In den Wald mit Peter Wohlleben

Dank des Oetinger Verlags durften wir ein ganz tolles Wochenende erleben. Wir sind ein bisschen weiter in die Eifel hineingefahren und haben nach einer Nacht im Hotel eine Waldführung mit Peter Wohlleben gemacht, der am 25. September sein erstes Kinderbuch „Hörst du, wie die Bäume sprechen?“ im Oetinger Verlag herausbringen wird.

Für die Kinder war ja bereits das Hotel ein Highlight. Wir übernachten nicht so oft in einem Hotel und so war natürlich alles aufregend – angefangen von der Übernachtung im Zimmer bis hin zu dem leckeren Frühstücksbüffet. Außerdem gab es bei dem Hotel auch noch ein besonderes Extra: Einen eigenen Wildpark, in dem Rot-, Dam- und Sikawild lebt, und in den man mit altem Brot hineingehen und die Tiere füttern darf. Toll! Das hat den Kindern richtig gut gefallen.

  

Peter Wohlleben – Förster und Naturschützer

Peter Wohlleben kennt sich aus im Wald, immerhin leitet er einen umweltfreundlichen Forstbetrieb. Aber er möchte sein Wissen nicht für sich allein behalten, sondern auch andere für den Wald und seine Bewohner begeistern und so berichtet er schon seit Längerem in TV-Sendungen, Vorträgen und Seminaren sowie in Büchern für Erwachsene über den Wald und den Naturschutz. Nun aber soll mit seinem ersten Kinderbuch die Neugier der Kinder geweckt werden. Und dass ihm dies gelingt – persönlich sowie über das Medium Buch – kann ich nur bestätigen.

Waldführung mit Peter Wohlleben

Wir haben ihn gemeinsam mit ein paar anderen Familien bei einer Führung in seinem Wald kennen gelernt und sofort war einem klar, dass man  hier keine staubtrockenen Fakten runter gebetet bekommt, sondern dass die Kinder mit Peter Wohlleben den Wald mit allen Sinnen und spielerisch kennen lernen dürfen. Den Unterschied zwischen verschiedenen Bäumen haben sie anhand ihrer Blätter geschmeckt, mit Hilfe von Blättern haben sie versucht die Rehrufe nachzumachen und bei einem Zapfen-Versteck-Spiel konnten sie erfahren, wie es einem hungrigen Eichhörnchen im Winter geht, dass sich vielleicht nicht mehr an seine Eichelverstecke erinnern kann.

Peter Wohlleben zeigt den Kindern, wie man das Rufen eines Rehs nachmachen kann

 

Bücherwürmchen sucht als Eichhörnchen ein Versteck für seine Zapfen

Die Kinder staunten über das „Internet“ des Waldes, welches sich unter dem Laub befindet: Überall wird der Boden mit Pilzfäden durchzogen, die Informationen weitergeben. Witzig fanden sie das „Klopapier“ im Wald, welches sie auch für ihre dreckigen Matschfinger gebrauchen konnten (=Moos), und dass die Bäume nur einmal im Jahr ihr „großes Geschäft“ erledigen: Alle Stoffe, die der Baum nicht benötigt, landen in den Blättern, die im Herbst von den Bäumen fallen.

Bei der Benutzung des „Wald-Klopapiers“ als Handtuch entdeckt Bücherwürmchen einen Teil des „Waldinternets“

Sehr viel Spaß hatten die Kinder auch, als Peter Wohlleben sie dazu aufforderte, einmal richtig laut zu brüllen. Ups, ist das im Wald überhaupt erlaubt? Dann bekommen doch alle Tiere Angst! Ja, es ist erlaubt, denn die Tiere bekommen gar keine Angst. Sie wissen, dass es nur harmlose Kinder sind und sie können ja auch genau hören, wo sich diese befinden.

Hinzu kamen noch ein paar weitere nette Waldspiele sowie immer wieder Informationen zu Bäumen oder Tieren. Die Kinder fanden es unglaublich spannend und waren richtig traurig, als die Führung dann zu Ende war, was ich gut verstehen kann, denn es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht.

Peter Wohlleben

Kinderbuch von Peter Wohlleben

Zum Glück durften wir aber bereits das Buch „Hörst du, wie die Bäume sprechen?“ mit nach Hause nehmen, welches zu Hause direkt herausgenommen wurde. Bücherwürmchen war nun Feuer und Flamme und wollte zusammen mit mir ganz viel in dem Buch lesen. Und wisst ihr, was das Tolle ist? Das Buch ist genauso wie die Waldführung! Hier wird Wissen nicht langweilig präsentiert, sondern kindgerecht weitergegeben. Die Themen, die Kinder interessieren werden hier aufgegriffen und locker und lebendig verarbeitet. Hier findet man z.B. auch das „große Geschäft“ der Bäume sowie das Pilzinternet der Bäume wieder. Und auch Themen, über die man bei der Waldführung nichts gehört hat, werden ähnlich bearbeitet. Vieles wird mit dem Menschen verglichen, so dass alles gut verständlich ist. Kinder kommen ins Staunen und werden neugierig. Und wenn sie daraufhin so schnell wie möglich in den Wald möchten, dann liefert das Buch auch direkt noch ein paar Ausprobier-Ideen mit (z.B. auch das Nachmachen der Rehlaute), die sich leicht umsetzen lassen und den Waldbesuch ähnlich wie die Waldführung werden lassen.  Neben diesen Ideen bekommen die Kinder auch Tipps, worauf sie im Wald das nächste Mal achten können. Dies hilft ihnen, ihr neu erworbenes Wissen besser zu verstehen und in der Natur wiederzuerkennen.

Kinderfragen und interessante Antworten

Besonders schön ist, dass die Themen anhand von Kinderfragen behandelt werden: Was lernen Baumkinder in der Schule? Gibt es mutige Bäume? Wovor haben Bäume Angst? Was erzählen Vögel? Wer ist der beste Detektiv? Wie merken Bäume, dass der Frühling kommt? Wem gehört der Wald? Was machen Bäume nachts?

Das macht es für Kinder richtig spannend. Ich weiß nicht, ob ein anderes Naturbuch meinen Sohn genauso gefesselt hätte oder ob er grundsätzlich etwas über Bäume hätte erfahren wollen. Diese Fragen aber fand er fast alle so interessant, dass ich ihm Doppelseite für Doppelseite vorlesen musste (pro Doppelseite wird eine Frage behandelt). Das sind Fragen, die die Kinder interessieren. Vor allem, wenn sie dann auch merken, dass die Antworten ebenso spannend sind, was unter anderem daran liegt, dass kindgerecht auf sie eingegangen wird. Aber letztendlich macht dieses Buch auch Erwachsenen viel Freude und ich selbst lerne eigentlich bei jeder Frage noch etwas dazu.

Das Buch ist mit farbigen Fotos und Zeichnungen ausgestattet, so dass man direkt sehen kann, was mit den „Pickeln“ der Bäume oder der „Spechtflöte“ gemeint ist. Aber auch das Aussehen verschiedener Tiere und Bäume wird so veranschaulicht.

Hörst du, wie die Bäume sprechen?“ ist ein richtig tolles Buch und ich kann es einfach nur allen Familien mit Kindern ab etwa 6 Jahren empfehlen. Ja, für uns hat dieses Buch durch die Waldführung von Peter Wohlleben eine besondere Bedeutung, aber ich denke, dass dieses Buch durch seine unheimlich gute Aufmachung auch alle anderen begeistern wird.

Hörst du, wie die Bäume sprechen? – Eine kleine Entdeckungsreise durch den Wald von Peter Wohlleben, illustriert von Stefanie Reich, Oetinger Verlag, ISBN: 978-3-7891-0822-8, 16,99€ (Erscheinungstermin: 25.9.2017)

 

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Rezension: Guck mal, wer lebt im Wald?

Kann man aus einem Sachbuch ganz ohne Text etwas lernen und erfahren?  Was lässt sich alles allein durch Bilder erklären?

Antworten auf diese Fragen bekommt man in dem Naturführer in Bildern „Guck mal, wer lebt im Wald?“ Ja, das kann man und zwar eine ganze Menge!

Toller Aufbau

Das Buch ist unglaublich toll aufgebaut. Es stellt 10 Tiere genauer vor und zwar immer nach dem selben Schema und mit Hilfe von Symbolen, die anzeigen, worüber man gerade informiert wird: Die Tiere werden in Komplett- und Detailansichten gezeigt, man erfährt etwas über ihre Größe und über ihre Lebensräume, es wird gezeigt, was die Tiere fressen und wer ihre Fressfeinde sind, man kann ihre Entwicklung nachvollziehen und sehen wie sie sich im Laufe der Jahreszeiten verhalten, man sieht, welche Tiere mit ihnen verwandt sind und man bekommt sogar zu jedem Tier eine Mitmach-Idee oder Anregung.

Die Reihenfolge dieser Symbole ist bei jedem Tier die gleiche, so dass Kinder sich die Tiere schnell selbst erschließen können. Im Buch wird vorgeschlagen, dass man zwei Tiere gemeinsam mit dem Kind bespricht und es sich im Anschluss daran die anderen Tiere zunächst selbst erschließt. Das klappt auch tatsächlich sehr gut.

Durch Bilder lernen

Sehr spannend finde ich es, dass Kinder mit dieser Art von Buch überhaupt kein Problem haben. Es fällt ihnen nicht schwer, die Informationen aus den Bildern zu entnehmen. Uns Erwachsenen geht es da ganz anders. Am Anfang des Buches hätte man es deutlich lieber, wenn einem die Bilder noch in Worten erklärt werden. Dieses Gefühl lässt aber nach, wenn man sich länger mit dem Buch beschäftigt. Und am Ende des Buches bekommt man zumindest noch die dargestellten Tiere und Pflanzen namentlich genannt, was sehr hilfreich ist, um Nahrung, Fressfeinde etc. korrekt benennen zu können.

Es ist sehr interessant, wie gut Kinder die Informationen aus dem Buch aufnehmen und sie auch direkt miteinander vergleichen. Dieses Buch wird nicht nur konsumiert, sondern Kinder denken hier aktiv mit. Sie stellen zum Beispiel Parallelen zwischen verschiedenen Tieren fest oder sehen wie Nahrung und Fressfeinde zweier Tiere miteinander zusammenhängen.

Kindgerechte Darstellungen

Die Bilder sind klar strukturiert und man kann alles gut erkennen. Sie sehen nicht wie Fotos aus, sondern eher wie am Computer hergestellte Bilder, aber es sind dennoch realistische Darstellungen, die den Blick auf das lenken, was gezeigt werden soll. Sehr gut gefällt mir, dass auch die Größe über Bilder angezeigt wird und zwar wird das Tier zum Beispiel im Verhältnis zu einem Geldstück oder einem Bleistift gezeigt.

Mitmachideen können kleine Basteleien sein, aber es wird auch gezeigt, dass eine Kröte, die man in die Hand genommen hat, wieder freigelassen werden soll und man sich anschließend die Hände waschen muss.

Guck mal, wer lebt im Wald?“ ist ein äußerst empfehlenswertes Buch. Es wendet sich vor allem an Kinder im Kindergartenalter, aber auch jüngere Grundschulkinder lernen aus dem Buch noch einiges. Und wir Erwachsene lernen bei dem Buch ebenfalls, dass es nicht immer erklärender Worte bedarf um etwas zu verstehen. Auch Bilder tragen jede Menge Informationen.

Guck mal, wer lebt im Wald? Naturführer in Bildern, entwickelt von der Deutschen Wildtier Stiftung, Lektorat Sarah Roller und Julia Chin, Produktion Charlotte Stiefel, neunmalklug Verlag, ISBN: 978-3-945677-06-3, 15€

Bald geht’s in den Wald mit Peter Wohlleben

Geht ihr mit euren Kindern gerne in den Wald? Ich finde es toll mit Kindern im Wald, aber leider machen wir es aus eigenem Antrieb viel zu selten, obwohl es ja eigentlich überhaupt kein Aufwand ist. Ab und zu nehmen wir aber an Kinder-Waldführungen teil, was immer wieder viel Spaß macht, aber auch lehrreich ist – sowohl für die Kinder als auch für die Erwachsenen.

Nun freue ich mich schon darauf, dass wir bald an einer Führung von Peter Wohlleben teilnehmen dürfen. Ich bin sehr gespannt darauf, was uns da erwarten wird, vor allem da im September im Oetinger Verlag auch ein Buch für Kinder von ihm herauskommt: „Hörst du, wie die Bäume sprechen? Eine kleine Entdeckungsreise durch den Wald“. Das Ganze wird sicherlich eine spannende und besondere Erfahrung. Ich werde dann natürlich davon berichten.

Hier könnt ihr aber auch schon mal einen ersten Blick auf das Buch werfen:

Informationen zu dem Buch von Oetinger:

Den Wald erleben, staunen und Spaß haben mit Peter Wohlleben! Haben Bäume eine eigene Sprache? Müssen Baumkinder in die Schule gehen? Warum haben Waldtiere Angst vor Menschen? Peter Wohlleben beantwortet Fragen, die ungewöhnlich, originell und oft sehr lustig sind. Seine leicht verständlichen und fast immer überraschenden Antworten lassen Kinder das Leben im Wald mit ganz anderen Augen sehen. Der begnadete Erzähler schöpft dabei aus seiner jahrzehntelangen Erfahrung als Förster und Naturschützer und stützt sich darüber hinaus auf neueste wissenschaftliche Erkenntnisse.

Ein Plädoyer für mehr Achtsamkeit, Naturschutz und Nachhaltigkeit von Bestsellerautor Peter Wohlleben, bekannt aus Funk, TV und Printmedien.

Ab 6 Jahren, ISBN: 978-3-7891-0822-8, 16,99€

Auf Oetinger.de gibt es auch ein interessantes, kleines Video zu der Idee des Buches.

Rezension: Oh, ein Tier!

Ich bin begeistert von dem Bestimmungsbuch „Oh, ein Tier!“, auf dessen Cover die Ente einem „Guten Duck“ wünscht. Aber man sollte sich dieses Buch genau anschauen, um zu wissen, für wen es etwas ist. Es gibt in dem Buch tolle, sehr realistische Bilder verschiedener heimischer Tierarten und so könnte man dazu verleitet werden, dieses Buch kleinen Kindern in die Hand zu drücken um sie an die Tierwelt heranzuführen. Dieses Buch ist aber nichts für kleine Kinder, denn es ist nicht nur ein Buch, in welchem man tatsächlich viel über Tiere und die Natur lernen kann, sondern auch ein Buch mit einem besonderen Humor.

Das Buch zeigt viele schöne, bunte Bilder von Insekten, Spinnen, Fischen, Amphibien, Reptilien, Vögeln und Säugetieren. Diesen Tiergruppen wird am Ende des Buches noch das Kapitel „Vergessene Arten“ (z.B. Muscheln oder der Regenwurm) angehängt. Neben diesen schönen, ansprechenden Bildern, wirkt das Buch aber wie ein Notizbuch. Es gibt viele handschriftliche, umgangssprachliche Anmerkungen, kleine  Comicstripes und Skizzen bzw. Kritzeleien. Der Ton ist umgangssprachlich und derb. Pipi, Aa und Sex kommt hier viel drin vor. Aber irgendwie immer noch auf eine humorvolle Art und Weise und mit einem gewissen Augenzwinkern. Dieses Buch macht Spaß. Es ist witzig und lehrreich zugleich, aber es ist kein Buch für Kinder, sondern meines Erachtens erst für Jugendliche und Erwachsene, die auch gerne mal albern sind, geeignet. Aber für die Großen ist es ein tolles Buch, das immer wieder viel Freude macht und bei dem man gerne die ganze Zeit, jemandem anderen die witzigen Details, die man gerade gelesen hat, zeigen möchte. Und das Schöne ist, dass es eben nicht nur ein spaßiges Buch ist, sondern, dass man gleichzeitig auch noch etwas lernt. Eine seltene Kombination, die ich in dieser Art auch noch nie gesehen habe.

Wundert euch nicht über den Preis des Buches. Es ist ein richtiger Wälzer! Ein Buch, welches das Bücherregal gut füllt.

Oh, ein Tier! Bestimmungsbuch mit fast allen heimischen Arten von Felix Bork, Eichborn, ISBN: 978-3-8479-0633-9, 28€

Kinderbuchchallenge auf Instagram

Auf Instagram lief im Monat Mai eine spannende Kinderbuchchallenge, die von @mintundmalve (Blog) und @kakaoschnuten (Blog) veranstaltet wurde. Jeden Tag war ein anderes Thema vorgegeben, zu dem man ein oder mehrere Bücher posten konnte. Diese Challenge hat unglaublich viel Spaß gemacht und deshalb möchte ich euch auch hier auf meinem Blog gerne meine Bilder für die Challenge zeigen. Die Challenge ist jetzt zwar schon eine Weile her, aber so kann man noch einmal schön drauf zurückblicken und vielleicht ist ja der eine oder andere gute Tipp für euch dabei.

Im Jahreslauf

Ich habe ja schon oft geschrieben, dass ich Bücher zu den Jahreszeiten sehr gerne mag und so habe ich auch schnell eine kleine Auswahl für das Foto zusammengesucht:

Tierisch

Zu diesem Thema gibt es jede Menge Bücher. Ich habe mich für ein Buch entschieden, was mich gerade im Moment sehr beeindruckt:

Familie

Hier fand ich „Das Familienbuch“ einfach sehr passend:

Skandinavisches

Ja, Skandinavisches ist natürlich MEIN Thema. Da habe ich eine ganze Menge. Ich habe versucht, ein paar Bücher auszusuchen, die für mich viel von meinem Gefühl von Skandinavien wiedergeben. Dazu gehört Stockholm, der schwedische Sommer, aber auch der Winter, Michels Leben in Småland, die Trolle, Köttbullar und Kanelbullar (Zimtschnecken) und natürlich noch vieles mehr. Hier ist aber schon mal eine kleine Auswahl zu sehen:

Erstleser

Früher hatte ich das Gefühl, dass Erstlese-Bücher eher langweilig sind. Mittlerweile gibt es aber einige gute Bücher in dieser Kategorie. Stellvertretend dafür stelle ich euch die Bücher aus der Reihe Tulipan ABC vor:

Sport

Als erstes fiel mir das Sportwimmelbuch „Kicken, Kopfstehen, klettern“ ein. Später habe ich dann noch schnell ein Foto von Fußballbüchern aller Art gemacht.

Magisch

Auch hier: Erst habe ich mit „magisch“ die Zauberin Zilly verbunden, aber von dieser Zauberin bin ich dann noch auf Petronella Apfelmus gekommen, die einfach so toll ist, dass sie hier auch noch ihren Platz finden musste.

Wasser

Dieses schöne Buch haben wir mal bei einem Gewinnspiel auf dem Blog Küstenkids unterwegs gewonnen und es passt doch hervorragend zum Thema Wasser. Später habe ich dann noch ein Bild von „Ebbe und Flut“ (Willegoos Verlag) hinzugefügt, da es mir noch einfiel und ich das Buch einfach sehr gut finde.

Verliebt

Der Klassiker: Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab? Ja, es geht um die Liebe zwischen Elternteil und Kind, aber dieses Buch wird doch auch häufig unter Verliebten verschenkt.

Damals

Bei einem Kind wie Bücherwürmchen bleibt es einem gar nichts anderes übrig, als zu diesem Thema eine riesige Sammlung zu haben – Sachbücher, Ritter Trenk,  Almas geheimer Garten, Griechische Sagen, alles ist dabei:

Später habe ich dann noch Bücher von damals  hinzugefügt, also Bücher, die schon seit Ewigkeiten (von meinen Eltern) im Bücherregal stehen:

Phantastisches

Hier gab es von mir zum einen „Die Gorgel“ und „Die Wichtelreise“ und zum anderen das Buch zur Wichteltür:

Gereimt & Gesungen

Ich liebe Bücher mit Kinderliedern und Gedichten. An solchen Büchern kann ich kaum vorbei gehen und so musste ich auch zu diesem Thema mehrere Bilder posten…

Ich und Du

Hier fand ich das geniale Buch „Ich groß – du klein“ absolut treffend:

Draußen

Eine kleine Sammlung verschiedener Bücher, die etwas mit der Natur zu tun haben – von Wimmelbuch bis Naturführer ist hier alles dabei:

Klassiker

Zu diesem Thema gibt es natürlich auch unzählige tolle Bücher. Ich habe mich für eine Reihe entschieden, die hier lange Zeit sehr, sehr beliebt war:

Bettbegleiter

Wir lesen abends lauter verschiedene Bücher, aber wir haben dennoch einige Bücher, die sich mit dem Thema direkt beschäftigen:

Vielfalt

Bücherwürmchen hat später noch ein Bild von dem Wimmelbuch der Weltreligionen gefordert, aber diese Bücher sind mir als erstes eingefallen:

Verkehr

Selbst zu diesem Thema habe ich letztendlich einiges gefunden:

Ritter & Prinzessinnen

Ja, Ritter sind hier sehr beliebt, aber von Prinzessinnen haben wir zumindest ein paar Pixibücher:

Mutig

Ängste können überwunden werden:

Heldinnen

Klar, bei Heldinnen fällt einem als erstes Pippi Langstrumpf oder eine der anderen weiblichen Hauptfiguren von Astrid Lindgren ein. Die sind bei mir zum Teil hier natürlich auch vertreten, aber ich habe noch ein paar andere Heldinnen dazu gestellt:

Dann habe ich bei einem anderen Teilnehmer ein Bild zu Astrid Lindgren gesehen und da musste ich einfach noch ein weiteres Bild machen, denn klar, Astrid Lindgren ist meine Heldin in der Kinderbuchwelt:

Kriminalistik

Hier bot sich mein Bild vom Detektivtag geradezu an:

Große Fragen

Für Kinder sind verschiedene Fragen wichtig, u.a. auch, wann endlich der Geburtstag ist. Und „Warum?“ ist natürlich ganz besonders beliebt. Ich habe aber auch philosophische Bücher dabei und Bücherwürmchen hat „Frederick“ dazugestellt, weil die anderen Mäuse ihn ja immer etwas fragen:

Pappe

Wir haben ganz viele Pappbilderbücher. Und auch ganz viele tolle Pappbilderbücher. Ich habe versucht viele verschiedene vorzustellen, aber hinterher habe ich gemerkt, dass z.B. gar kein Buch mit Fühlelementen oder Geräuschen dabei ist…

Außerirdisch

In diesem Bereich sind wir noch nicht so gut ausgestattet. Die vielen Bilder anderer Teilnehmer vom kleinen Prinzen haben mich dann noch dazu gebracht, das Sternenglöckchen noch zu zeigen.

Wissen

Als Hintergrund habe ich unserer Wieso? Weshalb? Warum?-Bücher genommen und dann habe ich einfach ein paar Bücher zu verschiedenen Wissensthemen dazugestellt: Musik, die Welt, Kunst, Rekorde…

Freunde

Viele schöne Freundegeschichten:

Heimat

Heimat – gar nicht so leicht zu definieren. Ich habe mich dafür entschieden, dass meine Heimat mein Zuhause auf der Welt in Deutschland ist, einem Dorf in der Eifel südlich von Aachen:

Alltagshelden

Für mich gehört dazu auf jeden Fall die Feuerwehr und die Post:

Große Gefühle

Schöne und nicht so schöne Gefühle, Liebe und Wut, Liebe zwischen Eltern und Kind:

Herzensbücher

Ja, ein Bild von meinen Herzensbüchern habe ich natürlich auch gezeigt, aber das zeige ich euch jetzt hier nicht, denn dazu möchte ich gerne einen Extra-Beitrag schreiben… Der kommt dann aber auch ganz bald. Versprochen!

 

Pixi Wissen: Kurze, interessante Sachtexte

Heute möchte ich euch nun das Pixi-Buchformat vorstellen, dass meines Erachtens perfekt in jede Grundschulklasse passt: Pixi Wissen.

Die Pixi-Wissen-Bücher richten sich an Grundschulkinder und nicht wie die klassischen Pixibücher an Kindergartenkinder, deshalb hatten wir bisher auch noch keine Bücher davon. Aber nun haben wir welche und ich bin wirklich begeistert von ihnen.

Bücher, nach denen Kinder greifen

Sie sind vom Format her etwas größer als die klassischen Pixibücher, haben etwas mehr Seiten und kosten einen Euro mehr. Sie sind aber immer noch so günstig, dass man mit ihnen schnell eine abwechslungsreiche und informative Klassenbibliothek eingerichtet hat, die auch nicht viel Platz benötigt. Ein weiterer Vorteil ist, dass jedes Buch eine eigene ISBN hat und somit auch einzeln bestellt werden kann.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Kinder, die gerade lesen gelernt haben, sich manchmal trotz guter Lesekenntnisse nicht an dickere, größere Bücher heranwagen. Die kleinen Pixibücher nehmen sie aber fast automatisch in die Hand, blättern darin herum, lesen eine Überschrift, die sie spannend finden und dann wird auch schon der dazugehörige Text gelesen.

Besonders gut funktioniert dies bei den Pixibüchern, die aus einer Kooperation mit der Zeitschrift „Warum!“ entstanden sind. Wir haben davon die Bücher „Unsere Tiere“ und „Unser Wald“. Es sind nicht unbedingt die Lieblingsthemen von Bücherwürmchen, vor allem nicht in Vergleich zu den Pixis „Dinosaurier“ oder „Burgen“, aber dennoch hat er sich als erstes mit diesen Heftchen ausführlich beschäftigt. Die gestellten Fragen, die hier die Überschriften darstellen, machen einfach auf die Antworten neugierig.

Wissensvermittlung mit Rätseln

Es gibt auch einige Pixibücher, die eine „Wissen macht Ah!“-Doppelseite enthalten, wobei ich diese Seite jetzt nicht unbedingt so besonders finde. Insgesamt finde ich aber, dass die Pixi Wissen-Bücher unglaublich viele Informationen auf den wenigen Seiten in kurzen Texten bereit halten, die für Grundschulkinder verständlich sind. Das neugelernte Wissen kann man dann am Ende sogar häufig noch in einem Quiz überprüfen. Außerdem werden wichtige Wörter noch einmal in einem Lexikon erklärt und teilweise gibt es sogar noch eine Rätselseite (bei den Büchern, bei denen es nicht die Wissen macht Ah!-Seite gibt). Auch das ist in Hinsicht auf die Leseförderung in der Grundschule sicherlich positiv zu bewerten, macht Kinder in der Regel aber auch viel Spaß.

Im Weiteren gibt es innerhalb der Pixi Wissen-Bücher auch noch die Bücher, die uns zu einem bestimmten Thema „100 mal Wissen und Staunen“ lassen. Hier werden 100 Fakten zu einem Thema kurz erklärt. Bei dem Pixi-Buch „Die Erde“ gibt es z.B. den Punkt „Jede Menge Seen“ (Kanada ist das Land mit den meisten Seen“ oder unter „Höhenflug“ wird erwähnt, dass die Streifengänse die höchste Flughöhe eines Vogels erreichen.

Große Themenvielfalt

Es gibt also selbst unter den Pixi Wissen-Heftchen einige Unterschiede: Pixi Wissen – Einfach gut erklärt, Pixi Wissen in Kooperation mit „Warum!“, Pixi Wissen mit „Wissen macht Ah!“ und Pixi Wissen „100 mal Wissen und Staunen“. Aber alle diese Hefte eigenen sich für die Grundschule gleichermaßen. Sie sind alle interessant, informativ, reichlich bebildert und verständlich. Es gibt sie zu beinahe allen Themen, die für Kinder in diesem Alter interessant sind: Bücher zu Natur und Tieren, Bücher zu geschichtlichen Themen, Bücher zur Erde und Geografie, Bücher zu Technik und Raumfahrt etc.

Eine weitere Reihe innerhalb der Pixi Wissen-Bücher ist „Basiswissen Grundschule“. Hier erfährt man zum einen etwas über das Lernen und den Schulalltag allgemein und zum anderen gibt es hier auch Bücher zu verschiedenen Fächern, z.B. „Lernspiele Mathe“. Ich weiß  nicht, ob Kinder an diesen Büchern zu Hause sonderlich viel Spaß haben (was sie an den anderen Pixi Wissen-Büchern definitiv haben), aber in der Schule können sie sicherlich das Freiarbeitsmaterial gut ergänzen.

Etwas aus dem Rahmen fallen meines Erachtens Hefte wie „Spiele für draußen“ oder „Papierflieger“ o.ä. Solche Themen würde ich persönlich nicht unter dem Begriff „Pixi Wissen“ erwarten, aber die Bücher an sich sind durchaus empfehlenswert. Hier kann man auch z.B. für Kindergeburtstage das eine oder andere Spiel finden.

Ich mag die klassischen Pixibücher gerne und wir haben eine riesige Sammlung, aber von den Pixi Wissen-Büchern bin ich fast noch begeisterter. Hier hat man so schnell ein paar kurze Sachtexte zu den verschiedensten Themen zusammen. Gerade in der Schule lassen sie sich vielfältig einsetzen, aber auch zu Hause ist eine solche Bibliothek aus kleinen, interessanten Büchlein eine tolle Sache

Pixi Wissen, Carlsen Verlag, 1,99 € pro Buch

Babys und Kinder gekonnt fotografieren

Neben den Büchern habe ich noch eine andere große Leidenschaft: Fotos und Fotografieren. Allerdings mache ich in diesem Bereich alles ohne besondere Kenntnisse, aber es macht mir viel Spaß zu fotografieren und die Bilder in Fotobüchern zusammenzustellen. Am allerliebsten fotografiere ich natürlich meine Kinder, wobei ich immer auf der Suche nach besonderen Motiven bin, was gar nicht so einfach ist. Nun habe ich aber zumindest schon ein Mal ein tolles Buch entdeckt, welches mir vielleicht ein wenig weiterhilft: „Baby- und Kinderfotografie“ von Judy Hohmann.

Ich finde das Buch einfach toll und ich hoffe, dass ich demnächst mal einiges davon umsetzen kann. Auf dem Titelbild wird mit der Aufschrift „Leicht erklärt – perfekt für Anfänger“ geworben. Dies trifft auf jeden Fall zu. Das Buch ist in vier Bereiche aufgeteilt: „Die Kamera verstehen“, „Die Session vorbereiten“, „Altersstufen“ und „Fotoworkshop“.

Der erste, theoretische Bereich wird recht kurz gehalten, was mir persönlich sehr recht ist. Aber was hier zu lesen ist, ist alles gut verständlich und wird an Beispielen verdeutlicht. Im Kapitel „Die Session vorbereiten“ geht es dann, ebenfalls kurz, um vorteilhafte Tageszeiten zum Fotografieren, Ausrüstung, Kleidung und Bildaufteilung. Hier wird nun kein großes neues Wissen offenbart, aber es macht dennoch Sinn sich diese Punkte ins Bewusstsein zu rufen und darüber nachzudenken.

Und nun wird es langsam richtig spannend. Wie setzt man Neugeborene am Besten gut in Szene, welche Momente sollte man unbedingt im zweiten Lebenshalbjahr festhalten und wie bekommt man lachende Kinder vor die Kamera?

Der größte Teil des Buches nimmt allerdings der Fotoworkshop ein und das finde ich klasse, denn hier wird es richtig praktisch. Hier werden etwa 70 Motive mit genauen Kameraeinstellungen präsentiert, aber es bleibt längst nicht nur bei den technischen Daten. Die linke Seite einer Doppelseite wird komplett für eine Anleitung zu dem Foto genutzt. Es gibt eine Liste mit Materialien, wie bereitet man den Ort für das Foto vor und wie setzt man das Bild mit dem Kind und eventuell einer weiteren Person letztendlich um. Alles ist sehr verständlich geschrieben. Hier bekommt man wirklich sehr schöne Fotos zu sehen und man bekommt direkt Lust darauf eine ganze Menge davon umzusetzen. Sicherlich kommt man in der Praxis nicht unbedingt dazu, alles nachzumachen, was man gerne machen würde, aber man bekommt auf jeden Fall neue Idee, Inspirationen und ein paar Tricks fürs Fotografieren. Das gefällt mir sehr gut.

Ich kann dieses Buch nur allen empfehlen, die gerne schöne Fotos von Babys und Kindern machen und dazu noch ein paar Tipps suchen.

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Baby- und Kinderfotografie – Faszinierende Fotos mit natürlichem Licht; Grundlagen, Bildideen und Anleitungen von Judy Hohmann, Humboldt Verlag, ISBN: 978-3-86910-227-6, 24,99€

Wissen leicht gemerkt durch Eselsbrücken

Schon in der Grundschule muss man so viel lernen – wie soll man das bloß alles behalten? Am besten mit Merksprüchen, Gedichten, Liedern und Ähnlichem. Eine schöne Auswahl solcher Lernhilfen findet man in dem Buch „ESELSBRÜCKEN – Merksätze, Gedichte und ganz viel Lustiges“. Hier werden einige grundschulrelevante Themen lustig und erfrischend aufbereitet, aber auch jüngere Kinder finden hier schon ein paar interessante Gedichte und Sprüche.

Klar, Wortarten oder das Einmaleins interessieren Vorschulkinder noch nicht so sonderlich, aber Bücherwürmchen fand das Buch sehr spannend und hätte sich am liebsten direkt alles daraus vorlesen lassen. Gerade die lehrreichen Tiergedichte sind auch schon für diese Altersklasse relevant. Wie die Tierkinder von Pferden oder Kühen heißen, wissen die meisten Kinder sicherlich, aber wie sieht das z.B. bei den Rehen oder Wildschweinen aus? Hier zu gibt es in dem Buch verschiedene Gedichte, genauso wie zur Verwandlung der Raupe in einen Schmetterling oder dazu welche, Vögel im Herbst in den Süden ziehen und welche hier bleiben.

Altbekannte Merksätze

Spannend fand ich persönlich auch, woran man ein Krokodil und einen Alligator unterscheiden kann. Das kann ich mir nämlich nie richtig merken, aber vielleicht wird es mit dem Gedicht besser. Der Nachteil bei den Gedichten ist natürlich, dass sie teilweise über mehrere Strophen gehen und man sie somit auch schnell wieder vergessen kann. Da sind ein paar griffige, kurze Sprüche doch noch etwas einfacher, aber auch davon gibt es in dem Buch einige. So manchen davon kann man noch aus seiner eigenen Kindheit auswendig, wie z.B. den zu den Planeten, der natürlich durch das Fehlen des Plutos ein wenig abgeändert wurde. (Früher hieß es immer „Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsere neun Planeten“, hier heißt er nun „Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel“.) Auch „Nie ohne Seife waschen“ für die Reihenfolge der Himmelsrichtungen ist sicherlich vielen noch bekannt. Der Seemann, mit dem man sich die Ostfriesischen Inseln von Ost nach West merken kann, ist hier ein bisschen braver geworden als er es früher war. Bei uns fragte man immer „Welcher Seemann liegt bei Nelly im Bett?“ Nun scheint er alleine zu schlafen, allerdings schläft er „bis neun“ aus.

Natürlich kannten wir auch „Wer nämlich mit h schreibt, ist dämlich.“ Daraus konnte man mit den Eltern immer eine tolle Wette machen: „Wetten, dass man dämlich mit h schreibt?“ Die kannten den Spruch ja auch und haben dann dagegen gewettet. Und schreibt man dämlich nun mit h? Klar, ganz am Ende… Dieser dennoch hilfreiche Rechtschreibspruch findet sich selbstverständlich auch in diesem Buch.

Eine Fundgrube an Wissen

Das Buch ist wirklich sehr umfassend: Flüsse, Bundesländer, Verkehrsregeln, Instrumente, Rechenoperationen, das Alphabet, Rechtschreibschwierigkeiten, Wortarten – hier findet man wirklich alles. Es ist eine wahre Fundgrube. Und da alles mit viel Humor und flott daher kommt, blättert man gerne stundenlang in diesem Buch und lernt dabei ganz unbemerkt eine ganze Menge. So soll es doch sein!

Die Seiten sind alle bunt und fröhlich illustriert, so dass das Buch auch äußerlich nicht langweilig daher kommt, sondern Freude macht.

Dieses Buch eignet sich auch prima als Geschenk zur Einschulung, denn es wäre doch schön, wenn ein solches Buch jeden Grundschüler begleiten würde und ihm Spaß am Lernen und am Wissen bereiten würde.

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ESELSBRÜCKEN – Merksätze, Gedichte und ganz viel Lustiges von Eva Bade, Cordula Thörner u.a., Illustrationen von Meike Haberstock, Carlsen Verlag, ISBN: 978-3-551-25031-5, 12,99€

 

Kunstvolles Buch der Rekorde der Natur

Gerade Weihnachten ist es schön, wenn es Geschenke gibt, mit denen sich die ganze Familie gemeinsam beschäftigen kann. Sicherlich kann dieses Ziel auch mit einem Buch erreicht werden. Vielleicht ist das Buch „Rekorde der Natur – Vom höchsten Berg zum tiefsten Meer“ eigentlich als Geschenk für das Grundschulkind gedacht, doch ich bin mir sicher, dass sich auch Mama und Papa schnell neben dem Kind mit dem Buch auf dem Schoß niederlassen und man anschließend gemeinsam über die größten Tiere an Land und im Meer, die höchsten Bäume, die weitesten Tierwanderungen und einige andere Wunder auf unserer Erde staunen wird. Auf 15 Doppelseiten werden in dem Buch verschiedene Superlative der Erde vorgestellt. Das Buch ist zwar nicht unwahrscheinlich dick, aber es ist dennoch umfangreich, denn auf jeder Doppelseite kann man lange verweilen und viel entdecken und erfahren. Bücherwürmchen war auch direkt von diesem Buch begeistert und wollte alles mögliche wissen. Manches ist für ihn als Fünfjährigen vielleicht noch ein wenig schwierig, aber für Kinder im Vorschul- und Grundschulalter ist es einfach wahnsinnig spannend zu sehen, wer oder was am größten, schnellsten, höchsten etc. ist. Gestaunt haben wir unter anderem darüber, dass gar nicht der Tyrannosaurus Rex größte fleischfressende Dinosaurier war, oder was für eine Strecke eine Küstenseeschwalbe zurücklegen kann. Wir wussten auch nicht, dass ein Nilkrokodil bis zu 3,6 m unter der Erde in einer Höhle leben kann und für Bücherwürmchen ist es kaum vorstellbar, wie kurz das Leben einer Eintagsfliege ist.

Alles ist in tollen, kunstvollen Bildern dargestellt. Es macht richtig viel Spaß in diesem Buch zu blättern und man hat das Gefühl, ein kostbares, altes Buch mit dem Wissen der Gelehrten in den Händen zu halten. Ein schönes und lehrreiches Bucherlebnis.

Rekorde der Natur Vom hoechsten Berg zum tiefsten Meer von

Rekorde der Natur Vom hoechsten Berg zum tiefsten Meer von

Rekorde der Natur – Vom höchsten Berg zum tiefsten Meer, illustriert von Page Tsou, Prestel Verlag, ISBN: 978-3-7913-7278-5, 19,99€

 

Informatives Sachbuch über die Steinzeit

WAS IST WAS“ – Diese Bücher kennen wir alle wohl noch aus unserer eigenen Kindheit. Die Bücher sind wirklich informativ, allerdings wirken die alten „Was ist was“ – Bücher schon reichlich altmodisch. Wie gut also, dass diese Bücher neu herausgebracht werden. Allein die farbkräftigen Foto-Cover machen schon Lust auf die Bücher. Wir durften uns den 138. Band über die Steinzeit näher angucken. Selbst Bücherwürmchen hat hier schon gerne reingeschaut, obwohl sich die Bücher natürlich an größere Grundschulkinder richten, aber manches ist auch schon für kleinere Kinder interessant – insbesondere natürlich die Bilder, wobei Bücherwürmchen dazu auch die entsprechenden Infos bekommen möchte.

Das Buch enthält viele informative Texte, aber dennoch wirkt es überhaupt nicht textlastig. Die Seiten werden durch viele Bilder (Zeichnungen und Fotos) aufgelockert und die Bilder sind wirklich gut eingebunden. Sie  machen neugierig, wirken spannend und interessant und vermitteln natürlich ebenfalls wissen (z.B. wie Instrumente aussahen oder welche Kunstwerke an Höhlenwänden zu finden sind). Überhaupt gefällt mir der Aufbau des Buches sehr gut. Es lädt geradezu zum Blättern, Schauen und Lesen ein. Hilfreich ist auch die Übersicht am Zeitstrahl, denn immerhin erstreckt sich die Steinzeit über einen langen Zeitraum.

Im Buch werden fünf Oberthemen behandelt: Wie alles anfing, Leben in der Steinzeit, Kunst, Musik und Erfindungen, Rituale und magische Orte und das Ende der Steinzeit. Außerdem findet man am Ende auch ein Glossar.

Natürlich wird in den Kapiteln über die ersten Menschen, über die Beherrschung des Feuers, über die Jagd und über das Leben in Höhlen gesprochen. Meines Erachtens fehlt nichts Entscheidendes in diesem Buch.

Gerade Jungen können hier ihr Interesse an der Steinzeit umfassend befriedigen und durch die gute Übersichtlichkeit werden auch Kinder, die keine Leseratten sind, nicht direkt abgeschreckt. Die Texte halten zwar viele Informationen bereit und bleiben nicht an der Oberfläche, aber sie sind für Kinder durchaus gut zu verstehen.

Mich kann die neue „Was ist was“-Reihe und insbesondere das Buch „Steinzeit – Die Zähmung des Feuers“ auf jeden Fall überzeugen

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Was ist was Band 138: Steinzeit – Die Zähmung des Feuers von Andrea Schaller, Tessloff Verlag, ISBN: 978-3-7886-2095-0, 9,95€