Rezension: Oh, ein Tier!

Ich bin begeistert von dem Bestimmungsbuch „Oh, ein Tier!“, auf dessen Cover die Ente einem „Guten Duck“ wünscht. Aber man sollte sich dieses Buch genau anschauen, um zu wissen, für wen es etwas ist. Es gibt in dem Buch tolle, sehr realistische Bilder verschiedener heimischer Tierarten und so könnte man dazu verleitet werden, dieses Buch kleinen Kindern in die Hand zu drücken um sie an die Tierwelt heranzuführen. Dieses Buch ist aber nichts für kleine Kinder, denn es ist nicht nur ein Buch, in welchem man tatsächlich viel über Tiere und die Natur lernen kann, sondern auch ein Buch mit einem besonderen Humor.

Das Buch zeigt viele schöne, bunte Bilder von Insekten, Spinnen, Fischen, Amphibien, Reptilien, Vögeln und Säugetieren. Diesen Tiergruppen wird am Ende des Buches noch das Kapitel „Vergessene Arten“ (z.B. Muscheln oder der Regenwurm) angehängt. Neben diesen schönen, ansprechenden Bildern, wirkt das Buch aber wie ein Notizbuch. Es gibt viele handschriftliche, umgangssprachliche Anmerkungen, kleine  Comicstripes und Skizzen bzw. Kritzeleien. Der Ton ist umgangssprachlich und derb. Pipi, Aa und Sex kommt hier viel drin vor. Aber irgendwie immer noch auf eine humorvolle Art und Weise und mit einem gewissen Augenzwinkern. Dieses Buch macht Spaß. Es ist witzig und lehrreich zugleich, aber es ist kein Buch für Kinder, sondern meines Erachtens erst für Jugendliche und Erwachsene, die auch gerne mal albern sind, geeignet. Aber für die Großen ist es ein tolles Buch, das immer wieder viel Freude macht und bei dem man gerne die ganze Zeit, jemandem anderen die witzigen Details, die man gerade gelesen hat, zeigen möchte. Und das Schöne ist, dass es eben nicht nur ein spaßiges Buch ist, sondern, dass man gleichzeitig auch noch etwas lernt. Eine seltene Kombination, die ich in dieser Art auch noch nie gesehen habe.

Wundert euch nicht über den Preis des Buches. Es ist ein richtiger Wälzer! Ein Buch, welches das Bücherregal gut füllt.

Oh, ein Tier! Bestimmungsbuch mit fast allen heimischen Arten von Felix Bork, Eichborn, ISBN: 978-3-8479-0633-9, 28€

Kinderbuchchallenge auf Instagram

Auf Instagram lief im Monat Mai eine spannende Kinderbuchchallenge, die von @mintundmalve (Blog) und @kakaoschnuten (Blog) veranstaltet wurde. Jeden Tag war ein anderes Thema vorgegeben, zu dem man ein oder mehrere Bücher posten konnte. Diese Challenge hat unglaublich viel Spaß gemacht und deshalb möchte ich euch auch hier auf meinem Blog gerne meine Bilder für die Challenge zeigen. Die Challenge ist jetzt zwar schon eine Weile her, aber so kann man noch einmal schön drauf zurückblicken und vielleicht ist ja der eine oder andere gute Tipp für euch dabei.

Im Jahreslauf

Ich habe ja schon oft geschrieben, dass ich Bücher zu den Jahreszeiten sehr gerne mag und so habe ich auch schnell eine kleine Auswahl für das Foto zusammengesucht:

Tierisch

Zu diesem Thema gibt es jede Menge Bücher. Ich habe mich für ein Buch entschieden, was mich gerade im Moment sehr beeindruckt:

Familie

Hier fand ich „Das Familienbuch“ einfach sehr passend:

Skandinavisches

Ja, Skandinavisches ist natürlich MEIN Thema. Da habe ich eine ganze Menge. Ich habe versucht, ein paar Bücher auszusuchen, die für mich viel von meinem Gefühl von Skandinavien wiedergeben. Dazu gehört Stockholm, der schwedische Sommer, aber auch der Winter, Michels Leben in Småland, die Trolle, Köttbullar und Kanelbullar (Zimtschnecken) und natürlich noch vieles mehr. Hier ist aber schon mal eine kleine Auswahl zu sehen:

Erstleser

Früher hatte ich das Gefühl, dass Erstlese-Bücher eher langweilig sind. Mittlerweile gibt es aber einige gute Bücher in dieser Kategorie. Stellvertretend dafür stelle ich euch die Bücher aus der Reihe Tulipan ABC vor:

Sport

Als erstes fiel mir das Sportwimmelbuch „Kicken, Kopfstehen, klettern“ ein. Später habe ich dann noch schnell ein Foto von Fußballbüchern aller Art gemacht.

Magisch

Auch hier: Erst habe ich mit „magisch“ die Zauberin Zilly verbunden, aber von dieser Zauberin bin ich dann noch auf Petronella Apfelmus gekommen, die einfach so toll ist, dass sie hier auch noch ihren Platz finden musste.

Wasser

Dieses schöne Buch haben wir mal bei einem Gewinnspiel auf dem Blog Küstenkids unterwegs gewonnen und es passt doch hervorragend zum Thema Wasser. Später habe ich dann noch ein Bild von „Ebbe und Flut“ (Willegoos Verlag) hinzugefügt, da es mir noch einfiel und ich das Buch einfach sehr gut finde.

Verliebt

Der Klassiker: Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab? Ja, es geht um die Liebe zwischen Elternteil und Kind, aber dieses Buch wird doch auch häufig unter Verliebten verschenkt.

Damals

Bei einem Kind wie Bücherwürmchen bleibt es einem gar nichts anderes übrig, als zu diesem Thema eine riesige Sammlung zu haben – Sachbücher, Ritter Trenk,  Almas geheimer Garten, Griechische Sagen, alles ist dabei:

Später habe ich dann noch Bücher von damals  hinzugefügt, also Bücher, die schon seit Ewigkeiten (von meinen Eltern) im Bücherregal stehen:

Phantastisches

Hier gab es von mir zum einen „Die Gorgel“ und „Die Wichtelreise“ und zum anderen das Buch zur Wichteltür:

Gereimt & Gesungen

Ich liebe Bücher mit Kinderliedern und Gedichten. An solchen Büchern kann ich kaum vorbei gehen und so musste ich auch zu diesem Thema mehrere Bilder posten…

Ich und Du

Hier fand ich das geniale Buch „Ich groß – du klein“ absolut treffend:

Draußen

Eine kleine Sammlung verschiedener Bücher, die etwas mit der Natur zu tun haben – von Wimmelbuch bis Naturführer ist hier alles dabei:

Klassiker

Zu diesem Thema gibt es natürlich auch unzählige tolle Bücher. Ich habe mich für eine Reihe entschieden, die hier lange Zeit sehr, sehr beliebt war:

Bettbegleiter

Wir lesen abends lauter verschiedene Bücher, aber wir haben dennoch einige Bücher, die sich mit dem Thema direkt beschäftigen:

Vielfalt

Bücherwürmchen hat später noch ein Bild von dem Wimmelbuch der Weltreligionen gefordert, aber diese Bücher sind mir als erstes eingefallen:

Verkehr

Selbst zu diesem Thema habe ich letztendlich einiges gefunden:

Ritter & Prinzessinnen

Ja, Ritter sind hier sehr beliebt, aber von Prinzessinnen haben wir zumindest ein paar Pixibücher:

Mutig

Ängste können überwunden werden:

Heldinnen

Klar, bei Heldinnen fällt einem als erstes Pippi Langstrumpf oder eine der anderen weiblichen Hauptfiguren von Astrid Lindgren ein. Die sind bei mir zum Teil hier natürlich auch vertreten, aber ich habe noch ein paar andere Heldinnen dazu gestellt:

Dann habe ich bei einem anderen Teilnehmer ein Bild zu Astrid Lindgren gesehen und da musste ich einfach noch ein weiteres Bild machen, denn klar, Astrid Lindgren ist meine Heldin in der Kinderbuchwelt:

Kriminalistik

Hier bot sich mein Bild vom Detektivtag geradezu an:

Große Fragen

Für Kinder sind verschiedene Fragen wichtig, u.a. auch, wann endlich der Geburtstag ist. Und „Warum?“ ist natürlich ganz besonders beliebt. Ich habe aber auch philosophische Bücher dabei und Bücherwürmchen hat „Frederick“ dazugestellt, weil die anderen Mäuse ihn ja immer etwas fragen:

Pappe

Wir haben ganz viele Pappbilderbücher. Und auch ganz viele tolle Pappbilderbücher. Ich habe versucht viele verschiedene vorzustellen, aber hinterher habe ich gemerkt, dass z.B. gar kein Buch mit Fühlelementen oder Geräuschen dabei ist…

Außerirdisch

In diesem Bereich sind wir noch nicht so gut ausgestattet. Die vielen Bilder anderer Teilnehmer vom kleinen Prinzen haben mich dann noch dazu gebracht, das Sternenglöckchen noch zu zeigen.

Wissen

Als Hintergrund habe ich unserer Wieso? Weshalb? Warum?-Bücher genommen und dann habe ich einfach ein paar Bücher zu verschiedenen Wissensthemen dazugestellt: Musik, die Welt, Kunst, Rekorde…

Freunde

Viele schöne Freundegeschichten:

Heimat

Heimat – gar nicht so leicht zu definieren. Ich habe mich dafür entschieden, dass meine Heimat mein Zuhause auf der Welt in Deutschland ist, einem Dorf in der Eifel südlich von Aachen:

Alltagshelden

Für mich gehört dazu auf jeden Fall die Feuerwehr und die Post:

Große Gefühle

Schöne und nicht so schöne Gefühle, Liebe und Wut, Liebe zwischen Eltern und Kind:

Herzensbücher

Ja, ein Bild von meinen Herzensbüchern habe ich natürlich auch gezeigt, aber das zeige ich euch jetzt hier nicht, denn dazu möchte ich gerne einen Extra-Beitrag schreiben… Der kommt dann aber auch ganz bald. Versprochen!

 

Pixi Wissen: Kurze, interessante Sachtexte

Heute möchte ich euch nun das Pixi-Buchformat vorstellen, dass meines Erachtens perfekt in jede Grundschulklasse passt: Pixi Wissen.

Die Pixi-Wissen-Bücher richten sich an Grundschulkinder und nicht wie die klassischen Pixibücher an Kindergartenkinder, deshalb hatten wir bisher auch noch keine Bücher davon. Aber nun haben wir welche und ich bin wirklich begeistert von ihnen.

Bücher, nach denen Kinder greifen

Sie sind vom Format her etwas größer als die klassischen Pixibücher, haben etwas mehr Seiten und kosten einen Euro mehr. Sie sind aber immer noch so günstig, dass man mit ihnen schnell eine abwechslungsreiche und informative Klassenbibliothek eingerichtet hat, die auch nicht viel Platz benötigt. Ein weiterer Vorteil ist, dass jedes Buch eine eigene ISBN hat und somit auch einzeln bestellt werden kann.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Kinder, die gerade lesen gelernt haben, sich manchmal trotz guter Lesekenntnisse nicht an dickere, größere Bücher heranwagen. Die kleinen Pixibücher nehmen sie aber fast automatisch in die Hand, blättern darin herum, lesen eine Überschrift, die sie spannend finden und dann wird auch schon der dazugehörige Text gelesen.

Besonders gut funktioniert dies bei den Pixibüchern, die aus einer Kooperation mit der Zeitschrift „Warum!“ entstanden sind. Wir haben davon die Bücher „Unsere Tiere“ und „Unser Wald“. Es sind nicht unbedingt die Lieblingsthemen von Bücherwürmchen, vor allem nicht in Vergleich zu den Pixis „Dinosaurier“ oder „Burgen“, aber dennoch hat er sich als erstes mit diesen Heftchen ausführlich beschäftigt. Die gestellten Fragen, die hier die Überschriften darstellen, machen einfach auf die Antworten neugierig.

Wissensvermittlung mit Rätseln

Es gibt auch einige Pixibücher, die eine „Wissen macht Ah!“-Doppelseite enthalten, wobei ich diese Seite jetzt nicht unbedingt so besonders finde. Insgesamt finde ich aber, dass die Pixi Wissen-Bücher unglaublich viele Informationen auf den wenigen Seiten in kurzen Texten bereit halten, die für Grundschulkinder verständlich sind. Das neugelernte Wissen kann man dann am Ende sogar häufig noch in einem Quiz überprüfen. Außerdem werden wichtige Wörter noch einmal in einem Lexikon erklärt und teilweise gibt es sogar noch eine Rätselseite (bei den Büchern, bei denen es nicht die Wissen macht Ah!-Seite gibt). Auch das ist in Hinsicht auf die Leseförderung in der Grundschule sicherlich positiv zu bewerten, macht Kinder in der Regel aber auch viel Spaß.

Im Weiteren gibt es innerhalb der Pixi Wissen-Bücher auch noch die Bücher, die uns zu einem bestimmten Thema „100 mal Wissen und Staunen“ lassen. Hier werden 100 Fakten zu einem Thema kurz erklärt. Bei dem Pixi-Buch „Die Erde“ gibt es z.B. den Punkt „Jede Menge Seen“ (Kanada ist das Land mit den meisten Seen“ oder unter „Höhenflug“ wird erwähnt, dass die Streifengänse die höchste Flughöhe eines Vogels erreichen.

Große Themenvielfalt

Es gibt also selbst unter den Pixi Wissen-Heftchen einige Unterschiede: Pixi Wissen – Einfach gut erklärt, Pixi Wissen in Kooperation mit „Warum!“, Pixi Wissen mit „Wissen macht Ah!“ und Pixi Wissen „100 mal Wissen und Staunen“. Aber alle diese Hefte eigenen sich für die Grundschule gleichermaßen. Sie sind alle interessant, informativ, reichlich bebildert und verständlich. Es gibt sie zu beinahe allen Themen, die für Kinder in diesem Alter interessant sind: Bücher zu Natur und Tieren, Bücher zu geschichtlichen Themen, Bücher zur Erde und Geografie, Bücher zu Technik und Raumfahrt etc.

Eine weitere Reihe innerhalb der Pixi Wissen-Bücher ist „Basiswissen Grundschule“. Hier erfährt man zum einen etwas über das Lernen und den Schulalltag allgemein und zum anderen gibt es hier auch Bücher zu verschiedenen Fächern, z.B. „Lernspiele Mathe“. Ich weiß  nicht, ob Kinder an diesen Büchern zu Hause sonderlich viel Spaß haben (was sie an den anderen Pixi Wissen-Büchern definitiv haben), aber in der Schule können sie sicherlich das Freiarbeitsmaterial gut ergänzen.

Etwas aus dem Rahmen fallen meines Erachtens Hefte wie „Spiele für draußen“ oder „Papierflieger“ o.ä. Solche Themen würde ich persönlich nicht unter dem Begriff „Pixi Wissen“ erwarten, aber die Bücher an sich sind durchaus empfehlenswert. Hier kann man auch z.B. für Kindergeburtstage das eine oder andere Spiel finden.

Ich mag die klassischen Pixibücher gerne und wir haben eine riesige Sammlung, aber von den Pixi Wissen-Büchern bin ich fast noch begeisterter. Hier hat man so schnell ein paar kurze Sachtexte zu den verschiedensten Themen zusammen. Gerade in der Schule lassen sie sich vielfältig einsetzen, aber auch zu Hause ist eine solche Bibliothek aus kleinen, interessanten Büchlein eine tolle Sache

Pixi Wissen, Carlsen Verlag, 1,99 € pro Buch

Babys und Kinder gekonnt fotografieren

Neben den Büchern habe ich noch eine andere große Leidenschaft: Fotos und Fotografieren. Allerdings mache ich in diesem Bereich alles ohne besondere Kenntnisse, aber es macht mir viel Spaß zu fotografieren und die Bilder in Fotobüchern zusammenzustellen. Am allerliebsten fotografiere ich natürlich meine Kinder, wobei ich immer auf der Suche nach besonderen Motiven bin, was gar nicht so einfach ist. Nun habe ich aber zumindest schon ein Mal ein tolles Buch entdeckt, welches mir vielleicht ein wenig weiterhilft: „Baby- und Kinderfotografie“ von Judy Hohmann.

Ich finde das Buch einfach toll und ich hoffe, dass ich demnächst mal einiges davon umsetzen kann. Auf dem Titelbild wird mit der Aufschrift „Leicht erklärt – perfekt für Anfänger“ geworben. Dies trifft auf jeden Fall zu. Das Buch ist in vier Bereiche aufgeteilt: „Die Kamera verstehen“, „Die Session vorbereiten“, „Altersstufen“ und „Fotoworkshop“.

Der erste, theoretische Bereich wird recht kurz gehalten, was mir persönlich sehr recht ist. Aber was hier zu lesen ist, ist alles gut verständlich und wird an Beispielen verdeutlicht. Im Kapitel „Die Session vorbereiten“ geht es dann, ebenfalls kurz, um vorteilhafte Tageszeiten zum Fotografieren, Ausrüstung, Kleidung und Bildaufteilung. Hier wird nun kein großes neues Wissen offenbart, aber es macht dennoch Sinn sich diese Punkte ins Bewusstsein zu rufen und darüber nachzudenken.

Und nun wird es langsam richtig spannend. Wie setzt man Neugeborene am Besten gut in Szene, welche Momente sollte man unbedingt im zweiten Lebenshalbjahr festhalten und wie bekommt man lachende Kinder vor die Kamera?

Der größte Teil des Buches nimmt allerdings der Fotoworkshop ein und das finde ich klasse, denn hier wird es richtig praktisch. Hier werden etwa 70 Motive mit genauen Kameraeinstellungen präsentiert, aber es bleibt längst nicht nur bei den technischen Daten. Die linke Seite einer Doppelseite wird komplett für eine Anleitung zu dem Foto genutzt. Es gibt eine Liste mit Materialien, wie bereitet man den Ort für das Foto vor und wie setzt man das Bild mit dem Kind und eventuell einer weiteren Person letztendlich um. Alles ist sehr verständlich geschrieben. Hier bekommt man wirklich sehr schöne Fotos zu sehen und man bekommt direkt Lust darauf eine ganze Menge davon umzusetzen. Sicherlich kommt man in der Praxis nicht unbedingt dazu, alles nachzumachen, was man gerne machen würde, aber man bekommt auf jeden Fall neue Idee, Inspirationen und ein paar Tricks fürs Fotografieren. Das gefällt mir sehr gut.

Ich kann dieses Buch nur allen empfehlen, die gerne schöne Fotos von Babys und Kindern machen und dazu noch ein paar Tipps suchen.

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Baby- und Kinderfotografie – Faszinierende Fotos mit natürlichem Licht; Grundlagen, Bildideen und Anleitungen von Judy Hohmann, Humboldt Verlag, ISBN: 978-3-86910-227-6, 24,99€

Wissen leicht gemerkt durch Eselsbrücken

Schon in der Grundschule muss man so viel lernen – wie soll man das bloß alles behalten? Am besten mit Merksprüchen, Gedichten, Liedern und Ähnlichem. Eine schöne Auswahl solcher Lernhilfen findet man in dem Buch „ESELSBRÜCKEN – Merksätze, Gedichte und ganz viel Lustiges“. Hier werden einige grundschulrelevante Themen lustig und erfrischend aufbereitet, aber auch jüngere Kinder finden hier schon ein paar interessante Gedichte und Sprüche.

Klar, Wortarten oder das Einmaleins interessieren Vorschulkinder noch nicht so sonderlich, aber Bücherwürmchen fand das Buch sehr spannend und hätte sich am liebsten direkt alles daraus vorlesen lassen. Gerade die lehrreichen Tiergedichte sind auch schon für diese Altersklasse relevant. Wie die Tierkinder von Pferden oder Kühen heißen, wissen die meisten Kinder sicherlich, aber wie sieht das z.B. bei den Rehen oder Wildschweinen aus? Hier zu gibt es in dem Buch verschiedene Gedichte, genauso wie zur Verwandlung der Raupe in einen Schmetterling oder dazu welche, Vögel im Herbst in den Süden ziehen und welche hier bleiben.

Altbekannte Merksätze

Spannend fand ich persönlich auch, woran man ein Krokodil und einen Alligator unterscheiden kann. Das kann ich mir nämlich nie richtig merken, aber vielleicht wird es mit dem Gedicht besser. Der Nachteil bei den Gedichten ist natürlich, dass sie teilweise über mehrere Strophen gehen und man sie somit auch schnell wieder vergessen kann. Da sind ein paar griffige, kurze Sprüche doch noch etwas einfacher, aber auch davon gibt es in dem Buch einige. So manchen davon kann man noch aus seiner eigenen Kindheit auswendig, wie z.B. den zu den Planeten, der natürlich durch das Fehlen des Plutos ein wenig abgeändert wurde. (Früher hieß es immer „Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsere neun Planeten“, hier heißt er nun „Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel“.) Auch „Nie ohne Seife waschen“ für die Reihenfolge der Himmelsrichtungen ist sicherlich vielen noch bekannt. Der Seemann, mit dem man sich die Ostfriesischen Inseln von Ost nach West merken kann, ist hier ein bisschen braver geworden als er es früher war. Bei uns fragte man immer „Welcher Seemann liegt bei Nelly im Bett?“ Nun scheint er alleine zu schlafen, allerdings schläft er „bis neun“ aus.

Natürlich kannten wir auch „Wer nämlich mit h schreibt, ist dämlich.“ Daraus konnte man mit den Eltern immer eine tolle Wette machen: „Wetten, dass man dämlich mit h schreibt?“ Die kannten den Spruch ja auch und haben dann dagegen gewettet. Und schreibt man dämlich nun mit h? Klar, ganz am Ende… Dieser dennoch hilfreiche Rechtschreibspruch findet sich selbstverständlich auch in diesem Buch.

Eine Fundgrube an Wissen

Das Buch ist wirklich sehr umfassend: Flüsse, Bundesländer, Verkehrsregeln, Instrumente, Rechenoperationen, das Alphabet, Rechtschreibschwierigkeiten, Wortarten – hier findet man wirklich alles. Es ist eine wahre Fundgrube. Und da alles mit viel Humor und flott daher kommt, blättert man gerne stundenlang in diesem Buch und lernt dabei ganz unbemerkt eine ganze Menge. So soll es doch sein!

Die Seiten sind alle bunt und fröhlich illustriert, so dass das Buch auch äußerlich nicht langweilig daher kommt, sondern Freude macht.

Dieses Buch eignet sich auch prima als Geschenk zur Einschulung, denn es wäre doch schön, wenn ein solches Buch jeden Grundschüler begleiten würde und ihm Spaß am Lernen und am Wissen bereiten würde.

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ESELSBRÜCKEN – Merksätze, Gedichte und ganz viel Lustiges von Eva Bade, Cordula Thörner u.a., Illustrationen von Meike Haberstock, Carlsen Verlag, ISBN: 978-3-551-25031-5, 12,99€

 

Kunstvolles Buch der Rekorde der Natur

Gerade Weihnachten ist es schön, wenn es Geschenke gibt, mit denen sich die ganze Familie gemeinsam beschäftigen kann. Sicherlich kann dieses Ziel auch mit einem Buch erreicht werden. Vielleicht ist das Buch „Rekorde der Natur – Vom höchsten Berg zum tiefsten Meer“ eigentlich als Geschenk für das Grundschulkind gedacht, doch ich bin mir sicher, dass sich auch Mama und Papa schnell neben dem Kind mit dem Buch auf dem Schoß niederlassen und man anschließend gemeinsam über die größten Tiere an Land und im Meer, die höchsten Bäume, die weitesten Tierwanderungen und einige andere Wunder auf unserer Erde staunen wird. Auf 15 Doppelseiten werden in dem Buch verschiedene Superlative der Erde vorgestellt. Das Buch ist zwar nicht unwahrscheinlich dick, aber es ist dennoch umfangreich, denn auf jeder Doppelseite kann man lange verweilen und viel entdecken und erfahren. Bücherwürmchen war auch direkt von diesem Buch begeistert und wollte alles mögliche wissen. Manches ist für ihn als Fünfjährigen vielleicht noch ein wenig schwierig, aber für Kinder im Vorschul- und Grundschulalter ist es einfach wahnsinnig spannend zu sehen, wer oder was am größten, schnellsten, höchsten etc. ist. Gestaunt haben wir unter anderem darüber, dass gar nicht der Tyrannosaurus Rex größte fleischfressende Dinosaurier war, oder was für eine Strecke eine Küstenseeschwalbe zurücklegen kann. Wir wussten auch nicht, dass ein Nilkrokodil bis zu 3,6 m unter der Erde in einer Höhle leben kann und für Bücherwürmchen ist es kaum vorstellbar, wie kurz das Leben einer Eintagsfliege ist.

Alles ist in tollen, kunstvollen Bildern dargestellt. Es macht richtig viel Spaß in diesem Buch zu blättern und man hat das Gefühl, ein kostbares, altes Buch mit dem Wissen der Gelehrten in den Händen zu halten. Ein schönes und lehrreiches Bucherlebnis.

Rekorde der Natur Vom hoechsten Berg zum tiefsten Meer von

Rekorde der Natur Vom hoechsten Berg zum tiefsten Meer von

Rekorde der Natur – Vom höchsten Berg zum tiefsten Meer, illustriert von Page Tsou, Prestel Verlag, ISBN: 978-3-7913-7278-5, 19,99€

 

Informatives Sachbuch über die Steinzeit

WAS IST WAS“ – Diese Bücher kennen wir alle wohl noch aus unserer eigenen Kindheit. Die Bücher sind wirklich informativ, allerdings wirken die alten „Was ist was“ – Bücher schon reichlich altmodisch. Wie gut also, dass diese Bücher neu herausgebracht werden. Allein die farbkräftigen Foto-Cover machen schon Lust auf die Bücher. Wir durften uns den 138. Band über die Steinzeit näher angucken. Selbst Bücherwürmchen hat hier schon gerne reingeschaut, obwohl sich die Bücher natürlich an größere Grundschulkinder richten, aber manches ist auch schon für kleinere Kinder interessant – insbesondere natürlich die Bilder, wobei Bücherwürmchen dazu auch die entsprechenden Infos bekommen möchte.

Das Buch enthält viele informative Texte, aber dennoch wirkt es überhaupt nicht textlastig. Die Seiten werden durch viele Bilder (Zeichnungen und Fotos) aufgelockert und die Bilder sind wirklich gut eingebunden. Sie  machen neugierig, wirken spannend und interessant und vermitteln natürlich ebenfalls wissen (z.B. wie Instrumente aussahen oder welche Kunstwerke an Höhlenwänden zu finden sind). Überhaupt gefällt mir der Aufbau des Buches sehr gut. Es lädt geradezu zum Blättern, Schauen und Lesen ein. Hilfreich ist auch die Übersicht am Zeitstrahl, denn immerhin erstreckt sich die Steinzeit über einen langen Zeitraum.

Im Buch werden fünf Oberthemen behandelt: Wie alles anfing, Leben in der Steinzeit, Kunst, Musik und Erfindungen, Rituale und magische Orte und das Ende der Steinzeit. Außerdem findet man am Ende auch ein Glossar.

Natürlich wird in den Kapiteln über die ersten Menschen, über die Beherrschung des Feuers, über die Jagd und über das Leben in Höhlen gesprochen. Meines Erachtens fehlt nichts Entscheidendes in diesem Buch.

Gerade Jungen können hier ihr Interesse an der Steinzeit umfassend befriedigen und durch die gute Übersichtlichkeit werden auch Kinder, die keine Leseratten sind, nicht direkt abgeschreckt. Die Texte halten zwar viele Informationen bereit und bleiben nicht an der Oberfläche, aber sie sind für Kinder durchaus gut zu verstehen.

Mich kann die neue „Was ist was“-Reihe und insbesondere das Buch „Steinzeit – Die Zähmung des Feuers“ auf jeden Fall überzeugen

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Was ist was Band 138: Steinzeit – Die Zähmung des Feuers von Andrea Schaller, Tessloff Verlag, ISBN: 978-3-7886-2095-0, 9,95€

Wie werden eigentlich Bücher gemacht?

Manchmal fallen einem ja in einem kurzen Zeitraum auf einmal mehrere Bücher zum gleichen Thema in den Schoß. So ging es mir gerade zum Thema „Bücher machen“. Ich glaube, dass sich Menschen, die Bücher lieben, häufig auch für die Entstehung von Büchern interessieren, oder? Ich jedenfalls war sofort neugierig auf die Bücher „Das schlaue Buch vom Büchermachen“ und „Herr Katz, Isolde und ich – oder wie macht man eigentlich ein Buch?“ Beide Bücher beschäftigen sich mit dem gleichen Thema, beide Bücher, das sei schon mal verraten, sind absolut empfehlenswert, aber dennoch unterscheiden sich die Bücher auch ganz deutlich – im Stil, in der Zielgruppe und auch im Aufbau.

Das schlaue Buch vom Büchermachen“ ist ein Bilderbuch und für Kinder ab ca. 5 Jahren geeignet. Es zeigt den Weg eines Buches von der Idee einer etablierten Autorin bis hin zum Verkauf des Buches in einer Buchhandlung. Dahingegen richtet sich das Buch „Herr Katz, Isolde und ich“ an Schulkinder ab ca. 8 Jahren. Hier wird am Beispiel eines selbst hergestellten Buches gezeigt, wie ein Buch gemacht wird, und die Leser werden angeregt, selbst aktiv und kreativ zu werden.

Beide Bücher möchte ich euch im Folgenden näher vorstellen.

In dem Buch „Das schlaue Buch vom Büchermachen“ erzählt die Füchsin Petra Fuchs, eine Kinderbuchautorin, welche Schritte alle nötig sind, damit ein Buch in einer Buchhandlung landet. Sie beginnt bei der Ideenfindung, bezieht den Illustrator mit ein und landet dann bei den Verhandlungen und Gesprächen mit einem Verlag. Auch Lektorat und Probeausdruckt sowie die Reisen der Verlagsvertreter zu den Buchläden werden erwähnt.

Manches kommt dabei recht theoretisch und nüchtern herüber und das Bemühen alles realistisch darzustellen wird deutlich. Ich weiß auch nicht, ob sich Kinder etwas unter einem Verlagsprogramm vorstellen können, aber letztendlich können Kinder hier viel erfahren und die einzelnen Schritte werden auch erklärt. Sehr gut gefallen mir die Illustrationen sowie die Namen in dem Buch. Hier kommt Daniel Napps Humor zum Vorschein. Ich persönlich finde auch die Stelle klasse, an der über bequeme bzw. schicke Schuhe auf der Buchmesse geschrieben wird.

Im Übrigen kann man in den Bildern ein paar bekannte Bilderbücher entdecken. Solche Details machen beim Anschauen immer viel Spaß.

Die Idee das Ganze anhand eines Buchprojekts der fiktiven Petra Fuchs zu erzählen, finde ich gelungen, denn so wird alles konkreter und letztendlich auch verständlicher. Allerdings würde Bücherwürmchen den „Astronautenhasen“ nun tatsächlich gerne in einer Buchhandlung kaufen können, wo man jetzt seine Entstehung sozusagen hautnah mitbekommen hat…

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In „Herr Katz, Isolde und ich“ gibt es ebenfalls eine Ich-Erzählerin: Amra, fast neun Jahre alt Sie hat eine tolle Idee. Sie möchte für ihren neugeborenen Cousin ein Buch über seine ersten Monate machen. Dafür trägt sie zunächst viele Informationen, Fotos etc. zusammen, aber daraus wird ja nicht automatisch ein Buch. Zum Glück bekommt Amra Hilfe, u.a. von Isolde, einer Grafikerin. Diese erzählt Amra einiges über das Veröffentlichen von Büchern sowie über das Layout. Amra entscheidet sich dafür, ihr Buch selbst herauszubringen, was aber heißt, dass sie eine Druckerei finden muss (die von Herrn Katz) und sie die Kosten zu tragen hat, aber Amra lässt sich verschiedenes einfallen um das Geld zusammen zu bekommen. Sowohl bei der Gestaltung des Buches als auch bei der Herstellung werden viele Fachbegriffe miteingebunden, die sich aber gut in die Erzählung einfügen und auch gut erklärt werden.

An diesem Buch gefällt mir die lockere, flotte Aufmachung – sowohl der Erzählung selbst als auch beim Layout, welches u.a. mit verschiedenen Schriften etc. spielt. Außerdem hat man anschließend direkt Lust selbst ein Büchlein zu erstellen. Es muss ja nicht gleich in einer Druckerei gedruckt werden. Für den Anfang kann man sich an die „Bastelanleitung für ein Buch mit Fadenheftung“ halten. Auch wenn es bei Amras Buch um ein kleines, persönliches Buch  handelt, so erfährt man dennoch viele Schritte, die auch ein Buch aus einem Verlag durchläuft. Das wurde hier wirklich gut miteinander verbunden und ist sicherlich für Kinder besonders verständlich. Insgesamt ein sehr informatives Buch mit hohem Aufforderungscharakter – toll!

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Das schlaue Buch vom Büchermachen von Daniel Napp, Gerstenberg Verlag, ISBN: 978-3-8369-5882-0, 13,95€

Herr Katz, Isolde und ich – oder wie macht man eigentlich ein Buch? von Kerstin Wacker, Wacker und Freunde Verlag, ISBN: 978-3-0004-8090-4, 19,95€

Übersicht an informativer Urlaubslektüre für Familien

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Sommerzeit = Urlaubszeit – gilt dieses Motto auch bei euch? Fahrt ihr gemeinsam mit Kindern in den Urlaub? Dann ist vielleicht diese kleine Übersicht (welche nur auf diesem Blog bereits vorgestellte Bücher umfasst) an informativer Urlaubslektüre für euch interessant. Durch einen Klick auf den Buchtitel gelangt ihr zu der jeweiligen Buchvorstellung.

Zu einigen Städten, Inseln und Ländern gibt es (im Stil völlig unterschiedliche) Wimmelbücher, in denen man so wohl viel entdecken, aber auch einiges erfahren kann.

Paris, London, Stockholm, Norderney und Niederlande

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Es gibt Geschichten, die gleichzeitig Informationen vermitteln:

Abenteuer an der Mecklenburgischen Ostsee

Die Reise der blauen Perle nach Schweden

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Sachbücher und Kinderreiseführer verschiedenster Art:

Ebbe und Flut

Unterwegs in Schweden

Lilly und Anton entdecken den Bodensee

Wir reisen durch Europa

Kinderatlas

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Ich wünsche allen einen schönen Sommer! Demnächst wird es hier noch eine kleine Übersicht an schönen Sommer- und Urlaubsbüchern geben.

 

 

Spannendes Sachbuch für den Nordsee-Urlaub

Mögt ihr die Nordsee? Also, ich liebe ja das Meer und bin gerne sowohl an der Ostsee als auch an der Nordsee, aber ich muss zugeben, dass es mich im Sommer schon manchmal nervt, wenn an der Nordsee bei schönstem Wetter das Meer gerade gaaaaanz weit weg ist und sich ein endlos weites trockenes Watt vor einem erstreckt, so dass man gerade nicht schwimmen gehen kann. Dennoch ist das Phänomen der Gezeiten äußerst faszinierend und man staunt immer wieder, wieviel Wasser dort innerhalb weniger Stunden bewegt wird.

Nordsee, Cuxhaven (2013)

Nordsee, Cuxhaven (2013)

Ein tolles Sachbuch für Kinder zu diesem Thema ist „Ebbe und Flut – Nordsee, Küste, Wattenmeer“ von Bärbel Oftring, erschienen im Willegoos Verlag. Hm, Ebbe und Flut – was gibt es dazu schon groß zu erzählen? So interessant ist dieses Thema ja doch nicht, abgesehen vom Beobachten des Meeresstandes zu verschiedenen Uhrzeiten. Aber kaum hat man in dieses Buch geblickt, ist man sofort gefesselt. Es ist einfach richtig gut aufgemacht, spricht einen rein optisch direkt an und hält einige spannende Fakten bereit. Man öffnet das Buch und liest direkt hier und dort einzelne kleine Abschnitte, Bilder ziehen die Aufmerksamkeit auf sich und fordern geradezu dazu auf, sich die dazugehörigen Informationen anzueignen. Dieses Sachbuch muss man nicht von vorne nach hinten durcharbeiten, sondern man kann immer mal wieder hineinschnuppern, mal hier, mal dort ein wenig lesen und sich dabei so langsam schlau über die Gezeiten und das Wattenmeer machen. Auch als Erwachsener staunt man hier über einige Fakten.

Das Buch erklärt Ebbe und Flut, spricht darüber, was die Gezeiten für die Küste bedeuten, Sturmfluten und der Schutz des Landes werden erwähnt, auch Leuchttürme, Schifffahrt und Klimawandel haben Eingang in dieses Buch gefunden und der Lebensraum Wattenmeer mit all seinen tierischen Bewohnern und seinen Pflanzen wird ausführlich beleuchtet. Insgesamt wird hier sehr ausführlich und umfassend, aber dennoch in kleinen Häppchen und stets kindgerecht, über Ebbe und Flut am Beispiel der deutschen Nordsee informiert.

Dieses ansprechende Buch mit vielen Bildern und Grafiken und relativ kurzen, aber sehr informativen Texten gehört unbedingt ins Reisegepäck, wenn es Richtung Nord- oder Ostfriesland in den Urlaub geht.

Das Buch erhielt den EMYS – Sachbuchpreis im November 2015.

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Ebbe und Flut – Nordsee, Küste, Wattenmeer von Bärbel Oftring, Willegoos Verlag, ISBN: 978-3-944445-10-6, 16,90€