Leserunde: Und immer wieder Weihnachten – Teil 2

Da mich das Cover des Buches „Und immer wieder Weihnachten“ angesprochen hat und ich mich so langsam auf Weihnachtsbücher freue, habe ich heute Nachmittag direkt mal ein wenig in das Buch hineingelesen und konnte somit heute auch schon einen weiteren Beitrag zur Leserunde beisteuern.

In dem Buch lernen wir nun erst einmal die Familie von Noelle kennen: Noelle (10 Jahre alt), ihr älterer Bruder Niclas (12 Jahre alt) und Herr und Frau Engel. Es ist eine ganz normale Familie: Die Geschwister streiten gerne mal, es herrscht Chaos und Hektik, insbesondere jetzt in der Vorweihnachtszeit. Selbst kurz vor dem Fest gibt es noch Stress: Niclas hat vergessen das Geschenk für die Eltern zu kaufen und nun müssen die Geschwister noch einmal schnell in die Stadt… Auf dem Weihnachtsmarkt schenkt Noelle einem Bettler namens Balthasar ein bisschen Weihnachtsfreude. Sie kauft seinem Hund Futter und gibt dem Mann den Rest ihres Taschengeldes. Doch auch der Bettler hat neben einer wichtigen Botschaft („Weihnachtsstimmung kommt von selbst, wenn man Freude schenkt“) auch ein kleines Geschenk für Noelle: Eine Schneekugel, jedoch eine ganz besondere. Es soll eine Weihnachtswunschkugel sein…

Na, fällt euch an den Namen in der Geschichte etwas auf? 😉

Die ersten drei Kapitel wurden als Einstieg für die Leserunde zusammengefasst. Mir gefällt es sehr gut, dass auch hier die Autorin die Runde leitet und ich finde es klasse, dass sie zu dem Leseabschnitt ein paar Fragen stellt, an denen man sich bei seinen Rückmeldungen orientieren kann. Das hilft doch ungemein.

Dieses Mal ging es natürlich um den ersten Eindruck der Familie Engel und ob man sich in einer der Figuren wiedererkennen kann. Mein erster Eindruck der Familie: Ganz normal! Leider. Es ist schade, dass vor Weihnachten so viel Stress herrscht und kaum Zeit füreinander da ist. Ständig „muss“ noch dies oder jenes getan werden. 100%-ig erkenne ich mich in keiner Person wieder, aber diese vielen Pflichten vor Weihnachten, die man sich ja meist selbst auferlegt hat, kenne ich natürlich auch. Man möchte alles besonders schön haben und dann „muss“ man eben noch die richtigen Zutaten fürs Weihnachtsessen kaufen etc. Vielleicht sollte man das eine oder andere „Muss“ mal etwas hinterfragen und vor allem viel Zeit mit der ganzen Familie verbringen.

Was meint ihr? Worauf kommt es in der Weihnachtszeit an? Wie handhabt ihr das? Welche Aufgaben „müssen“ tatsächlich sein?

9783649615033

Meine Gedanken zum Cover findet ihr hier.

Und immer wieder Weihnachten von Heike Abidi, Illustrationen von Stefanie Jeschke, Coppenrath, ISBN: 978-3649615033, 9,95 €

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2 Kommentare zu “Leserunde: Und immer wieder Weihnachten – Teil 2

  1. Eine Aufgabe, die jedes Jahr wieder stressig ist, die ich aber nicht missen möchte, ist das Weihnachtskartenschreiben und -basteln. Jedes Jahr maule ich, aber am Ende freue ich mich riesig, wenn ich die fertigen Karten sehe und sie zur Post bringen kann. Ansonsten versuchen wir den Stress immer so gering wie möglich zu halten und schon lange vorher zu planen… Manchmal klappt es, manchmal nicht 🙂
    Am wichtigsten ist mir aber, dass wir uns ab und an einfach Zeit nehmen, Zeit zum Zusammensitzen, Punsch trinken, Kerzen anzünden und Durchatmen.

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    • Das klingt gut! 🙂 Ich finde Weihnachtspost auch toll, auch wenn es ein wenig aufwendig ist. Aber es ist schön, wenn man wenigstens ab und zu heute noch richtige Post verschickt! 🙂

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