Blogparade: Der beliebteste Blogartikel

Ich liebe Statistiken und zwar alle möglichen Statistiken. Wenn wir Abend für Abend im Urlaub Kniffel gespielt haben, rechne ich am Ende aus, wie viele Punkte wir im Durchschnitt pro Spiel gemacht haben, ich schaue wie häufig es einen Kniffel gab oder was die höchste Punktzahl war. Läuft gerade eine Fußball-EM oder –WM vergleiche ich die Vorrundengruppen und ermittle, in welcher Gruppe die meisten Tore fielen, ich lese nach, in welcher Mannschaft die jüngsten und ältesten Spieler spielen und ich staune über die größte Tordifferenz. Da ist es doch wohl mehr als logisch, dass mich auch Statistiken zu meinem Blog interessieren und so kommt die Blogparade von Cloudworkers zum beliebtesten Blogartikel mir gerade recht. Klar, so etwas interessiert mich. Ich schaue mir immer mal wieder an, welche Artikel gut ankommen und so wusste ich auch sofort, um welchen Artikel es bei mir geht. Am beliebtesten war auf meinem Blog bisher der Aufruf zu meiner eigenen Blogparade in der es um geliebte Kinderbuchschätze ging.

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Warum war dieser Artikel wohl so erfolgreich? Ich denke, dass es vielen Spaß macht sich an die Bücher seiner eigenen Kindheit zu erinnern. Meine Leser konnten selbst aktiv werden und ihre Erinnerungen aufschreiben und verlinken. Auf diese Weise kamen natürlich viele Kommentare zu Stande.

So langsam sticht übrigens ein zweiter Artikel aus der Masse immer deutlicher hervor: „Beeindruckende Kunstwerke aus Handabdrücken“. Hier geht es um das Buch „Klecks! Mein großes Fingerfarbenbuch“, welches ich inklusive unser eigener Kunstwerke vorstelle. Viele Leser landen bei diesem Artikel in der Hoffnung, Beispiele für Bilder aus Handabdrücken zu bekommen. Ganz enttäuscht werden sie diesen Artikel sicherlich nicht schließen und vielleicht holen sie sich dann in dem Buch weitere Ideen.

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Tja, was lerne ich nun daraus, dass genau diese Artikel so erfolgreich waren? Bei der Blogparade hatte ich es mir schon gedacht bzw. es erhofft. Das Thema eignet sich für viele Blogs, es ist etwas, was einen anspricht und zu dem einem spontan etwas einfällt. Es ist gut, wenn man es schafft, dass die Leser selbst aktiv werden und wenn man sich untereinander vernetzt.

Bei dem anderen Artikel war mir vorher nicht unbedingt klar, dass es einer der beliebtesten Artikel werden würde. Mittlerweile weiß ich, dass Artikel, in denen kreative Ideen vorgestellt werden, insgesamt gerne gelesen werden. Für mich heißt das, dass ich weiterhin solche Ideen sowie Bastelsets und Bastelbücher vorstellen werde. Ich komme dann zwar ein wenig von meinem Hauptthema „Kinder- und Bilderbücher“ ab, aber dennoch passen auch diese Artikel zu meinem Blog. Die gleiche Zielgruppe wird erreicht, es handelt sich ebenfalls um Bücher und Medien und viele Basteleien sind fantasieanregend und beinhalten teilweise sogar Geschichten. Mir ist wichtig, dass alle Artikel zu meinem Blog passen, aber ich glaube, dass man auch nicht zu engstirnig eine Richtung verfolgen sollte. Ein bisschen Abwechslung tut einem Blog gut, solange alles zusammen passt. Für mich und meinen Blog heißt dies, dass ich alles rund um Geschichten vorstellen möchte. Alles, was auf einer Geschichtenwolke Platz findet, findet auch ein Plätzchen in meinem Blog, wobei die Vorstellung von Kinder- und Bilderbüchern weiterhin den Schwerpunkt bilden werden, aber darum herum wird das Ganze durch die verschiedensten Artikel ein wenig aufgelockert.

Ansonsten habe ich für mich gelernt, dass man sich überlegen sollte, welche Zielgruppe man hat und dass die Artikel dazu passen sollten. Was interessiert die Zielgruppe? Worüber würde man selbst gerne etwas lesen? Wichtig ist auch sich mit anderen Bloggern zu vernetzen, gemeinsame Projekte zu starten und auch bei Aktionen von anderen teilzunehmen. Es kommt ebenfalls meist gut an, wenn man seine Leser mit einbezieht. (Gewinnspiele und ähnliche Aktionen haben auch immer viele Leser angezogen).

Letztendlich schreibe ich aber meistens das, worauf ich selber Lust habe. Je mehr Spaß ich an einem Artikel habe, desto flüssiger und authentischer lässt er sich auch schreiben (und lesen). Meine und Bücherwürmchens Erlebnisse rund um Bücher und Geschichten stehen im Vordergrund und von dem Erlebten suche ich mir dann ein paar Sachen aus, von denen ich auf dem Blog schreibe. Klar, ich habe gerade einige Sachen genannt, die ich gelernt habe und berücksichtigen möchte und wenn ich die Woche und die Beiträge plane, dann habe ich auch den einen oder anderen Grundsatz im Hinterkopf und versuche z.B. zwischen die Buchvorstellungen meine anderen Beiträge zu platzieren um ein wenig Abwechslung zu bieten, aber am Ende bestimmt dann meine Lust und Laune, worüber ich wann schreibe. Und ich glaube, dass man sich auch nicht zu viele Regeln auferlegen sollte. Wichtig ist nur sich selbst treu zu bleiben und ehrlich und authentisch zu schreiben, wobei Beispiele aus dem eigenen Leben sicherlich nicht schaden. Strebt man nur nach hohen Zugriffszahlen verliert man sich selbst und seinen Stil aus den Augen und gewinnt gewiss keine neuen Leser. Aus Interesse werde ich mir meine Statistiken weiterhin regelmäßig anschauen, aber für die Praxis geben sie mir nur ein paar Anregungen, die ich mir zu Herzen nehme, wenn ich sowieso Lust dazu habe in eine ähnliche Richtung zu gehen.

Mehr Blogstatistik bekommt ihr zu lesen, wenn ich Mitte August meinen ersten Bloggergeburtstag feiern werde. Dann wird es Zeit für einen kleinen Rückblick. Ich freue mich selbst schon darauf alles noch einmal ein wenig Revue passieren zu lassen…

 

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4 Kommentare zu “Blogparade: Der beliebteste Blogartikel

  1. Hallo Miri,

    deine Blogparade war total super und hat auf jeden Fall den „ersten Platz“ verdient! Ich habe auch gleich mal geguckt, welcher Artikel bei mir die Statistik anführt und spontan einen Blogpost für die Blogparade geschrieben.

    Liebe Grüße
    Mona

    Gefällt 1 Person

  2. Pingback: Eure besten und erfolgreichsten Blogartikel!

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