Rezension: Wer macht Dornröschen wach?

Dornröschen schläft und schläft. Klar, so kennt man es ja auch. Aber nun sollen wir dabei helfen, Dornröschen aufzuwecken. Gemeinsam mit dem Drachen schreien wir (die Kinder freuen sich, dass sie ganz laut schreien dürfen), wir folgen dem Tipp des Schlaufuchs und schütteln das Buch  hin und her und wir pieksen dem Stinktier in den Bauch, woraufhin sich ein fürchterlicher Gestank verbreitet. Das hilft natürlich alles nichts. Selbst der Einhornstaub, der scheinbar momentan bei Prinzessinnen ein Muss ist, verpufft ohne Wirkung. Dornröschen kann nur durch einen Kuss geweckt werden, den die Kinder ihr aber gerne geben.

Das Buch macht Spaß

Da mir „Sei kein Frosch und küss mich“ sowie „Manege frei! Bist du dabei?“ von Nastja Holtfreter bereits so gut gefallen haben, war ich nun sehr neugierig darauf, ob auch „Wer macht Dornröschen wach?“ diesen Erwartungen standhalten kann. Meine Antwort: Ja, dieses Buch ist genauso empfehlenswert, auch wenn es leider etwas dünner als die anderen Bücher ist. Es ist vielleicht durch die rosa Prinzessin, die dann auch noch auf Grund einer Spinne in Ohnmacht fällt, etwas mädchen- und klischeehaft, aber das hat meine Jungs gar nicht gestört. Sie hatten beide sehr viel Spaß an diesem Buch. Es ist fröhlich und bunt (etwas rosa und einhornmäßig angehaucht) und das Mitmachen macht unheimlich viel Freude. Das Stinktier und der laute Drachen bringen zudem Witz und viel Action mithinein.

Ich kann dieses Buch nur empfehlen und zwar sowohl für Jungs und Mädchen. Vielleicht ist es für manche Kinder sogar ganz schön, dass die Seitenzahl hier etwas minimiert wurde, denn so ziehen sich die Aktionen nicht allzu lang und man kann schnell wieder von vorne beginnen.

Wer macht Dornröschen wach? von Nastja Holtfreter, Magellan Verlag, ISBN: 978-3-7348-1532-4, 8€

 

Advertisements

Rezension: Suchen und Finden mit Kasimir

Von vielen beliebten Kinderbuchfiguren gibt es irgendwann ein Pappbilderbuch oder ein Wimmelbuch für die Kleinen. So auch von dem Biber Kasimir, der in verschiedenen Bilderbüchern u.a. Kuchen backt, Bohnen anpflanzt, tischlert und Reifen flickt.

Was bietet einem ein solches Buch?

Letztes Jahr kam nun das Wimmelbuch „Suchen und Finden mit Kasimir“ heraus. An sich eine nette Sache. Allerdings muss man bei diesen Büchern durchaus genau hinschauen, ob sie für die Kleinen überhaupt Sinn machen und ob z.B. Bilder aus bereits erschienenen Büchern verwendet werden. Bei diesem Wimmelbuch ist es tatsächlich sogar so, dass sowohl Bilder als auch die Texte, die sich auf den jeweiligen Doppelseiten befinden, übernommen wurden. Ich kenne nicht alle Bände von Kasimir, aber ich glaube, dass aus jedem Buch eine Seite für das Wimmelbuch verwendet wurde. Für Kasimir-Fans, die bereits die einzelnen Bilderbücher haben, lohnt sich dieses Buch also nicht.

Wimmelbuch mit Suchaufträgen

Für kleinere Kinder ist das Buch aber durchaus nett, wobei ich den Text etwas abgeändert hätte. Ausdrücke wie „am nächsten Morgen“ oder ähnliches machen den Eindruck, dass eine fortlaufende Geschichte erzählt wird, was jedoch nicht der Fall ist. Vielmehr werden verschiedene Räume von Kasimir präsentiert, in denen er etwas sucht – zum Teil zusammen mit seinem Freund Frippe.

Die Kinder werden – wie es sich für ein Wimmelbuch gehört – dazu aufgefordert einige Dinge mit zu suchen. Wo befindet sich in der Tischlerwerkstatt der Besen, wo werden die Pinsel aufbewahrt, wo stehen in der Küche die Teller und wo hängt im Schuppen der Gartenschlauch?

Auf den Bildern passiert kaum etwas. Von den Bibern sieht man sogar teilweise nicht mehr als ihr Hinterteil, da sie mit dem Gesicht in Schränken und Schubladen suchend verschwinden. Dafür können Kinder aber jede Menge Gegenstände entdecken und benennen, die sie zum Teil aus ihrem eigenen Alltag kennen. Mit Nadelkissen, Reifenheber und Sense gibt es aber vielleicht auch noch ein paar neue Wörter für den wachsenden Wortschatz.

Die Bilder sind freundlich und ansprechend gezeichnet und alles ist gut zu erkennen. Man kann in ganze, eingerichtete Räume blicken.

Das Buch ist ein schönes Wimmelbuch, mit dem man den Titelhelden und seinen Freund Frippe ein wenig kennen lernen kann. Man kann es aber auch einfach als ein normales Wimmelbuch betrachten ohne sich weiter in die Bücherwelt von Kasimir vertiefen zu müssen. Für Kasimir-Fans wäre es schöner gewesen, wenn das Buch auch etwas Neues zu bieten gehabt hätte.

Suchen und Finden mit Kasimir von Lars Klinting, Oetinger Verlag, ISBN: 978-3-7891-2452-5, 9,99€

Singen mit Pippi, Michel und Karlsson vom Dach

Das schöne, wohlige Kindheitsgefühl, welches man mit Pippi Langstrumpf, Madita, Michel und Co verbindet, wird nicht nur durch die Bücher von Astrid Lindgren hervorgerufen, sondern auch mit den Filmen und den Liedern.

Lieder mit Ohrwurm-Garantie

Eine CD, die knapp 40 Minuten läuft, kann für Erwachsene schon eine Zumutung bedeuten, wenn sie auf einer mehrstündigen Autofahrt immer wieder gehört wird. Aber dafür taucht man auch wieder ganz tief ein in die Welt von Astrid Lindgren, wenn man abends noch den Ohrwurm „Michel war ein Lausejunge“ vor sich hin summt. Da sieht man doch direkt den blonden Bengel mit Klein-Ida durch die Wiesen streifen und freut sich darauf Weihnachten mal wieder die Filme zu sehen.

Bei uns ist gerade die „Hej, Pippi Langstrumpf – Die Große Astrid Lindgren Lieder-CD“ der Hit. Sie läuft rauf und unter. Manche Figuren von Astrid Lindgren kennt Bücherwürmchen zwar nur vom Namen her, aber das macht nichts. Er hört sich die Lieder trotzdem gerne an, wobei er festgestellt hat, dass bei manchen Liedern leicht gelispelt wird, und ist nun neugierig auf die Geschichten. Besonders gerne mögen wir alle Idas Sommerlied, welches in Schweden jedes Jahr beim Schulabschluss im Juni gesungen wird. Bücherwürmchen findet aber auch Pippis „Seeräuber-Opa Fabian“-Lied toll.

Die Lieder wurden neu umgesetzt und eingespielt, so dass man nicht enttäuscht sein sollte, wenn die Lieder nicht so wie in den alten Filmen klingen. Mir persönlich ist das gar nicht so aufgefallen, da ich von vielen Liedern häufig sowieso die schwedische Version im Kopf habe. Uns gefällt die CD auf jeden Fall und wir hören alle Lieder gerne, auch wenn die deutsche Übersetzung von dem Wolfslied (Ronja Räubertochter) etwas verwirrend ist. Schade ist nur, dass die CD so kurz ist und dass auch nicht alle deutschen Astrid Lindgren-Lieder mit drauf sind.

Schön illustriertes Liederbuch

Sehr schön ist auch „Das große Astrid Lindgren Liederbuch“, in dem man alle Lieder der CD findet. Hier werden die Lieder mit Noten, Akkorden und dem Text aller Strophen abgedruckt. Außerdem kann man an den meist bunten Illustrationen (entnommen aus den entsprechenden Büchern) direkt erkennen, zu welcher Geschichte die Lieder gehören. Die Seiten sind übersichtlich und ansprechend gestaltet. Außerdem sieht man hier bei den Angaben zu den Urhebern auch, dass manche Lieder bzw. die Liedtexte auf diese Art und Weise nur im Deutschen existieren. Ich weiß auch gar nicht so genau, wo manche Lieder in Deutschland Verwendung finden. Pippi Langstrumpf und Michel kennt man aus den Filmen, aber ist das bei den anderen auch so? Zumindest liegen die Rechte vieler Übersetzungen beim Oetinger Verlag und nicht bei irgendwelchen Filmproduktionen. Auf Schwedisch kenne ich z.B. auch noch viele andere Michel-Lieder, die hier nirgendwo auftauchen. Hm, müsste man sich mal genauer anschauen.

Jetzt singen wir aber erst einmal die deutschen Lieder im Autor zur CD und im Haus mit Liederbuch und ab und zu mit Klavierbegleitung. Da die Melodien teilweise etwas eigentümlich sind (z.B. bei dem Lied von Lotta), ist es hilfreich, wenn man die Lieder bereits auf CD gehört hat. Bei meiner Version ist sogar noch eine CD mit Playback Versionen dabei, aber mittlerweile ist die CD nur noch mit den Liedern (und einem anderen Cover) erhältlich.

Hinten im Liederbuch ist sogar noch eine Gitarrengriff-Tabelle. Wer also seit Jahren endlich mal wieder seine Gitarre hervorgeholt hat und nicht mehr genau weiß, wie man noch mal G7 greift, wird hier also auch fündig.

Hej, Pippi Langstrumpf! Die große Astrid Lindgren Lieder-CD, Oetinger audio

Hej, Pippi Langstrumpf! – Das große Astrid Lindgren Liederbuch, Oetinger Verlag, ISBN: 978-3-7891-4162-1, 12,90€

 

Herzensbücher als Taufgeschenk

Wie versprochen, folgt nun noch mein Nachtrag zum Thema Herzensbücher der Kinderbuchchallenge auf Instagram. Ich habe nämlich nicht nur ein Buch von mir, sondern auch die Herzensbücher anderer Personen auf einem Bild gezeigt und dazu möchte ich euch ein bisschen etwas erzählen.

Zur Taufe des Büchermäuschens haben wir uns von den Gästen die Lieblingsbücher aus der eigenen Kindheit gewünscht und waren ganz gespannt, was dabei herauskommt. Büchermäuschen sollte auf diese Weise eine eigene kleine Bibliothek mit ganz besonderer Bedeutung bekommen und da ist es dann auch egal, wenn es das eine oder andere Buch bereits in unserem Haushalt gibt. Allein die Wahl und die Geschichte, die hinter jedem einzelnen Buch steckt, ist etwas besonderes, aber die meisten Gäste haben auch noch ein paar persönliche Worte in ihr Buch geschrieben. Ein unbezahlbarer Schatz!

Nicht jedes Lieblingsbuch ist noch erhältlich

Interessanterweise wurde kein Buch doppelt geschenkt. Die Bücher wurden von Kindern (ab 1 ½ Jahren) bis zu den Großeltern (bis zu 65 Jahre) ausgewählt. Es sind natürlich auch einige Klassiker dabei, die sogar die Herzensbücher von Personen verschiedener Generationen sein könnten. Ganz besonders ist natürlich die alte Ausgabe von „Was drei kleine Bären im Walde erleben“, die von meinem Vater kommt. Die habe ich auch erst einmal außer Reichweite von Büchermäuschen gestellt. Das eine oder andere Lieblingsbuch war leider nicht mehr erhältlich, so dass die Gäste eine andere Wahl treffen mussten. Selbst den Klassiker „Die Hexe und die sieben Fexe“ von Ali Mitgutsch gab es leider nur zu einem hohen Preis. Schade!

Bücherwürmchens Wahl

Sehr erstaunt war ich, dass Bücherwürmchen ganz konkret ein Buch aussuchen konnte: „Der Streichelzoo“ ist es bei ihm geworden. Ich hätte gedacht, dass er gar keine Antwort auf die Frage nach seinem Lieblingsbuch haben würde, aber er beschrieb mir direkt das Buch vom Streichelzoo, denn das hätte er sich doch so oft aus der Bücherei ausgeliehen. Und das stimmt tatsächlich!

Meine Wahl: Der glückliche Löwe

Ich selbst habe mich für den glücklichen Löwen entschieden. Es gibt sehr viele Kinderbücher, die ich liebe, aber ich wollte ein Bilderbuch aussuchen und zwar eines, welches ich wirklich seit der Kindheit liebe. Bei vielen Büchern weiß ich nämlich nicht mehr sicher, ob ich sie tatsächlich schon als Kind so gerne mochte oder ob das erst später kam. „Mein Esel Benjamin“ wäre auch ein möglicher Kandidat gewesen, aber für einen Jungen fand ich dann den glücklichen Löwen besser. Ich kann mich noch genau daran erinnern, dass wir dieses Buch damals aus der Bücherei ausgeliehen hatten und die Geschichte und die Bilder sind mir immer grob im Gedächtnis geblieben. Ich war richtig erfreut, als ich dieses Buch später als Erwachsene wieder entdeckt habe.

Ich finde immer noch, dass diese Erinnerung an die Kindheit wichtiger Bezugspersonen und der Beginn einer eigenen Büchersammlung, eine sehr schöne Geschenkidee für die Taufe ist und kann sie nur weiter empfehlen. Es ist alleine für die Eltern schon spannend, welche Bücher verschenkt werden und das Kind bekommt ein ganz besonderes und persönliches Geschenk.

Welches Buch hättet ihr als Geschenk ausgesucht?

Kinderbuchchallenge auf Instagram

Auf Instagram lief im Monat Mai eine spannende Kinderbuchchallenge, die von @mintundmalve (Blog) und @kakaoschnuten (Blog) veranstaltet wurde. Jeden Tag war ein anderes Thema vorgegeben, zu dem man ein oder mehrere Bücher posten konnte. Diese Challenge hat unglaublich viel Spaß gemacht und deshalb möchte ich euch auch hier auf meinem Blog gerne meine Bilder für die Challenge zeigen. Die Challenge ist jetzt zwar schon eine Weile her, aber so kann man noch einmal schön drauf zurückblicken und vielleicht ist ja der eine oder andere gute Tipp für euch dabei.

Im Jahreslauf

Ich habe ja schon oft geschrieben, dass ich Bücher zu den Jahreszeiten sehr gerne mag und so habe ich auch schnell eine kleine Auswahl für das Foto zusammengesucht:

Tierisch

Zu diesem Thema gibt es jede Menge Bücher. Ich habe mich für ein Buch entschieden, was mich gerade im Moment sehr beeindruckt:

Familie

Hier fand ich „Das Familienbuch“ einfach sehr passend:

Skandinavisches

Ja, Skandinavisches ist natürlich MEIN Thema. Da habe ich eine ganze Menge. Ich habe versucht, ein paar Bücher auszusuchen, die für mich viel von meinem Gefühl von Skandinavien wiedergeben. Dazu gehört Stockholm, der schwedische Sommer, aber auch der Winter, Michels Leben in Småland, die Trolle, Köttbullar und Kanelbullar (Zimtschnecken) und natürlich noch vieles mehr. Hier ist aber schon mal eine kleine Auswahl zu sehen:

Erstleser

Früher hatte ich das Gefühl, dass Erstlese-Bücher eher langweilig sind. Mittlerweile gibt es aber einige gute Bücher in dieser Kategorie. Stellvertretend dafür stelle ich euch die Bücher aus der Reihe Tulipan ABC vor:

Sport

Als erstes fiel mir das Sportwimmelbuch „Kicken, Kopfstehen, klettern“ ein. Später habe ich dann noch schnell ein Foto von Fußballbüchern aller Art gemacht.

Magisch

Auch hier: Erst habe ich mit „magisch“ die Zauberin Zilly verbunden, aber von dieser Zauberin bin ich dann noch auf Petronella Apfelmus gekommen, die einfach so toll ist, dass sie hier auch noch ihren Platz finden musste.

Wasser

Dieses schöne Buch haben wir mal bei einem Gewinnspiel auf dem Blog Küstenkids unterwegs gewonnen und es passt doch hervorragend zum Thema Wasser. Später habe ich dann noch ein Bild von „Ebbe und Flut“ (Willegoos Verlag) hinzugefügt, da es mir noch einfiel und ich das Buch einfach sehr gut finde.

Verliebt

Der Klassiker: Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab? Ja, es geht um die Liebe zwischen Elternteil und Kind, aber dieses Buch wird doch auch häufig unter Verliebten verschenkt.

Damals

Bei einem Kind wie Bücherwürmchen bleibt es einem gar nichts anderes übrig, als zu diesem Thema eine riesige Sammlung zu haben – Sachbücher, Ritter Trenk,  Almas geheimer Garten, Griechische Sagen, alles ist dabei:

Später habe ich dann noch Bücher von damals  hinzugefügt, also Bücher, die schon seit Ewigkeiten (von meinen Eltern) im Bücherregal stehen:

Phantastisches

Hier gab es von mir zum einen „Die Gorgel“ und „Die Wichtelreise“ und zum anderen das Buch zur Wichteltür:

Gereimt & Gesungen

Ich liebe Bücher mit Kinderliedern und Gedichten. An solchen Büchern kann ich kaum vorbei gehen und so musste ich auch zu diesem Thema mehrere Bilder posten…

Ich und Du

Hier fand ich das geniale Buch „Ich groß – du klein“ absolut treffend:

Draußen

Eine kleine Sammlung verschiedener Bücher, die etwas mit der Natur zu tun haben – von Wimmelbuch bis Naturführer ist hier alles dabei:

Klassiker

Zu diesem Thema gibt es natürlich auch unzählige tolle Bücher. Ich habe mich für eine Reihe entschieden, die hier lange Zeit sehr, sehr beliebt war:

Bettbegleiter

Wir lesen abends lauter verschiedene Bücher, aber wir haben dennoch einige Bücher, die sich mit dem Thema direkt beschäftigen:

Vielfalt

Bücherwürmchen hat später noch ein Bild von dem Wimmelbuch der Weltreligionen gefordert, aber diese Bücher sind mir als erstes eingefallen:

Verkehr

Selbst zu diesem Thema habe ich letztendlich einiges gefunden:

Ritter & Prinzessinnen

Ja, Ritter sind hier sehr beliebt, aber von Prinzessinnen haben wir zumindest ein paar Pixibücher:

Mutig

Ängste können überwunden werden:

Heldinnen

Klar, bei Heldinnen fällt einem als erstes Pippi Langstrumpf oder eine der anderen weiblichen Hauptfiguren von Astrid Lindgren ein. Die sind bei mir zum Teil hier natürlich auch vertreten, aber ich habe noch ein paar andere Heldinnen dazu gestellt:

Dann habe ich bei einem anderen Teilnehmer ein Bild zu Astrid Lindgren gesehen und da musste ich einfach noch ein weiteres Bild machen, denn klar, Astrid Lindgren ist meine Heldin in der Kinderbuchwelt:

Kriminalistik

Hier bot sich mein Bild vom Detektivtag geradezu an:

Große Fragen

Für Kinder sind verschiedene Fragen wichtig, u.a. auch, wann endlich der Geburtstag ist. Und „Warum?“ ist natürlich ganz besonders beliebt. Ich habe aber auch philosophische Bücher dabei und Bücherwürmchen hat „Frederick“ dazugestellt, weil die anderen Mäuse ihn ja immer etwas fragen:

Pappe

Wir haben ganz viele Pappbilderbücher. Und auch ganz viele tolle Pappbilderbücher. Ich habe versucht viele verschiedene vorzustellen, aber hinterher habe ich gemerkt, dass z.B. gar kein Buch mit Fühlelementen oder Geräuschen dabei ist…

Außerirdisch

In diesem Bereich sind wir noch nicht so gut ausgestattet. Die vielen Bilder anderer Teilnehmer vom kleinen Prinzen haben mich dann noch dazu gebracht, das Sternenglöckchen noch zu zeigen.

Wissen

Als Hintergrund habe ich unserer Wieso? Weshalb? Warum?-Bücher genommen und dann habe ich einfach ein paar Bücher zu verschiedenen Wissensthemen dazugestellt: Musik, die Welt, Kunst, Rekorde…

Freunde

Viele schöne Freundegeschichten:

Heimat

Heimat – gar nicht so leicht zu definieren. Ich habe mich dafür entschieden, dass meine Heimat mein Zuhause auf der Welt in Deutschland ist, einem Dorf in der Eifel südlich von Aachen:

Alltagshelden

Für mich gehört dazu auf jeden Fall die Feuerwehr und die Post:

Große Gefühle

Schöne und nicht so schöne Gefühle, Liebe und Wut, Liebe zwischen Eltern und Kind:

Herzensbücher

Ja, ein Bild von meinen Herzensbüchern habe ich natürlich auch gezeigt, aber das zeige ich euch jetzt hier nicht, denn dazu möchte ich gerne einen Extra-Beitrag schreiben… Der kommt dann aber auch ganz bald. Versprochen!

 

Ausflug ins Bilderbuchmuseum Troisdorf

Irgendwie bin ich überhaupt kein Museumsmensch, obwohl ich es eigentlich gerne wäre. Ja, doch, ich gehe gerne in bestimmte Museen, aber ich lese mir die Informationen dort nur sehr oberflächlich durch. Gerade mit den Kindern habe ich auch keine Ruhe dazu, etwas länger zu betrachten und mir Texte durchzulesen. In Hinsicht auf Museen bin ich ziemlich kindlich und naiv. Ich mag Museen wie Freilichtmuseen, durch die man schön spazieren kann und ich mag Museen, bei denen man etwas ausprobieren kann und das Wissen für Kinder verständlich präsentiert wird. Dann machen mir Museen Spaß. Ob ich bei so einem Museumsbesuch viel lerne, bleibt dahingestellt, aber so sind sie für mich eine sehr schöne Freizeitbeschäftigung.

Ilon Wikland im Bilderbuchmuseum

Auf ein Museum habe ich mich richtig gefreut und zwar auf das Bilderbuchmuseum in Troisdorf. Dort wollte ich unbedingt mit der Familie hin. Es hätte mich so oder so sehr interessiert, aber da es gerade die Ausstellung „Über Tisch und Bänke – die einzigartige Bilderwelt der Ilon Wikland“ beheimatete, war es für mich ein absolutes MUSS. Und der Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt, obwohl ich auch hier meinen Muesumsgewohnheiten treu geblieben bin. Ich habe mir die Ausstellung letztendlich nur recht flüchtig angeschaut, aber ich hatte großen Spaß daran meinen Sohn bei der Rallye zu begleiten. Es gefällt mir, wenn Kinder durch Fragen gezielt auf die Bilder aufmerksam gemacht werden, und ich mache da selber gerne mit. Diese Art von Informationen reicht mir bei einem Museumsbesuch und ich nehme dadurch durchaus auch einiges mit. Mein Sohn hatte übrigens auch viel Spaß an der Rallye und war immer ganz stolz, wenn er eine Antwort herausgefunden hat. Außerdem freute er sich, dass er viele Bücher und Bilder von zu Hause wiedererkannt hat. Ich persönlich fand besonders die Illustrationen aus dem Buch „Die lange, lange Reise“, die Ilon Wiklands Flucht aus Estland während des zweiten Weltkriegs thematisieren, spannend. Leider musste ich feststellen, dass es dieses Buch nicht mehr zu kaufen gibt, so dass ich es mir nun von meinem Mann eben im schwedischen Original zum Geburtstag wünsche.

Beschäftigung mit der Ausstellung

Man könnte meinen, dass mir so ein relativ flüchtiger Museumsbesuch nichts bringt. Aber das ist nicht so. Ich habe schon einiges gesehen und vor allem beschäftige ich mich dann im Nachhinein zu Hause noch mit dem Thema. So habe ich mir hier z.B. den Ausstellungskatalog gekauft und zu Hause mit großer Freude darin geblättert. Manches was mir vielleicht schon beim Durchgehen aufgefallen ist, wird mir nun klarer und andere spannenden Dinge, lese ich nun ganz in Ruhe. Sehr spannend finde ich die Entwicklung bei Ilon Wikland, insbesondere wenn es sich um die gleichen Figuren handelt, die sie über die Jahre hinweg immer wieder gezeichnet hat (z.B. Lotta und die Kinder aus der Krachmacherstraße). Die Bilder sind einem so vertraut und sie sind für einen einfach typisch Ilon Wikland, aber es hat über die Jahre eine ganz deutliche Veränderung und Modernisierung stattgefunden. Ich staune tatsächlich darüber, dass einem das zumindest bewusst nie selber aufgefallen ist. Es stört einen ja oft, wenn Bücher auf einmal neue Illustrationen von anderen ZeichnerInnen erhalten, aber die schleichende Veränderung von der gleichen Illustratorin nimmt man unkritisch hin. Das ist schon interessant.

Tolle Bilderbuchbibliothek

Richtig toll fand ich im Bilderbuchmuseum ja auch die Präsenzbibliothek. So etwas ist wieder etwas für mich. Hier schleicht man nicht vorsichtig um irgendwelche Schaukästen oder ähnliches herum, sondern nimmt sich einfach ein Buch aus dem Regal und liest es den Kindern vor. Das haben wir hier auch erst einmal ausführlich und mit großer Freude getan. Sehr schön sind in dem Museum auch die Spielecken. Es befanden sich sowohl in der Sonderausstellung Spielmöglichkeiten als auch im Nebenraum der Bibliothek. Das kleine Büchermäuschen hat sich zwar auch ein paar Bücher angeschaut, aber so konnte man es auch mal in Ruhe spielen lassen und musste nicht immer hinter ihm herlaufen, was in anderen Museen durchaus sehr anstrengend sein kann.

In dieses Museum werde ich auf jeden Fall wiederkommen. Ich freue mich schon jetzt darauf. Sicherlich werde ich mir dann auch die dann aktuelle Ausstellung anschauen, aber ich werde auch wieder viel Zeit zwischen und mit den Büchern in der Präsenzbibliothek verbringen. So ein Museumsmensch bin ich.

 

Minimax: Steht im Wald ein kleines Haus

Wenn ich in einer Buchhandlung in der Kinderbuchabteilung mal wieder in Begriff bin, viel zu viel Geld auszugeben, dann gucke ich noch mal schnell in den Ständer mit den Minimax-Büchern vom Beltz & Gelberg Verlag und werde dort meistens fündig. In diesem Format werden tolle, erfolgreiche Bilderbücher zu einem günstigen Preis herausgebracht. Okay, man muss auf ein großes Bilderbuch in Hardcover verzichten, aber manchmal finde ich sogar die kleineren Softcoverbücher angenehmer – vor allem wenn es in den Urlaub geht.

Ein Lied als Buch

Ganz aktuell liegt das Buch „Steht im Wald ein kleines Haus“ im Minimax-Format vor mir. Der Text ist eigentlich ein Kinderlied, zu welchem ich eine ganz besondere Beziehung habe. Ich habe es in meinem Auslandsjahr in Schweden auf Schwedisch kennengelernt und bis ich eigene Kinder hatte, wusste ich gar nicht, dass es das auch auf Deutsch gibt. Dieses Lied löst also sehr positive Gefühle in mir aus und so freue ich mich, dass ich jetzt sogar ein Bilderbuch davon habe, in dem es jedoch noch zwei weitere Strophen zusätzlich zu der mir bekannten gibt.

Der Inhalt des Buches ist rasch erzählt: Im Haus vom Reh werden alle aufgenommen, die ängstlich bei ihm klopfen, da ihnen sonst der Tod droht. Hase und Fuchs fürchten sich vor dem Jäger und der Jäger ist vor Hunger ganz schwach. Alle dürfen zum Reh hereinkommen, aber sie müssen sich vertragen und sich gegenseitig die Hand reichen und das Gewehr bleibt vor der Tür stehen.

Ähnlich wie „Wer klopft bei Wanja in der Nacht“

Eine schöne Geschichte mit toller Botschaft (Hilfsbereitschaft, Miteinander, Toleranz), die mich auch an das Buch „Wer klopft bei Wanja in der Nacht“ erinnert. Große, einfache Bilder, auf denen in erster Linie die handelnden Figuren mit ausdrucksstarker Mimik zu sehen sind, zeigen das Geschehen sehr eindrücklich.

Mein Fazit ist, dass man auch mit dem Griff nach „Steht im Wald ein kleines Haus“ im Minimax-Ständer absolut nichts falsch macht. Vielmehr erhält man hier einen Kinderliedklassiker mit wichtiger Botschaft, der wunderbar in einem Buch mit Illustrationen der bekannten Jutta Bauer herausgebracht wurde.

Steht im Wald ein kleines Haus von Jutta Bauer, MINIMAX, Beltz & Gelberg Verlag, ISBN: 978-3-407-76179-8, 6,50€

Zählen mit Paddington

Mögt ihr Paddington Bär auch so gerne? Das erste Bilderbuch, welches ich von ihm las, war mir zunächst etwas zu unspektakulär, aber mittlerweile finde ich Paddington einfach klasse und knuddelig. Und ich finde es auch schön, dass es Pappbilderbücher für die Kleinen von ihm gibt.

Wir haben „Paddington der Strandkönig“ – ein Pappbilderbuch von Paddington mit dem Kinder Zählen lernen sollen. Sehr gut gefällt mir, dass man nicht einfach nur auf den Bildern die Möwen, die von Seite zu Seite mehr werden, zählen soll, sondern dass es auch eine Geschichte gibt.

Paddington erlebt einen Strandtag

Paddington geht an den Strand, um dort einen schönen Tag zu verbringen. Er baut eine Sandburg, er lässt seinen Drachen steigen, er beobachtet das Meer und möchte natürlich auch etwas in seinem Liegestuhl essen. Doch es kommen immer mehr Möwen an den Strand, die genau beobachten, was Paddington macht. Und dann passiert das, was passieren muss, wenn Möwen und Essen gleichzeitig am Strand sind. Die Möwen schnappen sich Paddingtons Brötchen. Das Tolle ist, dass hier noch nicht Schluss ist und es noch eine kleine Pointe gibt. Paddington hat nämlich unter dem Hut noch ein Marmeladenbrot für Notfälle.

Die Geschichte ist gut nachvollziehbar und mit wenigen Worten erzählt. Die Bilder sind ansprechend und machen Lust auf Strand und Meer.

Möwe Nummer 1, Möwe Nummer 2…

Das Einzige, was ich zu bemängeln habe, ist das Thema Zählen in dem Buch. Ja, man kann die Möwen zählen, aber das drängt sich nicht automatisch auf, denn hier werden die Zahlen nicht als Menge, sondern als Ordnungszahlen dargestellt. Es wird nicht gesagt, dass jetzt schon vier oder fünf Möwen am Strand sind, sondern Möwe Nummer fünf kreischt etwas. Das finde ich nicht so ganz glücklich. Gut finde ich dahingegen, dass das Lernthema nicht im Vordergrund steht.

Insgesamt ist das Buch „Paddington der Strandkönig“ ein schönes Buch für kleine Kinder. Es ist ein Buch, welches man sich gerne anschaut und an dem die Kinder viel Spaß haben. Zunächst schimpfen sie über die frechen Möwen, die Paddington etwas mopsen, aber dann freuen sie sich darüber, dass Paddington letztendlich die Möwen ausgetrickst hat.

Paddington der Strandkönig – Zählen lernen mit Paddington von Michael Bond, illustriert von R.W. Alley, übersetzt von Tatjana Kröll, Knesebeck Verlag, ISBN: 978-3-86873-997-8, 8,95€

Ein Feuerwehrbuch mit informativen Sounds

Fast alle kleinen Jungs, die ich kenne, finden die Feuerwehr spannend und toll. Da kommen natürlich auch die entsprechenden Bücher gut an. Schön für die Kleinen finde ich das Buch „Entdecke die Feuerwehr – Erstes Sachwissen zum Hören“ aus der Reihe SEHEN – HÖREN – WISSEN des Coppenrath Verlags.

Zum einen lädt das Buch bereits durch die tollen Fotos zum Blättern ein. Hier können Kinder all das Wiederentdecken, was sie mit der Feuerwehr in Verbindung bringen: die verschiedenen Fahrzeuge, die Schutzkleidung, den Wasserschlauche, die Rutschstange sowie Bilder aus unterschiedlichen Einsätzen. Außerdem gibt es hier auch schon ein paar Informationen zum Vorlesen. Und dann gibt es noch fünf Knöpfe an der rechten Seite des Buches, die auch von den Kindern selbst gut betätigt werden können. Zunächst hört man hier passende Geräusche zum Bild (Martinshorn, Motorsäge, das Bellen des Suchhundes usw.) und anschließend erhält man dazu dann auch noch ein paar Informationen. Besonders gut gefällt mir, dass man bei erneutem Knopfdruck den Sound wieder abstellen kann. Das ist gerade bei kleineren Kindern, die sich alleine an den Geräuschen erfreuen, hilfreich, denn diese haben noch nicht immer Lust darauf sich auch die Erklärungen anzuhören. Darüber hinaus finde ich es positiv, dass auf den Seiten nicht nur ein kurzer Text zu dem entsprechenden Thema zu finden ist, sondern dass die einzelnen Fotos auch kurz beschriftet sind, so dass auch unkundige Eltern den Wissensdurst der Kinder halbwegs stillen können.

Insgesamt kann das ganze Buch sowie sein Konzept überzeugen. Vor allem ist es auch noch für ältere Kindergartenkinder sowie Leseanfänger interessant. Sie wissen zwar sicherlich die meisten Dinge bereits über die Feuerwehr, aber auch sie hören sich noch mal gerne die Informationen an oder können vielleicht die kurzen Texte schon selber lesen.

SEHEN – HÖREN – WISSEN: Entdecke die Feuerwehr – Erstes Sachwissen zum Hören, Coppenrath Verlag, ISBN: 978-3-649-67091-9, 14,95€

Buch-Tipps des Monats (Mai)

Ein neuer Monat hat begonnen und so hängt nun auch im Kindergarten ein neues Blatt mit drei kurzen Buchempfehlungen aus, die ich euch natürlich auch nicht vorenthalten möchte.

Hier meine Empfehlungen vom Mai:

Ab 2 Jahren

  • Gereimter Text
  • Kinder machen aktiv mit
  • Fröhliche Bilder
  • Sehr niedlich

Sei kein Frosch und küss mich! von Nastja Holtfreter, Magellan Verlag, ISBN: 978-3-7348-1518-8, 8,95€

Ab 3 Jahren

  • Warmherzige Geschichte
  • Tolle Charaktere
  • Thema: Freundschaft
  • Bilder mit vielen Details
  • Beginn einer Buchreihe

Onno & Ontje – Plötzlich allerdickste Freunde! Von Thomas Springer und Matthias Derenbach, Coppenrath Verlag, ISBN: 978-3-649-66920-3, 12,99€ (auf dem Blog habe ich den Folgeband: Ein Freund hilf dem anderen! Immer! vorgestellt)

Ab 5 Jahren

  • Zum Vorlesen
  • Fantasievolle und spannende Abenteuergeschichte
  • Sympathische Hauptfigur
  • Bunte Illustrationen

Die Gorgel von Jochem Myjer, illustriert von Rick de Haas, übersetzt von Rolf Erdorf, Verlag Freies Geistesleben, ISBN: 978-3-7725-2789-0, 17,90€