Happy Birthday, liebe Conni!

Carlsen Verlag

Wer kennt sie nicht? Conni, ein blondes Mädchen mit rot-weiß gestreiftem Pulli und Schleife im Haar, die sich als beste Freundin aller Kindergartenkinder anbietet. Conni, die von vielen Kindern geliebt und von vielen Eltern in die Verbannung gewünscht wird.

Diese Conni wird bereits 25 Jahre alt! Nun können also heutige Kinder, das gleiche literarische Kind zur Freundin nehmen, wie ihre Mütter.

Ich selbst bin ein wenig zu alt, um mit Conni aufgewachsen zu sein, aber bereits mir lief Conni schon über den Weg, bevor ich eigene Kinder hatte. Da es Conni einfach zu allen möglichen Themen gibt, eignete sich ein Pixibuch von ihr auch um bei einem 18. Geburtstag an ein Hobby zu erinnern: „Conni tanzt

Das erste Buch: Conni kommt in den Kindergarten

Das erste Buch, welches über Conni im Carlsen Verlag erschienen ist, heißt „Conni kommt in den Kindergarten“, welches zum Jubiläum überarbeitet und neu illustriert wurde. So wurde alles an die heutige Zeit angepasst. Beispielsweise sucht die Mama am Computer ein Foto für den Geburtstagskalender.

    

Conni für jedes Alter

Mittlerweile gibt es unzählige Conni-Bücher. Vor allem ist Conni auch mitgewachsen. Es gibt nicht nur Bücher über Conni im Kindergartenalter, sondern auch welche im Schul- und sogar im Teenager- und Jugendalter. Der Carlsen Verlag hat mir ein bunt gemischtes Conni-Päckchen gesandt. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle bedanken. Auch wenn hier die große Bandbreite an Conni-Produkten sichtbar wurde, die auch erfolgreich sein mag, bleibt Conni für mich vor allem das kleine Mädchen, das einem in Pixibüchern begegnet. Mich persönlich irritieren auch die unterschiedlichen Illustrationen von Conni, aber das scheint Kinder ja auch nicht zu stören. Conni hat genug klare Merkmale, an denen sie wiedererkannt wird.

       

Neben den Connibüchern gibt es auch viele Produkte mit Conni, die Kinder sehr ansprechen. Als mein Sohn in den Kindergarten kam, fiel sein Blick im Geschäft als erstes auf die Conni-Kindergartentasche. Wir haben uns letztendlich für eine andere entschieden, aber auch hier wurde Conni direkt wiedererkannt.

Viele Eltern mögen Conni nicht und ihnen sind die Bücher nicht literarisch genug. Sie sind von Conni genervt. Ja, die Sprache in den Büchern ist recht einfach und die Geschehnisse bleiben an der Oberfläche. Es wird viel in Hauptsätzen erzählt, während Dialoge nur am Rande vorkommen.

Warum wird Conni so geliebt?

Mich stört das nicht. Ich bin nur von den Hörspielen und den Stimmen dort genervt. Aber man fragt sich ja schon, warum diese Bücher so erfolgreich sind. Conni hat keine besonderen Eigenschaften. Sie ist ein Mädchen ohne Kanten und Ecken. Sie erlebt nichts besonderes, aber dennoch wird sie von den Kindern geliebt und zwar im Kindergartenalter sowohl von Mädchen als auch von Jungen. Woran liegt das? Sie hat durch ihre Kleidung und der Schleife im Haar einen hohen Wiedererkennungswert. Kinder freuen sich immer, wenn sie bekannte Figuren in anderen Büchern oder auf Gegenständen wiederentdecken.

Außerdem glaube ich, dass genau das, was viele Eltern nervt, das Erfolgsrezept von Conni ist. Es gibt eben tatsächlich zu vielen alltäglichen Dingen ein Connibuch, wobei hier keine Probleme erörtert werden. Es geht vielmehr um Erlebnisse aus dem Alltag: Arztbesuche, Ponyreiten, Pizza backen, Flugreise und ähnliches. Kinder mögen es etwas auf ihrer eigenen Umwelt zu hören. Sie sind dabei die Welt zu entdecken und freuen sich, wenn Buchfiguren ähnliche Dinge wie sie selber erleben. Für Kinder sind diese Sachen nicht langweilig.

Conni auf der Buchmesse

Auch die einfache Sprache gehört sicherlich zum Erfolgsrezept. Ja, man kann sich anspruchsvollere Bücher wünschen, aber mit diesen einfachen Sätzen erreicht man bereits Buchanfänger. Selbst mein Kleiner, der meistens noch das Erzählen und Zeigen bei Büchern bevorzugt, hört bei den Connibüchern beim Vorlesen richtig gut zu. Mit Conni gelingt der Einstieg ins Vorlesen und das sollte man diesen Büchern doch hoch anrechnen. Ja, und dann kennen die Kinder Conni und wollen mehr und mehr von ihr hören. Und wenn sie dann aus den Büchern für die Kleinen herausgewachsen sind, gibt es Bücher für ältere Kinder und so bleibt Conni in vielen Familien über eine längere Zeit hinweg ein wichtiges Thema.

Wie steht ihr zu Conni? Seid ihr genervt von ihr? Könnt ihr mit ihr leben? Und was sagen eure Kinder zu  Conni?

Falls es unter euch Conni-Fans gibt, dann schaut doch mal auf die Conni-Seite im Internet. Hier gibt es alle Informationen rund um Conni.

 

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Rezension: Loranga – Der beste Papa der Welt

Habe ich neulich beim Müffelmax noch geschrieben, dass ich nach einem tieferen Sinn des Buches gesucht habe? Was für eine blöde erwachsene Eigenschaft! Gerade habe ich wieder festgestellt, wie viel Spaß man an schrägen Büchern haben kann: Wir lesen gerade „Loranga – Der beste Papa der Welt“. Und was soll ich sagen? Es ist einfach herrlich! Absoluter Quatsch, ja, aber es macht viel Spaß!

Herrlich verrückt

Astrid Lindgren (nicht verwandt mit der Autorin Barbro Lindgren) hat über das Buch folgendes gesagt: „In dem Buch steckt eine edle Verrücktheit, die mich immer wieder aufs Neue überrumpelt. Weder Loranga noch Masarin sagen ein einziges vernünftiges Wort – aber sie werden für immer meine Freunde sein.

Ich finde diese Aussage trifft es genau. Ja, was hier erzählt wird, ist einfach verrückt, aber irgendwie schließt man diese Typen schnell in sein Herz und möchte einfach mehr von ihnen erfahren.

Auf jeder Seite wird hier jede Menge Unsinn erzählt, aber dennoch hängt alles zusammen und es wird eine ganze Geschichte erzählt.

Loranga – Mehr Kind als Papa

Das Buch beinhaltet zwei Teile von Loranga. Loranga ist der Papa (über eine Mama erfährt  man nichts), aber vom Verhalten her ist er ein richtiges Kind. Sein Sohn Masarin ist etwas ruhiger als der Vater, macht aber bei jedem Quatsch mit. Und dann mischt auch noch der Opa Dartanjang mit.

Was die drei so unternehmen? Naja, nicht das, was Väter und Familien so im allgemeinen tun. Loranga geht nicht arbeiten und er muss ganz laut Popmusik hören, sonst bekommt er Ohrenschmerzen. Auf dem Müllhaufen liegt eine Giraffe mit dem Kopf in einer Blechbüchse, auf der sie reiten, wenn sie z.B. 1000 Würstchen einkaufen. Warum so viele? Na, sie haben doch hunderte von Tigern in ihrer Scheune eingesperrt, die Hunger haben. Die Giraffe ist übrigens auch sehr hungrig und frisst unter anderem die Dachpfannen der Garage oder die kompletten Betten von Loranga und Masarin. In der Garage ist somit ein Schwimmbecken entstanden, in dem Vater und Sohn täglich ein paar Runden schwimmen, obwohl sie gar nicht schwimmen können. Ab und zu werden sie dabei von Hechten und gelben und roten Eulen gestört. Ansonsten halten sich die roten Eulen allerdings im Briefkasten des grantigen Nachbarn auf, der deswegen auch schon die Polizei gerufen hat, welche Loranga und Masarin mit Bindfäden gefesselt zum Gefängnis gebracht hat.

Ich glaube, ihr merkt schon, wie es in diesem Buch zugeht, oder? Bücherwürmchen findet jedenfalls, dass Loranga ein richtig cooler Papa ist. Und dass sogar, obwohl Loranga alle Spiele so auslegt, dass er immer selber gewinnt und sein armer Sohn das Nachsehen hat! Vermutlich versteht Bücherwürmchen noch nicht alles in dem Buch und mancher Witz bleibt unentdeckt, aber wir haben auf jeden Fall gemeinsam viel Spaß an diesem Buch.

Bei uns ist am 6. Dezember Nikolauslesen in der Schule. Das heißt, dass Eltern kleinen Gruppen jeweils 10-15 Minuten etwas vorlesen. Ich überlege ja tatsächlich, ob ich da dieses Buch mitnehmen soll. Mal sehen.

Loranga – Der beste Papa der Welt von Barbro Lindgren, übersetzt von Maike Dörries, WooW Books, ISBN: 978-3-96177-002-1, 15€

Erlebnis Frankfurter Buchmesse – Teil 1

Kurz bevor es auf die Frankfurter Buchmesse ging, war ich furchtbar aufgeregt und nun liegt die Buchmesse bereits hinter mir und ich bin voller neuer Eindrücke und überlege schon, wann es das nächste Mal die Gelegenheit für solch ein tolles Ereignis gibt.

Ja, die Frankfurter Buchmesse war toll und ich habe an den zwei Tagen, an denen ich dort war, unglaublich viel erlebt. Einen Tag war ich allein dort und einen Tag mit meinem Bücherwürmchen. Beide Tage waren richtig schön, aber durchaus ganz unterschiedlich. Ich kann jedenfalls sagen, dass es auf keinen Fall ein Fehler war mit Kind zur Buchmesse zu fahren. Letztendlich war der zweite Tag mit Kind sogar fast weniger anstrengend als der Tag ohne Kind, was aber natürlich daran lag, dass ich alles bewusst entschleunigt habe. Anstatt vieler Termine sind wir einfach ganz entspannt über die Messe gebummelt und haben uns an vielen Ständen hingesetzt und ich habe dem Bücherwürmchen ganz viel vorgelesen.

       

Kontakte zu Verlagen

Am ersten Tag hatte ich ein paar wenige Termine bei Verlagen, bei denen mir die Frühjahrsprogramme vorgestellt wurden. Darüber hinaus habe ich mit einigen Verlagsmitarbeitern gesprochen, die man (aus Mailkontakten) kennt. Das ist bei kleineren Verlagen (u.a. bei Südpol, Edition Pastorplatz, Jacoby & Stuart, Lychatz, DIX und einige andere) einfacher, aber auch bei den größeren (z.B. Carlsen, Oetinger, Coppenrath) hat es bei guten Kontakten geklappt. Insgesamt bin ich aber auch an vielen Ständen vorbeigelaufen, ohne mich zu trauen, die Leute dort anzusprechen. Vielleicht mache ich beim nächsten Mal einfach auch ein paar mehr Termine? Dann bekommt man zumindest durchgehend etwas zu trinken, was ja auch nicht schlecht ist. Ein paar (für mich) neue Verlage habe ich aber auch entdeckt und kurz Kontakt aufgenommen (z.B. 360 Grad Verlag oder Traumsalon Edition). Ihre Programme werde ich mir in Kürze noch genauer anschauen und euch hier natürlich alle positiven Entdeckungen auch zeigen.

        

Treffen mit anderen Bloggern

Angenehm fand ich auch Verlagstermine mit einer anderen Bloggerin. Mit Dagmar von Buchkind-Blog durfte ich dem Tulipan Verlag mitteilen, dass ihnen der Buchkönig verliehen wird, und Mona vom Tintenhain habe ich zu ihrem Termin beim Arena Verlag begleitet. So kommen einfach auch noch einmal andere Gespräche auf.

Überhaupt waren natürlich gerade auch die Treffen mit anderen Bloggern toll. Endlich durfte ich mal Mona vom Tintenhain kennen lernen, die ich über das Internet beinahe mein ganzes Bloggerleben lang kenne. Wir haben gemeinsam eine tolle Mittagspause verbracht. Auch über das Treffen mit Dagmar habe ich mich sehr gefreut, denn sie begleitet mich nicht nur wie Mona seit dem Start meines Blogs, sondern wir verleihen ja zusammen mit Wenke von Kinderbibliothek den Buchkönig. Darüber hinaus habe ich weitere liebe Kinderbuchblogger getroffen. Es ist schön, wenn man sich endlich mal persönlich sieht: u.a. Anna von Kinderbuch-Detektive, Eliane von Mint und Malve, Jenny von Kinderchaos – Familienblog und Susanne von der Familienbücherei.

Wertschätzung der eigenen Arbeit

Bei ein paar größeren Verlagen habe ich nette Kontakte, die auf der Messe gepflegt wurden, aber ich finde auch gerade die Treffen mit den Mitarbeitern kleinerer Verlage sehr schön. Vielleicht kann man einfach sagen, dass gerade die Treffen bereichernd waren, bei denen es etwas persönlicher zuging. Es ist einfach schön, wenn man wiedererkannt wird, wenn die Leute eines Verlages etwas mit einem anzufangen wissen und wenn vielleicht sogar die gute Zusammenarbeit sowie die Arbeit auf dem eigenen Blog gelobt wird. Da freut man sich natürlich und es ist tatsächlich ein paar Mal vorgekommen. So etwas motiviert sehr und man geht wieder mit neuer Energie an seinen Blog heran. Ich habe auch eine Autorin getroffen, der es wichtig ist, dass ihr Projekt (in einem großen Verlag) auf meinem Blog vorgestellt wird, da sie von der Qualität hier überzeugt ist. Toll, oder?

        

Autogramme von Autoren

Übrigens ist auch der Andrang bei den kleineren Verlagen nicht so groß wie bei den großen. Ich bin einfach so am Jacoby & Stuart Verlagsstand vorbeigeschlendert und habe zufällig gesehen, dass Axel Scheffler dort Bücher signiert hat. Da habe ich mal schnell die Gelegenheit wahrgenommen und mir „Pipi, der kleine rosarote Affe“ gekauft und es von ihm signieren lassen – ganz ohne mich groß anstellen zu müssen.

Und bei der Edition Pastorplatz habe ich mir ein Autogramm von Autorin Silke Farmer und Illustratorin Mele Brink vom „Müffelmax“ auf einem Lesezeichen geholt. Okay, hier war das nun wirklich kein Problem, aber ich freue mich trotzdem über diese Erinnerung, die nun in unserem Buch klebt.

Buchmesse mit Kind

Am zweiten Tag war dann, wie bereits geschrieben, das Bücherwürmchen dabei und ich hatte kaum Termine, wobei ich im Nachhinein denke, dass es Bücherwürmchen sogar ganz interessant gefunden hätte, sich Buchprogramme vorstellen zu lassen. Er hat sich jedenfalls gefreut, wenn er bekannte Figuren, Bücher und Verlage entdeckt hat und beim Oetinger Verlag waren wir beim Blogger-Event dabei, bei dem uns ein paar schöne Frühjahrsneuheiten vorgestellt wurden, die er sich ganz interessiert angeschaut hat.

Auch jede Postkarte und jedes Gummibärchentütchen wurde begeistert eingesteckt. Eine richtig große Freude hat im die Edition Pastorplatz gemacht, denn sie wissen, dass er ein großer Fan ihres Verlages ist: Er durfte einen großen Aufsteller von Tom und dem Waldschrat mit nach Hause nehmen. Was war er da stolz!

Lesen – Lesen – Lesen

Wir haben viel Zeit mit Vorlesen und dem Blättern in Büchern verbracht. Ich war darum bemüht, dass er nicht irgendwann völlig k.o. ist und so haben wir uns immer wieder irgendwo hingesetzt und ich habe ihm ganz viel vorgelesen: Beim Beltz Verlag, bei Thienemann-Esslinger, beim Loewe Verlag, beim Annette Betz Verlag…

         

Beim Oetinger Verlag haben wir Paul Maar Glückwünsche zum 80. Geburtstag aufgeschrieben, beim Tessloff Verlag hat sich Bücherwürmchen einen Was ist Was-Film angeschaut und beim Loewe Verlag hat er begeistert das Erdmännchen Tafiti, das dort gerade herumlief, abgeklatscht. Ja, wir hatten wirklich einen richtig tollen Tag zusammen.

Übrigens hat er auf seiner eigenen Seite  auch kurz über die Messe berichtet.

  

Sicherlich benimmt er sich nicht immer vorbildlich, aber ich weiß, dass das daran liegt, dass er einfach unglaublich aufgeregt ist. Dennoch ist es mir natürlich unangenehm, wenn er auf Newsletterlisten „Pups“ schreibt und alberne Antworten gibt… Aber insgesamt hat er alles prima mitgemacht und kein einziges Mal genörgelt.

Weiterer Bericht folgt

Jetzt habe ich euch eine ganze Menge von der Buchmesse erzählt, aber meine Highlights beim Oetinger Verlag habe ich noch gar nicht erwähnt und diese spare ich mir auch für einen extra Beitrag auf. Ich verrate euch aber schon mal, dass es um die beiden grandiosen Kinderbuchautoren Kirsten Boie und Paul Maar geht…

Rezension: Thabo – Der Rinder-Dieb

Mögt ihr „Kalle Blomquist“  von Astrid Lindgren? Dann gefällt euch bestimmt auch „Thabo – Detektiv und Gentleman“ von Kirsten Boie.

Ich habe gerade den dritten Band der Reihe („Der Rinder-Dieb“) gelesen und wurde dabei oft an Kalle Blomquist erinnert, was ich sehr faszinierend finde, da die Geschichte in einem ganz anderen Land und unter anderen Umständen spielt.

Kalle und Thabo

Kalle Blomquist ist ein weißhäutiges, gut behütetes Kind, welches in einer schwedischen Kleinstadt lebt. Thabo, dunkelhäutig, wächst ohne seine Eltern in einem südafrikanischen Königsreich auf. Ihre Leben unterscheiden sich sehr voneinander. In ihren Ländern gibt es ganz verschiedene Bräuche. Aber beide sind Kinder, die den Traum haben Detektiv zu werden, wobei sie sich an klassischen Vorbildern, wie in diesem Fall Miss Marple, orientieren. Obwohl beide bei der Aufklärung von Kriminalfällen geholfen haben, werden sie nicht ernst genommen.

Kinder sind Kinder – auf der ganzen Welt!

Abgesehen von den Umständen und Äußerlichkeiten sind sich Kalle und Thabo gar nicht so unähnlich. Und das ist toll, da Kinder auf der ganzen Welt eben Kinder mit ähnlichen Träumen sind. Und besonders schön ist, dass mit Thabo auch mal ein Kind, das nicht in Westeuropa lebt, die sympathische Hauptperson eines Kinderbuches ist. Man schließt Thabo und seine Freunde schnell in sein Herz und sie sich einem genauso vertraut wie Kinder aus Deutschland, Schweden oder England. Schade, dass man solche Bücher suchen muss, denn sie öffnen uns den Blick für Menschen aus anderen Kulturen und sie zeigen uns, dass es trotz fremdartiger Bräuche, die man in einem solchen Buch auch kennen lernt, viele Gemeinsamkeiten gibt.

Rinderdiebstahl und andere Ungereimtheiten

Das Buch „Thabo – Detektiv & Gentleman – Der Rinder-Dieb“ ist toll! Es liest sich sehr gut, ist spannend, hält interessante Charaktere bereit und kommt unter anderem durch Wörter in der Landessprache, die immer wieder eingestreut werden, authentisch daher. Der Leser wird von Thabo, der die Geschichte erzählt, an einigen Stellen direkt angesprochen. Man wird gesiezt, aber immerhin möchte Thabo ja auch ein Gentleman werden. Da passt das schon ganz gut.

Im dritten Buch geht es um gestohlene Rinder. Schnell merken Thabo und seine Freunde Emma und Sifiso jedoch, dass es scheinbar um weit mehr als den Diebstahl einer gestohlenen Rinderherde geht, denn gleichzeitig sind auch drei Hütten in einer recht verlassenen Gegend abgebrannt und Miss Agatha, die Großtante von Emma, ist auf einmal nicht mehr in ihrem Haus anzutreffen. Auf Thabo, Emma und Sifiso kommt viel Ermittlungsarbeit zu und es lauern einige Gefahren auf sie, die sie aber natürlich nicht aufhalten können.

Klare Leseempfehlung

Das Buch ist äußerst spannend. Gut gefällt mir auch, dass man an einigen Stellen zwar manches erahnen kann, dass einem alle Zusammenhänge aber auch erst am Ende klar werden Das ist wirklich gut gemacht. Außerdem fällt auch bei diesem Buch, ähnlich wie bei Ritter Trenk, auf, dass Thabo einige Werte wie z.B. Freundschaft wichtig sind, und er bemüht ist, danach zu leben. Ganz nebenbei fungiert er also auch als gutes Vorbild für die Leser.

Leider kenne ich die ersten zwei Bücher noch nicht, aber das wird sich sicherlich ändern!

Thabo – Detektiv & Gentleman – Der Rinder-Dieb von Kirsten Boie, mit Vignetten von Maja Bohn, Oetinger Verlag, ISBN: 978-3-7891-2034-3, 12,99€

In den Wald mit Peter Wohlleben

Dank des Oetinger Verlags durften wir ein ganz tolles Wochenende erleben. Wir sind ein bisschen weiter in die Eifel hineingefahren und haben nach einer Nacht im Hotel eine Waldführung mit Peter Wohlleben gemacht, der am 25. September sein erstes Kinderbuch „Hörst du, wie die Bäume sprechen?“ im Oetinger Verlag herausbringen wird.

Für die Kinder war ja bereits das Hotel ein Highlight. Wir übernachten nicht so oft in einem Hotel und so war natürlich alles aufregend – angefangen von der Übernachtung im Zimmer bis hin zu dem leckeren Frühstücksbüffet. Außerdem gab es bei dem Hotel auch noch ein besonderes Extra: Einen eigenen Wildpark, in dem Rot-, Dam- und Sikawild lebt, und in den man mit altem Brot hineingehen und die Tiere füttern darf. Toll! Das hat den Kindern richtig gut gefallen.

  

Peter Wohlleben – Förster und Naturschützer

Peter Wohlleben kennt sich aus im Wald, immerhin leitet er einen umweltfreundlichen Forstbetrieb. Aber er möchte sein Wissen nicht für sich allein behalten, sondern auch andere für den Wald und seine Bewohner begeistern und so berichtet er schon seit Längerem in TV-Sendungen, Vorträgen und Seminaren sowie in Büchern für Erwachsene über den Wald und den Naturschutz. Nun aber soll mit seinem ersten Kinderbuch die Neugier der Kinder geweckt werden. Und dass ihm dies gelingt – persönlich sowie über das Medium Buch – kann ich nur bestätigen.

Waldführung mit Peter Wohlleben

Wir haben ihn gemeinsam mit ein paar anderen Familien bei einer Führung in seinem Wald kennen gelernt und sofort war einem klar, dass man  hier keine staubtrockenen Fakten runter gebetet bekommt, sondern dass die Kinder mit Peter Wohlleben den Wald mit allen Sinnen und spielerisch kennen lernen dürfen. Den Unterschied zwischen verschiedenen Bäumen haben sie anhand ihrer Blätter geschmeckt, mit Hilfe von Blättern haben sie versucht die Rehrufe nachzumachen und bei einem Zapfen-Versteck-Spiel konnten sie erfahren, wie es einem hungrigen Eichhörnchen im Winter geht, dass sich vielleicht nicht mehr an seine Eichelverstecke erinnern kann.

Peter Wohlleben zeigt den Kindern, wie man das Rufen eines Rehs nachmachen kann

 

Bücherwürmchen sucht als Eichhörnchen ein Versteck für seine Zapfen

Die Kinder staunten über das „Internet“ des Waldes, welches sich unter dem Laub befindet: Überall wird der Boden mit Pilzfäden durchzogen, die Informationen weitergeben. Witzig fanden sie das „Klopapier“ im Wald, welches sie auch für ihre dreckigen Matschfinger gebrauchen konnten (=Moos), und dass die Bäume nur einmal im Jahr ihr „großes Geschäft“ erledigen: Alle Stoffe, die der Baum nicht benötigt, landen in den Blättern, die im Herbst von den Bäumen fallen.

Bei der Benutzung des „Wald-Klopapiers“ als Handtuch entdeckt Bücherwürmchen einen Teil des „Waldinternets“

Sehr viel Spaß hatten die Kinder auch, als Peter Wohlleben sie dazu aufforderte, einmal richtig laut zu brüllen. Ups, ist das im Wald überhaupt erlaubt? Dann bekommen doch alle Tiere Angst! Ja, es ist erlaubt, denn die Tiere bekommen gar keine Angst. Sie wissen, dass es nur harmlose Kinder sind und sie können ja auch genau hören, wo sich diese befinden.

Hinzu kamen noch ein paar weitere nette Waldspiele sowie immer wieder Informationen zu Bäumen oder Tieren. Die Kinder fanden es unglaublich spannend und waren richtig traurig, als die Führung dann zu Ende war, was ich gut verstehen kann, denn es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht.

Peter Wohlleben

Kinderbuch von Peter Wohlleben

Zum Glück durften wir aber bereits das Buch „Hörst du, wie die Bäume sprechen?“ mit nach Hause nehmen, welches zu Hause direkt herausgenommen wurde. Bücherwürmchen war nun Feuer und Flamme und wollte zusammen mit mir ganz viel in dem Buch lesen. Und wisst ihr, was das Tolle ist? Das Buch ist genauso wie die Waldführung! Hier wird Wissen nicht langweilig präsentiert, sondern kindgerecht weitergegeben. Die Themen, die Kinder interessieren werden hier aufgegriffen und locker und lebendig verarbeitet. Hier findet man z.B. auch das „große Geschäft“ der Bäume sowie das Pilzinternet der Bäume wieder. Und auch Themen, über die man bei der Waldführung nichts gehört hat, werden ähnlich bearbeitet. Vieles wird mit dem Menschen verglichen, so dass alles gut verständlich ist. Kinder kommen ins Staunen und werden neugierig. Und wenn sie daraufhin so schnell wie möglich in den Wald möchten, dann liefert das Buch auch direkt noch ein paar Ausprobier-Ideen mit (z.B. auch das Nachmachen der Rehlaute), die sich leicht umsetzen lassen und den Waldbesuch ähnlich wie die Waldführung werden lassen.  Neben diesen Ideen bekommen die Kinder auch Tipps, worauf sie im Wald das nächste Mal achten können. Dies hilft ihnen, ihr neu erworbenes Wissen besser zu verstehen und in der Natur wiederzuerkennen.

Kinderfragen und interessante Antworten

Besonders schön ist, dass die Themen anhand von Kinderfragen behandelt werden: Was lernen Baumkinder in der Schule? Gibt es mutige Bäume? Wovor haben Bäume Angst? Was erzählen Vögel? Wer ist der beste Detektiv? Wie merken Bäume, dass der Frühling kommt? Wem gehört der Wald? Was machen Bäume nachts?

Das macht es für Kinder richtig spannend. Ich weiß nicht, ob ein anderes Naturbuch meinen Sohn genauso gefesselt hätte oder ob er grundsätzlich etwas über Bäume hätte erfahren wollen. Diese Fragen aber fand er fast alle so interessant, dass ich ihm Doppelseite für Doppelseite vorlesen musste (pro Doppelseite wird eine Frage behandelt). Das sind Fragen, die die Kinder interessieren. Vor allem, wenn sie dann auch merken, dass die Antworten ebenso spannend sind, was unter anderem daran liegt, dass kindgerecht auf sie eingegangen wird. Aber letztendlich macht dieses Buch auch Erwachsenen viel Freude und ich selbst lerne eigentlich bei jeder Frage noch etwas dazu.

Das Buch ist mit farbigen Fotos und Zeichnungen ausgestattet, so dass man direkt sehen kann, was mit den „Pickeln“ der Bäume oder der „Spechtflöte“ gemeint ist. Aber auch das Aussehen verschiedener Tiere und Bäume wird so veranschaulicht.

Hörst du, wie die Bäume sprechen?“ ist ein richtig tolles Buch und ich kann es einfach nur allen Familien mit Kindern ab etwa 6 Jahren empfehlen. Ja, für uns hat dieses Buch durch die Waldführung von Peter Wohlleben eine besondere Bedeutung, aber ich denke, dass dieses Buch durch seine unheimlich gute Aufmachung auch alle anderen begeistern wird.

Hörst du, wie die Bäume sprechen? – Eine kleine Entdeckungsreise durch den Wald von Peter Wohlleben, illustriert von Stefanie Reich, Oetinger Verlag, ISBN: 978-3-7891-0822-8, 16,99€ (Erscheinungstermin: 25.9.2017)

 

Rezension: Dinostarke Ferien in Franken

Ich bin immer begeisterter von der Lilly und Nikolas-Reihe aus dem Biber & Butzemann Verlag. Diese Kombination aus Familienreiseführer und Ferienroman ist einfach genial und ich hoffe, dass es davon noch viele weitere Bücher geben wird. Sie sind in zweierlei Hinsicht spannend: Zum einen erhält man hier tolle Ausflugstipps für Familien in einer bestimmten Region und zum anderen macht es auch unheimlich viel Spaß mit diesem Buch noch einmal eigene Ausflüge nachzuvollziehen. Es ist einfach toll, wenn in dem Buch genau die gleichen Dinge erlebt werden, die man im Urlaub unternommen hat, vor allem wenn dann, wie bei diesen guten recherchierten Büchern, einfach alles genauso in dem Buch steht, wie es auch in Wirklichkeit ist. So werden zum Beispiel in dem Buch „Dinostarke Ferien in Franken – Lilly, Nikolas und die Fossiliensuche“ selbst die Armbänder für Kinder im Playmobil FunPark erwähnt, die eine Suche erleichtern sollen, falls die Kinder mal verloren gehen sollten.

Urlaub auf dem Bauernhof in einer tollen Gegend

Dieses Buch habe ich gerade mit großem Interesse gelesen und Bücherwürmchen ist auch schon ganz neugierig darauf und hat bereits darin geblättert. Wir waren nämlich gerade selber für 2 ½ Tage im Playmobil Park, dem in dem Buch ein langes Kapitel gewidmet wird. Aber die Region (Mittelfranken), in der Lilly und Nikolas in diesem Buch ihre Herbstferien auf einem Bauernhof verbringen, hat natürlich noch viel mehr zu bieten, als den Playmobil Park. Und auch die anderen Kapitel sind für uns sehr spannend, denn nächstes Jahr geht es Ostern genau in diese Region und Ausflüge zu den alten Römern und den Dinosauriern stehen auch bei uns bereits jetzt fest auf dem Programm. Ich finde es sehr passend, dass Lilly und Nikolas ihren Urlaub in Franken auf einem Bauernhof verbringen, denn in dieser Gegend gibt es tatsächlich jede Menge sehr schöner Ferienbauernhöfe für Familien. Wir haben bereits auf einigen unseren Urlaub verbracht. Man bekommt in diesem Lilly und Nikolas-Buch auch wieder viele Ausflugstipps, aber mir gefällt es auch sehr gut, dass der Urlaub auf dem Bauernhof mit Eier einsammeln, den großen Kettcars, Pony reiten und Stockbrot machen hier an mehreren Stellen behandelt wird.

Viele spannende Ausflüge

Im Eichstätter Jura-Museum begegnet die Familie Dinosauriern, aber auch bei der Fossiliensuche im Hobbysteinbruch Mühlheim und im Bürgermeister-Müller-Museum in Solnhofen geht es ganz weit zurück in die Vergangenheit. In Wolframs-Eschenbach begeben sie sich auf die Spuren eines Minnesängers, in Pappenheim geht es hoch hinauf auf eine Burg aus dem Mittelalter und von den Römern können sie in Weißenburg einiges besichtigen. Es geht aber nicht nur in Museen, sondern auch in den Nürnberger Zoo, und ganz aktiv wird die Familie beim Radfahren und paddeln. Es passiert also wieder so einiges in den Ferien von Lilly und Nikolas. Und Nikolas scheint in Franken ganz besonders großes Glück zu haben, denn ein bestimmter Traum wird tatsächlich wahr…

Etwas schade ist es, dass am Anfang des Buches nicht kurz erwähnt wird, wie alt die Kinder bei diesem Abenteuer sind. In den letzten Büchern, die ich gelesen habe, waren beide Kinder auf jeden Fall in der Schule, vielleicht sogar so um die zehn Jahre alt. Beim Lesen habe ich anfangs angenommen, dass die Kinder auch hier in diesem Alter sind und war dann am Ende sehr überrascht, dass Lilly noch in den Kindergarten geht. Letztendlich passen die Unternehmungen der Familie und auch der Urlaub auf dem Bauernhof zu diesem Alter und die Kinder verhalten sich insgesamt auch dem Alter entsprechend, wobei sie natürlich sehr interessiert und wissbegierig sind. Die Frage nach dem Alter der Kinder hat mich in diesem Buch nur ein wenig verwirrt, so dass es schön wäre, wenn man dies von Anfang an klar hätte.

Das Buch ist farbig illustriert und man erkennt Gebäude und Einrichtungen gut wider. Bücherwürmchen war ganz begeistert, dass der Playmobil Park hier genauso aussieht, wie wir ihn vor wenigen Tagen gesehen haben: „Wie in echt!“

Wir freuen uns nun schon auf unseren Urlaub nächstes Jahr in Franken auf einem FamilyFarm-Bauernhof und werden ganz bestimmt das Buch mit ins Gepäck stecken.

Dinostarke Ferien in Franken – Lilly, Nikolas und die Fossiliensuche von Silvia Zerbe und Michaela Frech, Biber & Butzemann Verlag, ISBN: 978-3-942428-30-9, 9,95€

 

 

Kinderrezension zu „Weltenweber“

Wenn dein Leben von einer Nadel, die sehr schwer zu finden ist, abhängt, ein böser Fadenmeister sein Unwesen treibt und du ohne einen sehr besonderen Schneider wohl schon tot wärst, dann bist du in Afeärand, dem Königreich, dem das Ende naht und in dem der Bauernjunge Nels lebt. Er lebt im endlosen Wald von Afeärand. Nels stirbt schon sehr früh im Buch. Nach seinem Tod sucht er als Geist zusammen mit der Prinzessin Tyra nach einer Nadel, dem einzigen Etwas, das ihm neues Leben einhauchen kann. Eine spannende Suche voller Magie beginnt. Werden die beiden es schaffen Afeärand zu retten? Lest das Buch, dann wisst ihr es.

Ich kann das 437-seitige Buch „Weltenweber“ stark an alle Fantasy-Fans ab 11 Jahren empfehlen. „Weltenweber“ ist eine spannende Magie-Geschichte. Es ist eine fesselnde Geschichte von den Autoren Michael Jensen und David Powers King. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Es war eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe.

Moritz, 10 Jahre, Teilnehmer der Schreibwerkstatt, zu:

Weltenweber von Michael Jensen und David Powers King, Ravensburger, ISBN: 978-3-473-36949-2, 14,99€

 

Übersicht: Bücher von Astrid Lindgren

Vor kurzem habe ich euch hier auf der Seite eine Übersicht der Pettersson und Findus-Bücher gegeben. Es sind absolute Lieblingsbücher von uns. Aus dem Oetinger Verlag fehlen dennoch ganz viele meiner Lieblinge auf dieser Seite. Ich bin ein großer Astrid Lindgren-Fan, aber ihre Bücher sind bisher kaum hier vertreten. Das soll sich natürlich ändern. Zunächst möchte ich euch nach und nach eine Übersicht über ihre ganzen Bücher geben. Nicht immer besitze ich die neusten Ausgaben der Bücher, die teilweise andere Illustrationen haben, aber ich möchte euch gerne die Bücher vorstellen, die ich selber kenne und liebe.

Heute fange ich mal in erster Linie mit den großen, bekannten Büchern von Astrid Lindgren sowie ihrer Märchen-  und Erzählungen-Sammlung an:

Zu den Kinder aus der Krachmacherstraße gehören Lotta und ihre Geschwister Jonas und Mia-Maria. Eigentlich wohnen sie in der Krugmacherstraße, aber da es bei ihnen immer turbulent und lustig zu geht, hat ihr Vater die Straße in Krachmacherstraße umbenannt. Die Kinder aus der Krachmacherstraße sind richtige Kinder. Sie spielen, besuchen ihre Nachbarin, picknicken draußen und haben immer Ideen für kleine Aktivitäten im Alltag. Hier wird aus dem fantasievollen und spielerischen Leben von Kindern erzählt.

Die Kinder aus der Krachmacherstraße von Astrid Lindgren, illustriert von Ilon Wikland, Oetinger Verlag, ISBN: 978-3-7891-4118-8, 12,99€

 

Mama ist wirklich gemein. Lotta soll den kratzenden und piekenden Pullover anziehen, den Oma für sie gestrickt hat. Das kann doch wirklich nicht sein. Lotta ist so wütend, dass sie die Schere nimmt und Löcher in den Pullover schneidet. Ui, das darf man aber nicht. Lotta will aber nicht zugeben, was sie getan hat und schimpft darüber, wie gemein alle zu ihr sind. Nein, hier kann sie einfach nicht mehr wohnen, also beschließt sie nach nebenan zu Tante Berg zu ziehen. Dann werden Mama und Papa schon sehen, wie traurig es ohne Lotta ist…

Lotta zieht um von Astrid Lindgren, illustriert von Ilon Wikland, Oetinger Verlag, ISBN: 978-3-7891-4132-4, 9,95€

 

Lisa, Lasse, Bosse, Britta, Inga, Ole und seine kleine Schwester Kerstin – das sind die Kinder aus Bullerbü. Sie führen ein paradiesisches Kinderleben. In den Büchern geht es quer durch die Jahreszeiten und man erfährt mit welchen Spielen und Ideen die Kinder den Tag verbringen. Feste wie Weihnachten, Ostern und Mittsommer werden gefeiert, es wird drinnen und draußen gespielt, Krebse werden gefangen, es wird im Schnee gespielt, zu Fuß zur Schule gegangen, auf dem Feld geholfen und vieles mehr. Es ist ein Buch über die Spiele der Kindheit, über Freundschaft und über ein unbeschwertes Kinderleben, in dem ganz viel gespielt wird.

Die Gesamtausgabe enthält die Einzelbände „Wir Kinder aus Bullerbü“, „Mehr von uns Kindern in Bullerbü“ und „Immer lustig in Bullerbü“.

Die Kinder aus Bullerbü (Gesamtausgabe) von Astrid Lindgren, illustriert von Ilon Wikland, Oetinger Verlag, ISBN: 978-3-7891-2945-2, 16,90€

 

Michel ist ein Lausejunge. Er lebt mit seiner Schwester Klein-Ida, seinen Eltern, dem Knecht Alfred und der Magd Lina auf dem Hof Katthult in Lönneberga, einem Dorf in Schweden. Michel hat immer viele Einfälle und er setzt sie meist direkt in die Tat um. Hinterher muss er dann leider manchmal feststellen, dass sie nicht ganz so gut waren und mal wieder Unfug dabei heraus gekommen ist. Zur Strafe sperrt ihn sein Vater dann in den Tischlerschuppen, wo Michel Holzmännchen schnitzt. Aber Michel ist an sich ein herzensguter Junge und es kommt der Tag, an dem er eine Tat vollbringt, die seinen Vater stolz auf ihn werden lässt.

Die Gesamtausgabe enthält die Einzelbände „Michel in der Suppenschüssel“, „Michel muss mehr Männchen machen“ und „Michel bringt die Welt in Ordnung“.

Immer dieser Michel (Gesamtausgabe) von Astrid Lindgren, illustriert von Björn Berg, Oetinger Verlag, ISBN: 978-3-7891-2946-9, 16,90€

 

Pippi ist das stärkste Mädchen der Welt. Sie lebt mit ihrem Affen Herrn Nilsson und ihrem Pferd in der Villa Kunterbunt. Annika und Tommy, ihre Nachbarn, sind froh, dass endlich ein Mädchen direkt neben ihnen eingezogen ist. Dabei können sie am Anfang noch gar nicht ahnen, wie besonders ihre neue Freundin ist. Pippi lebt ganz alleine, ohne Eltern. Sie ist unglaublich stark und kann u.a. ihr eigenes Pferd hochheben und sie macht ganz allgemein das, was ihr gerade Spaß macht. Nicht einmal in die Schule geht sie. Annika und Tommy können sich auf spannende und lustige Abenteuer einstellen.

Die Gesamtausgabe enthält die Einzelbände „Pippi Langstrumpf“, „Pippi Langstrumpf geht an Bord“ und „Pippi in Taka-Tuka-Land“.

Pippi Langstrumpf (Gesamtausgabe) von Astrid Lindgren, illustriert von Rolf Rettich, Oetinger Verlag, ISBN: 978-3-7891-2944-5, 16,90€

Madita lebt mit ihrer Schwester Lisabet auf Junibacken. Die beiden haben immer jede Menge Einfälle und spielen wie so viele Astrid Lindgren Figuren sehr viel. Biblische Geschichten werden nachgespielt, Madita probiert aus, ob man mit einem Regenschirm vom Dach springen kann, Madita geht in die Schule, die Familie geht picknicken und vieles mehr. Aber Madita setzt sich auch für Gerechtigkeit ein. Sie sieht nicht weg, wenn anderen Unrecht geschieht, dennoch führt sie insgesamt ein unbeschwertes und fröhliches Kinderleben.

Die Gesamtausgabe enthält die Einzelbände „Madita“ und „Madita und Pims“.

Madita (Gesamtausgabe) von Astrid Lindgren, illustriert von Ilon Wikland, ISBN: 978-3-7891-4114-0, 16,90€

 

Karlsson lebt auf dem Dach. Er ist ein kleiner, dicker Mann in den besten Jahren und er hat einen Propeller auf dem Rücken, mit dem er fliegen kann. Und er ist vor allem Lillebrors Freund. Er besucht Lillebror und stellt dann bei ihm zu Hause einigen Unfug an. Lillebror ist begeistert von seinem neuen Freund, auch wenn ihm niemand glaubt, dass es ihn gibt, und er alleine für den Unfug, den Karlsson anstellt, gerade stehen muss. Karlsson liebt es andere ein wenig zu ärgern und so ist es bei Lillebror überhaupt nicht mehr langweilig. Im Gegenteil, hier ist nun immer etwas los.

Die Gesamtausgabe enthält die Einzelbände „Karlsson vom Dach“, „Karlsson fliegt wieder“ und „Der beste Karlsson der Welt

Karlsson vom Dach (Gesamtausgabe) von Astrid Lindgren, illustriert von Ilon Wikland, Oetinger Verlag, ISBN: 978-3-7891-4102-7, 16,90€

 

Ferien auf Saltkrokan – das ist Sommer. Saltkrokan ist eine kleine Schäreninsel in Schweden. Hier ist nicht viel los, aber Melcher und seine vier Kinder erleben hier dennoch einen spannenden und herrlichen Sommer. Pelle findet in Tjorven und Stina wunderbare Spielkameraden und genügend Tiere gibt es für den Tierfreund hier auch. Johann und Niklas streifen mit den Inselmädchen Teddy und Freddy über die Insel und erleben viele Abenteuer, u.a. als sie mit einem kleinen Kahn aufs Meer hinausrudern. Aber ein bisschen Sorge haben die drei Brüder stets, dass ihre große Schwester Malin ihre große Liebe findet und nicht mehr für sie da sein wird…

Ferien auf Saltkrokan von Astrid Lindgren, Oetinger Verlag, ISBN: 978-3-7891-4119-5, 16,99€

 

Ronja Räubertochter ist die Tochter von Räuber Hauptmann Mattis und seiner Frau Lovis. Gemeinsam mit der Räuberbande leben sie im Mattiswald, in dem viele Abenteuer auf Ronja warten. Da ist nicht nur die Natur, von der sie überwältigt wird und die Tiere wie die Wilddruden und Graugnome, vor denen sie sich in Acht nehmen muss – nein, im Wald lebt noch jemand anders, von dem Mattis und seine Bande noch nichts weiß: Der Räuberhauptmann Borka ist ebenfalls mit seiner Familie und seiner Räuberbande in diesen Wald gezogen. Ronja trifft im Wald auf Borkas Sohn Birk. Die beiden freunden sich an, aber diese Freundschaft muss geheim bleiben, denn ihre Familien sind miteinander verfeindet…

Von Ronja Räubertochter gibt es seit Kurzem ein neues Cover. Ich bevorzuge dennoch weiterhin das altbekannte.

Ronja Räubertochter von Astrid Lindgren, illustriert von Ilon Wikland, Oetinger Verlag, ISBN: 978-3-7891-2940-7, 14,90€

 

Rasmus lebt im Waisenhaus und wünscht sich nichts sehnlicher als dass er neue Eltern findet. Doch die Leute wollen alle nur Mädchen mit lockigem Haar. Da bleibt Rasmus gar nichts anderes übrig, als wegzulaufen. Vielleicht findet er ja so jemanden, der ihn haben möchte. Zum Glück muss er schon bald seinen Weg nicht mehr alleine gehen, denn er trifft auf den Landstreicher Paradies Oskar, mit dem er eine spannende und aufregende Zeit verbringen wird, denn Landstreicher sind nicht überall gerne gesehen und wenn irgendwo etwas gestohlen wird, so werden sie als erstes verdächtigt…

Rasmus und der Landstreicher von Astrid Lindgren, illustriert von Horst Lemke, Oetinger Verlag, ISBN: 978-3-7891-4165-2, 12€

 

Das ist ein spannendes Buch, in dem richtig was passiert. Zunächst wird Kalle Blomquist von allen nur belächelt. Er möchte so gerne eine Meisterdetektiv sein, aber das ist in so einer kleinen Stadt, wie der, in der er lebt, gar nicht so einfach, denn hier findet nicht gerade täglich ein Verbrechen statt. Doch dann bekommt Kalle Blomquist mehrfach die Chance sich zu beweisen und er nutzt sie. Mit seinen Freunden Eva-Lotta und Anders klärt er u.a. einen Juwelendiebstahl auf und in einem anderen Band geschieht direkt vor Eva-Lottas Augen ein Mord. Mit der Ruhe in der kleinen Stadt ist es so schnell vorbei.

Die Gesamtausgabe enthält die Einzelbände „Kalle Blomquist – Meisterdetektiv“, „Kalle Blomquist lebt gefährlich“ und „Kalle Blomquist, Eva-Lotta und Rasmus

Kalle Blomquist (Gesamtausgabe) von Astrid Lindgren, illustriert von Jutta Bauer, Oetinger Verlag, ISBN: 978-3-7891-4130-0, 16,90€

 

Die Brüder Löwenherz ist eine märchenhafte Erzählung. Jonathans kleiner Bruder Krümel ist Angst und er fürchtet sich vor dem Tod, deshalb erzählt Jonathan im abends immer vom Lang Nangijala. Es ist das Land, in das die Menschen nach ihrem Tod kommen und es ist ein Land voller Sagen und Märchen. Es ist dann jedoch nicht Krümel, der als erstes dieses Land betritt, sondern sein Bruder Jonathan, der bei einem Feuer ums Leben kommt. Bald sind die Brüder aber in Nangijala vereint und man könnte annehmen, dass nun eine wunderbare Zeit für sie beginnt. Nangijala wird jedoch von einem grausamen Tyrannen bedroht und so beginnt ein spannendes Abenteuer für die Brüder Löwenherz, die dieses Schicksal nicht einfach so hinnehmen möchten.

Die Brüder Löwenherz von Astrid Lindgren, illustriert von Ilon Wikland, Oetinger Verlag, ISBN: 978-3-7891-2941-4, 14,90€

 

Auch Mio, mein Mio ist eine spannende, märchenhafte Erzählung. Mio lebt zunächst als Bo Vilhelm Olsson bei Pflegeeltern, wo er nicht besonders liebevoll behandelt wird. Doch eines Tages gelangt er in das „Land der Ferne“, in dem sein Vater König ist. Sein Vater ist überglücklich seinen Mio endlich bei sich zu haben, doch lange währt ihr Glück nicht, denn Prinz Mio ist dazu auserwählt worden, den Kampf gegen das Böse zu führen.

Mio, mein Mio von Astrid Lindgren, illustriert von Ilon Wikland, Oetinger Verlag, ISBN: 978-3-7891-4167-6, 13,99€

 

Astrid Lindgren hat auch einige Märchen geschrieben, die nicht unbedingt so bekannt sind, auch wenn es einige der Bücher auch als separate Bilderbücher gibt. In diesem Buch findet man 15 Märchen von hier. Der Tod und Armut spielen hier ebenso eine Rolle wie Einsamkeit und neue Freunde. Oft gibt es eine Person oder fantastische Wesen, die den armen und traurigen Kindern Trost spenden und Licht in ihr Leben bringen.

In dem Buch sind u.a. folgende Geschichten: „Nils Karlsson-Däumling“, „Sonnenau“, „Peter und Petra“ und „Der Drache mit den roten Augen“.

Märchen von Astrid Lindgren, illustriert von Ilon Wikland, Oetinger Verlag, ISBN: 978-3-7891-2947-6, 16,95€

 

Das Buch beinhaltet 19 Geschichten von Astrid Lindgren. Dabei sind sowohl bekannte Bilderbuchgeschichten wie „Na klar, Lotta kann Rad fahren“, „Guck mal, Madita, es schneit!“ und „Lustiges Bullerbü“ (mit einer Auswahl der Bilder aus den Bilderbüchern) als auch unbekanntere Geschichten wie „Märit“, „Wer springt am höchsten“ oder „Sammelaugust“. Es ist eine interessante Mischung verschiedener Geschichten. Viele unterschiedliche Astrid Lindgren-Kinder treten hier auf – fröhliche, mutige, hilfsbereite, arme, einfallsreiche und viele mehr.

Erzählungen von Astrid Lindgren, illustriert von Ilon Wikland, Oetinger Verlag, ISBN: 978-3-7891-2948-3, 16,90€

 

 

Emil und die Detektive – heute noch angesagt?

Kinderbuchklassiker aus der eigenen Kindheit oder neue Kinderbücher? Möchten Kinder Bücher mit modernen Illustrationen und Helden aus der heutigen Zeit und sind daher viele Bücher, die man selbst geliebt hat, überholt?

Ich hänge sehr an manchen alten Büchern und hatte mir immer vorgenommen, sie man an meine eigenen Kinder weiter zu geben. Mittlerweile bin ich mir aber gar nicht mehr sicher, ob diese Bücher bei den Kindern heute noch ankommen. Dennoch habe ich meinem Sohn „Emil und die Detektive“ vorgelesen, denn das Wort „Detektive“ klang für ihn schon mal spannend.

Der Inhalt

Ich glaube zur Geschichte selbst muss ich hier nicht mehr viel sagen: Emil Tischbein, der bei seiner alleinerziehenden Mutter lebt, fährt mit dem Zug zu seiner Oma nach Berlin. Im Zug wird er von einem Mann mit steifem Hut beklaut. Emil verfolgt den Mann und bekommt in Berlin Unterstützung von einigen Jungs, die sofort begeistert die Verfolgungsjagd mit aufnehmen.

Beim Vorlesen habe ich oft gedacht, dass meinem Sohn einiges fremd vorkommen muss. Die Geschichte spielt immerhin vor fast 100 Jahren und da war doch noch so einiges anders. Allein der Telefondienst vom kleinen Dienstag wäre heute in Zeiten von Smartphone und Co nicht mehr nötig.

Coole Jungs

Mein Sohn war dennoch von dem Buch begeistert und wollte immer wissen, wie es weitergeht, so dass wir das Buch ruck-zuck durchgelesen hatten. Bücherwürmchen fand es cool, was die Kinder in dem Buch machen und das zeigt auch, warum dieses Buch trotz mancher Merkwürdigkeiten für heutige Kinder auch heute noch funktioniert. Es enthält nämlich viele Dinge, die ein gutes Kinderbuch ausmachen: Freundschaft und Zusammenhalt, ein Abenteuer und eine sympathische Hauptfigur. Detektive und Diebe finden auch die Jungs heute spannend. Und Erich Kästner konnte darüber hinaus natürlich auch noch gut erzählen.

Jedenfalls macht mir das Vorleseerlebnis mit „Emil und die Detektive“ Hoffnung für „Das fliegende Klassenzimmer“. Möglich, dass auch dieses Buch meinem Sohn gefallen wird.

Emil und die Detektive von Erich Kästner, illustriert von Walter Trier, Dressler Verlag, ISBN: 978-3-7915-3012-3, 12,99€

Herzensbücher als Taufgeschenk

Wie versprochen, folgt nun noch mein Nachtrag zum Thema Herzensbücher der Kinderbuchchallenge auf Instagram. Ich habe nämlich nicht nur ein Buch von mir, sondern auch die Herzensbücher anderer Personen auf einem Bild gezeigt und dazu möchte ich euch ein bisschen etwas erzählen.

Zur Taufe des Büchermäuschens haben wir uns von den Gästen die Lieblingsbücher aus der eigenen Kindheit gewünscht und waren ganz gespannt, was dabei herauskommt. Büchermäuschen sollte auf diese Weise eine eigene kleine Bibliothek mit ganz besonderer Bedeutung bekommen und da ist es dann auch egal, wenn es das eine oder andere Buch bereits in unserem Haushalt gibt. Allein die Wahl und die Geschichte, die hinter jedem einzelnen Buch steckt, ist etwas besonderes, aber die meisten Gäste haben auch noch ein paar persönliche Worte in ihr Buch geschrieben. Ein unbezahlbarer Schatz!

Nicht jedes Lieblingsbuch ist noch erhältlich

Interessanterweise wurde kein Buch doppelt geschenkt. Die Bücher wurden von Kindern (ab 1 ½ Jahren) bis zu den Großeltern (bis zu 65 Jahre) ausgewählt. Es sind natürlich auch einige Klassiker dabei, die sogar die Herzensbücher von Personen verschiedener Generationen sein könnten. Ganz besonders ist natürlich die alte Ausgabe von „Was drei kleine Bären im Walde erleben“, die von meinem Vater kommt. Die habe ich auch erst einmal außer Reichweite von Büchermäuschen gestellt. Das eine oder andere Lieblingsbuch war leider nicht mehr erhältlich, so dass die Gäste eine andere Wahl treffen mussten. Selbst den Klassiker „Die Hexe und die sieben Fexe“ von Ali Mitgutsch gab es leider nur zu einem hohen Preis. Schade!

Bücherwürmchens Wahl

Sehr erstaunt war ich, dass Bücherwürmchen ganz konkret ein Buch aussuchen konnte: „Der Streichelzoo“ ist es bei ihm geworden. Ich hätte gedacht, dass er gar keine Antwort auf die Frage nach seinem Lieblingsbuch haben würde, aber er beschrieb mir direkt das Buch vom Streichelzoo, denn das hätte er sich doch so oft aus der Bücherei ausgeliehen. Und das stimmt tatsächlich!

Meine Wahl: Der glückliche Löwe

Ich selbst habe mich für den glücklichen Löwen entschieden. Es gibt sehr viele Kinderbücher, die ich liebe, aber ich wollte ein Bilderbuch aussuchen und zwar eines, welches ich wirklich seit der Kindheit liebe. Bei vielen Büchern weiß ich nämlich nicht mehr sicher, ob ich sie tatsächlich schon als Kind so gerne mochte oder ob das erst später kam. „Mein Esel Benjamin“ wäre auch ein möglicher Kandidat gewesen, aber für einen Jungen fand ich dann den glücklichen Löwen besser. Ich kann mich noch genau daran erinnern, dass wir dieses Buch damals aus der Bücherei ausgeliehen hatten und die Geschichte und die Bilder sind mir immer grob im Gedächtnis geblieben. Ich war richtig erfreut, als ich dieses Buch später als Erwachsene wieder entdeckt habe.

Ich finde immer noch, dass diese Erinnerung an die Kindheit wichtiger Bezugspersonen und der Beginn einer eigenen Büchersammlung, eine sehr schöne Geschenkidee für die Taufe ist und kann sie nur weiter empfehlen. Es ist alleine für die Eltern schon spannend, welche Bücher verschenkt werden und das Kind bekommt ein ganz besonderes und persönliches Geschenk.

Welches Buch hättet ihr als Geschenk ausgesucht?