel wird dann ausgehend von den Geschwistern Lenya und Moritz auch viel über die Feuerwehr und ihre Aufgaben erzählt.

Lenya und Moritz spielen zu Hause Feuerwehr, ein Spiel welches vor allem dem jüngeren Moritz viel Spaß macht. Doch als die beiden dann sehen, dass das Nachbarhaus brennt wird aus dem Spiel ganz schnell Ernst. Zum Glück kennen sie sich bei dem Thema Feuerwehr schon so gut aus, dass sie richtig handeln und die Feuerwehr informieren. Nachdem diese den Brand gelöscht und die Menschen aus dem Haus gerettet hat, bedankt sie sich bei den Kindern. Aber es bleibt nicht bei einem freundlichen Handdruck und ein paar Worten: Lenya und Moritz dürfen einen Tag auf der Feuerwache verbringen. Dabei erleben sie eine ganze Menge. Sie dürfen mit zum Einsatz fahren, bei dem eine Katze aus dem Baum gerettet werden soll, und sogar bei einem Probe-Großeinsatz mitmachen. Ja, das ist natürlich was für kleine Feuerwehr-Fans.

Bücherwürmchen hat das Hörspiel gut gefallen, „weil alles gut ausgegangen ist und die Feuerwehrmänner die Kinder hoch leben ließen“. Außerdem konnte er mir ein paar Dinge nennen, die er vorher noch nicht wusste, z.B. dass man die Rutschstange auf Grund der Hitze nicht mit den Händen anfassen soll.

Insgesamt fand auch ich das Hörspiel gut. Der Aufbau ist sinnvoll und kindgerecht und die Informationen, die man zur Feuerwehr kommt, sind spannend und interessant, aber so ausgewählt, dass sie von den Kindern auch gut aufgenommen werden können. Mich persönlich hat allerdings die Stimme von Moritz ein wenig genervt, da sie mir etwas unnatürlich vorkam… Bücherwürmchen hat sich daran aber nicht gestört. Er findet aber, dass die Schwester pfiffiger als Moritz sei…

Das Cover des Hörspiels stammt übrigens von Regina Kehn, einer bekannten Illustratorin. Ihren Stil kann man gut an den Gesichtern der beiden Kinder wiedererkennen. Die Illustrationen in dem kleinen Malbuch (gewöhnliche Ausmalbilder) kommen allerdings nicht von ihr, sondern von Yvonne Voermans-Eiserfey.

Feuerwehr

CD: Die Feuerwehr rückt aus, Wissen.Hörspiel, IchHörMal, Laufzeit 45 Minuten, herausgegeben von Bert Alexander Petzold, Amor Verlag, ISBN: 978-3-944063-82-9, 8,99€

 

Neue Reihe von GEOmini: Entdeckerhefte

Vor einiger Zeit habe ich euch die Kinderzeitschrift GEOmini vorgestellt, nun gibt es von GEOmini eine neue Reihe: Die Entdeckerhefte. Das erste Heft habe ich uns direkt mal besorgt, da es um das Thema Feuerwehr geht, welches wohl bei den meisten Jungs im Kindergartenalter angesagt ist – zumindest ist es in unserem Bekanntenkreis so.

Das neue an den Entdeckerheften ist, dass sie sich jeweils einem einzigen Thema widmen, zu welchem man dann auf fast 60 Seiten jede Menge erfahren kann. Im Feuerwehrheft können Kinder erfahren, wie die Feuerwehr arbeitet, was für verschiedene Aufgaben es bei der Feuerwehr gibt, wie Spezialeinsätze aussehen und auch was man bei der Kinderfeuerwehr macht. Außerdem bekommt man einen Einblick ins Löschfahrzeug, es wird erzählt, wie früher Brände gelöscht wurden und man bekommt Tipps für eine Feuerwehrparty. Und natürlich treffen wir auch in diesem Heft dem Grashüpfer Georg und seinen Freunden – dieses Mal geht es in allen Kapiteln um die Feuerwehr.

Die Texte in dem Heft sind, wie man es von GEOmini gewohnt ist, kindgerecht, liefern aber dennoch viele interessante Informationen. Nicht ganz so einfach sind allerdings die Informationen, die auf vielen Zahlen oder Rekorden oder ähnlichem beruhen, denn Vorschulkinder können mit solchen Mengenangaben noch sehr wenig anfangen.

Insgesamt gefällt mir das Entdeckerheft wirklich gut. Allerdings lohnt sich hier meines Erachtens nach ein Abo nicht so sehr, denn nicht jedes Thema interessiert die eigenen Kinder. So ist das nächste Heft (Pferde und Ponys) für uns eher weniger spannend, während der Kauf der darauffolgenden Ausgabe wohl fast ein Muss ist: Ritter und Burgen.

GEOMini_01_16_02-Entdecker_1487605_r479

GEOmini – Entdeckerheft, vier Mal im Jahr, pro Heft 4,95

Kreative Beschäftigungen, wenn das Sommerwetter mal ausbleibt

Wenn man in den Urlaub fährt, sollte man für die Kinder auch immer ein paar Beschäftigungsmaterialien einpacken, denn es kann ja auch sein, dass man von Regentagen überrascht wird und in der Ferienwohnung oder im Hotel festsitzt… Im Prinzip reichen oft auch schon einige Blätter Papier, Schere, Kleber und bunte Stifte, doch manchmal freuen Kinder sich auch, wenn sie ein paar Anregungen von außen bekommen und sie nicht von ganz alleine kreativ werden müssen.

Gefühlt gibt es immer mehr Angebote für kleine Künstler auf dem Markt, ein paar davon haben wir frisch getestet, denn zwischendurch setzt sich Bücherwürmchen gerne mit mir zusammen an den Tisch um zu malen und zu basteln.

Der Tessloff-Verlag lässt einen direkt durch mehrere Produkte in eine Piraten-Welt eintauchen. Für Kinder in Bücherwürmchens Alter (ca. 4 Jahre) eignet sich das bunte Malbuch besonders gut. Man muss zwar teilweise recht kleine Flächen anmalen, da auf den Bildern nicht nur einzelne große Motive wie z.B. ein Pirat oder eine Insel zu sehen sind, sondern ganze Szenen (beispielsweise das Tauchen nach einem Schatz oder das Abladen der Schätze auf einer Insel) gezeigt werden. Dafür wurde den Kindern auf einzelnen Seiten bereits einen Teil der Arbeit abgenommen. Einiges ist schon eingefärbt, so dass nicht mehr ganz so viel angemalt werden muss. Das ist gerade für Kinder, die noch nicht so viel Ausdauer besitzen sehr motivierend.

IMG_0353

Die Bilder selbst sind fröhlich gestaltet und natürlich sind überall Pirat Piet und Kakadu Kalle zu entdecken. Gerade an Pirat Piet finden Kinder schnell Gefallen, denn er ist ein Kind, so dass sie sich mit ihm identifizieren können.

tessloffmalbuch

Noch spannender als das Malbuch ist für Kinder das Piraten-Bastelset, bei dem ein Boot samt Piraten und Kanonen gebastelt werden kann. Hierfür braucht man jedoch schon eine ganze Menge Ausdauer, damit am Ende auch tatsächlich alles steht. Wir haben jedenfalls mehrere Tage daran gesessen und ich musste Bücherwürmchen auch helfen, denn er hatte keine Lust Boot, sämtliche Piraten, Kanonen, Schatzkiste, den Hintergrund etc. alleine anzumalen. Allein um alles von einer Seite anzumalen, braucht man schon eine Weile und eigentlich müsste man dann auch noch die Rückseite anmalen, aber dazu hatten wir dann keine Lust mehr. Das Blöde ist nur, dass man am Ende entsprechend der Anleitung alles zusammen stecken muss und man vorher beim Schiff nur schlecht abschätzen kann, was letztendlich außen und somit zu sehen ist. Bevor man alles zusammen stecken kann, muss man alle Teile ausschneiden – ein weiterer Part den ich übernehmen musste. So genau ausschneiden kann Bücherwürmchen noch nicht. Über das Ergebnis haben wir uns dann aber beide gefreut: Alles blieb gut stehen, sah nach Etwas aus und es ließ sich sogar damit spielen!

IMG_0360   IMG_0368

Die Mühe hat sich also doch gelohnt. Und wer im Urlaub mehrere Regentage am Stück hat, ist sicherlich auch froh, wenn eine Bastelei nicht bereits nach fünf Minuten komplett fertig auf dem Tisch liegt.

tessloffbastelbogen

Zu der Reihe „Meine Piratenwelt“ gehören noch weitere Produkte, die sich ebenfalls zum Mitnehmen auf eine Reise eignen.

Ein sehr schönes Malbuch haben wir auch beim Coppenrath Verlag entdeckt. Malbücher gibt es ja nun wirklich wie Sand am Meer und man findet auch immer mal wieder welche mit schönen Motiven, aber bei dem Malbuch aus dem Coppenrath Verlag gibt es noch eine Besonderheit: Es ist ein Punkt-zu-Punkt-Malbuch. Nein, hier muss man nicht Zahlen von Punkt zu Punkt miteinander verbinden, sondern an einigen Stellen auf den Bildern nahe beieinander liegende Punkte, die bereits eine Art Linie ergeben, nachspuren. Und das hat Bücherwürmchen schon gut geschafft. Da sich die Anzahl der Pünktchenlinien auf manchen Bildern auch sehr in Grenzen halten (das ist bei den Bildern je nach Motiv ein bisschen unterschiedlich), hatte er sogar richtig Spaß daran, während ich in dem Nachfahren der Linien eine tolle Übung zur Feinmotorik sehe.

IMG_0387   IMG_0393

Wir besitzen das Malbuch mit dem Untertitel „Piraten, Autos, wilde Tiere“, welches sehr motivierende Bilder für Bücherwürmchen enthält (auch wenn ein Vögelchen oder ein Hündchen nicht gerade wilde Tiere sind…): Ritterburg, Dinosaurier, Fußballer, Feuerwehrmann…

Am Ende kann man die einzelnen Bilder sogar heraustrennen und aufhängen oder verschenken. Mich hat dieses Malbuch jedenfalls vollkommen überzeugt und ich freue mich darüber, wie gerne Bücherwürmchen darin malt.

mar_img_9783649621577

Selbstverständlich gibt es natürlich auch ein analoges Malbuch mit Prinzessinnen und ähnlichem.

 

Meine Piratenwelt: Buntes Malbuch, illustriert von Stefan Lohr, Tessloff Verlag, ISBN: 978-3-7886-3820-7, 3,95€

Meine Piratenwelt: Bastelbogen, illustriert von Stefan Lohr, Tessloff Verlag, ISBN: 978-3-7886-3817-7, 4,95€

Mini-Künstler: Punkt-zu-Punkt-Malbuch, Piraten, Autos, wilde Tiere, illustriert von Hartmut Bieber, Coppenrath Verlag, ISBN: 978-3-649-62157-7, 4,95€

Minimax – Tolle Klassiker in kleinem Format

Ein Bilderbuch in einem großen, auffälligen Format zieht natürlich Aufmerksamkeit auf sich, auch meine! So ein Buch beeindruckt und es macht Spaß es anzufassen. Auf der anderen Seite lerne ich gerade die Bücher im kleinen, handlichen Format zu schätzen, z.B. Pixi-Bücher (bzw. ähnliche Bücher aus anderen Verlagen) oder die Minimax-Bücher. Sie sind einfach äußerst praktisch. Kinder können sie gut selbst halten und selbst im vollen Urlaubskoffer finden sie immer noch ein Plätzchen. Gerade bei der Minimax-Reihe kann ich beinahe blind zugreifen, denn hier erscheinen viele schöne (neuere) Bilderbucklassiker („Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte“, „Freunde“, „Oh, wie schön ist Panama“, „Frederick“, „Adieu, Herr Muffin“ und einige andere). Zwei Bücher aus der Minimax-Reihe habe ich auch schon in diesem Blog vorgestellt: „Das große Gähnen“ und „Für Hund und Katz ist auch noch Platz“: Beide Bücher sind hier sehr beliebt, insbesondere das Buch von Axel Scheffler und Julia Donaldson. Nun habe ich zwei weitere Bücher aus der Reihe vor mir legen, bei denen ich allerdings nicht so recht weiß, was ich von ihnen halten soll. Sowohl „Oscars Autos“ als auch „Mama, ich mag dich…“ erzählen eine tolle Geschichte, die jeweils die Sichtweise bzw. die Fantasie von Kindern gut darstellt, aber ich frage mich, wie die Geschichten von Kindern wahrgenommen werden.

In dem Buch „Oscars Autos“ wird das Spiel mit Autos zur erlebten Wirklichkeit. Es ist Nacht, aber das Telefon von Oscar steht nicht still. Alle brauchen Oscars Hilfe. Oscar soll das Feuerwehrauto fahren und er koordiniert die Lösung des Kioskbrands, anschließend fährt er das Abschleppauto und holt viele kaputte Autos von einer Straße. Das Genörgel der Menschen, denen es nicht schnell genug gehen kann, macht ihm jedoch keinen Spaß und so legt er sich ins Bett. Doch auch dort hat er keine Ruhe, denn wer soll den Lastkran am Hafen bedienen? Aber das hat Zeit bis zum nächsten Morgen…

Da staunen die Kinder beim Lesen: Oscar darf all die großen Autos fahren und er allein bestimmt, wie alles zugeht. Klasse, das möchte doch jedes Kind einmal! Aber warum kann nur Oscar das Feuerwehrauto fahren? Diese Frage stellt sich Bücherwürmchen natürlich. Warum soll Oscar allen helfen? Ja, ihm gefällt die Geschichte, in der es auf den Bildern große Fahrzeuge zu sehen gibt und bei der die Massenkarambolage überspitzt dargestellt wird, aber so richtig einordnen kann er sie nicht. Das Cover zeigt, worum es in der Geschichte eigentlich geht: Oscar spielt mit seinen Autos und natürlich bestimmt er, wie es dabei zugeht. Betrachtet man die Geschichte als Spiel eines Kindes, so kann man sicherlich viel von dem Spielverhalten des eigenen Kindes darin entdecken. Auch Bücherwürmchen lässt die Feuerwehr zu vielen Bränden fahren und bei einem Unfall fliegen die Autos schnell mal wild durch die Gegend. Das Buch erzählt das Spiel eines Kindes mit Autos sehr treffsicher und passend. Allerdings nehmen Kinder dieses Buch wie auch ihr eigenes Spiel ernst. Was in dem Buch passiert, geschieht für sie wirklich, aber es wundert sie, wieso es so ist. Warum kann nur ein Junge all diese großen Autos fahren? Und man sollte ihnen bloß nicht sagen, dass es sich hier „nur“ um Oscars Fantasie handelt, denn das würden sie erstens nicht akzeptieren und zweitens würden sie dagegen protestieren, wenn man ihr Spiel auf diese Wiese herabsetzen würde. So bleibt „Oscars Autos“ eine schöne Geschichte, die ein wenig in der Luft hängt.

De Geer_Oscars Auto_US_1U.indd

Mama, ich mag dich…“ finde ich persönlich wunderschön. Die Bilder sind niedlich und die Geschichte ist äußerst humorvoll, inklusive einer überraschenden Wendung. Hasensohn erzählt, warum er seine Mama, die er eigentlich sehr lieb hat, nicht mag. Dabei nennt er neben Argumenten wie dass sie ständig keine Zeit hat, auch ein unerwartetes Argument, über das man lachen muss, indem aber auch viel Wahrheit steckt.

Mir gefällt dieses Buch so gut, weil es einfach die Beziehung zwischen Mutter und Sohn so herrlich skizziert und auf den Punkt bringt. Wirklich klasse gemacht! Aber verstehen auch Kinder, die gerade selbst voller widersprüchlicher Gefühle ihrer Mutter gegenüber sind, den Witz dieses Buches? Ich glaube eher nicht. Bücherwürmchen kann sich jedenfalls nicht mit dem Hasenkind identifizieren und meint, dass das bei uns nicht so wäre. Irgendwie scheint er mich verteidigen zu wollen. Das Buch gefällt ihm trotzdem: „Ich das schön, weil da jemand so wütend ist. Das mag ich.“ Hm, ich glaube, das ist zwar eigentlich nicht die Aussage des Buches, aber schön, wenn ihm dieses Buch gefällt. Ich mag es nämlich wirklich, aber aus anderen Gründen…

Übrigens kann ich mir gut vorstellen, dass dies ein schönes Muttertagsgeschenk ist und wie sagt man doch so schön: „Muttertag ist an jedem Tag!“

 Sakai_Mama, ich mag dich_US_Entwurf.indd

Oscars Autos von Carl Johan de Geer und Jan Lööf, übersetzt von Andrea Lüthi, Beltz & Gelberg 2015, Minimax, ISBN: 978-3-407-76152-1, 5,95€

Mama, ich mag dich… von Komako Sakai, übersetzt von Ursula Gräfe, Beltz & Gelberg 2015, Minimax, ISBN: 978-3-407-76153-8, 5,95€

Das Thema Feuerwehr kommt beim Vorlesen gut an

Heute Morgen habe ich wieder einmal im Kindergarten vorgelesen. Dieses Mal waren die Vorschulkinder meine Zuhörer und ich habe das Buch „Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“ ausgewählt. Das Thema „Feuerwehr“ kam bei den Kindern, vor allem bei den Jungen, gut an und sie erzählten mir direkt so einiges über die Aufgaben der Feuerwehr. Auch der Geschichte in dem Buch sind sie gut gefolgt, allerdings habe ich auch festgestellt, dass für einzelne Kinder der Text in dem Buch schon zu lang war. Es fiel ihnen schwer auf ihrem Platz ruhig sitzen zu bleiben und zu zu hören. Um die Kinder ein bisschen besser bei der Stange zu halten, habe ich sie beim Vorlesen ein wenig mit einbezogen und so durften sieben Kinder an den entsprechenden Stellen einen Becher und eine Stulle hochhalten, was diese auch mit Begeisterung taten.

Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt

Das Vorlesen hat insgesamt wieder jede Menge Spaß gemacht. Morgen soll ich nun ganz spontan – vor einer halben Stunde kam der Anruf – die Vorleseaktion in der Gemeindebücherei übernehmen, da jemand erkrankt ist. Klar, dass ich da zugesagt habe, aber nun muss ich erst einmal in meinen Bücherregalen stöbern gehen um etwas passendes zu finden…

Und täglich begleitet uns Feuerwehrmann Sam

Gestern habe ich ein wenig davon geschrieben wie gerne Bücherwürmchen Geschichten aus Büchern nachspielt. Es gibt aber noch eine andere Figur, die er am allerliebsten verkörpert und dies bestimmt schon seit über einem Jahr: Feuerwehrmann Sam! Das Besondere hieran ist, dass er Feuerwehrmann Sam gar nicht kennt. Ich weiß, dass es dazu eine Fernsehserie, Bücher und Merchandise-Produkte gibt, aber weder wir noch Bücherwürmchen kennen diese Sachen. Trotzdem spielt Bücherwürmchen ständig Feuerwehrmann Sam. Er kennt ihn nur durch die Erwähnung anderer Kinder im Kindergarten und allein durch dieses Spiel mit den anderen hat er einen Bezug zu dieser Figur. Und dadurch, dass er auch die Lieder von Feuerwehrmann Sam singt (mit leicht abgewandelten Text – so wie er es eben von den anderen versteht und sich zusammenreimt), Namen von anderen Protagonisten mitbekommen hat und ganz selbstverständlich mit den anderen Kindern zusammen Feuerwehrmann Sam spielt, hat er auch das Gefühl diese Figur zu kennen. Er liebt diese Figur ohne ein Bild von ihr vor Augen zu haben. Am liebsten würde er „Sam“ heißen und egal worum es gerade geht, er bezieht alles auf Feuerwehrmann Sam. Spricht man vom Strand, so steht die Wache von Feuerwehrmann Sam direkt am Strand, kommen die Krokusse aus der Erde, dann sprießen sie bei Feuerwehrmann Sam gleich in doppelter Anzahl und er kann und besitzt sowieso alles, was irgendwie interessant ist. Im Prinzip ist Feuerwehrmann Sam so etwas ähnliches wie ein erfundener Freund. Mit ihm erklärt sich Bücherwürmchen die Welt und mit ihm beschäftigt er sich gedanklich mit allen Dingen, die ihm gerade begegnen. Er lässt seine Fantasie mit Feuerwehrmann Sam spielen, aber er schlüpft auch immer wieder selbst in diese Rolle. Eine Zeitlang wurde im Kindergarten nichts anderes gespielt. Selbst beim Vater-Mutter-Kind-Spiel war er der Feuerwehr-Vater. Mittlerweile ist die Bauecke interessanter geworden, aber in unseren Gesprächen taucht Feuerwehrmann Sam immer noch häufig auf… Da kann Bücherwürmchen einem dann lang und breit das Leben von Feuerwehrmann Sam erklären und beschreiben: „Weißt du, Mama, bei Feuerwehrmann Sam…“ Und dann geht es los, ohne Punkt und Komma und bis in jede Einzelheit. Ich weiß, wie Feuerwehrmann Sam sich seine Zähne putzt, wie er seine Erbsen isst, was er als erstes anzieht, in welche Länder er zum Noteinsatz fährt und vieles, vieles mehr. Bücherwürmchen erklärt mir alles ganz genau…

Tja, da freut man sich, dass das eigene Kind so gut spricht, kreativ ist und jede Menge Fantasie hat, aber manchmal kann dies auch ganz schön anstrengend sein…

Wir entdecken alte DDR-Buchschätze

Schon seit einiger Zeit wollte ich euch das schöne Buch „Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“ vorstellen, aber ständig kam ein anderes Buch dazwischen… Jetzt ist aber endlich dieses Buch mal an der Reihe! Wenn man sich Feuerwehrbücher anschaut sind es oft Sachbücher à la Wieso? Weshalb? Warum? Wirklich schöne Geschichten kenne ich eigentlich kaum, aber „Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“ ist eines der wenig schönen Feuerwehr-Erzählungen und eigentlich sogar noch mehr. Es ist nämlich ein richtig tolles Buch! Es ist zwar eine ältere Geschichte, was man sowohl an den Bildern als auch an einigen Details aus der Geschichte merkt (z.B. fallen Oma Eierschecke Kohlestücke aus dem Herd, so dass es zu einem Brand kommt), aber dennoch wird gut aufgezeigt, dass die Feuerwehr lauter verschiedene Aufgaben hat. Jedes Mal wenn sich die Feuerwehrmänner hingesetzt haben um in Ruhe einen Kaffee zu trinken, klingelt das Telefon und die Feuerwehrmänner müssen ihren Kaffee stehen lassen um zum nächsten Einsatz zu eilen. Nur der kleine Wachtmeister Meier schafft es dennoch jedes Mal irgendwie seine Stulle oder sogar ein Stück Kuchen, welches er von Oma Eierschecke zugesteckt bekommen hat, zu essen. Ansonsten hilft aber auch er dabei, statt Kaffee zu trinken, den Brand bei Oma Eierschecke zu löschen, Emil Zahnlücke aus dem Loch im Eis zu retten und den umgefallenen Baum im Zoo zu bergen, damit der Eingang zum Futterhaus wieder frei ist.

Von Anfang an hatte Bücherwürmchen jede Menge Spaß an diesem Buch. Besonders gut haben ihm die Kaffeeszenen gefallen, die sich im Buch mehrfach wiederholen. Er liebt es, wenn Löschmeister Wasserhose immer die gleichen Fragen stellt, alle Feuerwehrmänner erst ihren Becher und dann ihre Stulle hochhalten, Löschmeister Wasserhose die vollständigen Becher und anschließend die Stullen zählt – bis er bei Wachtmeister Meier stutz, der nie das hochhält, was Löschmeister Wasserhose erwartete.

Diese Szene spielte Bücherwürmchen wortwörtlich liebend gerne nach. Auch der Rest des Buches musste gespielt werden, aber vor allem die Kaffeeszene und das Ende, bei dem Wachtmeister Meier seine Stulle mit einem Raben teilt, durften nie fehlen…

Wie schön, dass auch wir im Westen dieses schöne Bilderbuch aus der ehemaligen DDR heute entdecken und lieben dürfen!

Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt

Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt von Hannes Hüttner und Gerhard Lahr, Beltz & Gelberg/Der Kinderbuchverlag, ISBN: 978-3407770820, 9,95 €

Top Ten Thursday: 10 Bücher zum Gruseln

Top Ten Thursday

So richtig gruselig sind Bilderbücher natürlich nicht. Immerhin sollen die Kinder keinen zu großen Schreck bekommen, aber in einigen Büchern gibt es doch kleine Stellen, die auch Kinder herrlich gruselig finden. Bücherwürmchen versteckt dann zum Beispiel sein Gesicht schnell auf einem Kissen. Der Moment des Gruselns darf bei Kindern nicht zu sehr ausgeweitet werden, so dass kurz darauf dann wieder alles gut wird und das Kind wieder übers ganze Gesicht strahlen kann – nur um gleich wieder die ganze Geschichte und insbesondere die gruselige Stelle zu hören. 🙂 Ich habe mal ein paar Bücher zusammengestellt, bei denen Bücherwürmchen regelmäßig zwischen den Sofakissen abtaucht. Manche Bücher sind an sich gar nicht so gruselig, aber sie beinhalten die besagten Stellen.

Hier meine Liste:

  1. Die Hexe und die sieben Fexe (Ali Mitgutsch und Irmgard Hailer, Ravensburger Buchverlag) – Die Hexe sieht hier auch wirklich ganz schön gruselig aus. (Mehr über das Buch hier.)
  2. Für Hund und Katz ist auch noch Platz (Axel Scheffler und Julia Donaldson, Beltz & Gelberg) – Hier ist die Hexe lieb, aber es gibt einen bösen Drachen, der für den Gruselmoment sorgt. (Blog-Beitrag hier.)
  3. Superwurm (Axel Scheffler und Julia Donaldson, Beltz & Gelberg) – Eigentlich geht es um den lieben und hilfsbereiten Superwurm, der einfach alles kann und der allen viel Spaß bringt, aber dann kommt die böse Echse, die den Wurm entführen lässt…
  4. Hamstermonster (Susanne und Henning Löhlein, NordSüd-Verlag) – Dieses Buch ist gar nicht gruselig, sondern total niedlich, aber es geht darum, wie die süßen Hamster gruselig und erschreckend sein möchten.
  5. Wer rief denn bloß die Feuerwehr? (James Krüss und Erika Meier-Albert, Boje) – Dies ist sicherlich ein Buch, welches man eigentlich nicht auf einer Liste mit Gruselbüchern suchen würde. Sobald jedoch der Professor Kunkelt mit seinen wirren Haaren und blauem Gesicht auftritt und über das Wasser in seinem Haus schimpft, verkriecht sich Bücherwürmchen jedes Mal. Und ich muss zugeben, dass dieser Professor wirklich etwas unheimlich aussieht.
  6. Wer hat Angst vor diesem Wolf? (Michael Escoffier und Kris di Giacomo) – Hier gruselt sich Bücherwürmchen eigentlich nicht, denn der Wolf ist auch gar nicht so gefährlich mit seinen stumpfen Zähnen und der kurzen Nase, aber Wölfe sind Bücherwürmchen nie ganz geheuer und so liebt er es, wenn er den Vorleser mit einer Hand auf der Brust vor dem Wolf beschützen kann.
  7. Kleine Hausgeister (Sonia Goldie und Marc Boutavant, Gestalten) – Okay, zählt nicht so ganz, da die Geister eigentlich recht niedlich sind, aber das Gespenst der Alpträume findet Bücherwürmchen doch ein bisschen gruselig… (Blog-Beitrag hier.)
  8. Märchen – Klar, da gibt es jede Menge gruseliger Gestalten: Der Wolf bei Rotkäppchen, die Hexe bei Hänsel und Gretel… (Blog-Beitrag zu einem von vielen schönen Märchenbüchern hier.)

 

Die Hexe und die 7 Fexe   hundundkatz   um_Superwurm.indd   U1_978-3-314-10167-0_2D_NSV    8_7_6_4_8_7_978-3-414-82244-4-Kruess-Wer-rief-denn-bloss-die-Feuerwehr-org      9783830312109-46d894e0  Kleine Hausgeister von Sonia Goldie & Marc Boutavant, Copyright Kleine Gestalten 2014   Schneewittchen

Unsere Lieblingsthemen

Ich habe mir mal darüber Gedanken gemacht, welche Themen Bücherwürmchen momentan besonders gerne in Bilderbüchern hat und habe dann, als die Zusammenstellung fertig war, selbst ein wenig gestaunt. Irgendwie waren da doch schon einige sogenannte „Jungen-Themen“ dabei, obwohl ich eigentlich das Gefühl habe, dass wir grundsätzlich alles querbeet lesen. Nach kurzem Nachdenken war mir dann auch klar, dass wir tatsächlich auch geschlechtsneutrale oder vielleicht sogar typische Mädchenbücher lesen (z.B. sehr gerne die „Conni-Bücher“), allerdings sind die dann thematisch so breit gefächert, dass sie hier in dieser Auflistung keine Verwendung finden. Manche Jungenthemen wiederum kommen bei uns kaum vor, z.B. Bücher über Bagger, Trecker, Bauarbeiter oder über Fußball, wobei da das Interesse so langsam steigt.

Hier jetzt aber mal eine Auflistung unserer momentanen Lieblingsthemen:

    Die Hexe und die 7 Fexe

  • Wölfe: Auch Wölfe üben auf Bücherwürmchen eine große Faszination aus. Ich glaube dies fing schon vor 1 ½ Jahren an, als wir das erste Mal „Peter und der Wolf“ lasen und hörten. Irgendwann danach erzählt er dann, dass in seinem Bett nachts ein Wolf war, der seinen Schnuller geklaut hätte. Er hatte jedoch keine richtige Angst vor diesem Wolf, der ihm angeblich einen Besuch abgestattet hatte, sondern fand es eher spannend. Nun hört er zudem gerne das Märchen von Rotkäppchen und das Buch „Ich bin der stärkste im ganzen Land“ fand er auch super.

9783407760418

  • Feuerwehr: Das ist momentan so richtig Bücherwürmchens Thema. Er spielt auch hier und im Kindergarten oft Feuerwehr und je mehr Bücher er zu diesem Thema liest, desto mehr Details fließen auch in sein Spiel ein. Zur Zeit schauen wir uns zwei Geschichten zu diesem Thema gerne an:„Wer rief den bloß die Feuerwehr?“ und „Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“. Außerdem blättern wir gerne in Sachbüchern wie „Im Einsatz“.

8_7_6_4_8_7_978-3-414-82244-4-Kruess-Wer-rief-denn-bloss-die-Feuerwehr-org

  • Piraten: Pirat spielt er auch ständig, aber irgendwie haben wir da, außer einem Sachbuch, noch kein Bilderbuch zu. Vielleicht muss ich noch mal im Büchergeschäft stöbern gehen… Mal schauen, was er so zu Capt’n Sharky sagt.
  • Polizei: Auch alles was mit Polizei zu tun hat, findet er spannend, allerdings ist es bisher meist eher so, dass die Polizei am Rande einer anderen Geschichte vorkommt und ihr dann besondere Aufmerksamkeit gezollt wird, z.B. in dem Nacht-Wimmelbuch.
  • Cowboys: Cowboys sind ebenfalls klasse und gehören zu Bücherwürmchens Spiele-Repertoire. Neben dem Sachbuch „Bei den Cowboys“ aus der Wieso? Weshalb? Warum?-Reihe von Ravensburger sind wir von den Büchern „Cowboy will nicht reiten“ und „Hier kommen die Cowboys“ begeistert. Beide werden häufig nachgespielt, wobei ich immer die doofen Rollen bekomme: Entweder bin ich der Cowboy, der keine Pferde mag, oder ich bin der „Grantige Greg“, der mit einem Fahndungsplakat vom Sheriff gesucht wird…

cowboy will nicht reiten

  • Freundschaft: Bücherwürmchen würde es natürlich nie so formulieren, dass er gerne ein Buch über Freundschaft gucken würde, aber wenn in einem Buch die Freundschaft zwischen zwei Figuren thematisiert wird, geht immer ein Lächeln über sein Gesicht. Dieses Thema liegt ihm durchaus am Herzen. Vermutlich weil er sich mittlerweile auch im Kindergarten damit auseinandersetzt und häufig von seinen ganzen Freunden spricht. Hier gibt es viele Bücher, bei denen das Thema zumindest am Rande vorkommt, ein ganz klassisches ist natürlich das Buch „Freunde“ von Helme Heine. Aber auch die Freundschaft zwischen Tier und Mensch wie in den Büchern „Der glückliche Löwe“ oder „Heiner und seine Hähnchen“ kommt bei Bücherwürmchen gut an.

Heiner und seine Hähnchen

  • Menschen früher, Steinzeit, Ägypten und ähnliches: Bücherwürmchen interessiert sich für alles, was „früher“ war. Es fing mit den Ägyptern und ihren Pyramiden an und schloss später auch die Menschen aus der Steinzeit mit ein. Richtig gerne schaut er sich alte Bauwerke mit uns an und fragt zuweilen auch schon mal, ob wir nicht wieder in ein Museum gehen könnten. Leider gibt es nur wenige Bücher, die bereits für sein Alter geeignet sind, da es ja doch recht schwierig zu erfassende Themen für kleine Kinder sind. Gerne leihen wir uns „Die Pyramide“ aus der Reihe Meyers kleine Kinderbibliothek aus der Bücherei aus und wir besitzen das Buch „Wir entdecken die Steinzeit“ aus der Wieso? Weshalb? Warum?-Reihe. Manchmal greifen wir auch schon auf Bücher für etwas ältere Kinder zurück, z.B. „Das will ich wissen: Das alte Ägypten“, und lesen Bücherwürmchen dann eben nur die Sachen vor, die für ihn schon relevant sind.

u1_978-3-7373-7124-7

  • Tiere, Natur: Wir schauen uns insgesamt sehr gerne viele Sachbücher aus den Reihen Meyers kleine Kinderbibliothek und Wieso? Weshalb? Warum? an. Dabei kann es dann um die unterschiedlichsten Dinge gehen. Ganz aktuell haben wir uns beispielsweise die Bücher „Das Wetter“, „Der Hirsch“, „Das Krokodil“ und „Tief im Meer“ (alle Meyers kleine Kinderbibliothek) ausgeliehen.

Übrigens stehen einige der hier genannten Bücher bereits auf meiner To-Do-Liste für neue Blog-Beiträge. 😉

Welche Themen sind bei euch gerade aktuell? Habt ihr auch erkennbare Lieblingsthemen? Gerne nehmen wir  natürlich auch Buchempfehlungen zu den oben genannten Themen entgegen! 🙂

Unsere Highlights im September

So, der September geht nun zu Ende – Zeit für einen literarischen Rückblick.

Welche Bücher waren im September unsere Highlights?

Zuerst sind da die Pixi-Bücher zu nennen, insbesondere die neu gekauften, in denen Pixi selbst Abenteuer erlebt. Die hat Bücherwürmchen immer wieder sehr gerne angeschaut. Spannend fand er besonders „Pixi und die kleinen Gespenster“. Seit er dieses Buch kennt, möchte er auch immer Gespenst spielen. Leider hängt er sich dabei auch gerne ein Tuch über den Kopf – denn sonst ist man ja kein Gespenst – und läuft so los… Schade nur, dass sein Tuch keine Löcher für die Augen hat und Bücherwürmchen nicht daran gedacht hat, dass er so Hindernisse wie eine Tür nicht sehen kann. Als Lösung dieses Problem kommt seit der ersten Beule nun ein durchsichtiges Chiffon-Tuch zum Einsatz…

(Zu den Pixi-Büchern läuft übrigens noch bis zum 3. Oktober ein Gewinnspiel)

Pixi-Bundle

Ein weiteres Buch, welches gerne angeschaut wurde, war „Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“ über welches ich demnächst noch mehr berichten werde. Da stimmte einfach das Thema. Bücherwürmchen spielt schon seit langem Feuerwehr und da kam ein Buch mit diesem Thema natürlich genau richtig. Meistens ist er zwar immer noch „Feuerwehrmann Sam“, aber gerne spielt nun auch Wachtmeister Meier oder Löschmeister Wasserhose aus der neuen Geschichte. Und wir bekommen dann natürlich auch die entsprechenden Rollen zugeteilt…

Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt

In den letzten Tagen holte Bücherwürmchen dann noch ein weiteres Buch häufig hervor: „Ole Unsichtbar“ (auch hierzu demnächst mehr…). Er findet einfach das neue Kind, Kim, welches in die Gruppe kommt, und mit Stäbchen Bulgogi isst, total spannend. Mal schauen, ob wir uns demnächst auch mal an dieses koreanische Essen wagen müssen. Mein Mann hat schon mal ein Rezept herausgesucht…

Ole Unsichtbar

Ach, und gerade fällt mir noch ein Buch ein, welches hier in letzter Zeit ein richtiges Highlight war: Der alte Klassiker „Karius und Baktus“! Mein Mann hat eine alte Kassette von Karius und Baktus gefunden, welche sich jedoch leider nicht mehr abspielen lässt. Daraufhin haben wir uns das Buch aus der Bücherei ausgeliehen und seitdem spielt Bücherwürmchen ständig Karius und Baktus und ich muss der arme Jens sein und „Au, aua!“ rufen. Gerne wehrt sich Bücherwürmchen auch als Karius oder Baktus mit folgendem Satz vor der drohenden Zahnbürste: „Du musst nicht auf deine Mutter hören!“ Ja ja, manchmal hat man es als Mutter nicht einfach mit seinen Kindern. Aber immerhin putzt Bücherwürmchen nach jedem Essen ganz eifrig Karius und Baktus weg, damit sie im Abfluss davon schwimmen.

022_01694_81341_xl

 

Welche Bücher wurden bei euch im September viel gelesen?

 

Pixi-Bundle 8er Serie 226: Alles Gute zum Geburtstag, Pixi!, Carlsen, ISBN: 978-3551044273, 7,92 €

Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt von Hannes Hüttner, Beltz & Gelberg, ISBN: 978-3407770820, 9,95 €

Ole Unsichtbar von Trudy Ludwig, Coppenrath, ISBN: 978-3649617013, 12,95 €

Karius und Baktus von Thorbjörn Egner, cbj, ISBN: 978-3570016947, 7,95 €