Michel war ein Lausejunge aus nem Dorf in Schweden…

Endlich kommt Bücherwürmchen in ein Alter, in dem ich ihm meine geliebten Astrid Lindgren-Bücher vorlesen kann. Vor kurzem haben wir mein altes, dickes Michel aus Lönneberga-Buch („Immer dieser Michel“) beendet, welches mehrere Michel-Bücher beinhaltet. Und ja, ich finde Michel aus Lönneberga immer noch toll und ich freue mich sehr, dass es Bücherwürmchen genauso geht.

Warum mag ich Michel aus Lönneberga? Weil alles so schön schwedisch ist (rote Holzhäuser etc.), weil Alfred so ein netter Kerl ist, weil ich Astrid Lindgrens Sprachstil mag und natürlich weil Michel so ein aufgewecktes, lebensfrohes Bürschchen ist, welches mir von Grund auf sympathisch ist. Warum mag Bücherwürmchen Michel aus Lönneberga? Weil er so viel Unfug macht! Klar, das gefällt einem Kind und am liebsten würde Bücherwürmchen Michel mit seinem Unfug noch übertrumpfen. Nächstes Karneval möchte er sich als Michel verkleiden und dann im Kindergarten jede Menge Unfug anstellen… Büsse und Müsse dazu haben wir sogar schon und das spitzbübische Aussehen mit wolligem blonden Haar bringt Bücherwürmchen selber mit.

Anmerkung: Im Original heißt Michel Emil, aber da es bereits Erich Kästners "Emil und die Detektive" gab, wurde Emil in Deutschland in Michel umbenannt.

Anmerkung: Im Original heißt Michel Emil, aber da es bereits Erich Kästners „Emil und die Detektive“ gab, wurde Emil in Deutschland in Michel umbenannt.

Ja, Michel aus Lönneberga macht viel Unfug, aber er plant keinesfalls so viel anzustellen. Es passiert einfach. Eigentlich ist Michel nur so wie Kinder sein sollen: Neugierig, experimentierfreudig, hilfsbereit, aufgeweckt, spielfreudig etc. Michel steckt einfach voller Ideen, die ausprobiert werden müssen. Dafür, dass dann vieles nicht so endet wie es seinen Eltern, vor allem seinem Vater, gefallen würde, kann er doch nichts. Hm, na gut, er hätte vielleicht ausprobieren sollen, ob die Straußenfedern auf dem Hut von Frau Pastor durch Lichteinfall durch die Lupe brennen und dass es nicht so eine gute Idee ist mit einem Pferd mitten ins Esszimmer des Bürgermeisters zu reiten, könnte man sich eigentlich auch denken. Aber als er seine Schwester Klein-Ida an der Fahnenstange hochzieht, tut er ihr doch nur einen Gefallen, und dass der Vater seinen Fuß genau in die gut platzierte Rattenfalle steckt – dafür kann doch Michel nichts! Er wollte nur die Ratte fangen, die nicht ins Haus gehört. Dem Vater sind die Gründe jedoch egal und Michel landet, wie bei jedem Unfug, mal wieder im Tischlerschuppen. Dort hat er dann wenigstens seine  Ruhe und kann ein weiteres Holzmännchen schnitzen.

Ist jemand bei uns frech so heißt es immer mal wieder aus Spaß: „Ab in den Tischlerschuppen!“ Ein kleines rotes Holzspielhaus stünde tatsächlich bereit, aber bis jetzt musste dann doch noch niemand dort Holzmännchen schnitzen.

Aber Michel ist nicht nur ein Lausbub, er ist zudem ein Kind mit dem Herz auf dem rechten Fleck und gerade die Geschichten, in denen er seine Hilfsbereitschaft und Menschlichkeit zeigt, bringen ihm viele Sympathiepunkte. Auch die jungen Leser sind hier ganz auf Michels Seite, egal ob es um den Weihnachtsschmaus für die Menschen aus dem Armenhaus geht oder um die Rettung Alfreds, der unbedingt bei Schnee und Sturm so schnell wie möglich zum Arzt muss. Hier wird der Atem angehalten und mitgefiebert, dass alles gut geht.

Das Buch „Immer dieser Michel“ beinhaltet die Bücher „Michel in der Suppenschüssel“, „Michel muss mehr Männchen machen“ und „Michel bringt die Welt in Ordnung“. In allen Einzelbänden findet man tolle Geschichten. Für kleinere Kinder bietet es sich an mit „Michel in der Suppenschüssel“ zu beginnen.

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Insbesondere die Geschichte mit der Suppenschüssel und die Geschichte, in der Ida an der Fahnenstange hochgezogen wird und Michel aus dem Tischlerschuppen ausbüxt und die Wurst aus der Vorratskammer verspeist, sind recht einfach zu verstehen und dabei harmlos und witzig. Auch die Geschichte, in der Michel dreimal an einem Tag eingesperrt wird da er u.a. die Rattenfalle aufgestellt und dem Vater Teig ins Gesicht gekippt hat, passt ganz gut in diese Reihe. Sie befindet sich allerdings im zweiten Einzelband, der ebenfalls die Weihnachtsgeschichte mit den Menschen aus dem Armenhaus enthält. Diese ist schon auf einem anderen Niveau. Einerseits ist so ein Armenhaus bedrückend und andererseits ist die Geschichte auch etwas spannend, denn im Armenhaus kommandiert die boshafte Maduskan, die nur an sich selbst denkt und den anderen kein Vergnügen gönnt. Jüngere Kinder fürchten sich durchaus vor der Maduskan und davor, dass die armen Menschen, die Michels Gäste sein sollen, von dieser erwischt werden. Doch da ist ja auch noch die Wolfsgrube, ebenfalls ein Detail, das ein wenig Angst einjagen kann, und darin landet natürlich letztendlich diejenige, die es verdient hat: Die Maduskan.

Auch der dritte Einzelband ist ein tolles Buch, allerdings nicht unbedingt schon für die Kleinsten geeignet. In diesem Buch befindet sich die Geschichte, in der Michel, der Hahn und Knirpsschweinchen nichtsahnend vergorene Kirschen essen. Außerdem erfordert die Geschichte rund um Alfreds Blutvergiftung und Michels heldenhafte Rettung einige Nerven. Dahingegen ist die Geschichte, in der der Vater in der Trissebude, dem Plumpsklo, stecken bleibt, sehr spaßig – auch schon für die Jüngeren.

Hat man natürlich das dicke Michel-Buch, so hat man beim Lesen die freie Wahl. Wir haben direkt mal das ganze Buch gelesen, wobei wir Bücherwürmchen bei manch einer Geschichte vorab verraten mussten, dass sie gut endet…

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Immer dieser Michel von Astrid Lindgren, illustriert von Björn Berg, Oetinger Verlag, ISBN: 978-3-7891-2946-9, 16,90€

Killevipps – schon ist (leider nur) Bertil winzig klein!

Astrid Lindgren ist die Autorin der bekannten Pippi Langstrumpf- und Michel aus Lönneberga-Bücher. Sie hat aber auch viele schöne Geschichten geschrieben, die vielleicht nicht jeder kennt und gelesen hat. Eine solche Geschichte ist „Nils Karlsson-Däumling“, welche ich vor kurzem Bücherwürmchen vorgelesen habe. Ihr wisst ja, dass ich ein großer Astrid Lindgren-Fan bin, allerdings liegen mir ihre Bücher oft so am Herzen, dass ich kaum in der Lage bin, zu analysieren, woran das liegt. Auch bei dem Buch „Nils Karlsson-Däumling“ kann ich gar nicht richtig sagen, was das Besondere daran ist, aber Bücherwürmchen war ganz begeistert davon und wollte es gleich mehrfach lesen. Ich glaube einfach, dass Astrid Lindgren eine ganz besondere Art zu erzählen hatte und dass es in ihren Geschichten häufig um Grundbedürfnisse geht, in diesem Fall darum, jemanden zu haben und nicht alleine zu sein. Viel passiert in der Geschichte nicht. Es geht um Bertil, der tagsüber ganz alleine zu Hause ist, zumindest so lange bis er Nisse, einen Däumling, der in einer Mäusewohnung haust, kennen lernt. Bertil kann Nisse sogar in seiner Wohnung besuchen, denn wenn er auf einen Nagel drückt und dabei „Killevipps“ sagt, wird er genauso klein wie Nisse. Im Weiteren geht es ausschließlich darum, wie Bertil Nisse dabei hilft sich gemütlich einzurichten, etwas zu Essen zu bekommen, zu putzen und sich zu waschen. Im Gegenzug dazu erhält Bertil einen Freund und Gesellschaft.

Ich mag die Geschichte, aber ich war dennoch überrascht darüber, wie sehr Bücherwürmchen auf sie ansprang. Er war ganz fasziniert davon, dass Bertil so klein werden konnte und probierte direkt mal aus, ob das bei ihm auch funktionierte. Nachdem nach seinem „Killevipps“ nichts passierte, lief er sogar nach oben in sein Zimmer um dabei auf einen Nagel zu drücken. Er war schon etwas enttäuscht, dass es nicht klappte.

Es ist schön, wenn Kinder über Gelesenes nachdenken und es sie dazu animiert, selbst Dinge auszuprobieren. Ich glaube, darin ist Astrid Lindgren wirklich eine Meisterin! Jedenfalls habe ich Michels Kickse-kickse-hu nachgespielt und ich vermute, dass viele Kinder schon einmal „Nicht-den-Fußboden-berühren“ spielen wollten…

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Nils Karlsson-Däumling von Astrid Lindgren, illustriert von Ilon Wikland, übersetzt von Karl Kurt Peters, Oetinger Verlag, ISBN: 978-3-7891-7529-9, 12,95€

Der Mensch hinter der Kinderbuchautorin Astrid Lindgren

Wie ihr ja bereits wisst, bin ich ein großer Fan der Kinderbuchautorin Astrid Lindgren und ich lese nicht nur ihre Bücher, sondern auch vieles, was über sie und ihre Werke geschrieben wird. Besonders berührt hat mich ganz aktuell das Buch „Astrid Lindgren. Ihr Leben“, welches ich zu Weihnachten geschenkt bekommen habe und in einem Rutsch durchlas. Im Mittelpunkt dieses Buches steht die Person Astrid Lindgren. Es wird von ihrem Leben berichtet, welches von ihrer Arbeit und ihren Büchern flankiert wird. Natürlich stellt uns dieses Buch keine völlig neue Astrid Lindgren vor und viele Informationen kommen einem bekannt vor, aber hier werden häufig andere Quellen genutzt und andere Sichtweisen werden eingenommen, so dass sich dieses Buch auch für alle lohnt, die schon viel über Astrid Lindgren gelesen haben. Besonders gut gefällt mir, dass hier wirklich der Mensch Astrid Lindgren im Fokus steht. Man erfährt sehr viel privates, wobei der Blick nicht sensationslüstern ist, sondern immer respektvoll. Auch wenn man in dem Buch Schwächen von ihr kennen lernt, bleibt sie weiterhin oder vielleicht sogar erst rech ein wunderbarer Mensch mit besonderem Talent. In ihrer Art, die Sichtweise der Kinder einzunehmen, diese ernst zunehmen und sich auf Urbedürfnisse und –gefühle zu besinnen, liegt wohl ein Teil ihres Erfolgs begründet.

Das Buch stimmt allerdings auch traurig. Astrid Lindgren hat ihren Sohn, den sie unverheiratet mit 19 Jahren bekam, in den ersten Jahren zu einer Pflegemutter in Dänemark gegeben. Gerade diesem Thema wird in diesem Buch (im Gegensatz zu vielen früheren Büchern über Astrid Lindgren, in denen man kaum etwas zu diesem Lebensabschnitt erfährt) viel Raum gegeben. Beim Lesen wünscht man sich, dass Astrid Lindgren diese schmerzvollen Erfahrungen nicht hätte machen müssen. Gleichzeitig kommt dabei eine Botschaft ganz klar bei einem an: Gebt euren Kindern Liebe, schenkt ihnen Zeit und nehmt sie und ihre Gefühle ernst.

Das Buch rüttelt einen mehr auf, als es jeder Erziehungsratgeber könnte. Es berührt einen, denn für dieses Buch gilt das gleiche wie für die Werke der Autorin: Es spricht Emotionen und Bedürfnisse an, die das Leben ausmachen.

In dem Buch dürfen wir ein wenig vom Wesen Astrid Lindgrens lesen, ihre Menschlichkeit erleben, ihren Wunsch nach Ruhe und Einsamkeit spüren und ihre Sehnsucht nach ihrem abgegebenen Kind erleiden, eine Sehnsucht, die sich in dem Wunsch ausdrückt, dass alle Kinder ein liebevolles Zuhause haben.

Bei der Lektüre blutet wohl jeder liebenden Mutter das Herz, aber dennoch verurteilt man Astrid Lindgren nicht für ihre Handlungen, die sie selbst kritisch sah. Man liest von ihrer Notsituation, findet sie schrecklich und weint um Astrid Lindgren und ihren kleinen Sohn und wieder einmal wird einem bewusst, dass man Menschen, die nicht mit ihrem Kind zusammenleben können nicht einfach so verurteilen darf, auch wenn man eine solche Entscheidung in der eigenen Luxusposition nicht nachvollziehen kann. Viel mehr muss man alle Menschen bedauern, die sich scheinbar in einer aussichtslosen Situation befinden und hoffen, dass die Kinder dennoch Liebe erfahren und sie in einem geborgenen Zuhause aufwachsen dürfen. Astrid Lindgrens kleiner Lasse hat es immer gut gehabt, aber dennoch musste er oft Abschied nehmen, sich in ein neues Zuhause einfachen und die Angst verlassen zu werden überwinden. Nein, er hatte keinen einfachen Start ins Leben, aber auch mit der Mutter, die ihr Kind von Anfang an geliebt hat und keine andere Möglichkeit sah, leide ich von ganzem Herzen mit. Welch schlimme Stunden muss sie, die von sich selbst sagte, dass sie nur ihre Kinder geliebt hat, alleine in Stockholm, ohne ihren kleinen Lasse, erlebt haben? Man kann es nur erahnen.

Das Buch zeichnet ein sehr menschliches Bild von Astrid Lindgren. Ihr Talent und ihr Erfolg kommen zur Sprache, aber immer wieder wird vor allem auch hinter die Kulissen geschaut und man erfährt interessante Hintergründe und Motivationen zu ihren Werken. Darüber hinaus dürfen wir in viele persönliche Briefe an und von befreundeten Personen hineinschnuppern. Außerdem enthält das Buch viele schöne Bilder.

Etwas schade finde ich es, dass der Originaltitel geändert wurde, denn immerhin handelt es sich hier um ein Zitat, welches Astrid Lindgren viel bedeutete und welches sie im Buch „Ferien auf Saltkrokan“ verwendet hat: Dieser Tag, ein Leben. Leider wurden in dem Buch (zumindest in der ins deutsche übersetzten Ausgabe) ein paar Namen verwechselt, aber das ist letztendlich bei diesem großartigen Buch zu vernachlässigen. Ich kann es jedem, der sich ein kleines bisschen für Astrid Lindgren interessiert, nur empfehlen. Aber es ist auch ein Buch für jeden, der sich für Kinderliteratur, für die gesellschaftliche Entwicklung in Schweden und für Eltern-Kind-Themen interessiert.

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Astrid Lindgren. Ihr Leben von Jens Andersen, übersetzt von Ulrich Sonnenberg, Deutsch Verlags-Anstalt, ISBN: 978-3-421-04703-8, 26,99€

Weihnachtsgeschenke für die ganze Familie

Seid ihr noch auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken? Und am besten sollen es Geschenke sein, die gleich die ganze Familie glücklich machen? Da habe ich zwei ganz unterschiedliche Tipps für euch. Gerne möchte ich euch sowohl eine DVD-Sammlung als auch ein Buch ans Herz legen.

Die DVD-Sammlung richtet sich ausdrücklich an die ganze Familie: „Die Zeit-Edition – Die schönsten Familienfilme“. Hier hat wirklich jeder (ab 5 Jahren) etwas von. Nicht jeder Film ist schon etwas für die kleinsten Familienmitglieder, aber da die Sammlung ganze zehn Filme enthält, kann man sich ganz individuell die passenden Filme heraus suchen. Auf einem beiliegenden Leitfaden kann man auf einen Blick sehen, welche Filme ab welchem Alter (unabhängig von der FSK-Freigabe) empfohlen sind.

Nun seid ihr sicherlich neugierig, welche Filme man mit dieser Sammlung überhaupt bekommt. Das möchte ich euch gerne verraten:

Die Abenteuer des Huck Finn

Mein Freund Knerten

Wallace & Gromit

Ernest & Celestine

Alfie, der kleine Werwolf

Der Räuber Hotzenplotz

Pettersson & Findus

Wir Kinder aus Bullerbü

Der Mondmann

Ella und das große Rennen

Eine tolle Auswahl, oder? Da bekommt man doch direkt Lust darauf, eine DVD nach der anderen in den DVD-Player zu schieben und es sich auf dem Sofa gemütlich zu machen. Mir gefällt vor allem sehr gut, dass sowohl ältere als auch neuere Filme sowie Filme für Jungen und Filme für Mädchen dabei sind. Manche Filme haben eine sehr ruhige Handlung, während es in anderen auch schon mal etwas spannender wird. Auch die Art der Filme ist unterschiedlich. Vom Realfilm über den Trickfilm bis hin zum Animationsfilm ist alles dabei. Sehr gut gemacht sind auch die Informationen zu den Filmen auf der jeweiligen Hülle. Hier erfährt man kurz etwas zum Inhalt und zu der Art des Films. Auch eine kurze Einordnung in die Filmwelt sowie Charakteristika des Films werden genannt.

Die meisten Filme basieren übrigens auf Büchern. Etwas schade ist es, dass sich auf den DVDs leider nicht die Originalsprache befindet, aber das ist bei Kinderfilmen leider häufig so.

Alle Filme sind sowohl kindgerecht als auch familiengerecht. Kindern werden wichtige Werte wie z.B. Freundschaft und Zusammenhalt aufgezeigt. Sie dürfen bei Abenteuer mitfiebern und mitlachen und sich einfach gut unterhalten lassen und die Eltern können sich ohne sich langweilen zu müssen mit vor den Fernseher setzen. Das ist längst nicht bei allen Kinderfilmen so, aber bei diesen ganz bestimmt.

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Die Zeit-Edition – Die schönsten Familienfilme – 10 DVDs ausgewählt von der Zeit, Oetinger kino und terre des hommes e.V.

 

Das Buch „Die Welt der wilden Tiere im Norden“ ist kein ausdrückliches Familienbuch, aber es ist dennoch ein Buch, an dem sowohl die Kleinen, die Mittleren als auch die Großen ihre Freude haben werden. Dafür sorgen allein die beeindruckenden Bilder in dem Buch, die einen einfach immer weiter blättern lassen. In einer genialen Zeichentechnik, die an Collagen erinnert, mit ausdrucksstarken Farben und Details werden die Tiere der Nordhalbkugel dargestellt. Man sieht dem Wolf direkt in die Augen, die Bewegung des heranschleichenden Pumas ist klar erkennbar und man meint beinahe die donnernde Erde unter den Bisons zu spüren. Einfach nur beeindruckend! Bei jedem Tier steht sowohl die deutsche als auch die lateinische Bezeichnung dabei. Darüber hinaus stehen bei manchen Tieren weitergehende Informationen zu Besonderheiten, ihrem Lebensraum, Nahrung, Feinden etc. Diese Texte sind gut verständlich, in lockerem Umgangston geschrieben und lassen sich auch Kindern gut vorlesen. Etwas schade ist es, dass es sie nicht zu jedem Tier gibt. Auch Bücherwürmchen war etwas enttäuscht, dass es nicht zu allen Tieren etwas erfahren konnte. Dennoch ist dies ein Buch, welches man gerne anschaut. Allein die Dicke des Buches lässt es als etwas Besonderes erscheinen. Ja, es ist ein Buch, in das man gut mit der ganzen Familie hineinschauen kann, welches im Wohnzimmer im Bücherregal steht und in welches auch Gäste gerne mal einen Blick hinein werfen dürfen.

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Die Welt der wilden Tiere im Norden von Dieter Braun, Knesebeck, ISBN: 978-3-86873-822-3, 29,95€

Weihnachten mit Astrid Lindgren: Dieses Mal als Hörbuch

Habt ihr schon einmal ein Originalhörspiel von Astrid Lindgren gehört, eines bei dem Astrid Lindgren ihre Geschichten selber vorliest? Vermutlich eher nicht, denn natürlich ist nicht jeder der schwedischen Sprache mächtig, aber ich kann euch versichern, dass es ein absoluter Genuss ist. Es ist auch ganz klar, dass keine anderen Hörspiele ihrer Geschichten an diese Versionen heranreichen, aber dennoch ist die CD-Box „Die schönsten Weihnachtsgeschichten von Astrid Lindgren“ eine Bereicherung in unserem Haushalt. Ich bin nämlich die einzige, die die schwedischen CDs versteht und so ist es schön, dass ich auch mal mit den anderen zusammen den schönen, weihnachtlichen Geschichten Astrid Lindgrens lauschen kann.

Auf den drei CDs befinden sich einige der bekanntesten weihnachtlichen Geschichten. Mit dabei sind natürlich die zwei Geschichten von Tomte Tummetott, Michel und Pippi fehlen selbstverständlich ebenfalls nicht, aber auch die Geschichten von Polly, von den Kindern aus Bullerbü und die Weihnachtsfeste von Madita sowie den Kindern aus der Krachmacherstraße sind auf den CDs enthalten. Ja, vielleicht vermisst man die eine oder andere Geschichte, z.B. die von Pelle, der nach Herzhausen zieht oder die Geschichte von Michel aus Lönneberga, in der Michel den Leuten aus dem Armenhaus ein Weihnachtsessen bereitet, aber dennoch ist die Auswahl gelungen. Es geht weihnachtlich und winterlich zu und verschiedene beliebte Charaktere stehen im Mittelpunkt der Geschichten.

Eigentlich lese ich ja lieber selber, aber diese CDs höre ich mir auch wirklich gerne an. Sie passen gut zur ruhigen, gemütlichen Advents- und Kerzenstimmung. Als ich eine CD beim Kaffeetrinken am Adventskranz eingelegt habe, wurden alle ganz still und haben der Geschichte gelauscht. Das war richtig schön. Man muss allerdings auch sagen, dass die Geschichten richtig toll gelesen werden. Die Vorleser erzählen unaufgeregt, aber mit passenden Betonungen und einer sehr angenehmen Vorlesestimme. Toll ist auch, dass die Geschichten die aus Kinderperspektive erzählt werden, z.B. „Weihnachten in Bullerbü“, von Carla Sachse, Jahrgang 1998, gelesen werden, so dass alles sehr authentisch wirkt. Hier wurde wirklich an alles gedacht und gut umgesetzt, ein rundum gelungenes Hörvergnügen!

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Audio-CDs: Die schönsten Weihnachtsgeschichten von Astrid Lindgren, 3 CD, ca. 140 min, Oetinger Verlag, ISBN: 978-3-8373-0870-9

Blogparade – Astrid Lindgren

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Oh, was habe ich denn da gerade entdeckt?! Eine Blogparade zu Astrid Lindgren bzw. zu der Bedeutung ihrer Bücher für einen selbst, veranstaltet vom Blog Kielfeder. Na, wenn ich da nicht mitmache, wer dann? 😉 Ich habe nämlich eine riesige Astrid Lindgren-Sammlung, außer ein paar Bilderbüchern fehlt da kaum etwas. Viele Bücher habe ich sogar doppelt und dreifach, denn nachdem ich manche Bücher bereits auf Deutsch und auf Schwedisch besessen habe, kam der wunderschöne Astrid Lindgren-Schuber heraus, der bei einem echten Astrid Lindgren-Fan natürlich im Regal stehen muss und so habe ich ihn zu meinem zweiten Staatsexamen bekommen, obwohl mir fast kein Buch aus diesem Schuber in meiner Sammlung noch fehlte…

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So, nun aber mal ein wenig der Reihe nach, denn natürlich ist mir Astrid Lindgren bereits in meiner Kindheit begegnet. Viele Bücher, die wir hatten, gehörten sogar schon meinem Vater und seinen Geschwistern als Kinder. So hatten wir alte Pippi Langstrumpf-, Karlsson vom Dach– und Wir Kinder aus Bullerbü-Ausgaben im Haus. Karlsson mochte ich allerdings nicht so und auch Pippi Langstrumpf war nie mein allerliebster Favourit. Die Kinder aus Bullerbü dahingegen kamen bei uns gut an. Auch Madita, die Kinder aus der Krachmacherstraße und Michel aus Lönneberga mochte ich sehr gerne. Das erste Buch, welches ich als Erstklässlerin selbst gelesen habe, war „Als Klein-Ida auch mal Unfug machen wollte“ und somit war mein Astrid Lindgren-Favourit schnell festgelegt: Michel aus Lönneberga mag ich ganz besonders gerne. Ich hatte auch eine dicke Ausgabe mit ganz vielen Geschichten davon und da man bei uns auch gut von der Küche ins Wohnzimmer und wieder zurück laufen konnte, haben wir auch gerne Michels „Kickse Kickse Hu“-Spiel übernommen. Neben den Michel-Büchern besaß ich ein Buch von den Kindern aus der Krachmacherstraße, ein Buch über Astrid Lindgren für Kinder („Besuch bei Astrid Lindgren“) und „Mio mein Mio“, welches ich allerdings als Kind dennoch nicht gelesen habe. Nachdem ich gehört hatte, dass ein anderes Kind beim Lesen dieses Buches Angst hatte, war dies Grund genug für mich, die sich angeblich schon bei der Sesamstraße gruselte, dieses Buch nicht zu lesen… Sehr gut kann ich mich noch an die Leseerlebnisse von „Ronja Räubertochter“ und „Ferien auf Saltkrokan“ erinnern, welche ich mit einem Urlaub auf der Insel Bornholm in Verbindung bringe.

Tomte Tummetott“ hat uns im Winter meine Mutter vorgelesen und ich höre noch heute ihre Betonung bei den Worten „Geduld, nur Geduld“.

Lustigerweise hatten wir sogar Astrid Lindgren-Bücher, bei denen ich lange Zeit gar nicht wusste, dass sie von Astrid Lindgren sind. Von meinem Vater gab es ein paar Fotobilderbücher (Matti aus Finnland“, „Noriko-San aus Japan“ und „Japi aus Holland), bei denen Astrid Lindgren die Texte geschrieben hat.

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Einige Bücher von Astrid Lindgren habe ich erst als Erwachsene kennen gelernt, darunter „Kalle Blomquist“, „Die Brüder Löwenherz“, („Mio mein Mio“), „Rasmus und der Landstreicher“, die Mädchenbücher, z.B. „Kati in Amerika“ und einige der Märchen und Erzählungen.

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Beeinflusst durch die Bücher von Astrid Lindgren bin ich nach dem Abitur für ein Jahr nach Schweden gegangen (Soziales Jahr) und seitdem bin ich eine richtige Sammlerin geworden. Von da an musste ich alles mögliche haben, was mit Astrid Lindgren zu tun hat: Postkarten, Bücher von und über sie (sowohl auf Deutsch als auch auf Schwedisch, außerdem besitze ich eine finnische Michel-Ausgabe und eine niederländische Pippi-Ausgabe, da ich beide Sprachen mal gelernt habe), DVDs, Musik-CDs, Plakate, Pippi-Schlüsselanhänger, Michel-Briefpapier, Lottas Teddy, Michels Büsse und Müsse… Ich war sogar in der „Astrid Lindgren-Sällskapet„, bei der man regelmäßig Informationen und Texte gesandt bekam. Allerdings wurden mir dann die Einzugsgebühren von einem deutschen Konto doch zu hoch…

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Verschiedensprachige Ausgaben:

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Wenn ich mal keine gute Laune habe, helfen diese CD und dieses Video immer:

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Natürlich war ich auch in Astrid Lindgrens Värld und in Junibacken, ich habe hier in Deutschland Ausstellungen und Veranstaltungen zu Astrid Lindgren besucht, war bei der Beerdigung in Stockholm und kam sogar in die Zeitung Expressen, die die Leute befragte, warum sie dort waren um Astrid Lindgren zu ehren und bei den Namen meiner Kinder habe ich mich ebenfalls an ihren Büchern orientiert. Sowohl meine erste Examensarbeit als auch meine Prüfungsstunde im Fach Deutsch (ich bin Grundschullehrerin) hatten Astrid Lindgren zum Thema und wenn es irgendwie passt, dann ist sie auch stets mein Thema bei Projektwochen.

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Bilder von der Prüfungsstunde und einem Projekttag (alle Ausstellungsstücke sind mein Eigentum :-)):

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Nun kann ich die Bücher so langsam für meinen älteren Sohn wieder hervor holen, was ich natürlich mit großer Freude tue. Letztes Jahr zur Weihnachtszeit haben wir viele weihnachtliche Geschichten von Astrid Lindgren gelesen. Außerdem kommen Lotta, Michel aus Lönneberga und Pippi Langstrumpf bei ihm gut an. Gerade haben wir sehr viel Spaß mit dem Pippi Langstrumpf-Comic. Aber viele, viele Geschichten warten auch noch darauf von ihm entdeckt zu werden und ich freue mich schon sehr darauf, sie ihm so nach und nach vorzulesen.

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Ganz viele Pippi-Bilder: Pippi Langstrumpf – Der Comic

Ich bin kein Comic-Fan, aber einen bestimmten Comic musste ich dann natürlich trotzdem unbedingt haben: Pippi Langstrumpf – Der Comic. Naja, im ersten Moment war ich schon etwas skeptisch. Pippi Langstrumpf in einem Comic? Muss das denn sein? Aber dann kam das entscheidende Argument für dieses Buch: Es handelt sich nicht um neue Comics, sondern um Comic-Episoden aus den 50ern und 60ern mit den Original Pippi-Zeichnungen von Ingrid Vang Nyman (vorsichtig farblich überarbeitet und restauriert). Und das finde ich dann wiederum großartig! Denn auch wenn es vielleicht angebracht ist, Pippi (und andere Lindgren-Helden) zeichnerisch zu modernisieren, ziehe ich persönlich die Originale vor. Im Übrigen hat auch Bücherwürmchen nichts gegen diese Bilder! Er findet Pippi Langstrumpf einfach klasse und lässt sich den dicken Comicband, der auf den bekannten Pippi Langstrumpf-Geschichten basiert (es gibt hier also keine völlig neuen Geschichten), immer wieder sehr gerne vorlesen. Einerseits freue ich mich darüber, denn für mich ist es ein Muss meine Kinder mit Pippi Langstrumpf bekannt zu machen, andererseits frage ich mich, ob ich das Buch nicht noch eine Weile hätte zurück halten sollen, denn eigentlich ist Pippi Langstrumpf noch nichts für Kindergartenkinder. Klar, auch Kindergartenkinder sind von Pippi Langstrumpf und ihrer Stärke fasziniert, aber vieles was Pippi Langstrumpf sagt, können sie noch gar nicht richtig verstehen. Pippi Langstrumpf bedient sich oft an Ironie und Sprachwitz, was kleinere Kinder meist noch nicht nachvollziehen können. Sie haben Spaß an Pippis Fangspielen mit der Polizei, daran, dass die Diebe auf dem Schrank landen oder dass sie mit Bürsten an den Füßen den Boden putzt, aber der tiefergehende Witz und das absurde einiger Situationen bleibt ihnen noch verborgen, was eigentlich doch sehr schade ist, da es viel von Pippi und dem Besonderen der Geschichte ausmacht.

Aber okay, Bücherwürmchen kennt nun Pippi Langstrumpf und er hat viel Spaß an ihr. Den Comic kann man eigentlich recht gut vorlesen, wobei man ein wenig darauf achten muss, in welcher Reihenfolge die Kinder/Figuren etwas sagen, da nicht immer alles der Links-nach-rechts-Abfolge entspricht. Zunächst hatte ich ein wenig das Gefühl, dass durch den verkürzten Text ein wenig das Besondere von Astrid Lindgrens-Stil verloren geht, aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran und viele Dialoge kommen einem aus den Büchern sehr bekannt vor. Möchte man also doch schon Kindergartenkinder an Pippi Langstrumpf heranführen, eignet sich der Comic dann doch ganz gut dafür, da die Kinder hier noch keinen langen Texten ohne Bilder folgen müssen. Die Texte sind auf das Nötigste reduziert und werden von vielen, vielen Comicbildern illustriert. Das ist das wirklich tolle an diesem Buch! Endlich hat man mal richtig viele bunte Pippi-Bilder! Allein dafür lohnt sich der Kauf.

Die Geschichten enden manchmal etwas plötzlich und offen, aber damit kann man leben. Mich irritiert das jedenfalls mehr als Bücherwürmchen.

Auch wenn Bücherwürmchen einige Stellen noch nicht ganz versteht, so gibt es einiges worüber er herzhaft lachen muss (und diese Lesemomente liebe ich!): Witzig findet er die Stelle, an der Pippi als Sachensucher den Mann, der auf der Erde liegt, mitnehmen möchte, er lacht über die rot angelaufenen Polizisten, die Pippi einfach nicht fangen können und über Pippi, die den Zirkus („Surkus“) kaufen möchte (das ganze Zirkus-Kapitel ist sein persönliches Highlight). Gerne zitiert er auch den Satz „Hier kommen die Schweden mit Krach und Radau“ und Pippis langen Namen kann er auch fast fehlerfrei aufsagen. Ja, Pippi Langstrumpf kommt gut bei ihm an – egal, ob er nun alles versteht oder nicht. Und damit Kinder etwas Neues lernen, muss man ihnen ja auch Unbekanntes und Schwieriges mal zumuten, nicht wahr? Bücherwürmchen und ich haben letztendlich genug Argumente um uns auch weiterhin gemeinsam Pippi Langstrumpf (in diesem Fall als Comic) anzuschauen!

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Pippi Langstrumpf – Der Comic von Astrid Lindgren und Ingrid Vang Nyman, übersetzt von Silke von Hacht, Oetinger Verlag, ISBN: 978-3-7891-4190-4, 14,99

Mottotag Schweden

Bücherwürmchen und ich haben endlich mal wieder einen Mottotag veranstaltet. Dieses Mal sollte es rund um das Thema Schweden gehen. Ich gebe zu, dass der Ablauf dieses Tages vielleicht nicht ganz so rund ist wie bei den anderen Mottotagen und dass die eine oder andere Aktion vielleicht nicht direkt etwas mit dem Land Schweden zu tun hat, aber wir haben uns dieses Mal von Bilderbüchern, die von schwedischen AutorInnen geschrieben wurden, inspirieren lassen. Ich habe dieses Mal auch keine Geschichte geschrieben, die uns durch den Tag führt, aber das hat nichts daran geändert, dass wir einen tollen Tag hatten. Letztendlich ist es auch völlig egal, ob das Ganze irgendwie zusammenhängt oder nicht. Die Hauptsache ist, dass wir uns einen Tag füreinander Zeit nehmen und schöne Sachen miteinander machen. Wenn man sich dann ein Thema überlegt, hat man natürlich einen Ausgangspunkt und kommt so auf einige Ideen.

Nun ging es also, wie gesagt, um Schweden. Dazu hatten wir erst einmal einen ganzen Haufen an Bücher zurecht gelegt: Vor allem waren natürlich Bücher von Astrid Lindgren und von Sven Nordqvist dabei. Für Bücherwürmchen ist der Büchertisch ein wichtiges Element eines Mottotages. Wenn er weiß, dass wir einen Mottotag veranstalten, überlegt er schon, welche Bücher auf diesen Tisch kommen. Ich hatte mir am Abend vorher ein paar wenige Bücher zurechtgelegt, an die ich unbedingt denken wollte. Als Bücherwürmchen nun früh morgens aufstand und schon durchs Haus schlich, weil er so aufgeregt war, hat er diesen kleinen Stapel gefunden. Nachdem ich dann auch irgendwann aufgestanden war, erzählte er mir sogleich, dass er noch ein paar Bücher dazu getan hätte, da das doch viel zu wenig Bücher seien. Lustigerweise wusste er tatsächlich, welche Bücher aus Schweden kommen. So hat er noch ein paar Pettersson und Findus-Bücher und Michel aus Lönneberga geholt.

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Bevor es dann aber wirklich losgehen sollte, wollten wir erst einmal frühstücken. „Machen wir ein schwedisches Frühstück?“ wollte Bücherwürmchen wissen. Hm, für das Frühstück hatte ich mir eigentlich noch gar nichts überlegt, aber dann haben wir ganz spontan die Hafergrütze aus dem Kochbuch von Pettersson und Findus gemacht (alle Rezepte, die wir an diesem Tag gekocht/gebacken haben, stammen aus diesem Buch). Ja, Hafergrütze ist schön typisch schwedisch! Das war ein guter Start für unseren Tag.

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Anschließend haben wir unseren Büchertisch bestückt und danach musste natürlich noch die Schwedenflagge gehisst werden. Dabei haben wir Idas Sommerlied auf Schwedisch gesungen.

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Leider ruhen auch an einem solchen Tag nicht alle Haushaltsaufgaben und so mussten wir noch kurz einkaufen gehen, allerdings haben wir dabei einen Abstecher zum Bäcker gemacht, bei dem sich Bücherwürmchen ein paar Süßigkeiten für wenige Cent aussuchen durfte. In Schweden gibt es nämlich die „lördagsgodis“ (Samstagssüßigkeiten), die die Kinder jeden Samstag bekommen und anders als bei uns gibt es in fast allen Supermärkten diese losen Süßigkeiten, die man sich in einer Tüte selbst zusammentellen kann. Unser Schwedentag fand zwar an einem Freitag statt, aber das war uns jetzt einfach mal egal. Lördagsgodis gab es trotzdem!

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Als wir dann wieder zu Hause waren, konnte es endlich richtig losgehen. Zunächst haben wir uns ein wenig mit dem Land Schweden und seiner Hauptstadt beschäftigt. Dies ging wunderbar mit dem Wimmelbuch Stockholm und dem Reiseführer für Kinder „Unterwegs in Schweden“. In beiden Büchern sind uns einige Dinge begegnet, die uns bereits bekannt waren.

Anschließend habe ich Bücherwürmchen vorgelesen, wie die Kinder aus Bullerbü Mittsommer feiern, denn dies ist nun einmal eines der typischsten schwedischen Feste. Nach der Lektüre wollten wir natürlich auch selbst einen Hauch von Mittsommer erleben. Also ging es nach draußen, wo wir Bücherwürmchen einen Blumenkranz binden wollten.

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Dafür haben wir Butterblumen, Gänseblümchen, Klee und Löwenzahn gepflückt. Bücherwürmchen war ganz stolz, wenn er wieder eine Blume gefunden und abgepflückt hat. Leider pflückte er die Stängel nicht immer lang genug ab… Etwas problematisch war es, dass aus dem Löwenzahn meist schon Pusteblumen geworden sind und dass die Gänseblümchen dank der vielen Wolken am Himmel ihre Köpfchen zu ließen. Aber letztendlich hatten wir dann doch genug Blumen zusammen bekommen, so dass wir einen Kranz binden konnten. Mit dem Kranz auf dem Kopf haben wir uns dann an ein paar schwedische Mittsommertänze um die Fahnenstange herum gewagt. Leider steht die Stange vor unserem Haus, so dass es mir etwas unangenehm war, lauthals schwedische Lieder zu singen, aber zum Glück kam gerade niemand vorbei. Aber wer weiß, aus welchen Häusern wir beobachtet wurden… Egal, wir hatten jedenfalls beim Froschtanz und bei dem Lied der Musikanten jede Menge Spaß.

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Nun war es schon Zeit fürs Mittagessen, bei dem mir Bücherwürmchen ein wenig geholfen hat. Natürlich gab es Köttbullar (Fleischklößchen)! Lecker!

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Nach dem Essen haben wir dann direkt das Kaffeetrinken vorbereitet. Den Teig für die Kanelbullar (Zimtschnecken) hat Bücherwürmchen begeistert geknetet.

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In der Zeit, in der der Teig gehen musste, haben wir es uns auf dem Sofa gemütlich gemacht und ein wenig in den Büchern gelesen, u.a. habe ich ihm die Geschichte von „Karlsson vom Dach“ vorgelesen, in der es gerade Fleischklößchen zu essen gab.

Ganz besonders neugierig war Bücherwürmchen auf das „Lilla Trollboken“ (Kleines Trollbuch). Die Bilder hatte er sich schon am Morgen angeschaut und mir daraufhin verkündet, dass da ganz witzige Bilder drin seien – mit Menschen, die einen Schwanz hätten. Passend zu den ganzen Wesen, die es in schwedischen Geschichten gibt (Trolle, Wichtel etc.), sind wir nun in den Wald gefahren und haben dort mit Stöckchen und Moos ein kleines Häuschen für Waldwichtel gebaut. Bücherwürmchen hat dann noch mit Moos einen Garten gemacht und ganz wichtig war ihm auch der Schornstein, damit die Wichtel, falls sie einen Ofen haben, auch Feuer machen können. Aus Zapfen haben wir dann sogar noch selbst kleine Wichtel hergestellt und an den Baum gestellt, damit die echten Wichtel auch den Weg zu dem Häuschen finden.

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In Anlehnung an die Schnitzereien von Michel aus Lönneberga hatten wir uns auch Messer mit in den Wald genommen. Ich habe Bücherwürmchen an einem Stock gezeigt, wie man schnitzt – weit von Michels tollen Holzfiguren entfernt -, aber Bücherwürmchen traute sich nicht so recht, das Messer (mit mir zusammen) in die Hand zu nehmen.

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Stattdessen haben wir dann noch Sachensucher gespielt, denn alle Kinder, nicht nur Pippi Langstrumpf und Stina (aus „Stinas Sommer“), sind die geborenen Sachensucher (die Geschichten hatten wir uns natürlich auch durchgelesen, bevor wir in den Wald gefahren sind). Was haben wir gefunden? Natürlich jede Menge Stöcke! Stöcke findet Bücherwürmchen sowieso immer sehr gerne und wir haben immer eine gute Auswahl vor unserer Haustür liegen. Wir haben auch tatsächlich einige Stöcke mitgenommen, denn wir haben uns überlegt, dass wir zu Hause noch etwas Schönes daraus machen können.

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Aber erst einmal haben wir uns zu Hause mit den Zimtschnecken gestärkt, bevor wir dann die Stöcke bunt angemalt haben um sie später mit einer Schnur zu verbinden und draußen aufzuhängen (dieser Schritt konnte allerdings erst am darauffolgenden Tag erledigt werden, da ja die Farbe erst einmal trocknen musste).

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Nach draußen ging es dann aber auch noch einmal, denn wir wollten so wie Pettersson und Findus ein Gemüsebeet anlegen. Möhren, Radieschen und Zucchini haben wir angepflanzt und nun warten wir ungeduldig darauf, dass die ersten Blättchen zu sehen sind. Übrigens haben wir noch eine zweite Geschichte gefunden, die gut passte: „Majas kleiner Garten

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Da wir nun schon draußen waren, haben wir noch eine Runde Kubb bzw. Wikingerschach gespielt. Okay, richtig gespielt haben wir es noch nicht, aber Bücherwürmchen durfte mit den Stäben schon einmal die Holzklötze sowie den König umwerfen, was er auch mit Begeisterung tat. Dabei stellte er sich gar nicht so ungeschickt an, so dass wir das Spiel demnächst vielleicht sogar mal richtig spielen können.

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Drinnen haben wir dann noch eine Geschichte von Pippi Langstrumpf gelesen um dann selbst mit Hilfe des „Pippi Langstrumpf-Spiels“ von Kosmos „Nicht-den-Boden-berühren“ zu spielen. Das hat Bücherwürmchen richtig viel Spaß gemacht, so dass wir es auch an den darauffolgenden Tagen ein paar Mal gespielt haben. Aber das Spiel ist auch wirklich toll und eignet sich übrigens auch gut für einen Kindergeburtstag…

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Leider war es danach schon Zeit fürs Abendbrot. Statt normalem Brot gab es, wie konnte es anders sein, natürlich Knäckebrot!

Eigentlich ging der Tag viel zu schnell um und wir stellten abends fest, dass wir noch gar nicht dazugekommen sind, schwedische Lieder zu singen, aber so war dann abends doch noch nicht alles vorbei und wir konnten am nächsten Tag noch ein bisschen weiter machen…

Insgesamt hatten wir wieder einen ganz tollen Tag! Bücherwürmchen war so glücklich darüber, dass wir einen ganzen Tag so schön zusammen verbracht haben, dass ich mir ganz fest vorgenommen habe, bis zum nächsten Mottotag nicht wieder so viel Zeit verstreichen zu lassen…

Eine Übersicht aller Mottotage findet ihr HIER.

Für mich ist sie DIE Kinderbuchillustratorin: Ilon Wikland

Manchmal habe ich echt das Gefühl, dass ich am völlig falschen Ort lebe. Dabei wohne ich doch nur im äußersten Westen Deutschlands, aber alle tollen Veranstaltungen rund um Kinderbücher sind immer gaaaaanz weit weg. Auf jeden Fall zu weit weg um mal eben dort hinzufahren. Echt doof! Gerade habe ich wieder von einer sehr spannenden Ausstellung gelesen: „Über Tische und Bänke – Die Bilderwelt der Ilon Wikland“. Aber wo findet die Austellung natürlich statt? In Berlin! Also nicht gerade vor der Haustür. Sehr schade, denn gerade die Bilder der Illustratorin Ilon Wikland, die Jahre lang mit Astrid Lindgren zusammen gearbeitet hat, hätten mich wirklich sehr interessiert.

Neulich habe ich mir übrigens bei SVT (schwedisches Fernsehen) ein Interview mit Ilon Wikland angeschaut und natürlich war mir die Person, die hinter den vielen von mir geliebten Illustrationen der Lotta-Bücher, der Kinder aus Bullerbü, von Madita, Mio, mein Mio, Karlsson und vielen mehr, steht, sofort sympathisch.

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Außerdem hat mich das Interview an meinen Artikel über Gunilla Bergström und Astrid Lindgren erinnert und nun ist mir auch klar, warum Astrid Lindgren und Ilon Wikland so gut zusammenarbeiten konnten. Beiden geht es um das wahre Leben, welches sie beide auf unterschiedliche Art und Weise kennen lernen mussten. Diese Erfahrungen schlagen sich in der Arbeit nieder. Und so wie Gunilla Bergström sagt, dass sie durch das Zeichnen Antworten auf ihre eigenen Fragen bekommt, sagt Ilon Wikland, dass sie zeichnet um zu überleben und zwar nicht nur in finanzieller Hinsicht.

Ilon Wikland kam als Kriegflüchtlingskind alleine von Estland nach Schweden. Sie hat also die Schattenseiten des Lebens hautnah mitbekommen. Ihren Bildern wird oft vorgeworfen, dass sie zu lieblich sind und eine heile Welt zeigen. Sicherlich stimmt es, dass ihre Bilder eine warme Atmosphäre ausstrahlen, aber dennoch sind sie lebendig und aus einer kindlichen, authentischen Perspektive heraus gemalt, so dass sie ebenfalls einen Teil des Lebens gut nachvollziehbar darstellen. Gerade für Menschen, die bereits unschöne Dinge erlebt haben, können solche Bilder auch tröstend und heilend sein.

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Leider kenne ich ihre späteren Werke, die unabhängig von Astrid Lindgren erschienen sind, nicht. Sie selbst spricht davon, dass sie besser geworden ist. Nun, wo sie nicht mehr nur für Kinder malt, fühlt sie sich freier und hat das Gefühl, dass sie alles Mögliche zeichnen kann. Besonders neugierig bin ich persönlich ja auf ihre Illustrationen zu „Peter und der Wolf“. Klar, ich hänge an unserem alten Bilderbuch, welches für mich die „richtigen“ Bilder beinhaltet, aber sehr gerne würde ich mal einen Blick in das schwedische „Peter och vargen“ werfen…

Ilon Wikland hat ihr altes Heimatland Estland nicht vergessen und ihm 800 Originalzeichnungen geschenkt, die in einem Märchenland ausgestellt werden. Oh, da würde ich natürlich auch sehr gerne mal hin, aber das ist ja noch weiter weg als Berlin…

Blogparade: Geliebte Kinderbuchschätze

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Geliebte Kinderbuchschätze“ – meine erste Blogparade rund um Erinnerungen an Bücher aus der Kindheit (alle Informationen dazu findet ihr HIER). Sie geht nun zu Ende und ich ziehe ein Fazit und stelle euch noch einmal alles in einem Überblick zusammen. Erst einmal: Es hat viel Spaß gemacht und ich freue mich über eure vielen, interessanten Beiträge! Vielen Dank für eure Teilnahme! Ich glaube, hier gibt es wirklich viel zu stöbern und es macht viel Freude in lauter verschiedene literarische Kindheiten einzutauchen. Vor allem merkt man vielen Beiträgen auch die Liebe zu den Büchern, zum Lesen und zu den Erinnerungen an alte Bücher an. Es lohnt sich also, in alle Beiträge mal in Ruhe reinzuschauen (eine vollständige Auflistung findet ihr am Ende dieses Artikels).

Ich habe allerdings auch festgestellt, dass ich in Bezug auf eine Blogparade noch einiges lernen muss. Eigentlich hätte ich es als Lehrerin wissen müssen: Zielvorgaben müssen ganz klar formuliert sein… Ich aber habe munter drauf losgeschrieben, meine Ideen zu der Blogparade festgehalten und war mir über die Folgen nicht sonderlich im Klaren. Irgendwie hatte ich damit gerechnet, dass ihr einzelne Bücher vorstellt, so dass ich am Ende eine schöne Liste mit Nostalgie-Büchern erstellen kann. Aber dafür habe ich wohl zu viele Fragen gestellt, die euch eigentlich nur dabei helfen sollten, eine Idee für euren Artikel zu bekommen. Viele von euch aber haben die Fragen Stück für Stück abgearbeitet… Hm, was nun? Überhaupt nicht schlimm! In der Lehrerausbildung wäre das zwar ein riesiger Kritikpunkt gewesen, aber hier macht es das Ganze nur viel bunter und interessanter. Nun gibt es lauter tolle Berichte über das Erleben mit Büchern in der Kindheit, was ja eigentlich sogar viel spannender zu lesen ist als einzelne Buchvorstellungen. Da aber manche meinen Aufruf auch in meiner ursprünglichen Absicht aufgefasst haben und ganz besondere Bücher aus ihrer Kindheit ausführlich vorgestellt haben, haben wir nun eine Mischung aus beidem. Das finde ich richtig klasse! Und ich bin im Übrigen eurem Beispiel gefolgt und habe auch einmal die Fragen (zum Teil beantwortet)… 🙂

Sehr interessant fand ich es, welche Bücher für euch von großer Bedeutung waren. Ich hatte damit gerechnet, dass in erster Linie bekannte Klassiker genannt werden, was zum Teil auch geschehen ist, aber viele von euch haben auch ihre ganz individuellen Lieblinge. Dabei wurde im Übrigen auch der Unterschied zwischen einer literarischen Kindheit im Westen und im Osten deutlich. Irgendwie geht man davon aus, dass alle Kinder Astrid Lindgren- und Otfried Preußler-Bücher in ihren Regalen stehen hatten, aber diese Blogparade hat mir klar gemacht, dass es in der ehemaligen DDR ganz andere Klassiker gab, von denen ich bisher noch gar nichts gehört hatte. Wie gut, dass man über so eine Blogparade etwas von ihnen erfährt. Ich finde das sehr spannend, auch was die unterschiedlichen Bücher verschiedener Generationen betrifft, wobei ich auch herausgelesen habe, dass ganz besondere Buchschätze auch gerne von einer Generation an die andere weitergegeben werden. Ein besonderer Zauber übt oft die Kiste aus, die, gefüllt mit alten Büchern der Eltern oder Großeltern, auf dem Dachboden oder im Keller entdeckt wird.

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Eigentlich ist es bei Buchliebhabern nicht verwunderlich, aber dennoch möchte ich diesen Aspekt hervorheben: Für viele von euch war die Bücherei eine wahre Fundgrube und ihr ward dort regelmäßig zu Gast. Hier eröffnet sich dem Lesewürmchen eine riesige Welt der Literatur, die oft faszinierend auf einen wirkt. Und natürlich wünschten wir uns alle zu Weihnachten und zum Geburtstag Bücher, Bücher und Bücher. Manche bekamen sogar zum Zeugnis oder anderen Gelegenheiten ein Buch geschenkt und oft sind einem diese Geschenke in besonderer Erinnerung geblieben. Übrigens haben auch viele noch Erinnerungen an ihr erstes Lesebuch, mit dem das Lesen gelernt oder geübt wurde. Nicht jedem fällt dazu der Titel ein, aber Inhalt und Bilder sind einem noch vor Augen. Meist waren dies sicherlich keine besonderen Bücher mit tollen Geschichten, aber der Schritt zum selber Lesen ist eben doch so enorm und bedeutend, dass man einiges, was mit ihm zu tun hat, behält. Überhaupt habe ich bei euren Beiträgen herausgelesen, dass man sich insbesondere an die Bücher erinnert, die man in bestimmten Situationen entdeckt und gelesen hat oder an denen Erinnerungen an geliebte Personen hängen. Das können dann auch Bücher sein, die schon alt sind und andere Rollenbilder als die modernen vermitteln. Es sind also nicht immer die pädagogisch oder literarisch wertvollen Bücher, die von Kindern geliebt werden, sondern es sind die Bücher, die einem etwas sagen, die einen ansprechen, die zu einer bestimmten Situation passen, die Erinnerungen in einen aufrufen, die man mit Menschen, Orten, Gerüchen oder Erlebnissen in Verbindung bringt und die Bücher, die eben zur Verfügung standen. Aber all diese Bücher haben einen in die Welt der Literatur gebracht, haben einen in andere Welten geführt, die Fantasie angesprochen und Lust aufs Lesen gemacht!

Es gibt aber natürlich auch Bücher, die viele gelesen und geliebt haben:

In Ostdeutschland waren dies unter anderem die Bücher von Alexander Wolkow (erster Band der Reihe: „Der Zauberer der Smaragdenstadt“, neu vom Leipziger Kinderbuchverlag erhältlich), „Das Katzenhaus“, „Alfons Zitterbacke“ und Märchen.

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Märchen wurden auch im Westen gerne gelesen und ansonsten Astrid Lindgren (hier war ich übrigens überrascht, dass „Ronja Räubertochter“ besonders häufig hervorgehoben wurde), Otfried Preußler, „Winnetou„, „Die kleine Raupe Nimmersatt“, „Hanni und Nanni“ und „Momo“.

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Ausführliche vorgestellt wurden darüber hinaus die Petzi-Bücher, die Mecki-Bücher und „Das kleine Ich bin ich“. Und bei den jüngeren Teilnehmern kommen dann natürlich noch „Harry Potter“ oder „Die wilden Hühner“ dazu.

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Hier findet ihr all die tollen Beiträge! Ich habe sie mal nach West- und Ostdeutschland eingeteilt, da die Bücher, die gelesen wurden doch recht unterschiedlich sind, man aber wiederum bei den Kindern einer Generation innerhalb der DDR bzw. der BRD viele Gemeinsamkeiten entdecken kann. (Möglicherweise habe ich einen Blog geographisch falsch eingeordnet, aber ich habe mich hier an den vorgestellten Büchern orientiert.) Viel Spaß beim Lesen und Stöbern! Tauscht euch gerne über eure Leseerfahrungen und Erinnerungen aus und entdeckt Gemeinsamkeiten und Unterschiede! Vielleicht werdet ihr ja auch durch andere Beiträge noch an weitere Buchschätze aus eurer Kindheit erinnert.

 

Aufgewachsen mit Büchern aus Ostdeutschland:

Creative Look

Ein zweiter Blick

Bücherwurm – Bibliophage

Tintenhain

Kinderbibliothek

 

Aufgewachsen mit Büchern aus Westdeutschland:

Die Rabenmutti

Schlummerfrosch

Kinderohren

Das Teufelsweib

Buchkind-Blog

Eine ganz normale Mama

Kellerbande

Schreibtrieb

Wurzeln und Flügel

Piratenprinzessin

Birgit-Ebbert-Blog

Irve liest

Aus dem Leben eines Nerds

In-Arcadia-ego

Kölner Leselust

Für die kleinen Herzen

Lieblingsgören

Geschichtenwolke