Vorlesen: Kamfu mir helfen?

Letzte Woche ging es nun endlich los mit dem regelmäßigen Vorlesen im Kindergarten. Ich freue mich so!

Äußere Rahmenbedingungen

Mit der sehr netten und offenen Leitung des Kindergartens habe ich abgesprochen, dass ich alle zwei  Wochen den Vier- bis Fünfjährigen vorlese. Damit es bei maximal zehn Kindern bleibt, lese ich zwei Gruppen nacheinander vor. Auch die äußeren Rahmenbedingungen stimmen: Ich kann in einem ruhigen Raum vorlesen, in dem die Kinder auf Stühlen sitzend im Halbkreis vor mir sitzen. So hat jeder seinen eigenen Platz und rutscht nicht herum. Alle haben einen guten Blick auf mich, aber niemand kann vor den anderen Kindern schon mit ins Buch und in die Bilder gucken. Grundsätzlich mache ich es so, dass ich zunächst eine Doppelseite vorlese und dann den Kindern in Ruhe das Bild zeige. Irgendwann sollen dann auch mal das Kamishibai und die Erzählschiene zu Einsatz kommen, aber zunächst möchte ich mit „normalen“ Büchern beginnen.

Rituale

Wichtig ist mir, dass ich von Anfang an Rituale und Wiedererkennungsmerkmale schaffe. Deshalb habe ich einige Dinge mitgenommen: Immer wenn ich zum Vorlesen im Kindergarten bin, trage ich meinen „Vorleseschal“, einfach ein roter Schal mit Nilpferden drauf. So können die Kinder, wenn sie mich sehen, gleich erkennen, ob ich nur meinen Sohn bringe oder ob ich zum Vorlesen da bin. Außerdem sind meine Geschichtenwolke und meine Klangschale mit dabei. Später soll auch noch ein Kuscheltier hinzukommen, welches den Geschichten lauschen möchte, doch das möchte ich erst in der übernächsten Stunde einführen um die Kinder nicht direkt mir zu viel Neuem zu überfallen.

Die 1. Vorlesestunde

Gerne möchte ich euch nun meine Vorlesestunde kurz vorstellen. Vielleicht findet der eine oder andere Vorleser hier ja noch ein paar Anregungen.

Start mit einem Lied

Begonnen habe ich mit einem selbstgedichteten Lied zu der Melodie von „Hejo, spann den Wagen an“:

Hey-ho, heut‘ wird vorgelesen

Von Räubern, Hexen und andren spann’den Wesen.

Hört neue Geschichten, hört neue Geschichten.

Mit diesem kleinen Lied möchte ich gerne jede Vorlesestunde beginnen.

Eingepacktes, geheimnisvolles Buch

Auf dem Tisch vor mir konnten die Kinder bereits meine kuschelige Geschichtenwolke sehen, die uns mit in das Reich der Geschichten nehmen möchte. Allerdings konnten die Kinder noch nicht sehen, um welches Buch es gehen sollte, denn dieses hatte ich in Packpapier eingepackt – übrigens eine Idee aus dem Vorleseseminar in Münster-Hiltrup. Die Kinder durften Tipps abgeben, worum es gehen könnte. Immer näher sind sie der Lösung gekommen: Es geht um einen Elefanten. Nun sollten die Kinder mir erzählen, was den so zu einem Elefanten gehört. Ich habe alles, so wie die Kinder es genannt haben, aufgemalt – bis wir das Bild eines Elefanten hatten. Aber ob der Elefant im Buch genauso aussieht? Jetzt durfte das Buch von einem Kind ausgepackt werden: „Kamfu mir helfen?

Das Buch: „Kamfu mir helfen?“

In dem Buch läuft der Elefant im schnellen Lauf gegen eine Mauer und, oje, der Rüssel ist infolgedessen ganz krumm und der Elefant bekommt gar keine richtigen Töne mehr heraus. Er fragt nun andere Tiere, die auch einen Rüssel besitzen, um Rat. Der Ameisenbär schlägt vor den Rüssel zu kühlen und das Schwein rülpst gemeinsam mit dem Elefanten um den Rüssel wieder gerade zu bekommen. Doch beide Tipps helfen nicht. Dann kommt eine kleine Fliege, die sich das Ganze von Innen anschauen möchte. Sie fliegt in den Rüssel hinein. Das kitzelt den Elefanten so sehr, dass er mit großem Schwung niest. Die Fliege saust heraus und landet unsanft auf dem Boden. Aber das ist noch nicht das Schlimmste: Ihr Rüssel ist nun verknickt! Dafür ist der Elefant sein Problem wieder los.

Ein herrliches Buch! Der Text ist gereimt und voller Schwung und auch die Bilder sind humorvoll und voller Leben. Zwar dominieren die Figuren die Bilder, aber es gibt dennoch das eine oder andere interessante Detail zu entdecken. Außerdem haben die Kinder schon viel Spaß an der verknickten Form des Rüssels oder an den Gegenständen die sie im Inneren des Rüssels entdecken können.

Gerade zum Beginn dieser Vorlesestunden ist ein heiteres, fröhliches Buch gut geeignet. Die Kinder gehen mit, lachen und haben Spaß an der Geschichte. Die Reime helfen einem beim rhythmischen Vorlesen und die Stimme muss man auch nicht allzu sehr verstellen. Beim Schwein kann man mal das eine oder andere „Nöff“ mit unter bringen und der Elefant fällt alleine durch die veränderten Wörter auf: „Ich bin gefpolpert, hingeflogen und hab den Rüffel mir verbogen“. Das kann man dann noch durch das Zuhalten der Nase unterstützen.

Ins Reich der Geschichten fliegen

Bevor ich das Buch vorgelesen habe, habe ich es auf die Geschichtenwolke gelegt. Nun mussten alle Kinder mir helfen, damit wir gemeinsam losfliegen können. Alle Kinder haben gepustet und ich habe dazu folgendes gesagt: „Wolke, flieg, flieg, flieg. Nimm uns mit ins Reich der Geschichten. Flieg, flieg, flieg!“ Anschließend habe ich gegen meine Klangschale geschlagen und wir haben gelauscht, bis der letzte Ton verklungen ist. Das war für mich das Zeichen mit dem Buch loszulegen.

Abschlusslied

Im Anschluss ans Lesen haben wir dann noch ein passendes Lied gesungen, welches manche Kinder auch schon kannten: „Was müssen das für Bäume sein“. Aber auch die Kinder, die das Lied noch nicht kannten, konnten prima mitmachen, da man zu dem Lied Bewegungen machen kann.

Diese erste Vorlesestunde war relativ kurz, gut 20 Minuten insgesamt. Aber sie war ein guter Einstieg. Die Kinder waren ruhig, haben prima mitgemacht und ich hatte das Gefühl, dass es  ihnen gut gefallen hat. Ich bin gespannt, wie die nächsten Stunden werden, wenn wir uns ein bisschen besser kennen.

Kamfu mir helfen? von Dirk Schmidt und Barbara Schmidt, Kunstmann Verlag, ISBN: 978-3-88897-568-4, 14,90€

 

Advertisements

Rezension: Wer macht Dornröschen wach?

Dornröschen schläft und schläft. Klar, so kennt man es ja auch. Aber nun sollen wir dabei helfen, Dornröschen aufzuwecken. Gemeinsam mit dem Drachen schreien wir (die Kinder freuen sich, dass sie ganz laut schreien dürfen), wir folgen dem Tipp des Schlaufuchs und schütteln das Buch  hin und her und wir pieksen dem Stinktier in den Bauch, woraufhin sich ein fürchterlicher Gestank verbreitet. Das hilft natürlich alles nichts. Selbst der Einhornstaub, der scheinbar momentan bei Prinzessinnen ein Muss ist, verpufft ohne Wirkung. Dornröschen kann nur durch einen Kuss geweckt werden, den die Kinder ihr aber gerne geben.

Das Buch macht Spaß

Da mir „Sei kein Frosch und küss mich“ sowie „Manege frei! Bist du dabei?“ von Nastja Holtfreter bereits so gut gefallen haben, war ich nun sehr neugierig darauf, ob auch „Wer macht Dornröschen wach?“ diesen Erwartungen standhalten kann. Meine Antwort: Ja, dieses Buch ist genauso empfehlenswert, auch wenn es leider etwas dünner als die anderen Bücher ist. Es ist vielleicht durch die rosa Prinzessin, die dann auch noch auf Grund einer Spinne in Ohnmacht fällt, etwas mädchen- und klischeehaft, aber das hat meine Jungs gar nicht gestört. Sie hatten beide sehr viel Spaß an diesem Buch. Es ist fröhlich und bunt (etwas rosa und einhornmäßig angehaucht) und das Mitmachen macht unheimlich viel Freude. Das Stinktier und der laute Drachen bringen zudem Witz und viel Action mithinein.

Ich kann dieses Buch nur empfehlen und zwar sowohl für Jungs und Mädchen. Vielleicht ist es für manche Kinder sogar ganz schön, dass die Seitenzahl hier etwas minimiert wurde, denn so ziehen sich die Aktionen nicht allzu lang und man kann schnell wieder von vorne beginnen.

Wer macht Dornröschen wach? von Nastja Holtfreter, Magellan Verlag, ISBN: 978-3-7348-1532-4, 8€

 

Rezension: Du + Ich = Liebe

Nika hat sich in Ben verliebt. Er ist ihre erste große Liebe. Diese Anziehungskraft und dieses Glück, das damit einhergeht, hat sie bisher noch nicht erlebt. Da ist es auch ganz egal, dass Ben in Folge eines Unfalls mit einer Querschnittlähmung im Rollstuhl sitzt. Zum Glück geht es Ben ganz ähnlich, doch dann findet Nika etwas Schreckliches heraus und ihre Beziehung ist in Gefahr…

Gelebte Inklusion

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es hat mich, unter anderem auch unterstützt durch den sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil,  direkt in seinen Bann gezogen und ich konnte es kaum zur Seite legen, so dass ich es schnell durchgelesen hatte. Sowohl Nika als auch Ben sind zwei Personen, die einem sofort sympathisch sind und man ist äußerst gespannt, wie sich die Beziehung zwischen den beiden entwickelt. Hinzu kommen noch andere interessante Personen sowie verschiedene Familienkonstellationen und Schicksale. Alle Figuren wirken in ihrem Handeln glaubwürdig, auch wenn manches dann insgesamt vielleicht doch etwas einfach und positiv dargestellt wird. Nika ist ein unglaublich aufgeschlossener Mensch. Sie hat überhaupt keine Probleme mit Bens Behinderung und sie sieht ihn einfach nur als den Menschen, in den sie sich verliebt hat. Das ist wirklich toll und so soll es ja auch sein, aber ich habe mich an manchen Stellen dennoch gefragt, ob das alles in der Realität auch so einfach ist. Schön wäre es auf jeden Fall und Nika gibt hier ein gutes Beispiel ab.

Die äußeren Umstände sind sehr geschickt gewählt worden. Nika hat ein Jahr im Ausland verbracht und in dieser Zeit ist Ben nach seiner Reha an ihre Schule gekommen, so dass die beiden nicht zu einem Zeitpunkt aufeinander treffen, als das neue Leben im Rollstuhl für Ben gerade erst beginnt. Er lebt zwar immer noch eher zurückgezogen und möchte für den anderen in Ruhe gelassen werden, aber dennoch steht er schon wieder an einem anderen Punkt in seinem Leben. Einem Punkt, in dem es ihm möglich ist, eine Beziehung mit Nika aufzunehmen.

Die Beziehung zwischen Nika und Ben beherrscht das Buch. Durch Bens körperliche Einschränkungen ist es natürlich eine besondere Beziehung, dennoch ist es gleichzeitig auch ein Buch über die erste große Liebe und die ersten vorsichtigen Schritte in einer Beziehung, so dass sich sicherlich viele in dem Buch wiederfinden können. Sehr schön ist auch, dass sowohl aus Nikas als auch aus Bens Sicht erzählt wird, dennoch denke ich, dass dies in erster Linie ein Buch für die weibliche Leserschaft ab 16 Jahren ist.

Das Buch ist nur als eBook erhältlich.

Du + Ich = Liebe von Heike Wanner, Edel Elements, ISBN: 978-3-95530-959-6, 6,99€

Unkaputtbar: Baby-Pixi

Baby-Pixi-Bücher – als ich sie erstmals entdeckte, war Bücherwürmchen schon zu groß dafür, aber für Büchermäuschen waren sie am Anfang super! Denn Babypixibücher sind nicht nur ein bisschen größer als normale Pixibücher, sondern sie sind auch „unkaputtbar“. Und das sind sie erstaunlicherweise tatsächlich. Die Kleinen können nichts rausreißen und etwas Babysabber schadet ihnen auch nicht. Ja, sie zerknittern zu Teil ordentlich, aber ich habe gehört, dass man sie sogar bügeln kann. Wirklich eine tolle Erfindung.

Bücher mit einzelnen Bildern

Besonders gut finde ich die Baby-Pixis, in denen Kinder einzelne Sachen benennen können. Sei es, dass auf jeder Seite nur ein Bild gezeigt wird (z.B. „Meine Fahrzeuge“) oder man auf einer Seite gleich mehrere Sachen zu sehen bekommt, die zu einem Thema gehören (z.B. „Viele Fahrzeuge“). Dies sind wirklich Bücher für die ganz Kleinen, wobei es hier sogar noch eine Abstufung gibt: „Meine Fahrzeuge“ ist laut Verlag für Kinder ab 9 Monaten, während das Buch „Viele Fahrzeuge“, das einem z.B. auf der Seite zur Polizei gleich das Polizeiauto, den Polizisten, das Polizeimotorrad und den Streifenwagen präsentiert, erst für Kinder ab 18 Monaten empfohlen wird. Ich denke aber, dass man es durchaus auch mit jüngeren Kindern anschauen kann.

Erste kleine Geschichten

Neben diesen ganz einfachen Büchern, die hauptsächlich aus Bildern bestehen, gibt es aber auch Bücher für Kinder ab 24 Monaten mit einer kleinen Geschichte, z.B. „Mein Schnuller“. Die Geschichte ist kurz und recht einfach, aber es ist bereits Text zum Vorlesen vorhanden.

Das Buch „Mein Schnuller“ ist niedlich gemalt und auch nett erzählt, aber ich persönlich bin nicht so sehr der Fan von pädagogischen Büchern. Hier klingt mir einfach zu sehr das Ziel des Buches an: Das Kind braucht den Schnuller eigentlich gar nicht. Aber gut, vielleicht mag es dem einen oder anderen Kind dabei helfen, einzusehen, dass man auch ohne Schnuller prima durch den Tag und die Nacht kommt.

Für die Kleinen super

Grundsätzlich denke ich, dass die Bücher ab 24 Monaten in diesem Format eigentlich überflüssig sind. Ich habe hier einen kleinen Wildfang zu Hause, aber selbst der konnte mit 24 Monaten halbwegs vernünftig mit Büchern umgehen. Ein unkaputtbares Babybuch ist in diesem Alter eigentlich nicht mehr nötig. Selbst für Kinder im Alter von 18 Monaten wird man in den meisten Fällen sicherlich guten Gewissens auf normale Pappbilderbücher zurückgreifen können. Für die ganz Kleinen, die wirklich noch die Bezeichnung „Baby“ verdient haben und die ihre ersten Erfahrungen mit Büchern machen, sind diese Baby-Pixi-Bücher aber eine tolle und sinnvolle Erfindung.

Baby-Pixi, pro Buch 2,99€, Carlsen

 

Rezension: Mein superdickes Kindergarten-Kreativbuch

Momentan ist es draußen ja schon richtig herbstlich. Es beginnt also wieder die Zeit, in der man sich vermehrt drinnen aufhält. Eine Zeit, in der man es sich bei einem Buch oder einer schönen Bastelei gemütlich machen kann.

Viele schöne Ideen für Kinder zwischen vier und sechs Jahren findet man in dem Buch „Mein superdickes Kindergarten-Kreativbuch“. Hier können die Kinder sich feinmotorisch und kreativ auslassen. Es gibt Rätsel, Linien, die nachgemalt werden müssen, Bilder, auf denen etwas fehlt, was die Kinder dann dazu malen können, kleine Labyrinthe, Bilder, die ausgemalt werden können, Suchbilder und vieles mehr. Sogar kleine Zeichenanleitungen für Tiere sowie Bilder, die ausgeschnitten und aufgeklebt werden sollen, findet man in dem Buch. Mein Sohn hatte leider nicht viel Lust sich mit dem Buch auseinander zu setzen, aber er hatte große Freude an den Bildern, die man mit Handabdrücken oder mit der Fingerstempel-Technik ergänzen soll.

    

Die Bilder sind bunt, freundlich und motivierend gestaltet. Auch der Platz auf den Seiten wurde großzügig genutzt, so dass Kinder ohne Probleme ihre eigenen Zeichnungen hier unterbringen können.

Mir gefällt das Buch sehr gut und ich finde auch, dass die Aufgaben zur Kreativität anregen, insbesondere die Bilder, die zum Weitermalen auffordern. Mal soll man Trecker fertig zeichnen, dann darf man sich überlegen, wer im Cockpit des Raumschiffes sitzt, auf einer weiteren Seite muss ein Roboter fertiggebaut werden und wieder auf einer anderen Seite darf man das Schild von Ritter Klaus gestalten. Auch die Rätsel sind nett. Die Kinder müssen zum Beispiel herausfinden, welches Bild nicht zu den anderen passt oder wie eine Reihe fortgesetzt wird.

Mini-Künstler: Mein superdickes Kindergarten-Kreativbuch, illustriert von Hartmut Bieber, Coppenrath Verlag, ISBN: 978-3-649-62270-3, 9,99€

Schau mal rein: In die neue Pixi-Serie!

Ich bin ein Fan von Pixi-Büchern, aber dennoch habe ich manchmal das Gefühl, dass eigentlich immer wieder die gleichen Themen behandelt werden. Nett ist es da, wenn man dann doch sieht, dass es von Zeit zu Zeit ein paar neue Akzente gibt, auch wenn es sich nur um Äußerlichkeiten wie bei der Reihe „Schau mal rein!“ handelt.

Die Pixibücher dieser Reihe motivieren einfach zum Zugreifen und Reinschauen – im wahrsten Sinne des Wortes. Im Cover dieser Bücher sind Fenster und Türen ausgeschnitten und man kann schon einmal einen Blick auf die dahinterliegende Seite werfen. Das macht natürlich neugierig.

Etwas schade ist es, dass sich diese Finesse nur im Cover befindet. Ansonsten verbirgt sich hinter dieser besonderen Seite ein ganz  normales Pixibuch, wobei ich auch sagen muss, dass mir alle Pixibücher dieses Pakets sehr gut gefallen und es sich durchaus lohnt, die Reihe im Gesamtpaket zu kaufen. Es sind Pixibücher, die sich für alle Kinder eignen, da kein besonderes Thema im Vordergrund steht. Die einzige Gemeinsamkeit besteht in der speziellen Art des Covers. Inhaltlich gibt es eine nette Bandbreite an Pixibüchern:

  • Pixi renoviert
  • Leuchtturmwärter Piet
  • Hier spukt’s!
  • Hexe Kracks räumt auf
  • Hereinspaziert!
  • Seemann auf der Fähre
  • Ritter Grimmelbart
  • Eine Freude für Bauer Rübenbach

Es ist also auch wieder mal ein Pixi-Buch von Pixi selbst dabei. Diese Bücher sind ja bei vielen beliebt, auch wenn sie in den Schalen nicht immer so leicht zu finden sind.  Ansonsten sind Ritter, Seemänner, Hexen, Bauernhof, Zirkus und Gespenster dabei. In manchen Pixis kommen teilweise auch Reime vor.

Besonders gut gefiel uns „Leuchtturmwärter Piet“, dessen Arbeit auf einmal überflüssig geworden ist und der durch Flaschenpost fremde Menschen zu Kakao und Sandkuchen einlädt. Ein toller Fall von Gastfreundschaft.

Pixi-Serie 246: Schau mal rein! Pixi-Reihe mit ausgestanzten Covern, Carlsen, ISBN: 978-3-551-04454-9 (gilt für das 8-er-Set)

 

 

 

In den Wald mit Peter Wohlleben

Dank des Oetinger Verlags durften wir ein ganz tolles Wochenende erleben. Wir sind ein bisschen weiter in die Eifel hineingefahren und haben nach einer Nacht im Hotel eine Waldführung mit Peter Wohlleben gemacht, der am 25. September sein erstes Kinderbuch „Hörst du, wie die Bäume sprechen?“ im Oetinger Verlag herausbringen wird.

Für die Kinder war ja bereits das Hotel ein Highlight. Wir übernachten nicht so oft in einem Hotel und so war natürlich alles aufregend – angefangen von der Übernachtung im Zimmer bis hin zu dem leckeren Frühstücksbüffet. Außerdem gab es bei dem Hotel auch noch ein besonderes Extra: Einen eigenen Wildpark, in dem Rot-, Dam- und Sikawild lebt, und in den man mit altem Brot hineingehen und die Tiere füttern darf. Toll! Das hat den Kindern richtig gut gefallen.

  

Peter Wohlleben – Förster und Naturschützer

Peter Wohlleben kennt sich aus im Wald, immerhin leitet er einen umweltfreundlichen Forstbetrieb. Aber er möchte sein Wissen nicht für sich allein behalten, sondern auch andere für den Wald und seine Bewohner begeistern und so berichtet er schon seit Längerem in TV-Sendungen, Vorträgen und Seminaren sowie in Büchern für Erwachsene über den Wald und den Naturschutz. Nun aber soll mit seinem ersten Kinderbuch die Neugier der Kinder geweckt werden. Und dass ihm dies gelingt – persönlich sowie über das Medium Buch – kann ich nur bestätigen.

Waldführung mit Peter Wohlleben

Wir haben ihn gemeinsam mit ein paar anderen Familien bei einer Führung in seinem Wald kennen gelernt und sofort war einem klar, dass man  hier keine staubtrockenen Fakten runter gebetet bekommt, sondern dass die Kinder mit Peter Wohlleben den Wald mit allen Sinnen und spielerisch kennen lernen dürfen. Den Unterschied zwischen verschiedenen Bäumen haben sie anhand ihrer Blätter geschmeckt, mit Hilfe von Blättern haben sie versucht die Rehrufe nachzumachen und bei einem Zapfen-Versteck-Spiel konnten sie erfahren, wie es einem hungrigen Eichhörnchen im Winter geht, dass sich vielleicht nicht mehr an seine Eichelverstecke erinnern kann.

Peter Wohlleben zeigt den Kindern, wie man das Rufen eines Rehs nachmachen kann

 

Bücherwürmchen sucht als Eichhörnchen ein Versteck für seine Zapfen

Die Kinder staunten über das „Internet“ des Waldes, welches sich unter dem Laub befindet: Überall wird der Boden mit Pilzfäden durchzogen, die Informationen weitergeben. Witzig fanden sie das „Klopapier“ im Wald, welches sie auch für ihre dreckigen Matschfinger gebrauchen konnten (=Moos), und dass die Bäume nur einmal im Jahr ihr „großes Geschäft“ erledigen: Alle Stoffe, die der Baum nicht benötigt, landen in den Blättern, die im Herbst von den Bäumen fallen.

Bei der Benutzung des „Wald-Klopapiers“ als Handtuch entdeckt Bücherwürmchen einen Teil des „Waldinternets“

Sehr viel Spaß hatten die Kinder auch, als Peter Wohlleben sie dazu aufforderte, einmal richtig laut zu brüllen. Ups, ist das im Wald überhaupt erlaubt? Dann bekommen doch alle Tiere Angst! Ja, es ist erlaubt, denn die Tiere bekommen gar keine Angst. Sie wissen, dass es nur harmlose Kinder sind und sie können ja auch genau hören, wo sich diese befinden.

Hinzu kamen noch ein paar weitere nette Waldspiele sowie immer wieder Informationen zu Bäumen oder Tieren. Die Kinder fanden es unglaublich spannend und waren richtig traurig, als die Führung dann zu Ende war, was ich gut verstehen kann, denn es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht.

Peter Wohlleben

Kinderbuch von Peter Wohlleben

Zum Glück durften wir aber bereits das Buch „Hörst du, wie die Bäume sprechen?“ mit nach Hause nehmen, welches zu Hause direkt herausgenommen wurde. Bücherwürmchen war nun Feuer und Flamme und wollte zusammen mit mir ganz viel in dem Buch lesen. Und wisst ihr, was das Tolle ist? Das Buch ist genauso wie die Waldführung! Hier wird Wissen nicht langweilig präsentiert, sondern kindgerecht weitergegeben. Die Themen, die Kinder interessieren werden hier aufgegriffen und locker und lebendig verarbeitet. Hier findet man z.B. auch das „große Geschäft“ der Bäume sowie das Pilzinternet der Bäume wieder. Und auch Themen, über die man bei der Waldführung nichts gehört hat, werden ähnlich bearbeitet. Vieles wird mit dem Menschen verglichen, so dass alles gut verständlich ist. Kinder kommen ins Staunen und werden neugierig. Und wenn sie daraufhin so schnell wie möglich in den Wald möchten, dann liefert das Buch auch direkt noch ein paar Ausprobier-Ideen mit (z.B. auch das Nachmachen der Rehlaute), die sich leicht umsetzen lassen und den Waldbesuch ähnlich wie die Waldführung werden lassen.  Neben diesen Ideen bekommen die Kinder auch Tipps, worauf sie im Wald das nächste Mal achten können. Dies hilft ihnen, ihr neu erworbenes Wissen besser zu verstehen und in der Natur wiederzuerkennen.

Kinderfragen und interessante Antworten

Besonders schön ist, dass die Themen anhand von Kinderfragen behandelt werden: Was lernen Baumkinder in der Schule? Gibt es mutige Bäume? Wovor haben Bäume Angst? Was erzählen Vögel? Wer ist der beste Detektiv? Wie merken Bäume, dass der Frühling kommt? Wem gehört der Wald? Was machen Bäume nachts?

Das macht es für Kinder richtig spannend. Ich weiß nicht, ob ein anderes Naturbuch meinen Sohn genauso gefesselt hätte oder ob er grundsätzlich etwas über Bäume hätte erfahren wollen. Diese Fragen aber fand er fast alle so interessant, dass ich ihm Doppelseite für Doppelseite vorlesen musste (pro Doppelseite wird eine Frage behandelt). Das sind Fragen, die die Kinder interessieren. Vor allem, wenn sie dann auch merken, dass die Antworten ebenso spannend sind, was unter anderem daran liegt, dass kindgerecht auf sie eingegangen wird. Aber letztendlich macht dieses Buch auch Erwachsenen viel Freude und ich selbst lerne eigentlich bei jeder Frage noch etwas dazu.

Das Buch ist mit farbigen Fotos und Zeichnungen ausgestattet, so dass man direkt sehen kann, was mit den „Pickeln“ der Bäume oder der „Spechtflöte“ gemeint ist. Aber auch das Aussehen verschiedener Tiere und Bäume wird so veranschaulicht.

Hörst du, wie die Bäume sprechen?“ ist ein richtig tolles Buch und ich kann es einfach nur allen Familien mit Kindern ab etwa 6 Jahren empfehlen. Ja, für uns hat dieses Buch durch die Waldführung von Peter Wohlleben eine besondere Bedeutung, aber ich denke, dass dieses Buch durch seine unheimlich gute Aufmachung auch alle anderen begeistern wird.

Hörst du, wie die Bäume sprechen? – Eine kleine Entdeckungsreise durch den Wald von Peter Wohlleben, illustriert von Stefanie Reich, Oetinger Verlag, ISBN: 978-3-7891-0822-8, 16,99€ (Erscheinungstermin: 25.9.2017)

 

Rezension: Dinostarke Ferien in Franken

Ich bin immer begeisterter von der Lilly und Nikolas-Reihe aus dem Biber & Butzemann Verlag. Diese Kombination aus Familienreiseführer und Ferienroman ist einfach genial und ich hoffe, dass es davon noch viele weitere Bücher geben wird. Sie sind in zweierlei Hinsicht spannend: Zum einen erhält man hier tolle Ausflugstipps für Familien in einer bestimmten Region und zum anderen macht es auch unheimlich viel Spaß mit diesem Buch noch einmal eigene Ausflüge nachzuvollziehen. Es ist einfach toll, wenn in dem Buch genau die gleichen Dinge erlebt werden, die man im Urlaub unternommen hat, vor allem wenn dann, wie bei diesen guten recherchierten Büchern, einfach alles genauso in dem Buch steht, wie es auch in Wirklichkeit ist. So werden zum Beispiel in dem Buch „Dinostarke Ferien in Franken – Lilly, Nikolas und die Fossiliensuche“ selbst die Armbänder für Kinder im Playmobil FunPark erwähnt, die eine Suche erleichtern sollen, falls die Kinder mal verloren gehen sollten.

Urlaub auf dem Bauernhof in einer tollen Gegend

Dieses Buch habe ich gerade mit großem Interesse gelesen und Bücherwürmchen ist auch schon ganz neugierig darauf und hat bereits darin geblättert. Wir waren nämlich gerade selber für 2 ½ Tage im Playmobil Park, dem in dem Buch ein langes Kapitel gewidmet wird. Aber die Region (Mittelfranken), in der Lilly und Nikolas in diesem Buch ihre Herbstferien auf einem Bauernhof verbringen, hat natürlich noch viel mehr zu bieten, als den Playmobil Park. Und auch die anderen Kapitel sind für uns sehr spannend, denn nächstes Jahr geht es Ostern genau in diese Region und Ausflüge zu den alten Römern und den Dinosauriern stehen auch bei uns bereits jetzt fest auf dem Programm. Ich finde es sehr passend, dass Lilly und Nikolas ihren Urlaub in Franken auf einem Bauernhof verbringen, denn in dieser Gegend gibt es tatsächlich jede Menge sehr schöner Ferienbauernhöfe für Familien. Wir haben bereits auf einigen unseren Urlaub verbracht. Man bekommt in diesem Lilly und Nikolas-Buch auch wieder viele Ausflugstipps, aber mir gefällt es auch sehr gut, dass der Urlaub auf dem Bauernhof mit Eier einsammeln, den großen Kettcars, Pony reiten und Stockbrot machen hier an mehreren Stellen behandelt wird.

Viele spannende Ausflüge

Im Eichstätter Jura-Museum begegnet die Familie Dinosauriern, aber auch bei der Fossiliensuche im Hobbysteinbruch Mühlheim und im Bürgermeister-Müller-Museum in Solnhofen geht es ganz weit zurück in die Vergangenheit. In Wolframs-Eschenbach begeben sie sich auf die Spuren eines Minnesängers, in Pappenheim geht es hoch hinauf auf eine Burg aus dem Mittelalter und von den Römern können sie in Weißenburg einiges besichtigen. Es geht aber nicht nur in Museen, sondern auch in den Nürnberger Zoo, und ganz aktiv wird die Familie beim Radfahren und paddeln. Es passiert also wieder so einiges in den Ferien von Lilly und Nikolas. Und Nikolas scheint in Franken ganz besonders großes Glück zu haben, denn ein bestimmter Traum wird tatsächlich wahr…

Etwas schade ist es, dass am Anfang des Buches nicht kurz erwähnt wird, wie alt die Kinder bei diesem Abenteuer sind. In den letzten Büchern, die ich gelesen habe, waren beide Kinder auf jeden Fall in der Schule, vielleicht sogar so um die zehn Jahre alt. Beim Lesen habe ich anfangs angenommen, dass die Kinder auch hier in diesem Alter sind und war dann am Ende sehr überrascht, dass Lilly noch in den Kindergarten geht. Letztendlich passen die Unternehmungen der Familie und auch der Urlaub auf dem Bauernhof zu diesem Alter und die Kinder verhalten sich insgesamt auch dem Alter entsprechend, wobei sie natürlich sehr interessiert und wissbegierig sind. Die Frage nach dem Alter der Kinder hat mich in diesem Buch nur ein wenig verwirrt, so dass es schön wäre, wenn man dies von Anfang an klar hätte.

Das Buch ist farbig illustriert und man erkennt Gebäude und Einrichtungen gut wider. Bücherwürmchen war ganz begeistert, dass der Playmobil Park hier genauso aussieht, wie wir ihn vor wenigen Tagen gesehen haben: „Wie in echt!“

Wir freuen uns nun schon auf unseren Urlaub nächstes Jahr in Franken auf einem FamilyFarm-Bauernhof und werden ganz bestimmt das Buch mit ins Gepäck stecken.

Dinostarke Ferien in Franken – Lilly, Nikolas und die Fossiliensuche von Silvia Zerbe und Michaela Frech, Biber & Butzemann Verlag, ISBN: 978-3-942428-30-9, 9,95€

 

 

Rezension: Guck mal, wer lebt im Wald?

Kann man aus einem Sachbuch ganz ohne Text etwas lernen und erfahren?  Was lässt sich alles allein durch Bilder erklären?

Antworten auf diese Fragen bekommt man in dem Naturführer in Bildern „Guck mal, wer lebt im Wald?“ Ja, das kann man und zwar eine ganze Menge!

Toller Aufbau

Das Buch ist unglaublich toll aufgebaut. Es stellt 10 Tiere genauer vor und zwar immer nach dem selben Schema und mit Hilfe von Symbolen, die anzeigen, worüber man gerade informiert wird: Die Tiere werden in Komplett- und Detailansichten gezeigt, man erfährt etwas über ihre Größe und über ihre Lebensräume, es wird gezeigt, was die Tiere fressen und wer ihre Fressfeinde sind, man kann ihre Entwicklung nachvollziehen und sehen wie sie sich im Laufe der Jahreszeiten verhalten, man sieht, welche Tiere mit ihnen verwandt sind und man bekommt sogar zu jedem Tier eine Mitmach-Idee oder Anregung.

Die Reihenfolge dieser Symbole ist bei jedem Tier die gleiche, so dass Kinder sich die Tiere schnell selbst erschließen können. Im Buch wird vorgeschlagen, dass man zwei Tiere gemeinsam mit dem Kind bespricht und es sich im Anschluss daran die anderen Tiere zunächst selbst erschließt. Das klappt auch tatsächlich sehr gut.

Durch Bilder lernen

Sehr spannend finde ich es, dass Kinder mit dieser Art von Buch überhaupt kein Problem haben. Es fällt ihnen nicht schwer, die Informationen aus den Bildern zu entnehmen. Uns Erwachsenen geht es da ganz anders. Am Anfang des Buches hätte man es deutlich lieber, wenn einem die Bilder noch in Worten erklärt werden. Dieses Gefühl lässt aber nach, wenn man sich länger mit dem Buch beschäftigt. Und am Ende des Buches bekommt man zumindest noch die dargestellten Tiere und Pflanzen namentlich genannt, was sehr hilfreich ist, um Nahrung, Fressfeinde etc. korrekt benennen zu können.

Es ist sehr interessant, wie gut Kinder die Informationen aus dem Buch aufnehmen und sie auch direkt miteinander vergleichen. Dieses Buch wird nicht nur konsumiert, sondern Kinder denken hier aktiv mit. Sie stellen zum Beispiel Parallelen zwischen verschiedenen Tieren fest oder sehen wie Nahrung und Fressfeinde zweier Tiere miteinander zusammenhängen.

Kindgerechte Darstellungen

Die Bilder sind klar strukturiert und man kann alles gut erkennen. Sie sehen nicht wie Fotos aus, sondern eher wie am Computer hergestellte Bilder, aber es sind dennoch realistische Darstellungen, die den Blick auf das lenken, was gezeigt werden soll. Sehr gut gefällt mir, dass auch die Größe über Bilder angezeigt wird und zwar wird das Tier zum Beispiel im Verhältnis zu einem Geldstück oder einem Bleistift gezeigt.

Mitmachideen können kleine Basteleien sein, aber es wird auch gezeigt, dass eine Kröte, die man in die Hand genommen hat, wieder freigelassen werden soll und man sich anschließend die Hände waschen muss.

Guck mal, wer lebt im Wald?“ ist ein äußerst empfehlenswertes Buch. Es wendet sich vor allem an Kinder im Kindergartenalter, aber auch jüngere Grundschulkinder lernen aus dem Buch noch einiges. Und wir Erwachsene lernen bei dem Buch ebenfalls, dass es nicht immer erklärender Worte bedarf um etwas zu verstehen. Auch Bilder tragen jede Menge Informationen.

Guck mal, wer lebt im Wald? Naturführer in Bildern, entwickelt von der Deutschen Wildtier Stiftung, Lektorat Sarah Roller und Julia Chin, Produktion Charlotte Stiefel, neunmalklug Verlag, ISBN: 978-3-945677-06-3, 15€

Jugendrezension zu „ROCK WAR – Heiße Phase“

Du stehst auf spannende Actiongeschichten mit Jugendlichen in deinem Alter? Dann ist „ROCK WAR“ genau das richtige für dich. In dem Buch geht es um eine Reality-Show, in der sechs Bands miteinander konkurrieren bis zum Finale an Weihnachten. Jede Band ist davon überzeugt, dass sie es schaffen kann, der Gewinner zu werden. Doch trotz dieser Konkurrenz um den Gewinnertitel, haben die Jugendlichen noch andere Probleme, die sie vor der Kamera und ihren Fans verbergen. Außerdem scheint es bei der Show nicht mit rechten Dingen zuzugehen, es gibt Drahtzieher die alles daran setzen, dass eine Band gewinnt. Wird es ihnen gelingen?

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Geschichte war fesselnd und sehr überzeugend. Ich habe bis zur letzten Seite mit gefiebert und hatte das Buch innerhalb kurzer Zeit durchgelesen. Ich empfehle das Buch weiter, es ist wirklich lohnenswert „ROCK WAR“ zu lesen.

Annika, 12 Jahre, Teilnehmerin der Schreibwerkstatt, zu:

ROCK WAR – Heiße Phase von Robert Muchamore, übersetzt von Tanja Ohlsen, cbt Kinder- und Jugendbuchverlag, ISBN: 978-3570163351, 12,99€