Herzensbücher als Taufgeschenk

Wie versprochen, folgt nun noch mein Nachtrag zum Thema Herzensbücher der Kinderbuchchallenge auf Instagram. Ich habe nämlich nicht nur ein Buch von mir, sondern auch die Herzensbücher anderer Personen auf einem Bild gezeigt und dazu möchte ich euch ein bisschen etwas erzählen.

Zur Taufe des Büchermäuschens haben wir uns von den Gästen die Lieblingsbücher aus der eigenen Kindheit gewünscht und waren ganz gespannt, was dabei herauskommt. Büchermäuschen sollte auf diese Weise eine eigene kleine Bibliothek mit ganz besonderer Bedeutung bekommen und da ist es dann auch egal, wenn es das eine oder andere Buch bereits in unserem Haushalt gibt. Allein die Wahl und die Geschichte, die hinter jedem einzelnen Buch steckt, ist etwas besonderes, aber die meisten Gäste haben auch noch ein paar persönliche Worte in ihr Buch geschrieben. Ein unbezahlbarer Schatz!

Nicht jedes Lieblingsbuch ist noch erhältlich

Interessanterweise wurde kein Buch doppelt geschenkt. Die Bücher wurden von Kindern (ab 1 ½ Jahren) bis zu den Großeltern (bis zu 65 Jahre) ausgewählt. Es sind natürlich auch einige Klassiker dabei, die sogar die Herzensbücher von Personen verschiedener Generationen sein könnten. Ganz besonders ist natürlich die alte Ausgabe von „Was drei kleine Bären im Walde erleben“, die von meinem Vater kommt. Die habe ich auch erst einmal außer Reichweite von Büchermäuschen gestellt. Das eine oder andere Lieblingsbuch war leider nicht mehr erhältlich, so dass die Gäste eine andere Wahl treffen mussten. Selbst den Klassiker „Die Hexe und die sieben Fexe“ von Ali Mitgutsch gab es leider nur zu einem hohen Preis. Schade!

Bücherwürmchens Wahl

Sehr erstaunt war ich, dass Bücherwürmchen ganz konkret ein Buch aussuchen konnte: „Der Streichelzoo“ ist es bei ihm geworden. Ich hätte gedacht, dass er gar keine Antwort auf die Frage nach seinem Lieblingsbuch haben würde, aber er beschrieb mir direkt das Buch vom Streichelzoo, denn das hätte er sich doch so oft aus der Bücherei ausgeliehen. Und das stimmt tatsächlich!

Meine Wahl: Der glückliche Löwe

Ich selbst habe mich für den glücklichen Löwen entschieden. Es gibt sehr viele Kinderbücher, die ich liebe, aber ich wollte ein Bilderbuch aussuchen und zwar eines, welches ich wirklich seit der Kindheit liebe. Bei vielen Büchern weiß ich nämlich nicht mehr sicher, ob ich sie tatsächlich schon als Kind so gerne mochte oder ob das erst später kam. „Mein Esel Benjamin“ wäre auch ein möglicher Kandidat gewesen, aber für einen Jungen fand ich dann den glücklichen Löwen besser. Ich kann mich noch genau daran erinnern, dass wir dieses Buch damals aus der Bücherei ausgeliehen hatten und die Geschichte und die Bilder sind mir immer grob im Gedächtnis geblieben. Ich war richtig erfreut, als ich dieses Buch später als Erwachsene wieder entdeckt habe.

Ich finde immer noch, dass diese Erinnerung an die Kindheit wichtiger Bezugspersonen und der Beginn einer eigenen Büchersammlung, eine sehr schöne Geschenkidee für die Taufe ist und kann sie nur weiter empfehlen. Es ist alleine für die Eltern schon spannend, welche Bücher verschenkt werden und das Kind bekommt ein ganz besonderes und persönliches Geschenk.

Welches Buch hättet ihr als Geschenk ausgesucht?

Und immer wieder heißt es Käpt’n Sharky (Rezension)

Wenn es ein neues Abenteuer von Käpt’n Sharky gibt, dann möchte Bücherwürmchen es natürlich lesen. Dies gilt auch für das Buch „Käpt’n Sharky und der Schatz in der Tiefsee“, welches sogar einen besonderen Effekt beinhaltet: Das Cover leuchtet im Dunkeln. Das funktioniert auch richtig gut und so ist es abends immer wieder spannend, wenn man das Licht ausmacht. Außerdem werden Klappen und eine Ausfaltseite angekündigt. Die sind allerdings weniger aufregend. Es gibt nur ein paar wenige Klappen, die nicht allzu spektakulär sind. Beim ersten Vorlesen ziehen sie aber natürlich dennoch die Aufmerksamkeit der Kinder auf sich und durch die Aufklappseite kommt Käpt’n Sharky mit seinen Freunden so richtig tief ins Meer hinein.

Dieses Mal geht es in die Unterwasserwelt

Und was ist mit der Geschichte selbst? Erst einmal fängt das Buch ziemlich unvermittelt an. Ohne große Einleitung möchte Käpt’n Sharky zusammen mit Michi und Li in einer Tauchkugel nach wertvollen Schätzen im Meer suchen. Bei diesem Abenteuer können die Freunde zunächst die Unterwasserwelt bewundern, doch dann begegnen sie einer riesigen Seeschlange, die die Kugel angreift und ihr Schaden zufügt. Jetzt heißt es so schnell wie möglich wieder an die Wasseroberfläche zu kommen. Dabei sehen sie auf einmal ihren Freund Sepio, das Seeungeheuer, das ihnen zur Hilfe kommen möchte, doch von der Seeschlange umschlungen wird. Es reicht also nicht aus, dass sie das Deck sicher erreichen, sie müssen auch Sepio helfen. Letztendlich können sie sich alle retten und die Schätze bekommen sie im Sand tief im Meer auch noch zu sehen, aber sie können sie nicht bergen, da das Glas der Tauchkugel bereits zu viele Risse hat.

Motivation für das Abenteuer fehlt

Es geht spannend zu. Käpt’n Shark und seine Freunde geraten mal wieder in ein gefährliches Abenteuer, aus dem sie sich retten müssen. Trotz aller Spannung und den Extras wie den Klappen oder dem leuchtenden Cover ist dies meines Erachtens ein schwächerer Käpt’n Sharky-Band. Mir passiert das alles einfach zu sehr ohne eine bestimmte Motivation und die Lösungen ergeben sich ebenfalls zu beiläufig.  Bücherwürmchen hat sich das Buch aber dennoch gerne angeschaut und wird sich auch weiterhin über jedes neue Abenteuer freuen.

Käpt’n Sharky und der Schatz in der Tiefsee von Jutta Langreuter und Silvio Neuendorf, Coppenrath Verlag, ISBN: 978-3-649-62296-3, 13,99€

Rezension: Der Tiger im Garten

Bei einer regen Fantasie hat die Langeweile keine Chance.

Das stellt auch Paula bei dem Besuch ihrer Oma in dem Buch „Der Tiger im Garten“ fest. Sie weiß nicht, was sie tun soll und langweilt sich schrecklich. Da schlägt die Oma ihr vor, doch mal in den Garten zu gehen, denn die Oma meint, dass sie dort neulich einen Tiger gesehen habe. Paula ist empört, dass die Oma ihr mit solchen Geschichten kommt. An so etwas glaubt sie doch schon lange nicht mehr. Aber es kann ja nicht schade, mal hinaus zu gehen. Und ehe Paula sich versieht, erlebt sie ein wunderbares Abenteuer im Garten, bei dem ihr nicht nur ein Tiger begegnet.

Das Spiel wird Wirklichkeit

Sowohl Paula als auch die Kinder, die diese Geschichte erfahren, fragen sich, ob das alles echt ist, aber diese Frage wird nicht direkt beantwortet. Wenn man daran glaubt, wird es echt. Und genau so ist es. Das Buch hält eine wunderbare Botschaft bereit, eine Botschaft, die beim Spiel von Kindern eigentlich immer gilt: Alles, was man sich vorstellt, wird im Spiel Wirklichkeit.

Vielleicht haben die Kinder nach der Lektüre ja auch mal Lust durch den eigenen Garten oder durch einen Park zu streifen. Mal schauen, wem sie dort alles begegnen. Müssen sie vielleicht sogar leise wie Indianer über die Pfade schleichen, damit sie keine gefährlichen Tiere aufwecken und steht da vorne nicht eine ganze Herde Bisons?

Wunderschönes Cover

Allein das Cover des Buches finde ich sehr überzeugend. Es wirkt durch die eingeprägten Buchstaben und den Leineneinband nicht nur hochwertig, sondern man landet direkt mit Paula im Dschungel, der so gar nicht mehr Omas Garten gleicht. Auch im Buch sind die grünen Farben und Pflanzen auffällig und lassen uns in das Abenteuer draußen einsteigen. Spannung wird dadurch erzeugt, dass Paula Omas Worte nicht ernst nimmt und sorglos drauf los spaziert, während der Leser hinter dem Busch schon das Fell des Tigers entdeckt hat.

Richtig wild und gefährlich wird das Abenteuer nie, es ist eher eine ruhige Geschichte, die aber von der Spannung zwischen Fantasie und Wirklichkeit lebt und die auch zeigt, dass es bei Omas immer etwas zu erleben gibt.

Der Tiger im Garten von Lizzy Stewart, Lingen Verlag, ISBN: 978-3-943390-15-5, 12,95€

Kinderbuchchallenge auf Instagram

Auf Instagram lief im Monat Mai eine spannende Kinderbuchchallenge, die von @mintundmalve (Blog) und @kakaoschnuten (Blog) veranstaltet wurde. Jeden Tag war ein anderes Thema vorgegeben, zu dem man ein oder mehrere Bücher posten konnte. Diese Challenge hat unglaublich viel Spaß gemacht und deshalb möchte ich euch auch hier auf meinem Blog gerne meine Bilder für die Challenge zeigen. Die Challenge ist jetzt zwar schon eine Weile her, aber so kann man noch einmal schön drauf zurückblicken und vielleicht ist ja der eine oder andere gute Tipp für euch dabei.

Im Jahreslauf

Ich habe ja schon oft geschrieben, dass ich Bücher zu den Jahreszeiten sehr gerne mag und so habe ich auch schnell eine kleine Auswahl für das Foto zusammengesucht:

Tierisch

Zu diesem Thema gibt es jede Menge Bücher. Ich habe mich für ein Buch entschieden, was mich gerade im Moment sehr beeindruckt:

Familie

Hier fand ich „Das Familienbuch“ einfach sehr passend:

Skandinavisches

Ja, Skandinavisches ist natürlich MEIN Thema. Da habe ich eine ganze Menge. Ich habe versucht, ein paar Bücher auszusuchen, die für mich viel von meinem Gefühl von Skandinavien wiedergeben. Dazu gehört Stockholm, der schwedische Sommer, aber auch der Winter, Michels Leben in Småland, die Trolle, Köttbullar und Kanelbullar (Zimtschnecken) und natürlich noch vieles mehr. Hier ist aber schon mal eine kleine Auswahl zu sehen:

Erstleser

Früher hatte ich das Gefühl, dass Erstlese-Bücher eher langweilig sind. Mittlerweile gibt es aber einige gute Bücher in dieser Kategorie. Stellvertretend dafür stelle ich euch die Bücher aus der Reihe Tulipan ABC vor:

Sport

Als erstes fiel mir das Sportwimmelbuch „Kicken, Kopfstehen, klettern“ ein. Später habe ich dann noch schnell ein Foto von Fußballbüchern aller Art gemacht.

Magisch

Auch hier: Erst habe ich mit „magisch“ die Zauberin Zilly verbunden, aber von dieser Zauberin bin ich dann noch auf Petronella Apfelmus gekommen, die einfach so toll ist, dass sie hier auch noch ihren Platz finden musste.

Wasser

Dieses schöne Buch haben wir mal bei einem Gewinnspiel auf dem Blog Küstenkids unterwegs gewonnen und es passt doch hervorragend zum Thema Wasser. Später habe ich dann noch ein Bild von „Ebbe und Flut“ (Willegoos Verlag) hinzugefügt, da es mir noch einfiel und ich das Buch einfach sehr gut finde.

Verliebt

Der Klassiker: Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab? Ja, es geht um die Liebe zwischen Elternteil und Kind, aber dieses Buch wird doch auch häufig unter Verliebten verschenkt.

Damals

Bei einem Kind wie Bücherwürmchen bleibt es einem gar nichts anderes übrig, als zu diesem Thema eine riesige Sammlung zu haben – Sachbücher, Ritter Trenk,  Almas geheimer Garten, Griechische Sagen, alles ist dabei:

Später habe ich dann noch Bücher von damals  hinzugefügt, also Bücher, die schon seit Ewigkeiten (von meinen Eltern) im Bücherregal stehen:

Phantastisches

Hier gab es von mir zum einen „Die Gorgel“ und „Die Wichtelreise“ und zum anderen das Buch zur Wichteltür:

Gereimt & Gesungen

Ich liebe Bücher mit Kinderliedern und Gedichten. An solchen Büchern kann ich kaum vorbei gehen und so musste ich auch zu diesem Thema mehrere Bilder posten…

Ich und Du

Hier fand ich das geniale Buch „Ich groß – du klein“ absolut treffend:

Draußen

Eine kleine Sammlung verschiedener Bücher, die etwas mit der Natur zu tun haben – von Wimmelbuch bis Naturführer ist hier alles dabei:

Klassiker

Zu diesem Thema gibt es natürlich auch unzählige tolle Bücher. Ich habe mich für eine Reihe entschieden, die hier lange Zeit sehr, sehr beliebt war:

Bettbegleiter

Wir lesen abends lauter verschiedene Bücher, aber wir haben dennoch einige Bücher, die sich mit dem Thema direkt beschäftigen:

Vielfalt

Bücherwürmchen hat später noch ein Bild von dem Wimmelbuch der Weltreligionen gefordert, aber diese Bücher sind mir als erstes eingefallen:

Verkehr

Selbst zu diesem Thema habe ich letztendlich einiges gefunden:

Ritter & Prinzessinnen

Ja, Ritter sind hier sehr beliebt, aber von Prinzessinnen haben wir zumindest ein paar Pixibücher:

Mutig

Ängste können überwunden werden:

Heldinnen

Klar, bei Heldinnen fällt einem als erstes Pippi Langstrumpf oder eine der anderen weiblichen Hauptfiguren von Astrid Lindgren ein. Die sind bei mir zum Teil hier natürlich auch vertreten, aber ich habe noch ein paar andere Heldinnen dazu gestellt:

Dann habe ich bei einem anderen Teilnehmer ein Bild zu Astrid Lindgren gesehen und da musste ich einfach noch ein weiteres Bild machen, denn klar, Astrid Lindgren ist meine Heldin in der Kinderbuchwelt:

Kriminalistik

Hier bot sich mein Bild vom Detektivtag geradezu an:

Große Fragen

Für Kinder sind verschiedene Fragen wichtig, u.a. auch, wann endlich der Geburtstag ist. Und „Warum?“ ist natürlich ganz besonders beliebt. Ich habe aber auch philosophische Bücher dabei und Bücherwürmchen hat „Frederick“ dazugestellt, weil die anderen Mäuse ihn ja immer etwas fragen:

Pappe

Wir haben ganz viele Pappbilderbücher. Und auch ganz viele tolle Pappbilderbücher. Ich habe versucht viele verschiedene vorzustellen, aber hinterher habe ich gemerkt, dass z.B. gar kein Buch mit Fühlelementen oder Geräuschen dabei ist…

Außerirdisch

In diesem Bereich sind wir noch nicht so gut ausgestattet. Die vielen Bilder anderer Teilnehmer vom kleinen Prinzen haben mich dann noch dazu gebracht, das Sternenglöckchen noch zu zeigen.

Wissen

Als Hintergrund habe ich unserer Wieso? Weshalb? Warum?-Bücher genommen und dann habe ich einfach ein paar Bücher zu verschiedenen Wissensthemen dazugestellt: Musik, die Welt, Kunst, Rekorde…

Freunde

Viele schöne Freundegeschichten:

Heimat

Heimat – gar nicht so leicht zu definieren. Ich habe mich dafür entschieden, dass meine Heimat mein Zuhause auf der Welt in Deutschland ist, einem Dorf in der Eifel südlich von Aachen:

Alltagshelden

Für mich gehört dazu auf jeden Fall die Feuerwehr und die Post:

Große Gefühle

Schöne und nicht so schöne Gefühle, Liebe und Wut, Liebe zwischen Eltern und Kind:

Herzensbücher

Ja, ein Bild von meinen Herzensbüchern habe ich natürlich auch gezeigt, aber das zeige ich euch jetzt hier nicht, denn dazu möchte ich gerne einen Extra-Beitrag schreiben… Der kommt dann aber auch ganz bald. Versprochen!

 

Faszination Sternenbilder

Der nächtliche Himmel und Sternbilder faszinieren viele Menschen und auch Kinder lassen sich bereits davon begeistern. Mein Mann feierte letztes Jahr seinen Geburtstag draußen und Bücherwürmchen durfte ausnahmsweise einmal bis tief in die Nacht wach bleiben. Als ich ihn dann fragte, was ihm besonders gut gefallen hatte, nannte er zum einen, dass er mit seiner Patentante viel gespielt habe zum anderen das Betrachten der Sterne. Das hatte mich durchaus überrascht, aber ich finde es sehr schön, dass er sich für so etwas begeistern kann.

Übrigens widmen sich diesem Thema auch Bilderbücher und wie meine Erfahrung gezeigt hat, stoßen sie auf Interesse bei den Kindern. Der Sternenhimmel hat etwas besonderes und geheimnisvolles und die Sterne, die gemeinsam verschiedene Bilder darstellen sollen, regen unwillkürlich die Fantasie an.

Ein Hase als Sternenhüter

Was macht zum Beispiel der Hase am Himmel? Vielleicht hütet er die anderen Tiere. Zumindest dann, wenn er Nebo heißt und im Buch „Der Sternenhase“ zu Hause ist. Nebo ist ein hervorragender Hüter. Das beweist er schon früh im Kreise seiner Familie und so wächst in ihm der Wunsch ein Hütehase zu werden. Obwohl die Eltern ihn darauf hinweisen, dass es so etwas auf der Welt nicht gibt, macht sich Nebo auf den Weg. Und immer wieder zeigt er sein besonderes Talent. Er findet ein verlorengegangenes Lämmchen, ein verirrtes Kalb und ein verirrtes Fohlen und er schlichtet den Streit zweier Elefanten, doch die Menschen lachen nur über ihn und nehmen ihn nicht ernst. Doch nicht nur auf der Erde, muss man auf die Tiere aufpassen, auch am Himmel muss der Paradiesvogel vor dem Luchs oder die Giraffe vor dem Wolf beschützt werden. Es gibt aber keinen Hüter am Sternenhimmel und so kommt es, dass Nebo endlich seinen Platz findet und die Sternbilder einen Hüter bekommen.

Interesse für Sternenbilder wecken

Die Geschichte bedient sich tatsächlicher Sternbilder. Die genannten Tiere kann man alle am Himmel entdecken, allerdings befinden sie sich nicht unbedingt in unmittelbarer Nähe, so dass die Verfolgungsszenen ganz der Fantasie des Autors entsprungen sind – aber nun sorgt ja auch Nebo für Ordnung. Tiere von der nördlichen Halbkugel werden mit welchen von der südlichen Halbkugel munter gemischt. Dennoch weckt die Geschichte das Interesse für Sternbilder. Wo ist der Bär zu finden? Wie sind die Sterne der Giraffe angeordnet? All diese Fragen können sich Kinder rasch selber beantworten, denn im Anschluss an die Geschichte befindet sich je eine Sternenhimmelkarte vom Sternenhimmel über die nördliche und die südliche Halbkugel.

„Der Sternenhase“ ist eine märchenhafte Geschichte mit schönen Bildern, die sich über die ganzen Seiten ziehen. Die Texte sind in die Bilder eingefügt, ohne zu stören. Die Weite in der Natur, der Sternenhimmel, das Grün der Pflanzen – all dies kommt hier gut heraus. Aber auch die Tiere strahlen viel Persönlichkeit aus. Es ist eine rundum schöne Geschichte, die das Interesse an Sternbildern wecken könnte.

Der Sternenhase von Martin Klein und Jochen Stuhrmann, Tulipan Verlag, ISBN: 978-3-86429-275-0, 17€

Wissen in einer Geschichte verpackt

Das Buch „Sternenwelt – Auf der Suche nach dem Platz am Himmel“ für etwas ältere Kinder geht sogar noch weiter. Es weckt nicht nur das Interesse an diesem Thema, sondern es erzählt eine Geschichte, in der man eine Menge über die Sterne und Sternbilder des nördlichen Himmels lernen kann.

Ein kleiner, junger Stern sucht seinen Platz am Himmel und kommt dabei zu den verschiedenen Sternbildern. Die Positionen der Sterne werden sowohl auf den Bildern als auch im Text aufgegriffen. Außerdem erklären die Sterne bzw. die Sternbilder dem kleinen Stern noch ein wenig über verschiedene Dinge am Himmel wie z.B. die Milchstraße. Schließlich erfährt der kleine Stern einiges über die griechische Mythologie nach der einige Sternbilder benannt wurden und hier findet er letztendlich als Sirrah, dem hellsten Stern zwischen Andromeda und Pegasus, seinen Platz am Himmel.

Kinder können neues Wissen anwenden

Am Ende des Buches können Kinder dann noch fehlende Sterne auf die Figuren aus der Mythologie zeichnen. So beschäftigen sie sich noch einmal intensiv mit den gerade kennen gelernten Sternbildern. Außerdem gibt es noch ein Glossar, in dem Worte wie Meteoriten oder Firmament erklärt werden, sowie ein paar Worte zu allen Sternbildern, die in der Geschichte vorkommen.

Auch dieses Buch und die Idee dahinter können komplett überzeugen. So macht die Beschäftigung mit dem Himmel und mit Sternbildern gleich noch mehr Spaß.

Sternenwelt – Auf der Suche nach dem Platz am Himmel von Amanda Koch, familia Verlag, ISBN: 978-3-943987-56-0, 10,95€

 

In Kunstwerken auf die Suche gehen

Cover können ganz schön täuschen. Das ist mir aktuell bei „Wo ist Nils der Eisbär?“ passiert. Der Titel ist in dicken blauen Buchstaben auf eine Schneelandschaft gedruckt und ich habe ohne groß darüber nachzudenken, eine niedliche Eisbärengeschichte erwartet. Als ich dann das Buch aufschlug, staunte ich über die Kunstwerke verschiedener Künstler, die es hier auf jeder Seite zu entdecken gibt. Häh? Okay, ein etwas intensiverer Blick auf den Klappentext hätte dieses Missverständnis verhindert. Im Buch erfährt man übrigens, dass es sich bei der Schneelandschaft um das Bild „Die Elster“ von Claude Monet handelt.

Nils versteckt sich in Kunstwerken

Nils ist eine Eisbären-Skulptur, die von Francois Pompon erschaffen wurde und im Musée d’Orsay beheimatet ist. Allerdings langweilt es ihn immer auf der selben Stelle stehen zu müssen und so erkundet er die anderen Kunstwerke im Museum. Natürlich darf er das nicht und so versteckt er sich stets gut auf den Kunstwerken.

Aber wir Leser dieses Buches, die Nils folgen, sind natürlich ehrgeizig genug um Nils auf jedem Bild und in jeder Skulptur zu entdecken. Und falls uns das mal nicht gelingen sollte, so werden uns am Ende zum Glück die Lösungen verraten. Auf vielen Bildern findet man Nils sehr schnell, bei manchen sucht man eine ganze Weile und bei ein paar Bildern wirft man dann doch mal schnell einen Blick in die Lösung. Der Eisbär wurde insgesamt toll in die Bilder integriert.

So vermittelt man Kunst

Nachdem ich verstanden habe, dass es sich bei diesem Buch nicht um eine Geschichte handelt, war ich schnell von dem Konzept begeistert. Für Kinder ist das Buch erst einmal ein spannendes Wimmelbuch, bei dem eben der Eisbär auf jeder Seite gefunden werden soll. Gleichzeitig beschäftigen sie sich aber sehr intensiv mit verschiedenen Kunstwerken (die aus der Mitte des 19. Jahrhunderts bis Anfang des 20. Jahrhunderts stammen). Hier kommt auch für Familien, die ansonsten weniger mit Kunst anfangen können, die Kunst nicht langweilig daher. Man braucht keinen besonderen Zugang zu ihr zu haben, denn diesen bekommt man durch die Suche nach Nils automatisch. Bei den Bildern stehen auch Titel, Jahreszahl und Künstler dabei. Wenn Kinder sich länger mit dem Buch beschäftigen, kann man darauf natürlich auch eingehen, aber ich finde, dass erst einmal die unbewusste und offene Beschäftigung mit den Bildern im Vordergrund stehen sollte.  Vielleicht kommen dann von den Kindern ja sogar selber Fragen zu den Bildern.

Wo ist Nils der Eisbär?“ ist ein tolles Kunstbuch für Kinder, aber auch Erwachsene werden an der Suche nach dem Eisbären Freude haben und können dabei vielleicht sogar noch die Kunst für sich entdecken.

Wo ist Nils der Eisbär? von Nicolas Piroux, belser Verlag, ISBN: 978-3-7630-2776-7, 14,99€

Der Kreislauf des Lebens in einem Bilderbuch

Der Tod – ein schwieriges, trauriges Thema, insbesondere für Erwachsene. Dennoch ist es natürlich ein Thema, über das man mit Kindern sprechen sollte, denn Kinder stellen Fragen. Wir haben nicht viele Bücher zu dem Thema, da mein Mann dieses Thema am liebsten vermeiden möchte und die Bücher dann schnell weggeräumt werden. Aber ein Buch wollte ich dann doch gerne haben. Ich habe es auf dem Blog Kinderbuch-Detektive entdeckt und ich konnte mir gut vorstellen, dass es für Kinder interessant ist: „Wo bleibt die Maus? Vom Kreislauf des Lebens

Verwesungsprozess einer Maus

Es ist kein Buch, welches die Trauer um einen Menschen oder ein Haustier thematisiert. Es ist ein Buch, welches realistisch aufzeigt, was mit einer toten Maus in der Natur passiert. Erwachsene mögen das Buch abschreckend finden, denn hier wird eben (in gezeichneten Bildern) gezeigt, wie Fliegen Eier auf die Maus legen und wie die Maden sich von der Maus ernähren und immer größer werden. Schön ist das tatsächlich nicht anzusehen, wobei es wie gesagt wenigstens keine Fotos, sondern realistische Zeichnungen sind. Kinder wollen aber wissen, wie das Leben funktioniert. Sie fragen nach und wollen genaue Erklärungen haben, wie etwas ist und warum es so ist, wie es ist. Sachbücher liegen bei ihnen häufig hoch im Kurs. Und genau dieses Interesse befriedigt das Buch. An sich ekeln sich die Kinder nicht vor diesen Bildern, wobei sie häufig schon von den Erwachsenen vorgeprägt sind und so entsprechende Äußerungen tätigen, aber an sich interessiert es sie brennend, was mit der Maus passiert. Es geht für sie hier nicht um Tod, sondern um den Vorgang, der in der Natur passiert. Darüber hinaus kann man das Ganze ja auch positiv sehen, worauf der Untertitel hinweist: „Vom Kreislauf des Lebens“. Es geht hier nicht nur um den natürlichen Tod, sondern auch um das Leben. Am Ende des Buches gibt es viele neue Fliegen.

Der Text in diesem Buch begleitet die Bilder ganz neutral. Es wird in kurzen Worten erzählt, was passiert. Das Buch „Wo bleibt die Maus?“ ist kein Buch, welches die Thematik Tod bespricht. Zumindest nicht im Sinne von Abschied nehmen, Haustier gestorben, Trauer oder ähnlichem. Es ist ein Bildersachbuch, das einen Vorgang von Seite zu Seite darstellt, den Kreislauf des Lebens. Es ist sicherlich nicht unbedingt ein Buch, welches Erwachsene mit Begeisterung in die Hand nehmen, aber es ist dennoch ein Buch, welches dabei hilft, den Tod als etwas Natürliches wahrzunehmen, etwas, das zum Leben dazugehört.

Wo bleibt die Maus? Vom Kreislauf des Lebens von Mark Benecke, illustriert von Lisa Fuss, Buchvolkverlag, ISBN: 978-3-944581-12-5, 12,90€

Ein kleiner Bär auf großer Reise

Kennt ihr schon den Bären mit dem lustigen Namen Tüte? Es ist ein kleiner Teddybär, der sehr reiselustig ist. In dem Foto-Bilder-Buch „Tüte, der kleine Bär – Abenteuer in Finnland“ reist er sogar gleich zwei Mal nach Finnland. Einmal im Winter und einmal im Sommer, denn er möchte unbedingt seine Verwandten, die Braunbären, sehen und die schlafen im Winter ja.

Trotzdem ist auch die Reise im Winter spannend, denn Tüte bekommt hier nicht nur die Polarlichter zu sehen, sondern er taucht ein in eine richtige Winterlandschaft voller Schnee und Kälte. Er begegnet Rentieren, fährt sowohl mit einem Motorschlitten als auch mit einem Hundeschlitten und geht in die Sauna.

Im Sommer sieht die ganze Landschaft dann schon völlig verändert aus und Tüte darf endlich von einer Hüte aus die Braunbären beobachten. Selbst mitten in der Nacht kann er die Bären sehen, denn es wird gar nicht dunkel. Die Begegnung mit einem Elch und eine kleine Kajakfahrt runden Tütes Finnland-Abenteuer ab.

Auffallend viele Fotos

Die Bilder in dem Buch bestehen aus vielen Fotos in guter Qualität. Selbst der Hintergrund ist jeweils ein Foto. Dennoch kann man die Schrift immer gut lesen. Durch die vielen Fotos bekommt man einen guten und schönen Eindruck von der nordfinnischen Landschaft. Auf vielen Bildern sieht man auch Tüte, das finde ich ganz süß. Ich mag solche Fotobilderbücher, in denen Kuscheltiere etwas erleben.

Tüte erlebt in dem Buch einiges. Das Buch umfasst auch über 60 Seiten. Die Geschichte selbst ist nicht so besonders spannend geschrieben, was auch daran liegt, dass viel erzählt wird und es zumindest im Winterteil keine Dialoge gibt. Im Sommer tritt ein Wildhüter auf, so dass hier auch mehr gesprochen wird, was das Ganze direkt lebendiger macht. Leider sieht man den Wildhüter jedoch nicht auf den Fotos. Dennoch gefiel meinem Sohn der zweite Teil besser, aber er fand auch die Bären recht spannend. Schön ist, dass man in dem Buch viel von der Landschaft und den dort lebenden Tieren zu sehen bekommt. Außerdem werden einem ja durch die Hundeschlittenfahrt oder das Kajakfahren auch typische Aktivitäten für diese Gegend gezeigt.

Tüte, der kleine Bär – Abenteuer in Finnland“ ist ein schönes Buch für alle Finnlandinteressierten und Teddyliebhaber.

Tüte, der kleine Bär – Abenteuer in Finnland von Christin H. Reise und Alexander Horst Tusche, Verlag Reise, ISBN: 978-3-9814213-1-6, 13,90€

 

Vom Einzelkind zum großen Bruder – nicht einfach!

Es ist für Kinder gar nicht so einfach, wenn auf einmal ein Geschwisterkind kommt, denn als Einzelkind kann man ja schon ein paar Privilegien genießen. Und so ist die Frage, die als Titel eines neuen Bilderbuchs herhält, „Bleibt der jetzt für immer?“ ganz normal.

In dem Bilderbuch ist es Elmore, der diese Frage stellt. Ihm ging es als Einzelkind einfach prächtig. Er hat ein eigenes Zimmer mit Fernseher, seine Spielsachen, die er selbst ordnen kann und Süßigkeiten, die er mit niemandem teilen muss. Und natürlich ist ihm die ganze Liebe und Aufmerksamkeit seiner Eltern gewiss. Aber dann kommt dieses kleine Wesen, welches Mama und Papa auch lieb haben. Vielleicht sogar lieber als Elmore?

Anfangen kann  man mit diesem Wesen überhaupt nichts. Das Einzige was es tut, ist, dass es Elmores Sachen durcheinander wirft und sogar seine Jelly Beans anlutscht. Und Elmore darf noch nicht mal böse mit ihm sein, weil es ja noch so klein ist. Als das Wesen dann größer wird, wird es auch nicht besser. Jetzt will es überall hin, wo Elmore auch ist und irgendwann zieht es sogar in seinem Zimmer ein. Darüber ist Elmore natürlich gar nicht begeistert, doch dann ändert sich alles. Bei einem schlechten Traum ist nun jemand da, der ihn in den Arm nimmt, beim Spielen ergänzen sich die Spielsachen der Kinder und es gibt jemanden, der mit ihm zusammen lacht. Aus dem kleinen Wesen ist Elmores Bruder Albert geworden.

Einfache Bilder und klarer Text

Das Bilderbuch thematisiert das Geschwisterkriegen auf tolle und humorvolle Art und Weise. Das Buch macht einfach Spaß und zwar sowohl durch den Text als auch die eigenwilligen Bilder von Lauren Child. Die Figuren mit den großen Gesichtern, bei denen die Proportionen nicht passen, sind eigentlich nicht als hübsch zu bezeichnen, aber sie haben etwas und sie drücken jede Menge aus. Die Hintergründe sind meist weiß und Räumlichkeiten fehlen. Man sieht hauptsächlich die Figuren, teilweise von ein paar ergänzenden Accessoires, um die es in dem Text geht.

Der Stil der Bilder passt zu dem Text. Auch dieser ist recht kurz und verzichtet auf besondere Schnörkeleien. Alles wird klar und direkt ausgedrückt.

Besonders gut gefällt mir, dass sich die Situation nicht direkt entschärft, wie dies in vielen Büchern der Fall ist. Nein, das Geschwisterkind bleibt erst einmal ein Störfaktor, was sicherlich durchaus realistisch ist, denn ein größeres Kind kann ja mit einem Baby wirklich noch nicht viel anfangen und erlebt zunächst erst einmal die negativen Auswirkungen. Die Eltern haben nicht mehr so viel Zeit für einen, man hört das Kleine ständig weinen, später macht es dann erst einmal alles kaputt und bringt alles durcheinander. Und es ist ja wohl auch nur all zu verständlich, dass es ziemlich nervt, wenn man ständig von einem Kleinkind, das noch nichts so richtig versteht, verfolgt wird. Schön, dass diese normalen, kindlichen Gefühle in diesem Bilderbuch thematisiert werden, aber es ist auch richtig und natürlich ebenfalls schön, dass Elmore am Ende eben dann doch noch erlebt, dass es toll ist, wenn man Geschwister hat.

Bücherwürmchen – ein stolzer großer Bruder

Ich hatte beim Vorlesen auch ein sehr schönes Erlebnis. Ich sprach Bücherwürmchen auf Elmores Situation an und erwartete, dass er aus der eigenen Erfahrung heraus, Verständnis für Elmore haben würde. Im Buch heißt es „Er wollte NICHT, dass ihm ein Kleinkind hinterherläuft“ und Bücherwürmchen sagte daraufhin: „Ich will, dass mir ein Kleinkind hinterherläuft und zwar genau dieses hier.“ Dabei zeigte er auf Büchermäuschen. Oh ja, Geschwisterliebe ist schon etwas sehr Schönes und die Mamaliebe blüht auf, wenn sie diese Geschwisterliebe erleben darf.

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Bleibt der jetzt für immer? von Lauren Child, Hanser Verlag, ISBN: 978-3-446-25297-4, 14,00€

Kuschelflosse und seine Freunde erleben ein neues Abenteuer

Bei Kuschelflosse und seinen Freunden ist immer etwas los. Im dritten Band „Der knifflige Schlürfofanten-Fall“ steht auf einmal ein eingepacktes Geschenk vor Kuschelflosses Tür und da drin ist ein Schlürfofant eingepackt. Wo kommt er nur her und was sollen Kuschelflosse und seine Freunde nun tun? Erst einmal müssen sie aufpassen, dass Schlürfi ihnen nicht alles wegsaugt, denn der kleine Schlürfofant hat großen Hunger und saugt einfach alles ein, was sich so in seiner Nähe befindet, und dann geht es auf eine abenteuerliche Reise. Kuschelflosse und seine Freunde machen sich mit Schlürfi auf den Weg ins Wuchertal, dem Zuhause des Schlürfofanten. Klar, dass sie da das eine oder andere Abenteuer erwartet.

Die Kuschelflosse-Bücher lassen sich prima vorlesen und machen einfach viel Spaß. Okay, ich gebe zu, dass mir in dem Buch ein paar zu viele Adjektive vorkommen. Alles ist besonders und wird groß und bunt ausgeschmückt. Aber dadurch nimmt die Geschichte auch an Fahrt auf und Kindern macht das alles große Freude. Die kleinen Abenteuer, die die Freunde erleben sind spannend. Ich dachte erst, dass die schwarzen Hintergründe im Kapitel „Die gruselige Abkürzung“ für Kinder vielleicht etwas zu aufregend für Kindernerven sind, aber beim dem Erzähltempo und dem Witz, der doch irgendwie immer wieder durchschimmert, ist dann doch alles gut auszuhalten.

Bücherwürmchen hat besonders viel Spaß an Herrn Kofferfisch. Über seine Bemerkungen musste er immer wieder lachen, aber das kann ich durchaus verstehen. Herr Kofferfisch macht wirklich Spaß und hier wird der kindliche Humor toll angesprochen.

Die Illustrationen sind niedlich, fröhlich und humorvoll. Alle Figuren wirken durch ihre großen Augen und den freundlichen Gesichtsausdrücken sehr sympathisch. Die Kinder haben auf jeder Seite etwas zu gucken, wobei die Bilder manchmal eindeutig in den Hintergrund treten und auf manchen Seiten eher schmückendes Beiwerk sind. Es gibt aber auch Bilder, die eine ganze Seite einnehmen. Insgesamt gibt es hier sicherlich ein gutes Text-Bild-Verhältnis.

Uns hat das Buch gut gefallen. Schade nur, dass es schon wieder so schnell durchgelesen ist.

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Kuschelflosse – Der knifflige Schlürfofanten-Fall von Nina Müller, Magellan Verlag, ISBN: 978-3-7348-2806-5, 12,95€

HIER geht es zur Besprechung der ersten beiden Teile.