Rund um die Welt mit der Kugelfee Ballula

Heute geht es direkt weiter mit einem Buch aus der Edition Pastorplatz, denn der Besuch des Verlags und das Betrachten der Originalillustrationen hat uns dazu angeregt, ein weiteres Buch aus diesem Verlag nun endlich mal zu lesen: „Ballula Kugelfee“.

Bisher hat Bücherwürmchen keinerlei Interesse an diesem Buch gezeigt. Wahrscheinlich klingt alleine das Wort „Fee“ für ihn zu mädchenhaft. Bevor wir nun beim Verlag vorbeigeschaut haben, haben wir noch einmal kurz darüber gesprochen, welche Bücher aus diesem Verlag kommen, die wir bereits kennen. Dabei habe ich auch „Ballula Kugelfee“ erwähnt. Bücherwürmchen meinte dazu jedoch nur, dass dies das blödeste Buch aus dem Verlag sei. Nun gut, ich ließ es erst einmal so stehen.

Auffallende Illustrationen

Im Verlag hingen aber nun ein paar große Originalillustrationen des Buches aus, die das Interesse von Bücherwürmchen weckten. Klar, sie wirkten auch wirklich ganz besonders. Schön groß und bunt hingen sie an der Wand und es gab eine Besonderheit, die Bücherwürmchen sofort auffiel. Die Figuren waren auf dem Hintergrund aufgeklebt. Darüber wollte er gerne mehr wissen und er erfuhr, dass die Figuren eben mit feineren Stiften/Kreiden gezeichnet wurden als die Hintergründe. Außerdem konnte man sie auf diese Art und Weise natürlich genau an die richtige Stelle platzieren. Ich finde aber auch, dass die Bilder dadurch toll wirken und sich die Figuren gut von dem farbigen Hintergrund absetzen und die Bilder, obwohl sie abgesehen von den kugelrunden Textstellen vollständig bemalt sind, nicht überladen wirken. Überhaupt gefällt mir der Hintergrund in diesem Bilderbuch außerordentlich gut. Im Prinzip sieht es aus als wäre ein riesiges Blatt einfach nur mit Wachsmalstiften kräftig bemalt worden, aber die Striche sind natürlich alle wohl überlegt gesetzt worden, so dass das alles eine richtig tolle Atmosphäre heraufbeschwört. Die Figuren selbst wirken vielleicht auf den ersten Blick ein wenig befremdlich, vor allem weil die Fee gar nicht so glitzer- und mädchenhaft ist, aber das passt natürlich sehr gut zur Geschichte und macht das Buch letztendlich auch zu etwas besonderem (und gibt letztendlich auch Jungen die Chance dieses Buch trotz anfänglicher Schwierigkeiten doch zu mögen).

Nachdem wir nun also ein paar Illustrationen aus dem Buch kannten, wollte Bücherwürmchen zu Hause das Buch gerne vorgelesen bekommen und er hat tatsächlich seine Meinung geändert. Das Buch gefiel ihm!

Die Welt ist kugelrund

Fine wird von den anderen Kindern ausgelacht, die meinen, dass Fine zu dick sei. Sie rufen ihr zu, dass sie kugelrund ist. Das macht Fine traurig und beschäftigt sie lange. Ist sie wirklich kugelrund? Während ihr die Tränen aus den Augen tropfen, bekommt sie jedoch völlig unerwarteten Besuch. Auf einmal steht die Fee Ballula in ihrem Zimmer, die sie mit auf eine Reise nimmt. Dabei entdeckt Fine lauter wichtige Dinge, die alle kugelrund und genau richtig und wichtig sind – nicht zuletzt die Erdkugel und der eigene Kopf zum Denken und für gute Ideen. Und so kann Fine letztendlich richtig rund schlafen und am nächsten Morgen wieder gut gelaunt aufstehen.

Bücherwürmchen hat sich richtig gefreut, als in dem Moment der Traurigkeit, die Fee Ballula auftauchte. Auch bei diesem Buch hat er also direkt mitgefiebert.

Sich selber annehmen

Auch mir hat dieses Buch wirklich gut gefallen. Fine ist tatsächlich kein dünnes Kind, aber ihr wird von der Fee, die ebenfalls keine Modellmaße besitzt und auch schon graue Haare hat, gezeigt, dass es nicht schlimm sein muss, wenn man nicht der Norm entspricht. Fine bekommt die Chance sich selber so anzunehmen wie sie ist. Das Thema Dicksein wird hier überhaupt nicht pädagogisch thematisiert, auch das Ärgern der Kinder wird nicht bestraft oder ähnliches. Erst einmal geht es ganz einfach um die Lebensfreude des Kindes und den positiven Blick auf die Dinge. Das Buch strahlt Optimismus und Freundlichkeit (abgesehen von der Begegnung mit den anderen Kindern) aus und es ist somit ein Buch, welches man direkt in sein Herzen schließt.

Wie es bei der Edition Pastorplatz üblich ist, fällt auch dieses Buch in seiner Aufmachung direkt positiv auf. Die wörtliche Rede ist farbig gesetzt und die Texte sind einfach genial in die Bilder in runde Kugeln (ohne scharfen Rand) eingesetzt worden. Wie passend zu einem Buch namens „Ballula Kugelfee“! So ziehen sich die Kugeln durch das ganze Buch.

Da das Buch nicht allzu viel Text enthält, eignet es sich bereits für Kinder ab drei Jahren. Ich finde es aber für die gesamte Kindergartenzeit einen schönen Wegbegleiter und kann es nur empfehlen. Jedenfalls bin ich froh, dass mein Sohn nun doch noch offen für dieses Buch war.

Ballula Kugelfee von Asja Bonitz und Mele Brink, Edition Pastorplatz, ISBN: 978-3-943833-16-4, 14,50€

 

Die Weltreligionen in Wimmelbildern dargestellt

Ein ganz bestimmtes Wimmelbuch wird hier zur Zeit sehr intensiv angeschaut: „Das Wimmelbuch der Weltreligionen“. Das Interesse für dieses Thema ist gerade, vielleicht auch bedingt durch den Kindergottesdienst, bei dem es ebenfalls behandelt wurde, sehr hoch und wenn der kleine Bruder das Wort „Butter“ etwas ungenau ausspricht, denkt der Große direkt an „Buddha“ und an das Buch der Weltreligionen.

Das Buch zeigt auf einer Doppelseite jeweils eine Weltreligion, den Hinduismus, den Buddhismus, das Judentum, das Christentum und den Islam. Und auf jeder Seite gibt es unendlich viel zu entdecken, sie sind äußerst detailreich. Die Menschen leben ihre Religionen aus, sie feiern, sie gehen durch den Alltag, sie spielen und feiern Gottesdienst. Wichtige Bräuche, Symbole und Gebäude der Religionen sind hier zu finden. Und Bücherwürmchen möchte am liebsten jede einzelne Szene genau erklärt bekommen. Puh, gar nicht so einfach. Zum Glück liegt dem Buch ein Booklet mit Sachtexten bei, die viele der Bilder kurz erklären. Allerdings ist vieles trotzdem nicht ganz einfach zu verstehen, denn im Prinzip werfen die Sachtexte wieder neue Fragen auf. Was ist ein Opfer? Was ist die Tora? Warum gibt es viel Streit um den Tempelberg? Etc. Hier sollte man als begleitende Erwachsene schon ein wenig Hintergrundwissen mitbringen oder man eignet es sich anschließend gemeinsam mit den Kindern an. Neben den Kurztexten zu den Bildern im Wimmelbuch bekommt man im Booklet aber auch eine kleine Einführung zu den fünf Religionen.

Ein anregendes Buch

Das Wimmelbuch der Weltreligionen“ ist ein Buch das zu Gesprächen anregt. Es ist ein Buch, das Lust darauf macht, sich näher mit den Religionen zu beschäftigen. Allerdings ist es auch kein einfaches Thema. Laut Verlag ist dies ein Buch für Kinder ab 5 Jahren. Ja, Kinder in diesem Alter sind auch sehr interessiert an diesem Thema, was ich ja auch bei meinem Sohn gemerkt habe. Wir können uns wirklich sehr lange und ausführlich mit diesem Buch beschäftigen. Aber Kinder in diesem Alter kennen oftmals kaum ihre eigene Religion und wissen häufig wenig über religiöse Bräuche. Da ist es gar nicht so einfach, mit ihnen über die verschiedenen Religionen zu sprechen.

Dennoch ist das Wimmelbuch der Weltreligionen ein ganz tolles Buch für Kinder. Es ist ein Buch, welches Vielfalt aufzeigt und dazu einlädt andere Religionen (sowie die eigene) kennen zu lernen. Es ist aber auch ein Buch, welches viel Spaß macht, da man diese lebendigen Bilder einfach gerne betrachtet und neugierig ist, was es auf ihnen alles zu entdecken gibt.

Das Einzige, was ich ein bisschen schade finde, ist, dass jede Religion für sich steht und es keine Seite gibt, auf der die Religionen neben einander bestehen, aber vermutlich wäre das für Kinder auch zu verwirrend und unübersichtlich.

Wir können das Buch jedenfalls aus ganzem Herzen empfehlen. Ich kann es mir auch sehr gut im Schulunterricht oder im Kindergottesdienst vorstellen.

Das Wimmelbuch der Weltreligionen von Anna Wills und Nora Tomm, Beltz Verlag, ISBN: 978-3-407-82202-4, 13,95€

Durch die Jahreszeiten mit Matz, Fratz und Lisettchen

Bücher über Jahreszeiten sind doch irgendwie immer wieder schön, oder? Komisch, ich mag diese Bücher tatsächlich oft sehr gerne, besonders wenn es um alle Jahreszeiten auf einmal geht und man so das Buch das ganze Jahr anschauen kann. Deshalb finde ich es auch gut, dass es die Einzelbände der Eichhörnchen Matz, Fratz und Lisettchen nun in einem Sammelband gibt: „So schön sind die Jahreszeiten“.

Die drei süßen Eichhörnchenkinder kenne ich bereits aus dem Herbst-Buch und so ist ja eigentlich schon klar, dass auch die Erlebnisse in den anderen Jahreszeiten ansprechend gestaltet sind. Und so ist es natürlich auch! Die Eichhörnchen sind knuffig wie eh und je und die Bilder äußerst ansprechend. Die feinen Farbgebungen passen stets gut zu den Jahreszeiten und auch wenn die Farben mal kräftiger ausfallen, kommt alles dennoch dezent herüber. Die Bilder lassen uns ganz nah an Matz, Fratz und Lisettchen heran kommen. Von der weiteren Umgebung sieht man wenig, dafür können wir genau sehen, wie sich die Eichhörnchen mit Ärmchen und Beinchen an den Zweigen festklammern.

Es gibt viel zu erleben im Jahresverlauf

Der Text in dem Buch ist angenehm gereimt und lässt sich prima lesen. In jeder Jahreszeit wird ein bestimmtes Erlebnis thematisiert, anhand dessen man ein wenig von der Jahreszeit erfährt. Im Frühling geht es um einen hungrigen Spatzen, im Sommer suchen die Eichhörnchenkinder Schutz vor einem Unwetter und stellen dabei schnell fest, dass sie nicht die einzigen sind, die sich vor Regen und Blitz und Donner in einer Höhle verkriechen möchten, im Herbst tragen die Kinder rote Pullis, die gut zu den Farben der Natur passen und im Winter hat am Ende die ganze Familie Spaß am Schlitten fahren. Es gefällt mir sehr gut, wie hier das Thema Jahreszeiten verarbeitet wird. Auch wenn die jeweilige Jahreszeit im Titel steht und die Geschichte in dieser Jahreszeit spielt, so drängt sich die Thematik nicht unangenehm auf, sondern man hat beim Lesen das Gefühl, dass es in allererster Linie um ein spannendes Erlebnis von Matz, Fratz und Lisettchen geht.

So schön sind die Jahreszeiten – Mit Matz, Fratz und Lisettchen“ ist ein schönes Bilderbuch mit Wohlfühlcharakter, welches einen gut durchs ganze Jahr begleiten kann.

So schön sind die Jahreszeiten von Kazuo Iwamura und Rose Pflock, NordSüd Verlag, ISBN: 978-3-314-10401-5, 22€

Ab in den Zoo zu Pia Pinselohr und ihren Freunden

Vor Kurzem habe ich die Edition Pastorplatz besucht und euch hier auf meinem Blog von dem Besuch berichtet. Ihr wisst also schon, dass ich die Bücher aus diesem Verlag besonders gerne mag, denn sie sind einfach wunderschön gemacht.  Aber nun habe ich DAS Buch in dem Verlag entdeckt, welches mein Herz sofort erobert hat: „Pia Pinselohr“.

Das Buch ist einfach sooo toll! Allein die drei Hauptfiguren, das Pinselohrschwein Pia, das Alpaka Alfred und das lispelnde Erdmännchen Eddie, sind schon genial. Erdmännchen sind unglaublich süß und mit Pinselohrschweinen verbinde ich unsere ersten Tierparkbesuche in Aachen mit Bücherwürmchen. Es steht auch für seine unglaubliche Sprachentwicklung. Während andere Kinder in seinem Alter im Tierpark noch auf irgendetwas zeigten und „Da!“ sagten, sagte Bücherwürmchen: „Ich möchte zu den Pinselohrschweinen.“ Wie schön also, dass es ein Kinderbuch mit einem Pinselohrschwein gibt. Okay, es gibt schon die Geschichten von Tafiti und seinem Freund dem Pinselohrschwein Pinsel und Bücherwürmchen dachte auch zunächst, dass dieses Buch von den beiden Freunden handelt, aber erstens kann es von diesen Tieren ruhig noch mehr Bücher geben und zweitens ist „Pia Pinselohr“ etwas ganz besonderes. Das zeigte sich allein daran, dass ich das Buch Bücherwürmchen direkt zwei Mal vorlesen durfte, was bei ihm in letzter Zeit nicht mehr so häufig vorkommt.

Wunderschöne Gestaltung

Die Bilder in dem Buch überzeugen in ihrer Liebenswürdigkeit. Man spürt beim Anblick der Bilder die Sorgfalt und Liebe, die in ihnen steckt. Die Tiere sind niedlich gezeichnet, aber sie wirken dabei überhaupt nicht kitschig. Ihre Gesichtsausdrücke und ihre Körperhaltung spiegelt das Geschehen in der Geschichte perfekt wider.

Schön ist auch in diesem Buch die farbliche Unterscheidung der Sprecher, die wir bereits aus den anderen Büchern des Verlags kennen. Das sieht nicht nur gut aus, es hilft auch ungemein beim Vorlesen des Textes, denn so kann man auch beim ersten Vorlesen die Sprecher direkt unterscheiden und mit unterschiedlichen Stimmen vorlesen.

Spannende Zoo-Geschichte

Aber auch die Geschichte ist rund und überzeugend. Pia, Alfred und Eddie sind gute Freunde. Sie halten immer zusammen und ertragen gemeinsam die Gemeinheiten der großen Tiere wie Elefant, Tiger und Eisbär. Aber sie haben auch noch jemanden auf ihrer Seite: Tierpfleger Theo gibt den Dreien bei der Fütterung immer noch eine Extra-Streicheleinheit. Allerdings ist Theo schon alt und er hat nun seinen letzten Arbeitstag. Die Tiere sind traurig, aber bestimmt wird der neue Tierpfleger auch nett sein. Ist er aber nicht. Er kümmert sich nur schlampig um das Allernotwendigste und zwingt den großen Tieren Kunststücke auf. Pia, Alfred und Eddie sind verzweifelt. Was sollen sie nur tun? Wenn doch nur Theo mal vorbei käme. Eines Tages erfährt Pia durch Zufall, dass sie als Pinselohrschwein schwimmen und tauchen kann und so steht ihr Entschluss fest: Über Bach und Fluss wird sie zu Theo gelangen und ihn in den Zoo bringen…

Das Buch bietet also einiges an Spannung. Bücherwürmchen wird richtig wütend auf den neuen Tierpfleger und fiebert ordentlich bei Pias Plan mit. In dem Buch geht es um Freundschaft, Verzeihen können und den Mut, Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Es spricht aber auch ansatzweise Themen wie Tierschutz und artgerechte Tierhaltung an. Die Tiere werden etwas vermenschlicht dargestellt, aber dennoch geht es um das richtige Futter und Eigenschaften der Tiere und es richtet sich ganz klar gegen Dressur von Tieren.

Uns hat das Buch „Pia Pinselohr“ voll und ganz überzeugt und wir können es nur weiterempfehlen. Auf den Seiten ist bereits recht viel Text, aber da es so reich farbig bebildert ist, würde ich es Kindern ab 4/5 Jahren genauso wie ein ausführliches Bilderbuch vorlesen. Es eignet sich aber natürlich auch für etwas ältere Kinder (ab circa 8 Jahren) zum Selberlesen.

Pia Pinselohr, Text von Gordon Detels, Illustrationen von Mele Brink, Edition Pastorplatz, ISBN: 978-3-943833-19-5, 16€

Zu Besuch bei der Edition Pastorplatz

Letzte Woche habe ich dem Verlag Edition Pastorplatz in Aachen einen Besuch abgestattet. Die beiden Geschäftsführer Mele Brink und Bernd Held haben sich richtig viel Zeit für mich genommen und so haben wir ganze drei Stunden lang ein gemütliches und sehr interessantes Gespräch geführt. An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal für die Zeit und die Gesprächsbereitschaft bedanken. Da sowohl Mele Brink als auch Bernd Held äußerst sympathisch sind und mir sehr gerne Rede und Antwort standen, habe ich mich im Verlag sehr wohl gefühlt. Wir haben über alles Mögliche rund um Bücher, Verlage, Messen, Illustrationen und vieles mehr gesprochen und ich bin mit vielen neuen Informationen nach Hause gefahren.

Mele Brink und Bernd Held in den Räumlichkeiten der Edition Pastorplatz

Bücher aus dem Verlag

Auf meinem Blog habe ich aus dem Verlag bereits die Kinderbücher „Myka und die Versteckschule“ und „Der Brückentroll“ vorgestellt. Beide Bücher sind äußerst empfehlenswert, denn der Verlag legt größten  Wert auf eine hochwertige und ansprechende Gestaltung. Es sind aber nicht die einzigen empfehlenswerten Bücher der Edition Pastorplatz und so werde ich demnächst auch weitere Bücher aus dem Verlag vorstellen und ich hoffe, dass meine Empfehlungen bei vielen Lesern ankommen werden, denn diese Bücher haben es einfach verdient mehr Beachtung zu finden. Man merkt den Büchern des Verlags einfach an, dass hier besonders großen Wert auf die Illustrationen und die Gestaltung gelegt wird. Es macht schon Spaß die Bücher in die Hand zu nehmen. Der gute Eindruck setzt sich aber auch beim Aufschlagen der Bücher fort. Zum einen fallen einem sofort die Illustrationen auf und zum anderen ist der Text auf farbig unterschiedlich gesetzt, so dass man gut erkennen kann, welche Figur gerade spricht. Das ist auch beim lebendigen Vorlesen sehr hilfreich, so dass man direkt beim ersten Vorlesen eines Buches die unterschiedlichen Sprecher gut kennzeichnen kann.

    

Schwierigkeiten eines kleinen Verlags

Für einen kleinen, noch recht neuen Verlag, wie die Edition Pastorplatz ist es nicht einfach wahrgenommen zu werden. Gute Kinderbücher landen nicht automatisch in Buchhandlungen. Gerade in großen Buchhandlungen wird auf die Bücher großer Verlage gesetzt. Klassiker, Reihen und Bücher bekannter Autoren ziehen einfach immer. Eine Chance für die Bücher kleinerer Verlage sind gut sortierte, mit Herz geführte Buchhandlungen. Schön wäre es auch, wenn Büchereien auf gute Bücher aus kleineren Verlagen aufmerksam werden würden, denn hier haben Eltern und Großeltern die Chance in Bücher unbekannterer Autoren hinein zu schnuppern. Vielleicht ist als Anregung hier ein Blick in die Liste der Preisträger des Buchkönigs hilfreich. Hier werden zwar einzelne Bücher eines Verlags ausgezeichnet (u.a. übrigens auch „Myka und die Versteckschule“), aber letztendlich gilt der Preis gleichzeitig auch dem gesamten Programm eines kleineren Verlags, welches wir, die Jury, bestehend aus drei Kinderbuchbloggerinnen, als empfehlenswert ansehen.

Wir haben uns über so viele Aspekte von Büchern und deren Verbreitung unterhalten. Auch über die Erfahrungen auf Messen und bei Autorenlesungen habe ich einiges erfahren. Nicht alles klappt sofort und es gibt auch enttäuschende Momente, aber dafür gibt es auch Erlebnisse, die ermutigen: Kinder, die den Geschichten begeistert lauschen oder ein Mädchen, dass am liebsten alle Bücher des Verlages kaufen würde.

Welche Bücher kommen bei wem an?

Sehr interessant fand ich, was ich über Lizenzen erfahren habe, denn es ist gar nicht so einfach, ein Buch in einem anderen europäischen Land unterzubringen. Je nach Land ist eine andere Textlänge im Buch optimal und es werden verschiedene Gesichter bevorzugt. Auch die Gestaltung der Seiten in Bezug auf Text und Bild ist unterschiedlich und lässt sich nicht immer anpassen. Ich habe echt gestaunt, dass die Seh- und Lesegewohnheiten tatsächlich so verschieden sind.

Auch was Mädchen und Jungen bevorzugen ist nicht immer das Gleiche. Jungs finden z.B. den Brückentroll toll, während sich Mädchen auf das rosa Cover von „Anouk und Herr Bär“ stürzen. Aber letztendlich muss man auch immer daran denken, dass natürlich nicht die Kinder, die Bücher kaufen, sondern die Eltern, Tanten, Onkel, Großeltern etc. Diese müssen genauso erreicht werden, auch wenn die Zielgruppe eines Buches die Kinder sind. Dieser Spagat ist nicht ganz einfach. Wir haben auch festgestellt, dass Kinder auf andere Dinge achten als Erwachsene. Sie gehen unvoreingenommen an vieles heran, nehmen vieles einfach so hin und sind offen für neues, aber sie achten auch darauf, dass kleinste Details stimmen. Sie betrachten Bilder nicht so oberflächlich wie es Erwachsene häufig tun, aber irgendwann ändern sich meist auch ihre Sehgewohnheiten.

Mein erster Besuch bei einem Verlag

Vor dem Verlagsbesuch hatte ich mir ein paar Gedanken gemacht, was ich denn so alles sagen soll, was ich fragen soll, was andere interessiert etc. Ich habe mir zwar keine Fragen im Vorfeld notiert, aber dennoch ein Notizbuch eingesteckt und bin recht aufgeregt nach Aachen gefahren. Das Gespräch lief dann aber so interessant und von ganz alleine, dass ich mir überhaupt keine Notizen gemacht habe. Es hat einfach so viel Spaß gemacht, einen Blick hinter die Kulissen dieses speziellen Verlags zu werfen und auch ganz allgemein über Bücher und Verlage zu sprechen. So habe ich u.a. auch erfahren, dass in Aachen ebenfalls ein Pixibuch-Autor (Alfred Neuwald) lebt, dessen Comics von Karl dem Kleinen mir durchaus bekannt sind. Zu Hause habe ich dann festgestellt, dass er der Autor des Pixibuchs „Der wilde Klaus“ ist, welches ich meinem großen Sohn immer wieder vorlesen musste. Vielleicht ergibt sich hier ja demnächst mal ein Interview…

Zum Abschluss darf ich euch noch verraten, dass die Verleger weitere tolle Bücher für die Zukunft in Aussicht gestellt haben. Es lohnt sich also den Verlag im Blick zu behalten.

 

Ein Buch voller Teekesselchen

Spätestens seit den Horst & Helga-Geschichten in der Gecko-Zeitschrift, bei denen es stets um Missverständnisse rund um ein Wort geht, haben wir Spaß an Teekesselchen. Als ich nun das Buch „Zwei Bilder – ein Wort“ gesehen habe, wusste ich direkt, dass dies genau das richtige Buch für Bücherwürmchen ist.

Auf einer Doppelseite befinden sich zwei Bilder, wobei sich das linke und das rechte Bild jeweils mit demselben Begriff bezeichnen lassen. Dieser Begriff steht jedoch nicht dabei, sondern soll von den Betrachtern herausgefunden werden. Wenn man wirklich mal gar nicht drauf kommen sollte, kann man aber am Ende in den Lösungen nachschauen.

Es macht sehr viel Spaß sich dieses Buch anzuschauen und zu rätseln. Dabei erlebt man so manchen Aha-Effekt.

Förderung des Wortschatzes

Zunächst habe ich in dem Buch nur ein tolles Buch rund um Spiele mit der Sprache gesehen, aber ich habe festgestellt, dass es auch klasse zur Förderung des Wortschatzes ist. Zum einen können sich Kinder manche Begriffe durch das bekannte Bild erschließen und zum anderen nehmen sie die neuen Wörter, die sie hier lernen ganz rasch auf. Durch die Verbindung der zwei unterschiedlichen Bedeutungen können sie sich die für sie neuen Bezeichnungen sehr schnell merken, denn die Wörter an sich sind für sie ja nicht neu. Nachdem wir das Buch angeschaut haben, hat Bücherwürmchen in einem Wimmelbuch zum ersten Mal Nonnen als „Schwestern“ bezeichnet und auf der Straße entdeckte er auf einmal ein Fahrzeug namens „Raupe“.

Die Bilder selber haben uns nicht so sehr angesprochen, denn sie wirken wenig lebendig und kraftvoll, aber letztendlich blieb auch dadurch der Spaß an den Rätseln ungetrübt.

Zwei Bilder – ein Wort von Mirja Winkelmann, Prestel, ISBN: 978-3-7913-7290-7, 12,99€

Der Kölner Zoo für die Kleinsten

Neulich haben wir einen Ausflug in den Kölner Zoo gemacht. Besonders begeistert war Büchermäuschen von den Pavianen mit dem roten Po. Als ich dann im Zoo-Shop gesehen habe, dass sich in dem Pappbilderbuch „Mein 1. Kölner Zoo-Buch“ eine Doppelseite den Pavianen auf ihrem Affenfelsen widmet, musste ich es natürlich kaufen.

Überhaupt ist dieses Büchlein klasse um mit kleinen Kindern den Zoobesuch noch mal Revue passieren zu lassen. Dafür eignet sich natürlich auch das Zoowimmelbuch, aber hier nimmt man einzelne Tiere in Augenschein und kann so gut ein paar Tiernamen und Begriffe rund um den Zoo im Wortschatz des Kindes verankern. Die Beschriftungen der Bilder geben dazu Anregungen. Zum einen werden die Tiere benannt und zum anderen werden Wörter wie „klettern“, „Futter“ und „baden“ aufgegriffen.

Auf den Seiten begleiten wir ein Mädchen durch den Zoo, welches sich begeistert verschiedene Tiere anschaut. Die Tiere sin ein wenig niedlich und vermenschlicht gezeichnet, man erkennt sie aber sehr gut. Es ist ein fröhliches Buch, welches man sich gerne anschaut.

Schöne Tierauswahl für Kinder

Die Auswahl der Tiere gefällt mir sehr gut. Zwar sind hier auch etwas unbekanntere Tiere wie der Ameisenbär oder das Tapir abgebildet, aber vor allem sind hier viele Tiere vertreten, die im Zoo Eindruck auf die Kinder machen. Neben den Pavianen kann Büchermäuschen hier u.a. auch die Gorilla, die Elenfanten und die Seelöwen wiederentdecken. Dass bei den Bauernhoftieren auch das Maskottchen Hannes vom 1. FC Köln dabei ist, freut unseren Großen, da sein Freund Köln-Fan ist und er selbst gerade alles rund um Fußball spannend findet.

Als kleines Extra gibt es auf jeder Seite eine lustige Maus zu entdecken, die sogar im Aquarium taucht.

Insgesamt ist „Mein 1. Kölner Zoo-Buch“ ein sehr schönes Pappbilderbuch für alle kleinen Zoobesucher. Ich finde es klasse, wenn man sich mit einem Bilderbuch an einen Ausflug erinnern kann, so bleibt einem einerseits der Zoobesuch in lebendiger Erinnerung und andererseits hat das Buch eine besondere Bedeutung, was zum Anschauen und Sprechen motiviert.

Mein 1. Kölner Zoo-Buch von Gaby van Emmerich, J.P. Bachem Verlag, ISBN: 978-3-7616-3050-1, 6,95€

 

Das Rap-Huhn rappt nun im Bilderbuch

Kennt ihr das Lied „Das Rap-Huhn“? Für mich wird es wohl immer eine ganz besondere Bedeutung haben. Zum einen habe ich es gemeinsam mit Freunden und viel alberner Freude im Referendariat kennen gelernt und zum anderen haben es genau diese Freunde für unsere Hochzeit umgedichtet. Kein Wunder also, dass ich das gleichnamige Buch aus dem Carlsen Verlag unbedingt haben musste.

Das Rap-Huhn“ ist ein Bilderbuch mit Liedern und so wundert es nicht, dass es auch als Musical  bei www.eres-musik.de erhältlich ist. Und wie wir es von dem Autoren-Duo Jörg Hilbert und Felix Janosa bereits von den Ritter Rost-Büchern kennen, wird natürlich auch das Bilderbuch vom Rap-Huhn mit CD, auf der sich sowohl die Geschichte als auch die Lieder befinden, geliefert.

Hühnern auf dem Land begegnet das Rap-Huhn aus der Stadt

Die Geschichte ist nicht sonderlich lang: Auf dem Land leben die drei Hühner Hennrike, Hennriette und Huhnigunde mit dem Küken Eggbert. Sie fühlen sich hier wohl, doch eines Tages kommt das Rap-Huhn bei ihnen vorbei und schwärmt davon, wieviel cooler es doch in der Stadt sei. Während die Hühner staunen, ist Eggbert skeptisch und lässt sich nicht so leicht etwas vormachen. Aber das Rap-Huhn möchte den Tieren auf dem Land beweisen, dass es cool ist und kommt zunächst mit einem aufblasbaren Krokodil zurück, welches schnell enttarnt ist. Als das Rap-Huhn dann jedoch mit einem Riesenei ankommt, lassen es sich die Hühner nicht nehmen, dieses auszubrüten und auf einmal haben sie es mit einem Brontosaurus zu tun und das Rap-Huhn muss gestehen, dass es das Ei im Eier-Museum gemopst hat. Es hat sich so sehr gewünscht, dass die Landhühner es cool finden, aber diese sind auch so bereit, mit dem Rap-Huhn mal einen Ausflug in die Stadt zu machen.

Die Lieder, bei denen im Buch nur der Text ohne Noten abgedruckt ist, sind flott und machen viel Spaß und man hat nach dem Hören schnell den einen oder anderen Ohrwurm.

Auch die Bilder sind fröhlich, aber nicht zu kindlich. Besonders gut gefallen mir die Bilderstreifen, die teilweise an den Seitenrändern abgedruckt sind und die in einer Abfolge von einzelnen Bildern die Liedtexte humorvoll darstellen.

Tolle Lieder und Bilder, aber…

Die einzelnen Komponenten sind nicht schlecht, vor allem die Lieder und Bilder können überzeugen, aber dennoch bin ich insgesamt von dem Bilderbuch eher enttäuscht. Einige Lieder existierten bereits bevor diese Geschichte erschienen ist und so wirkt alles auch irgendwie etwas zusammengeschustert und nicht zwingend logisch zusammenhängend, teilweise erscheint das eine oder andere Lied sogar etwas fehl am Platz. Die Geschichte ist recht dünn und man fragt sich am Ende auch, was denn nun aus dem Dinosaurier geworden ist. Ich kann mir allerdings durchaus vorstellen, dass das Ganze als aufgeführtes Musical sehr gut wirkt und dann ist dieses Bilderbuch natürlich eine schöne Erinnerung für die Kinder an ihre Aufführung. Außerdem muss ich zugeben, dass mein Sohn sich die CD gerne im Auto angehört hat. Ein Fehlkauf ist dieses Buch sicherlich nicht, aber ich hätte von dem Bilderbuch mehr erwartet.

Das Rap-Huhn – Mit Liedern und Geschichte auf CD von Jörg Hilbert und Felix Janosa,  Carlsen Verlag, ISBN: 978-3-551-51896-5, 16,99€

Manege frei: Nun darf geklatscht und getanzt werden

Ich bin ja so begeistert von dem Buch „Sei kein Frosch und küss mich“ und so war ich natürlich äußerst neugierig auf das Buch „Manege frei – Bist du dabei?“ von der selben Autorin, denn auch bei diesem Buch müssen die Kinder aktiv werden.

Klatschen, Schnalzen und Schütteln

Mein kleines Büchermäuschen (1 ½ Jahre alt) hat bei dem Buch sofort den Zeichenstil von Nastja Holtfreter wiedererkannt und wollte zunächst auch in diesem Buch alle Tiere einfach küssen. Es hat eine Weile gedauert, bis es verstanden hat, dass hier ein paar andere Aktivitäten gefordert sind, aber nachdem der große Bruder es vorgemacht hat, hat es auch mitgeholfen, Tiere und Akteure des Zirkus‘ auf Trab zu bringen: Hier muss der Vorhang angetippt werden, das Kind darf mit einem Druck auf einen Knopf die Kanone starten, auf ein Schnalzen hin setzt sich das Pferd in Bewegung, der Tiger springt durch die Reifen, wenn das Kind in die Hände klatscht und die Katze schaukelt auf ihrem Trapez durch das Schütteln des Buches hin und her.

Auch an diesem Buch haben Kinder jede Menge Spaß, allerdings müssen die Kinder hier schon mehr verstehen, da eben nicht immer nur ein und die selbe Handlung durchgeführt wird. Auch wissen die Kinder nicht bei allen Aufforderungen sofort wie sie sie durchführen sollen, da manches nur ein „So-Tun-Als-Ob“ ist. Dem Affen kann man beispielsweise keine echte vierte Keule zum Jonglieren zu werfen. Man kann nur spielen, dass man die vierte Keule im Buch aufhebt und diese dem Affen zu wirft. Nach einem kurzen Zögern bereitet Kindern dies aber kaum Probleme, denn im Alltag spielen sie ja häufig auf diese Art und Weise.

Wilde Tiere im Zirkus?

Etwas schade finde ich es, dass hier im Zirkus wilde Tiere auftreten und auf einem Ball balancieren und durch einen brennenden Reifen springen müssen. Auf diese Art und Weise erwarten Kinder, dass es solche Attraktionen im Zirkus gibt, während dies aus Tierschutzgründen sicherlich nicht zu befürworten ist. Allerdings wird das alles etwas dadurch aufgehoben, dass  hier alle handelnden Figuren Tiere sind und gar keine Menschen in dem Buch vorkommen. Eine lustige, fröhliche Tiergruppe zeigt in dem Buch ihre Kunststücke.

Insgesamt gefällt mir „Manege frei – Bist du dabei?“, welches übrigens auch wieder schön gereimt ist, dennoch gut, und es ist immer wieder süß, wenn Kinder vor den Büchern klatschen, tanzen, singen und mit der Zunge schnalzen. Auch wenn das Buch nicht ganz an seinen Vorgänger heranreichen kann, gebe ich eine klare Kaufempfehlung, denn diese Art von Büchern macht Kindern und Erwachsenen einfach viel Spaß.

Manege frei – Bist du dabei? von Nastja Holtfreter, Magellan Verlag, ISBN: 978-3-7348-1526-3, 9€

Der Buchkönig geht an „Antonia war schon mal da“

Frühling – Zeit für den nächsten Buchkönig von Buchkind-Blog, Kinderbibliothek und mir. Es wird wärmer und die Lebensfreude und die Lust auf Aktivitäten draußen steigt wieder. Und genau zu diesem Lebensgefühl passt der aktuelle Buchkönig, ein Bilderbuch, hervorragend:

Antonia war schon mal da von Max Fiedler und Patrick Wirbeleit, Reprodukt

Herzlichen Glückwunsch an von Max Fiedler und Patrick Wirbeleit und Reprodukt!

Worum geht es?

Die Freunde Biber, Buntspecht, Molch und Igel wollen etwas von der Welt sehen und machen gemeinsam eine Reise. Nur eine möchte nicht mitkommen: Antonia, denn sie war schon überall. Zunächst können die Freunde das nicht so recht glauben, doch dann entdecken sie auf ihrer Reise lauter Beweise von Antonias Weltreise.

Was ist das besondere an diesem Bilderbuch?

Es ist ein Bilderbuch, in dem jede Menge drin steckt: In Reimen, die von den Kindern selbst ergänzt werden können, wird eine Geschichte erzählt, auf den Bildern gibt es wie in einem Wimmelbuch jede Menge zu entdecken und ein paar Comicelemente wie einzelne Sprechblasen sind ebenfalls vorhanden. Auch auf inhaltlicher Ebene ist das Buch ein wahrer Schatz. Es macht Lust auf Entdeckungen und Abenteuer und gleichzeitig ist es eine Freundschaftsgeschichte, bei der die Tiere zusammenhalten, gemeinsam etwas erleben und sich gegenseitig helfen. Ganz nebenbei wird hier Inklusion ohne großes Tam-Tam vorbildlich gelebt.

Eine ausführliche Besprechung des Buches ist seit Januar hier auf dem Blog zu lesen.

Das Bilderbuch „Antonia war schon mal da“ ist in dem Verlag Reprodukt erschienen. Der Reprodukt Verlag bringt Comics heraus, insbesondere auch gute Kindercomics, die das Format eines Kinderbuchs haben. Es lohnt sich auf jeden Fall mal einen Blick ins Verlagsprogramm zu werfen. Gerade auch lesemuffelige Jungs haben hier eine gute Chance fündig zu werden.

 

Antonia war schon mal da

von Max Fiedler und Patrick Wirbeleit

Reprodukt

ISBN: 978-3-95640-108-4

16€

Rezensionen: Buchkind-Blog, Geschichtenwolke