Rezension: Lilly, die Lesemaus

Wer öfter mal etwas von mir hier liest, der weiß sicherlich, dass ich ein Fan der Edition Pastorplatz bin. Ganz besonders toll finde ich, dass der Verlag nun auch neben Bilder- und Kinderbüchern ein erstes Erstlesebuch herausgebracht hat: „Lilly, die Lesemaus“. Das ist eine schöne Erweiterung des Verlagprogramms und ich war sehr gespannt, wie das Erstlesekonzept hier umgesetzt wurde.

Ein gutes Erstlesebuch

Vieles, was ein gutes Erstlesebuch ausmacht, findet man in diesem Buch wider:

Die Schriftgröße und der Zeilenabstand entspricht den üblichen Kriterien eines Erstlesebuchs. Allerdings ist zu beachten, dass es Erstlesebücher für verschiedene Stadien beim Lesen lernen gibt. Hier handelt es sich schon um ein Buch für fortgeschrittene Erstleser, die bereits zusammenhängende Texte selber erlesen können.

Die Zeilenlänge ist gerade noch so in Ordnung, Absätze gibt es recht wenig und man muss sagen, dass die Textmenge pro Seite für ein Erstlesebuch schon recht hoch ist. Positiv hingegen ist aber, dass hier kein Blocksatz verwendet wurde und es somit auch keine Worttrennungen am Zeilenende gibt, die Erstleser sehr irritieren können und die tatsächlich in manchen Erstlesebüchern vorkommen.

Farbige Schrift kennzeichnet Sprecher

Darüber hinaus erleichtert auch die farbige Schrift bei wörtlicher Rede das Verständnis beim Lesen, denn jeder Sprecher hat eine andere Farbe. Gerade Erstleser haben während des Lesens noch nicht so viel Überblick über den Text und können häufig noch nicht vorausschauend lesen. Durch die farbige Zuordnung wissen sie aber bereits beim Lesen, dass hier jemand spricht und wer es ist. Ansonsten ist es für die jungen Leser einfacher, wenn die Redebegleitsätze der wörtlichen Rede vorangestellt werden. Das gleicht sich hier aber durch die Farbe auf jeden Fall wieder aus. Hier hätte man aber vielleicht auch noch ein wenig mehr mit neuen Zeilen und Absätzen arbeiten können.

Auf allen Seiten findet man farbige Illustrationen, durch die die Kinder nicht vom Text erschlagen werden.

Auch sprachlich handelt es sich hier insgesamt um ein Erstlesebuch. Die Geschichte wird in einer verständlichen Sprache linear erzählt. Die Sätze sind relativ kurz, aber keineswegs monoton.

Fesselnder Inhalt

Und nun komme ich natürlich auch noch zum Inhalt selber und der gefällt mir sehr gut. Oft leidet bei einem Erstlesebuch, das so viele sprachliche Kriterien beachten muss, unter dem Inhalt, was hier aber nicht der Fall ist. Der Inhalt gefällt mir so gut, dass man dieses Buch auch durchaus Kindern, die es nicht selber lesen möchten oder noch nicht können, auch vorlesen kann. Es ist ein Buch, das Kinder fesselt und ihnen Spaß macht.

Lilly und Nele sind Schwestern. Nele ist die große Schwester und kann fast alles besser als Lilly. Besonders für ihre Lesekünste wird sie belohnt und bekommt dafür sogar ein Haustier geschenkt. Lilly findet das alles sehr ungerecht. Sie möchte ebenfalls ein Haustier haben und so beschließt sie, ganz schnell lesen zu lernen. Da sie eben auch bemerkt, dass das nicht so einfach ist, lernt sie einfach den Anfang eines Buches auswendig, den sie dann ihren Eltern und der Schwester präsentiert. Blöd nur, dass ihr kleiner Trick herauskommt. Am Ende lernt Lilly dann aber doch noch mit Unterstützung ihrer Schwester lesen.

Das Thema Lesen lernen ist natürlich höchst aktuell bei Erstlesern und viele kennen die Mühen, die das Lesen lernen mit sich bringt. Auch wissen die Kinder noch, wie sie sich selber darauf gefreut haben, endlich selber lesen zu können. Über das Lesen hinaus, beinhaltet das Buch aber auch noch ein weiteres Thema und das ist die Geschwisterbeziehung, zu der Eifersucht, aber auch gegenseitige Unterstützung gehört. Beide Themen wurden hier sehr schön verarbeitet.

Das Buch ist gut geschrieben. Man ist schnell drin in der Geschichte und kann vor allem Lillys Gefühle sehr gut nachvollziehen. Außerdem möchte man natürlich wissen, ob Lilly es schafft, so wie ihre Schwester lesen zu lernen und ob sie dann ebenfalls ein Haustier bekommt.

Ein Haustier als Belohnung?

Mir gefällt die Idee des Buches und auch die Umsetzung insgesamt. Ich möchte es auf jeden Fall an alle weiter empfehlen, die keine Lust mehr auf die immer gleichen Erstlesereihen haben und nach etwas anderem suchen, dass ihren Kindern Spaß am Lesen vermittelt. Dennoch habe ich auch ein paar kleinere Anmerkungen: Zum einen gefällt es mir nicht, dass Nele für ihre Lesekünste mit einem Haustier belohnt wird, denn meines Erachtens sollte man Tiere nicht aus einem solchen Grund verschenken (vor allem, wo man sich scheinbar vorher überhaupt keine Gedanken über die Art des Haustiers und seine Haltung etc. informiert hat), und zum anderen erscheint mir das Verhalten der Eltern ein wenig übertrieben. Ja, Lilly hat sich einen Trick überlegt, um ihre Eltern davon zu überzeugen, dass sie lesen kann, aber sie so als Lügnerin darzustellen, passt für mich nicht so ganz zur Situation. Andererseits erhöht sich dadurch natürlich die Dramatik. Mein Sohn fand die Eltern so gemein, dass er sich nach der Szene in dem Buch verstohlen die Tränen aus den Augen wischte, und als ich das sah, noch wütend über die blöden Eltern schimpfte. Insgesamt sind mir die Eltern in dem Buch aber auch nicht gerade sympathisch und sie verstehen vor allem überhaupt nicht, was in ihrer Tochter vorgeht. Da reagieren sie an einigen Stellen recht unsensibel.

Lesen lernen etwas einfach dargestellt

Der Prozess des Leselernens wird für mich hier auch ziemlich vereinfacht dargestellt. Vor allem hilft gerade das Alphabet-Lied nicht unbedingt beim Lesen lernen, da hier die Buchstabennamen und nicht ihre Laute, die man beim Erlesen eines Wortes aber braucht, genannt werden. Erstaunlich finde ich auch, dass Lilly das erste Mal im Sams-Buch richtig liest. Das ist ja doch eher kein Buch für Leseanfänger. Auch dass sie beim Buchstabensuppe essen Wörter wie „See“ mit zwei „e“ legen, ist vielleicht etwas übertrieben. Überhaupt hat Lilly das Lesen dann doch sehr, sehr schnell gelernt.

Mein Sohn fand es aber toll, dass einige Bücher von Paul Maar in dem Buch genannt wurden und er vermutet, dass die Autorin Paul Maar-Fan ist.

Genaue Jahreszeiten, Wochen oder ähnliches sowie Altersangaben bekommt man in dem Buch nicht. Es scheint aber so, dass Nele in die Schule geht, und Lilly ist ein Jahr jünger. Auf den Bildern gibt es aber Kalenderdaten zu sehen. Für mich passen diese aber nicht so ganz zur Geschichte, denn wenn man nach den Daten dort geht, war Nele spätestens Ende Oktober/Anfang November eine richtige Leseratte und konnte vor dieser Zeit ein Gedicht in der Schule noch nicht richtig vorlesen. Ich kann mir kaum vorstellen, dass zu einem so frühen Zeitpunkt in einer ersten Klasse von Kindern verlangt wird, ein Gedicht laut vorzulesen. Das ist aber natürlich nur ein ganz kleiner Punkt am Rande, der Kindern auch überhaupt nicht auffallen wird und das Buch in seiner Gesamtheit nicht abschwächt.

Toll: Mädchen mit blauer Latzhose

Die Bilder an sich sind natürlich wieder toll. Hauptsächlich sieht man Lilly, Bücher und ihre Schwester auf ihnen. Hintergründe und Räumlichkeiten sieht man nicht, dafür aber viele Emotionen. Und ganz besonders toll ist, dass Lilly keine typische Mädchenfrisur hat und eine blaue Latzhose trägt. Sie darf neben Barbies mit verschiedener Hautfarbe sowohl im Text als auch in den Bildern auch mit Legosteinen spielen. Nele hat zwar Zöpfe, aber auch sie kommt ganz ohne pink und rosa aus, um ein fröhliches Mädchen zu sein.  Ja auch so sind Mädchen und mit solchen Mädchen in Kinderbüchern haben auch Jungs keine Probleme.

Fazit: Edition Pastorplatz kann auch Erstlesebücher machen! „Lilly, die Lesemaus“ ist ein toller Anfang und ich hoffe, dass es noch weitere geben wird.

Lilly, die Lesemaus von Asja Bonitz und Mele Brink, Edition Pastorplatz, ISBN: 978-3-943833-27-0, 12€

Hinweis: Das Buch erscheint Anfang Juli!

 

 

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Heute ein Buch: Fußballbücher für Kinder

Wisst ihr, was heute für ein Tag ist? Heute ist internationaler Kindertag! Davon gehört habe ich wohl schon, aber bisher war dieser Tag für mich ein Tag wie jeder andere. In meiner Gegend hat dieser Tag, im Gegensatz zu anderen Gegenden in Deutschland, keine besondere Bedeutung, aber eigentlich finde ich einen Tag für die Kinder sehr schön und deshalb wird sich das ab sofort hier ändern. Meine Kinder werden heute Nachmittag eine kleine Überraschung bekommen, worauf ich mich schon sehr freue, denn es wird für sie wirklich eine richtige Überraschung sein, da sie von diesem Tag noch nichts wissen.

Aber ein paar andere Buch- und Familienblogger und ich möchten auch euren Kindern heute eine kleine Freude machen und so verlosen wir auf unseren Blogs, wie auch schon am Tag des Buches, Kinderbücher.

Heute ein Buch – Bloggeraktion aus Liebe zum Lesen heißt es heute bei:

In den vergangenen Wochen habe ich euch schon ein paar Fußballbücher für Kinder vorgestellt und auch heute spielt Fußball hier ein großes Thema. Die Fußball-WM startet in nicht einmal zwei Wochen und wer seine Kinder noch schnell mit den richtigen Büchern ausstatten möchte, der sollte heute bei diesem Gewinnspiel mitmachen. Es gibt gleich zwei Fußballbücher zu gewinnen, mit denen sowohl das Fußballfieber geweckt werden und das Kind mit allerlei Informationen ausgestattet werden kann.

Das offizielle Kids-Handbuch zur Fußball-WM

Genau das richtige für die Fußball-WM ist natürlich „2018 FIFA WORLD CUP RUSSIA – Das offizielle Kids-Handbuch“. In kurzen Texten erfahren Kinder hier alles wichtige zu der anstehenden WM und dem Gastgeberland Russland: Man erfährt etwas über vergangene Weltmeisterschaften und besondere Ereignisse, aber vor allem eben auch über Russland und die Stadien der WM sowie etwas über die Aufstellung von Mannschaften und über aktuelle Fußballstars. Hier bekommen dann auch Kinder, die sich noch nicht so lange mit dem Thema beschäftigen, ein paar bekannte Namen zu hören. Kinder, die schon gut die Spieler der deutschen Nationalmannschaft kennen, schimpfen dann aber auch schon mal, wenn bei den starken Abwehrspielern weder Boateng noch Hummels vorkommen. Gerade für Kinder, die erst wenig über Fußball wissen und dabei meist zunächst die Spieler der deutschen Mannschaft kennen lernen, ist es etwas schade, dass die deutsche Mannschaft hier nicht extra vorgestellt wird.

Rätsel, Sticker und Spielplan

Nett ist, dass dieses Buch nicht nur Fakten und Infos bereithält, sondern dass es auch noch Rätsel gibt, die teilweise mit beigelegten Stickern gelöst werden können. Außerdem beinhalten die letzten Seiten den Spielplan, den die Kinder meist gerne ausfüllen. Beim Finale kann sogar die komplette Mannschaftsaufstellung eingetragen werden.

Insgesamt gefällt mir das Buch gut. Die Texte sind kurz und überfordern die Kinder im wesentlichen nicht. Klar, ob jeder die Taktikinformationen versteht, ist so eine Frage, aber Kinder suchen sich in einem solchen Buch sowieso nur die Sachen heraus, die sie aktuell interessieren. Einige Kinder werden so sicherlich auch die Infos zu Russland und den Stadien überblättern. Besonders interessant werden für die meisten die Fußball-Stars sein und die sind genau so dargestellt, dass Kinder die Texte gerne lesen werden. Leider sind manche Texte auf dunklem Grün gedruckt, was bei nicht so guten Lichtverhältnissen nur schwer zu lesen ist. Dennoch ist dies ein Buch, welches bei dem kleinen Fußball-Fan große Begeisterung auslösen kann und welches das Kind in die Lage bringt, mitsprechen zu können, was die Kleinen ganz stolz werden lässt.

2018 FIFA WORLD CUP RUSSIA – Das offizielle Kids-Handbuch, Arena Verlag, ISBN: 978-3-401-71340-3, 6,99€

Die Kickerbande

Eine Abwechslung zu den Informationen und Rätseln im Kids-Handbuch bietet das Buch „Die Kickerbande – Anpfiff für das Siegerteam“. Geschrieben wurde diese Fußballgeschichte fortgeschrittene Leseanfänger von Frauke Nahrgang, die unter anderem bereits die Fußballreihe „Die Teufelskicker“ geschrieben hat, die dem einen oder anderen sicherlich bekannt sind. Die Reihe „Die Kickerbande“ ist aber für etwas jüngere Kinder als „Die Teufelskicker“.

In der Fußballmannschaft von Finn gibt es einen neuen Spieler. Kevin, der ausgerechnet von Finns Freund Max mitgebracht wurde. Und nun darf der auch noch statt Finn spielen, denn der Trainer möchte ja sehen, was Kevin so drauf hat. Selbst als Finn dann mit auf dem Spielfeld ist, bekommt Kevin die ganzen tollen Pässe. Das ist doch wirklich ungerecht. Überhaupt ist dieser Kevin auf einmal überall dabei. Sogar in der Klasse sitzt er nun neben Finns bestem Freund Max.

Beim nächsten Spiel möchte Finn unbedingt zeigen, was er alles kann und versemmelt so eine Torchance nach der anderen, weil er den Ball nicht an seine besser stehenden Mannschaftskameraden abspielt. Nun ist auch noch die ganze Mannschaft auf ihn sauer. Wie gemein doch alle sind!

Ob sich Finn bis zu dem wichtigen Derby wohl so weit wieder im Griff hat, dass er gemeinsam mit Kevin und den anderen als eine Mannschaft auftreten kann?

Fußball für Leseanfänger

Die Kickerbande – Anpfiff für das Siegerteam“ ist ein schönes Buch für alle Kinder, die schon gut einen zusammenhängenden Text lesen können, und Fußball mögen. Hier steht der Fußball, das Spiel und die Mannschaft klar im Mittelpunkt, aber auch das Thema Freundschaft kommt hier nicht zu kurz – alles Themen, die für Kinder in diesem Alter relevant sind.

Auf jeder Seite befinden sich zudem farbige und lebendige Bilder, die Spaß machen und dafür sorgen, dass die jungen Leser nicht vom Text überfordert werden. Das Buch sieht ansprechend aus und ich hoffe, dass es den Jungs (und vielleicht auch den Mädchen) Lust aufs Lesen macht. Leider kommen in dem Buch gar keine Mädchen drin vor, was etwas schade ist, denn in den Kindermannschaften dürfen Mädchen und Jungs durchaus zusammenspielen.

Die Kickerbande – Anpfiff für das Siegerteam von Frauke Nahrgang und Nikolai Renger, Arena Verlag, ISBN: 978-3-401-71094-5, 8,99€

Wer sich bzw. seine Kinder mit zwei schönen Fußballbüchern ausstatten und damit zum Lesen anregen möchte, der kann gerne am Gewinnspiel teilnehmen.

Gewinnspiel

Hier nun die Gewinnspielfrage: Seid ihr schon im WM-Fieber und was kriegen eure Kinder schon von der Fußball-WM mit?

Die Antwort schreibt ihr bitte im Kommentar.

Teilnahmebedingungen: Wohnsitz oder Postadresse in Deutschland, Alter: ab 18 Jahren

Teilnahmeschluss: 01.06.2018, 23:59 Uhr

Gewinn: Buchpaket bestehend aus Buch „2018 FIFA WORLD CUP RUSSIA – Das offizielle Kids-Handbuch“ und Buch „Die Kickerbande – Anpfiff für das Siegerteam

Gewinnerin: Gerli

Bekanntgabe des Gewinners/der Gewinnerin am darauffolgenden Tag im Kommentar, der Gewinner/die Gewinnern wird ausgelost.

Meldet sich der Gewinner/die Gewinnerin nicht innerhalb einer Woche, wird neu ausgelost.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ich hafte nicht für auf dem Postweg verlorengegangene Artikel. Persönliche Daten werden ausschließlich für das Gewinnspiel verwendet.

Die Teilnahme ist nur möglich, wenn die Frage beantwortet wird.

Ich danke dem Arena Verlag für die Rezensionsexemplare!

Fußballzeitschrift Just kick-it

Habt ihr schon mal eurem Kind etwas geschenkt, von dem ihr selbst absolut nicht überzeugt seid? Also ich schon und sogar in einem Bereich, der mir eigentlich wichtig ist. Ja, es geht um den Bereich Lesen und Medien und ich habe meinem Sohn in diesem Bereich für ein ganzes Jahr absoluten Schrott geschenkt: Er bekommt für ein Jahr die Zeitschrift „Just kick-it„. Ja, wirklich und das obwohl, das eine Zeitschrift voller Werbung und mit diesen blöden Plastik-Extras ist, die bereits nach wenigen Stunden kaputt in der Ecke liegen.

Warum haben wir ihm eine solche Zeitschrift geschenkt und nicht etwas vernünftiges wie z.B. die Geolino?

Ja, die Geolino gefällt mir insgesamt gut und auch mein Sohn freut sich, wenn er diese Zeitschrift bekommt, aber letztendlich bleibt sie dann nach einmaligem Durchblättern meist doch ungelesen in der Ecke liegen (wenn ich sie ihm nicht vorlese).

Freude über Extras

Bei der Zeitschrift Just kick-it ist das anders. Er freut sich erst einmal riesig über die Zeitschrift. Leider natürlich auch vor allem über dieses Extra, z.B. in Form eines Schweißbandes mit den Farben der Deutschlandflagge oder in Form von Panini-Aufklebern oder ähnliches. Solche Sachen sind für ihn momentan das Größte und letztendlich ist es schön zu sehen, wenn er sich so freut! Später beschäftigt er sich dann auch noch mit der Zeitschrift selber. Sein Zimmer schmücken zur Zeit lauter Fußballposter, die er auch immer wieder gerne betrachtet bzw. versucht er seinem kleinen Bruder beizubringen, wie die Spieler heißen. Die Namen Gomez, Müller, Werner und Özil kennt somit bereits der Kleine, der nicht einmal drei Jahre alt ist.

Kurze, einfache Texte

Ja, und diese Zeitschrift wird auch tatsächlich gelesen und zwar immer wieder. Fast jedes Mal, wenn ich morgens in sein Zimmer komme, blättert er wieder in der Zeitschrift und versorgt mich mit Informationen, die ich mittlerweile von ihm bestimmt schon gefühlt 100 Mal gehört habe, aber es interessiert ihn und er beschäftigt sich gerne damit. Es ist zur Zeit sein Thema.

Es steht nicht wirklich viel drin in der Zeitschrift. Neben vielen bunten Fotos gibt es kurze Texte und Infos zu bekannten Spielern, zur WM, zur Bundesliga etc. Nichts groß informatives, aber letztendlich sind es genau die Informationen, die ein Kind in diesem Alter haben möchte und auch die, die es verarbeiten kann. Viel mehr, wäre schon zu viel des Guten.

Verständlich für junge Kinder

Mein Kind kennt viele Spieler, es kennt die Bundesligatabelle fast auswendig, versteht auch wer auf- und wer absteigt etc., aber für ihn muss es noch eine klare Reihenfolge der Spieler geben: Wer ist denn jetzt besser, Kroos oder Müller? Das sind Fragen, die ihn beschäftigen. Er versteht nicht, warum Köln es schafft, bei Bayern München ein Tor zu schießen, wo doch Bayern so viel besser ist. Für ihn muss Deutschland bei der Weltmeisterschaft gut spielen, weil sie doch beim letzten Mal gewonnen haben. Dass das alles etwas komplexer ist, versteht er noch nicht so ganz und von daher würden ihn längere Texte, die mehr in die Tiefe gehen, auch noch überfordern. Der Inhalt passt zu ihm momentan ganz genau.

Viel Werbung

Der allergrößte Nachteil an dem Heft ist für mich die Werbung. Die Zeitschrift ist von Panini und überall wird für andere Panini-Produkte geworben. Klar, dass das für einen Siebenjährigen alles sehr verlockend ist. Aber wenn er letztendlich sein Taschengeld dafür ausgibt, ist es für mich auch okay. Für alles reicht sein Geld bei Weitem nicht und so muss er eben lernen, Prioriäten zu setzen und wenn er sich dann dafür entscheidet sein Geld für die Paule-Zeitschrift auszugeben, da da die Special Edition-Karte von Manuel Neuer dabei ist, dann macht er es eben und stellt hinterher fest, dass er nun noch länger auf eine gewünschte Playmobil-Sache hinsparen muss. Oder er freut sich einfach an dem, was er sich von seinem eigenen Taschengeld gekauft hat und was ihm zur Zeit gerade so wichtig ist.

Just kick-it, Panini, Einzelheft ca. 3,90€

Rezension: Das bin ich – Ich zeig es dir

Ich habe es bereits im Kindergarten vorgelesen und nun stelle ich es euch auch hier auf dem Blog vor: „Das bin ich – Ich zeig es dir

Es ist ein Pappbilderbuch für kleinere Kinder ab 2 Jahren, macht durch die humorvolle Gestaltung aber auch noch älteren Kindern Spaß. In dem Buch wird gezeigt, was alles zu einem gehört: Haare, Augen, Nase, Ohren etc. Dabei werden jeweils ein Kind und verschiedene Tiere gezeigt. Anhand des Kindes kann man auch sehen, was man mit der Nase oder mit den Augen alles machen kann, die Tiere zeigen uns, wie unterschiedlich Nasen, Ohren, Münder oder Bäuche sein können. Wir und die Tiere haben diese Körperteile, aber sie sehen unterschiedlich aus und erfüllen zum Teil auch andere Aufgaben. Hier ergeben sich viele tolle Gesprächsanlässe. Ein schönes Buch um mit den Kindern nicht nur Spaß an einem Buch zu haben, sondern auch noch ihren Wortschatz zu erweitern und sich miteinander zu unterhalten (Welches Tier hat eine lange Nase? Wieviel Beine hat ein Zebra? Was kann man alles mit dem Mund machen? Mach doch mal den Mund ganz rund? Wie weit kannst du deinen Hals drehen?)

Ich bin wie ich bin und das ist gut so!

Aber nicht nur zwischen Tier  und Mensch gibt es Unterschiede, auch die Menschen sehen alle unterschiedlich aus. Auf jeder Seite repräsentiert ein anderes Kind den Menschen. Mal ist es ein Mädchen, mal ein Junge, mal (meist) ein Kind mit heller Hautfarbe, mal eins mit dunkler, mal ein Kind mit Brille, mal ein Kind mit kurzen Haaren – und alle sind okay so wie sie sind! Vielleicht hätte man hier noch ein wenig die Geschlechterklischees aufbrechen können und mal ein Mädchen mit kurzen Haaren oder einen Jungen mit pinken Klamotten zeigen können.

Viel Spaß haben die Kinder natürlich immer an der Spiegelfolie auf der letzten Seite. Selbst die Kleinsten, die kaum Geduld für das ganze Buch haben, wollen immer wieder in den Spiegel schauen. Schön, wie auch die Leserin/der Leser am Ende mit einbezogen wird.

Kurzer, gereimter Text

Der Text besteht jeweils aus einem kurzen Zweizeiler. Der Text ist gereimt, wobei mir einzelne Reime nicht gefallen und sie mir zu holperig sind. Das finde ich etwas schade, aber ich muss zugeben, dass das Buch bei Kindern einfach richtig gut ankommt.

Die Bilder sind bunt und freundlich. Hintergründe bzw. Räumlichkeiten werden kaum gezeigt, dafür stehen Menschen und Tiere im Vordergrund.

Das Bilderbuch ist auch Teil von Buchstart in Österreich. Wie das Konzept dort genau durchgeführt wird, weiß ich nicht, aber ich glaube, dass dort ähnlich wie bei Lesestart in Deutschland, Kinder in einem bestimmten Alter ein Buch erhalten.

Insgesamt ist „Das bin ich – Ich zeig es dir“ ein schönes, positives Buch über den Körper, welches zu Gesprächen einlädt und Kindern viel Freude macht.

Das bin ich – Ich zeig es dir von Heinz Janisch und Birgit Antoni, Tyrolia, ISBN: 978-3-7022-3389-1, 9,95€

 

Vorlesen: Sachbücher über Tiere und den Körper

Zum Vorlesen in einer Gruppe gehört häufig nicht nur das Vorlesen eines Buches, sondern auch noch kleinere Aktionen vor oder nach dem Vorlesen. Diese Aktion kann das Singen eines Liedes sein, ein kleines Fingerspiel, ein Bewegungsspiel, das Nacherzählen der Geschichte und vieles mehr. Aber auch Sachbücher können hier einbezogen werden. So habe ich es auf meinem eigenen Seminar zum Vorlesen empfohlen und so habe ich es auch von der Stiftung Lesen gehört. Genauso empfehle ich auch das Buch „Zu wem gehört der Tierpopo?“ als Einstieg weiter, denn dieses Buch habe ich ebenfalls bei der Stiftung Lesen kennen gelernt. Allerdings hatte ich bisher sowohl das genannte Buch als auch Sachbücher bisher nicht in der Gruppe verwendet. Wie gesagt, bisher, denn in den letzten beiden Vorlesestunden hatte ich sowohl das Tierpopo-Buch als auch ein paar Sachbücher dabei und davon möchte ich euch nun gerne berichten, denn sie werden auch jeden Fall auch weiterhin zu meinen Empfehlungen gehören.

Vorlesen: Weck bloß Tiger nicht auf!

Für die erste Vorlesestunde hatte ich mir das Buch „Weck bloß Tiger nicht auf!“, welches ja auch den Leipziger Lesekompass verliehen bekam, ausgesucht. Ich habe überlegt, wie ich die Kinder zu dem Buch hinführen könnte und kam auf das Buch „Zu wem gehört der Tierpopo?“. Ich habe den Kindern die ersten Tierhintern in dem Buch gezeigt und sie raten lassen, zu welchem Tier der Po gehört, woran die Kinder viel Spaß hatten, wobei ihnen einige Tiere auch doch recht schwer fielen. Der Tiger, den ich ihnen als letztes gezeigt hatte, war jedoch schnell identifiziert. Ich habe ihnen dann noch ein paar Informationen aus dem Buch zum Tiger vorgelesen und anschließend kam dann „Weck bloß Tiger nicht auf!“ dran. Dass das Buch mir gut gefällt, hatte ich ja bereits in meiner Rezension geschrieben, aber es funktioniert auch in der Gruppe prima. Beim Pusten und Singen können alle gemeinsam helfen und beim Streicheln des Tigers kamen dann einzelne Kinder dran. Ich merkte übrigens tatsächlich eine gewisse Aufregung bei den Kindern, die sich tatsächlich ein wenig vor dem Aufwachen des Tigers fürchteten und dann richtig erleichtert waren, als dann alles mit Tigers Geburtstagsüberraschung endete.

Wie schlafen Tiere?

In dem Buch geht es darum, dass Tiger nicht aufgeweckt werden soll, es geht also im weitesten Sinne ums Schlafen. Da passte doch das Kapitel „Schlafen“ aus dem Buch „Muss der Waschbär früh ins Bett?“ hervorragend. Hier geht es zunächst darum, wie die Kinder schlafen, was sie mir dann auch gerne berichteten. Dass Katzen und Tiger gerne schlafen, wussten wir ja nun bereits, aber wie schlafen eigentlich Flamingos, Hühner, Eichhörnchen, Fledermäuse und Waschbären? Das konnten wir nun mit dem Buch herausfinden. Die Kinder zeigten großes Interesse und mir fiel vor allem auf, dass Kinder, die sonst häufig unruhig waren, hier den Texte ganz aufmerksam folgten, was wieder einmal zeigt, dass man nur für jedes Kind das richtige Buch finden muss, um das Interesse an Büchern zu wecken.

Zu wem gehört der Tierpopo? von Birgit Kuhn, Compact Verlag, ISBN: 978-3817497744 (leider nicht mehr neu erhältlich)

Weck bloß Tiger nicht auf! von Britta Teckentrup, Annette Betz Verlag, ISBN: 978-3-219-11718-9, 14,95€

Muss der Waschbär früh ins Bett? von Svenja & Tobias Pahlke, Kosmos Verlag, ISBN: 978-3-440-15586-8, 12,99€

Vorlesen: Thema Körper

In der zweiten Vorlesestunde ging es dann um das Thema „Körper“. Hier wurde erst einmal unser Leseelch Lars ins Geschehen einbezogen und die Kinder durften seine Körperteile benennen. Danach ging es dann um uns selbst und ich habe das Buch „Das bin ich – Ich zeig es dir“ vorgelesen. Eigentlich sind mir die Texte in dem Buch für das Alter schon etwas zu kurz und einfach, aber die Kinder hatten viel Freude an dem Buch, in dem die Körperteile der Reihe nach genannt werden. Dazu werden auch einige Beispiele aus der Tierwelt gezeigt, z.B. die Frisuren verschiedener Tiere, bei den Augen sieht man u.a. die Biene, die von oben herab sieht und der Frosch, der unten sitzt, und Fisch, Storch und Krokodil zeigen uns ganz unterschiedliche Münder. Die Kinder fanden die Bilder witzig und häufig ergaben Texte und Bilder auch kleine Gesprächsanlässe: Was machen wir mit den Augen? Wer hat die längste Nase? Was können wir alles für Frisuren haben? Welches Tier hat die meisten Beine? Hier waren auch alle Kinder gerne beim Gespräch mit dabei. Am Ende durften dann alle in dem Spiegel im Buch ihr eigenes Lachen sehen.

Wie sieht es im Körper aus?

Im Anschluss des Liedes habe ich ein Körperlied vorgesungen, bei dem die Kinder auf die jeweiligen Körperteile zeigen sollten. Nun hatten wir über das meiste gesprochen, was man am Körper so alles sehen kann, aber wie sieht es im Körper aus? Da kam dann „Schau in deinen Körper“ (ebenfalls ein mit dem Leipziger Lesekompass prämiertes Buch) zum Einsatz. Immer ein Kind durfte das Buch passend vor sich halten, damit alle anderen sehen konnten, wo sich Schädel, Lunge, Magen und Darm etc. befinden. Da wollte natürlich jeder gerne an die Reihe kommen. Gemeinsam durften sie dann die kleinen Aufgaben, die auf den Buchseiten gestellt werden, ausführen: Den Schädel ertasten, Brustwirbel zählen, Hüftknochen ertasten, das Herz schlagen fühlen usw. Das hat allen Kindern viel Spaß gemacht  und sie waren alle sehr interessiert. Ich habe auch gemerkt, dass vieles, was in dem Buch angesprochen wird, den Kindern auch noch gar nicht so klar ist und sie z.B. gar nicht wussten, wo sie ihre Brustwirbel ertasten konnten und so zum Beispiel am ganzen Körper fühlten. Auch den Herzschlag suchten manchen eher im Unterleib als in der Brust. Die Texte und die Darstellungen in dem Buch mögen einfach erscheinen, sie sind aber genau das richtige für die Zielgruppe.

Ich muss wirklich sagen, dass Sachbücher beim Vorlesen in der Kindergruppe richtig viel Spaß machen. Nein, man liest nicht wie gewohnt einen längeren zusammenhängenden Text vor, aber dafür kommt es viel mehr zum Austausch und die Kinder können sich prima einbringen. Ich werde sicherlich noch häufiger Sachbücher mit in den Kindergarten bringen.

Das bin ich – Ich zeig es dir von Heinz Janisch und Birgit Antoni, Tyrolia, ISBN: 978-3-7022-3389-1, 9,95€

Schau in deinen Körper von Felicitas Horstschäfer und Johannes Vogt, Beltz & Gelberg, ISBN: 978-3-407-82312-0, 14,95€

 

Rezension: Muss der Waschbär früh ins Bett?

Heute möchte ich euch ein Sachbuch für Kinder ab 4 Jahren empfehlen, von dessen Konzept ich begeistert bin: „Muss der Waschbär früh ins Bett?

Eingeteilt ist das Buch, in dem man viel über Tiere lernen kann, in verschiedene Themen aus dem ganz normalen Alltag: Wohnen, sich anziehen, essen, trinken, Zähne putzen, einkaufen, spielen, streiten etc. Hm, klingt nicht unbedingt nach Themen aus einem Tierbuch, oder? Ganz richtig, dieses Buch orientiert sich zunächst am Menschen und geht dann zu den jeweiligen Themen auf Besonderheiten verschiedener Tiere ein.

Vergleiche zwischen Mensch und Tier

Als erstes wird immer das Kind angesprochen. Wie wohnt es? Wie zieht es sich im Winter an? Trinkt es mit oder ohne Strohhalm, wie liegt es am liebsten im Bett? Das Kind wird bei seinen eigenen Erfahrungen abgeholt. Es kann sich auf eigenes Erleben berufen und wird wunderbar in das jeweilige Thema eingebunden. Anschließend wurden drei bis fünf Tiere ausgesucht, zu denen es zu dem Thema Besonderheiten oder Interessantes zu berichten gibt. Das Kind muss sich die Zähne gut putzen, der Hai lässt sie sich durch Putzerfische säubern und das Krokodil braucht sie sich gar nicht zu putzen, da durch die Zahnstellung kaum etwas hängen bleibt und notfalls ein herausgefallener Zahn nachwächst. Nicht nur Kinder zanken sich um Süßigkeiten oder Spielzeug, auch Möwen streiten sich gerne um Leckerbissen. Wir decken uns meistens mit einer Bettdecke beim Schlafen zu, das Eichhörnchen benutzt seinen Schwanz um sich kuschelig zu zu decken.

Durch diesen Aufbau wird einerseits das Interesse an den Themen geweckt und andererseits können Kinder die Ausführungen sehr gut nachvollziehen und vieles, was sie hier erfahren, wird auch hängen bleiben, denn gerade dieser Vergleich sowohl zwischen Mensch und Tier, aber auch zwischen den unterschiedlichen Tieren, ist sehr spannend.

Die Bilder sind farbig gezeichnet, wirken aber sehr realistisch. Die Texte zu den jeweiligen Tieren befinden sich in Kästen, so dass man sich ohne Probleme auf den Seiten zurecht findet und alles sehr ansprechend wirkt.

Muss der Waschbär früh ins Bett?“ ist wirklich ein tolles Buch (welches im Übrigen nach dem Cradle to cradle-Prinzip, also klimapositiv, hergestellt wurde), das nicht nur den Kindern viel Spaß macht. Hier lernen auch Mama und Papa sicherlich noch etwas.

Muss der Waschbär früh ins Bett? von Svenja & Tobias Pahlke, Kosmos Verlag, ISBN: 978-3-440-15586-8, 12,99€

 

Fußballbücher für die Kleinsten

So langsam merkt man immer mehr, dass die Fußball-WM bald ansteht. Auch die Kleinen, die sich vielleicht im Garten zum ersten Mal mit den Eltern einen Ball hin und her schießen, bekommen schon ein wenig davon mit. Allerdings ist das ganze Spiel mit all seinen Regeln etc. in der Regel für sie noch zu komplex und so wenden sich die meisten Fußball-Bilderbücher auch an etwas ältere Kinder. Es gibt aber dennoch auch schon Bücher für die Kleinen, von denen ich euch heute drei vorstellen möchte:

Fußballbuch mit Schiebe-Elementen

Mein erstes Buch vom Fußball“ ist tatsächlich das Fußballbuch, das sich an die jüngsten Kinder wendet. Diese Reihe aus dem Verlag arsEdition mit den Schiebeelemten ist bei Kindern sehr beliebt und ich kann aus Erfahrung sagen, dass auch die großen Geschwister beim Bewegen der Schiebeelemente noch gerne mitmachen.

Auf der linken Seite des Buches findet man jeweils verschiedene beschriftete Abbildungen, die etwas mit Fußball zu tun haben, z.B. das Trikot, der Pokal, die Trillerpfeife etc. Rechts ist dann ein Bild mit Schiebeelementen, z.B. kann das Kind auf diese Weise den Ball selber ins Tor befördern, was dann auch gerne mehrere Male nacheinander durchgeführt wird. Auf der letzten Doppelseite sind dann noch mal die meisten Abbildungen aus dem Buch zu sehen, so dass man mit den Kindern hier noch einmal ins Gespräch kommen kann (Sachen können benannt werden, man kann nach verschiedenen Sachen fragen bzw. erfragen wozu sie gebraucht werden).

Fußballbuch für alle

Regeln vom Fußball spielen hier noch keine Rolle. Es geht einfach um ein paar Dinge rund um den Fußball, die auch kleinere Kinder schon benennen können. Das finde ich für diese Altersgruppe äußerst angemessen. Besonders gut gefällt mir, dass in dem Buch gleichermaßen Mädchen und Jungen sowie Kinder mit heller und dunkler Hautfarbe vorkommen.

Dies ist wirklich ein gelungenes Buch für die Kleinsten, die schon etwas von der Fußballbegeisterung der älteren Geschwister mitbekommen und selber ein Fußballbuch haben möchten.

Mein erstes Buch vom Fußball, illustriert von Nathalie Choux, arsEdition, ISBN: 978-3-8458-1471-1, 9,99€

Fußballbuch mit Sounds

Für etwas ältere Kinder (etwa ab 2 Jahren) ist das Buch „Sehen – Hören – Wissen: Alles über Fußball“. Auch dies ist ein Buch, welches kleine und auch größere Kinder sehr gerne in die Hand nehmen, denn es beinhaltet fünf Sounds mit Geräuschen und Informationen, die sich Kinder immer wieder gerne anhören.

Illustriert ist das Buch mit vielen großen und farbigen Fotos, die ebenfalls beschriftet sind: z.B. der Fußballplatz, Fußball im Park, die Kapitänsbinde etc.

Insgesamt geht dieses Buch schon etwas mehr ins Detail, aber um richtige Fußballregeln geht es auch hier noch nicht und das wäre auch für diese Zielgruppe noch zu früh. Lobend kann ich hier ebenfalls anbringen, dass auch hier Mädchen und Jungs und Kinder verschiedener Hautfarbe zu sehen sind. Das sollte eigentlich selbstverständlich sein, aber da es das leider noch nicht unbedingt ist, möchte ich es auf jeden Fall positiv hervorheben.

Fotos von bekannten Spielern

Größere Kinder haben Spaß daran auf den Bildern bekannte Spieler wiederzuerkennen oder sie schauen ganz genau hin, um die Vereinszeichen in der Kabine und auf den Trikots zu erkennen. Es ist toll, dass hier tatsächlich Fotos von echten Fußballspielen u.a. von der deutschen Nationalmannschaft zu sehen sind. Aber auch wenn man die Mannschaften und Spieler nicht erkennt, sieht man gut, was dargestellt werden soll.

Sehen – Hören – Wissen: Alles über Fußball – Erstes Sachwissen zum Hören, Coppenrath Verlag, ISBN: 978-3-649-62661-9, 14,95€

Fußballbuch mit spannender Geschichte

Noch mehr Fachbegriffe kommen in dem Buch „Karlchen vor, noch ein Tor“ vor. Es ist aber auch für etwas ältere Kinder ab 3 oder 4 Jahren gedacht. Aber auch wenn man nicht jedes Wort versteht, kann man dieses Buch gut lesen, denn es ist kein Sachbuch, sondern es erzählt eine Geschichte von Karlchen, dem kleinen Hasen, von dem es noch viele andere Geschichten geht.

Papa und Karlchen spielen gerne Fußball. Mama ist die Schiedsrichterin. Nach und nach spielen immer mehr mit: Unter anderem Onkel Willi und Tante Lene und sogar die Oma. Die Zwillinge Friedrich und Wilhelm müssen in einer Mannschaft spielen, da es sonst nur zu Verwechslungen kommen würde. Toll, wie hier eine Großfamilie gemeinsam Spaß hat und wie man auch auf einer normalen Wiese mit selbstgebauten Toren Fußball spielen kann. Die Kinder können ein spannendes Fußballspiel verfolgen, in dem ein zwar einige Fußballregeln zum Tragen kommen, in dem aber auch andere interessante Sachen passieren: Tore fallen ausversehen und Onkel Willi findet (wie häufig kleine Kinder) die Kirschen am Baum interessanter als das Fußballspiel.

Viel zu entdecken

Auf den Bildern gibt es auf dem Fußballfeld und neben dem Platz viel zu entdecken. Hier kommen also nicht nur Fußballfans ganz auf ihre Kosten und seitdem wir das Buch haben, möchte der Kleine immer Schiedsrichter sein. Fußballregeln werden hier geschickt in die Geschichte mit eingebunden, wobei ich manche Fachbegriffe dann dennoch etwas schwierig und für jüngere Kinder kaum verständlich finde (z.B. Doppelpass). Dennoch ist es insgesamt eine heitere Geschichte, die uns hier zu Hause allen viel Spaß macht.

Am Ende werden die Fußballbegriffe auch noch erklärt, aber das ist dann nur etwas für richtige kleine Fußballfans (oder für die Eltern, die den Kindern Wörter erklären sollen, von denen sie selbst kaum Ahnung haben).

Karlchen vor, noch ein Tor! von Rotraut Susanne Berner, Hanser Verlag, ISBN: 978-3-446-20692-2, 12,90€

Rezension: 3 Mauspiraten und eine Braatschmaus

Sagt mal, kennt ihr das Wort „braatschen“? Also, ich kannte es nicht und wenn es euch genauso geht, dann solltet ihr vielleicht mal das Buch „Tinchen und die Braatschmaus“ lesen. In diesem Buch wird das Wort nämlich anschaulich erklärt.

Da ich das Wort nicht kannte, hat mir auch „Braatschmaus“ zunächst gar nichts gesagt  und ich habe es auch zunächst in völlig falschen Silben gelesen. Damit ihr es direkt richtig macht: Es heißt Braatsch-Maus.

Tinchen und die Braatschmaus

Gemeinsam mit der Schnecke Tinchen begegnen wir dieser kleinen Maus direkt am Anfang des Buches. Wir sehen eine sehr unglückliche Maus, aus deren Augen die Tränen nur so spritzen. Tinchen bleibt bei ihr stehen und erkundigt sich, was passiert ist. Die Maus hat tatsächlich allen Grund zu Weinen, denn ihr Haus ist zusammengebrochen und angeblich möchte ihr niemand helfen. Da bietet Tinchen ihr an, zunächst bei ihr einzuziehen. Allerdings muss sie dann feststellen, dass die Maus nicht so einfach ist. Sie ist  nämlich eine Braatschmaus, das heißt sie weint und jammert ständig ohne Grund. Und deshalb hat ihr auch keines der Tiere geholfen, denn vor lauterer Weinerei haben sie gar nicht verstanden, worum es ging.

Ja, so sind sie, die lieben Kleinen

Das Buch erzählt eine nette Tier- und Freundschaftsgeschichte, die sich gut lesen lässt und bei der man, wie gesagt auch ein neues Wort kennen lernen kann. Die Bedeutung wird hier jedenfalls deutlich und Eltern werden sicherlich ihre 2-3-jährigen Kinder in der Maus widererkennen. Mit dem Buch kann man das ständige Geweine und Gejammer (für uns scheinbar ohne Grund) mit einem Augenzwinkern ertragen. An dem Verhalten des Kindes ändert sich jedoch vermutlich durch das Buch nichts. Verstehen werden sie die Handlung und auch das Verhalten der Maus dennoch. Auch kann man sicherlich darüber sprechen, wie man eher etwas erreicht: Mit Gejammer oder mit einer klaren, freundlichen Bitte.

Es ist das erste Buch von Christoph Brix und macht mit Softcover und Heftklammern äußerlich mehr den Eindruck eines Heftes. Die Bilder sind ansprechend und lebendig. Sie gefallen mir gut, auch wenn sie an normale Buntstiftzeichnungen erinnern. Auch wenn mir die Geschichte gut gefällt, wirkt alles noch etwas unprofessionell, was an sich kein Problem ist, allerdings steht der hohe Preis (12,99 €) dazu nicht im Verhältnis (auch wenn mir klar ist, dass damit kein großer Gewinn erzielt wird, da es sich um einen Selbstverlag handelt).

Der Preis ist für mich auch bei dem Buch „3 Mauspiraten in der Nuss-Schale“ das größte Problem. Die Herstellung und der äußere Eindruck sind hier schon viel professioneller. Es handelt sich um ein Hardcoverbuch mit tollen bunten Bildern, aber ob jemand dafür 19,99€ ausgeben möchte, ist fraglich. Dass so hohe Preise durch den Selbstverlag verlangt werden müssen, ist wirklich schade und man wünscht den Autor, dass er seine Bücher vielleicht doch noch mal in einem anderen Verlag herausbringen kann, denn Potential haben diese Bücher auf jeden Fall.

3 Mauspiraten in der Nuss-Schale

Gerade die „3 Mauspiraten in der Nuss-Schale“ gefallen mir sehr gut, denn die Charaktere sind hier einfach toll. Es geht um drei Mäuse: Olli, der Draufgänger, der auf Abenteuer aus ist, Nikolas, eine ruhigere, aber recht pfiffige Maus, und Walter, der alles mitmacht, aber eher etwas dumm und naiv daher kommt. Seit der alte Mann und die alte Frau nicht mehr in dem Haus am Meer leben, haben die Mäuse nichts mehr zu futtern. Doch eines Tages entdecken sie im Meer eine Kokosnuss, die sie zu einem Piratenboot umbauen. Nun soll das Abenteuer beginnen. Sie wollen gefährliche Piraten werden, die alle Schiffe berauben und somit reich werden. Doch so ganz geht der Plan nicht auf, denn erstens hat Olli gar nicht so viel Ahnung von der Schifffahrt und dem Piratenleben, wie er vorgibt, und zweitens sind sie auch nicht so wirklich gefährlich, dennoch endet ihr Abenteuer am Ende genau so wie sie es sich vorgestellt hatten. Nur wer Weg dorthin ist ein wenig anders…

Friedliche Piratengeschichte

Mir gefällt an diesem Buch einiges ziemlich gut. Wie gesagt, sind die unterschiedlichen Mäuse toll charakterisiert und man hat viel Spaß an ihnen. Die Geschichte selbst ist spannend und interessant, ohne aber gruselig oder gewaltsam zu werden. Es ist eine Piratengeschichte, die ganz ohne einen Kampf auskommt. Das finde ich klasse.

Auch die bunten Bilder, die mit feinem Strich gezeichnet wurden, können überzeugen.

Es gibt außerdem ein paar versteckte Witze für die mitlesenden Erwachsenen. Nicht jeden Spaß werden die Kinder verstehen, aber das ist nicht schlimm. Dafür werden die Erwachsenen an manch einer Stelle schmunzeln. Aber auch für aufmerksame Kinder gibt es etwas zu entdecken. Die Mäuse werden von einer Person, der sie begegnen hereingelegt, und wer sich das Bild genau anschaut, der kann diesen Schwindel direkt aufdecken.

3 Mauspiraten in der Nuss-Schale“ ist ein schönes Buch, das man gut vorlesen, aber auch ab etwa 7 Jahren selber lesen kann. Hier könnten allerdings die römischen Zahlen bei den Kapitelüberschriften irritieren.

Tinchen und die Braatschmaus von Christoph Brix, BriseBuch, ISBN: 978-3-7418-4043-2, 12,99€

3 Mauspiraten in der Nuss-Schale von Christoph Brix, BriseBuch, ISBN: 978-3-7450-0751-0, 19,99€

www.brisebuch.de

 

Leipziger Lesekompass: Du nicht!

Beim Vorlesen des Bilderbuchs „Du nicht!“ waren die Sympathien meiner Kinder ganz schnell verteilt. Beide mochten von Anfang an – ohne den Verlauf der Geschichte zu kennen – den Seehund besonders gerne. Der Einfachheit halber trägt er den Namen Kautschuk, denn das steht auf seiner Badekappe. Kautschuk war auf einmal da und direkt verstand er sich mit den Pinguinen sehr gut, obwohl er nichts sagte, aber er hat gute Laune, kann gut schwimmen und lacht fröhlich. Gemeinsam haben die Tiere viel Spaß, bis beim Bau eines Schneepinguins plötzlich die Unterschiede deutlich werden und die Pinguine Kautschuk gar nicht mehr so nett angucken, wie sie es vorher taten. Kautschuk verschwindet und die Pinguine sind zunächst froh darüber, doch dann merken sie, dass ihnen etwas fehlt und sie gehen wieder auf Kautschuk zu.

Ein Bilderbuch gegen Ausgrenzung

Ich war mir anfangs nicht ganz sicher, wie diese Geschichte bei Kindern ankommt, aber meinen Kindern gefiel sie. Sie erfreuten sich an Kautschuk, fanden es richtig blöd, wie die Pinguine sich ihm gegenüber verhalten haben, und waren glücklich, dass am Ende doch noch alles gut ausgeht. Hoffentlich lernen sie aus dieser klaren Botschaft auch etwas für ihr eigenes Leben und machen nicht die gleichen Fehler wie die Pinguine bzw. wäre es ja schon schön, wenn sie einen solchen Fehler wie die Pinguine einsehen und wieder gut machen würden. Die Botschaft in dem Buch ist wichtig und kommt klar heraus.  Da die Wende durch das eigene Empfinden der Pinguine heraus entsteht, ist zum Glück hier auch kein erhobener Zeigefinger nötig. Ob Kinder über das Thema über das Buch hinaus nachdenken, weiß ich nicht, aber sie spüren beim Lesen zumindest unbewusst ganz genau, worum es geht. Vor allem, da sie Kautschuk einfach direkt ins Herz schließen und sie die Ausgrenzung so überhaupt nicht mittragen können. Ja, Robben und Pinguine sind unterschiedlich, aber sie haben vorher doch auch so schön miteinander gespielt, warum sollten sie es dann nicht weiterhin tun? Für Kinder ist die Sache meistens ganz einfach und schnell gelöst.

Den Namen Kautschuk finde ich übrigens super, auch wenn Kinder nicht verstehen werden, warum dieses Wort auf der Badekappe steht. Aber auch Erwachsene dürfen ja ruhig ein wenig Spaß an einem Buch haben.

Ruhige Bilder

Die Bilder sind sehr ruhig und klar und ja, sie sind auch sehr weiß. Auch deshalb war ich mir nicht sicher, ob Kindern das Buch gefällt, aber auch hier sagten meine Kinder, dass es ihnen gefiel. Doch, sie finden es schön, und es ist aus ihrer Sicht ja auch ganz klar, dass alles ganz weiß ist und man auf den Seiten nicht viele Farben sieht, denn so sieht es in der Heimat der Pinguine und Seehunde ja nun mal aus. Ihnen gefielen schon die kleinen Extras wie die rosa Pudelmütze des einen Pinguins, oder eben die Badekappe des Seehundes.

Also, ihr merkt uns hat das Buch gut gefallen und es ist auf jeden Fall ein wichtiger Beitrag zu Toleranz und gegen Ausgrenzung.

Auszeichnung Leipziger Lesekompass

Das Buch „Du nicht!“ wurde 2018 mit dem Leipziger Lesekompass in der Kategorie 2-6 Jahre  ausgezeichnet. Der Preis zeichnet Bücher aus, die sich durch ihren Lesespaß und durch kreative Ansätze besonders gut zur Leseförderung eignen. Eine Übersicht aller Preisträger der Kategorie 2-6 Jahre findet ihr auf meiner Seite. Dort verlinke ich nach und nach auch die weiteren Rezensionen zu den preisgekrönten Büchern.

Du nicht! von Isabel Pin, Hinstorff Verlag, ISBN: 9783356021554, 16,99€

Leipziger Lesekompass: Nickel und Horn – Zwei Detektive mit Durchblick

Einst war Herr Locke ein großer Detektiv. Mittlerweile ist er allerdings alt und seine Haushaltshilfe Frau Perle sowie sein Hund Schlappi sorgen dafür, dass er absolute Ruhe hat. Doch in seinem Haushalt leben noch zwei Tiere, deren Detektiv-Sinn noch nicht eingeschlafen ist und die sich dankbar auf einen neuen Fall stürzen. Der Papagei Horn und das Meerschweinchen Nickel stehen sofort bereit, als sie von dem verschwundenen hinterafrikanischem Pupsetier des kleinen Pauls hören. Und sie müssen auch sofort loslegen, denn ohne seine Spezialbohnen kann das hinterafrikanische Pupsetier nicht überleben. Also, begeben sich die beiden tierischen Detektive in ein spannendes Abenteuer.

Tolle Namen

Als ich von dem Buch „Nickel und Horn – Zwei Detektive mit Durchblick“ gehört habe, war ich sehr neugierig darauf. Allein die Idee ein weitsichtiges Meerschweinchen Nickel und einen kurzsichtigen Papagei Horn zu nennen, finde ich genial und macht direkt Lust auf das Buch. Klar, Kinder werden diese Anspielung auf die Brillen nicht verstehen, aber das macht nichts. So haben zumindest schon mal die Eltern Lust dazu, dieses Buch vorzulesen, und Kinder werden dem Buch auch nicht abgeneigt sein, denn tierische Ermittler bringen meist jede Menge Humor in ein Buch.

Vorlesevergnügen für die ganze Familie

Das Buch lässt sich sehr gut vorlesen und kommt bei den Kindern im Vorschulalter und in den ersten Klassen auch richtig gut an. Die Charaktere sind interessant und helfen sich gegenseitig, der Fall ist spannend, aber auch nicht zu spannend, so dass auch etwas ängstlichere Kinder keine Probleme mit der Geschichte haben, mit Pupsen hat man Kinder immer schnell auf seiner Seite und auf den meisten Doppelseiten befinden sich bunte und ansprechende Illustrationen, auf denen die handelnden Figuren zu sehen sind.

Mir persönlich verläuft die Geschichte etwas zu seicht und ich hätte noch ein bisschen mehr skurrile und witzige Situationen erwartet. Je weiter man beim Lesen jedoch kommt, desto aufregender und spannender wird es.

Insgesamt ist das Buch „Nickel und Horn – Zwei Detektive mit Durchblick“ ein nettes Vorlesevergnügen für Eltern und Kinder. Selbstverständlich können Kinder ab etwa 7 oder 8 Jahren das Buch auch selber lesen, allerdings könnte es ihnen dann bereits schon zu wenig spannend sein. Der Einstieg in das Abenteuer zieht sich recht lang und könnte weniger erfahrene Leser etwas demotivieren, so dass ich bei diesem Buch eher zum Vorlesen raten würde.

Auszeichnung Leipziger Lesekompass

Das Buch „Nickel und Horn – Zwei Detektive mit Durchblick“ wurde 2018 mit dem Leipziger Lesekompass in der Kategorie 2-6 Jahre  ausgezeichnet. Der Preis zeichnet Bücher aus, die sich durch ihren Lesespaß und durch kreative Ansätze besonders gut zur Leseförderung eignen. Eine Übersicht aller Preisträger der Kategorie 2-6 Jahre findet ihr auf meiner Seite. Dort verlinke ich nach und nach auch die weiteren Rezensionen zu den preisgekrönten Büchern.

Nickel und Horn – Zwei Detektive mit Durchblick von Florian Beckerhoff, illustriert von Barbara Scholz, Thienemann Verlag, ISBN: 978-3-522-18436-6, 12,99€

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