Pressebörse in Köln: Lauter schöne neue Bücher

Gestern war ich in Köln auf der Pressebörse. Sieben Verlage haben ihr aktuelles Programm dort in einem Café, welches einem mit Essen und Getränken versorgt hat, vorgestellt. Oh, ich liebe solche Termine, vor allem wenn sie mal bei mir in der Nähe sind. Es ist immer schön, wenn einem neue Bücher ausführlich vorgestellt werden und man Büchermenschen trifft. Auch wenn man bei dem Andrang ab und zu ein wenig oder auch ein bisschen mehr warten muss, findet man meist jemand mit dem man sich über das schöne Thema Bücher austauschen kann.

Jetzt möchtet ihr natürlich gerne wissen, was ich dort so alles entdeckt habe, nicht wahr? Ich fand es vor allem sehr schön, dass man auch mal wieder Verlage in den Blick genommen hat, die in letzter Zeit auf meinem Blog so gut wie gar nicht vertreten waren (da ich einfach viel zu viel zu tun hatte/habe), aber wenn man dann lauter schöne Bücher präsentiert bekommt, dann bleibt einem eigentlich gar nichts anderes übrig, als auch von diesen Verlagen Bücher auf dem Blog vorzustellen.

Schneiderbuch war für mich bisher hauptsächlich der Hanni und Nanni-Verlag, aber auch hier habe ich zwei schöne Bücher entdeckt, die etwas für Mädchen und Jungen im Grundschulalter sein könnten. Ja, auch einige Bücher für Jungs waren dabei, die im Comicstil gehalten sind, welche jedoch für etwas ältere Kinder sind. So werden wir hier erst einmal schauen, was im Waldhotel so los ist, und erfahren, wie ein Rabe zurück zu den Wikingern gebracht werden kann.

Den Annette Betz und Ueberreuter Verlag mag ich sehr gerne, vor allem die Musikbilderbücher stehen für mich für diesen Verlag, dennoch habe ich schon lange kein Buch mehr aus diesem Verlag vorgestellt. Demnächst werde ich euch aber zeigen, welche Bandbreite an Büchern der Verlag herausbringt. Ich freue mich auf ein Abenteuerbuch mit Fantasy-Elementen für ältere Kinder, auf einen Krimi für Grundschulkinder, auf ein Bilderbuch, welches ganz anders gestaltet ist, als die meisten Bilderbücher, sowie auf ein anderes Bilderbuch mit tollen Illustrationen von Britta Teckentrup.

Auch Knesebeck, Jumbo und Kosmos sind hier noch nicht übermäßig vertreten. Durch Knesebeck wird hier bald der Löwe los sein, mit Jumbo erforschen wir nicht nur die Symbolik der Farben, sondern wir dürfen auch dem dritten Snöfrid-Abenteuer lauschen und mit Kosmos steigt nicht nur die Spannung, sondern wir reisen auch ins Tierreich.

Der Beltz Verlag kommt hier immer mal wieder vor – er hat ja auch ein großes und schönes Programm. Interessanterweise kamen mir zwei neue Bilderbücher sehr bekannt vor und zu Hause konnte ich auch überprüfen, woher ich sie kannte: „Tschiep“ und „Meine liebsten Dinge müssen mit“ erschienen in unterschiedlichen Ausgaben der Gecko-Zeitschrift. Aber ich finde beide haben es verdient, als eigenständiges Kinderbuch heraus zu kommen.

Von Arena warten hier zu Hause bereits ein paar Schätzchen darauf auf den Blog zu kommen. Vielleicht summen nun aber demnächst zusätzlich hier noch ein paar Bienchen herum.

Es ist immer wieder toll, Menschen aus Verlagen mal persönlich zu treffen. Ich bin froh, dass ich gestern die Möglichkeit dazu hatte und freue mich riesig auf die Buchmesse in Leipzig. Leider merkt man dabei aber auch, dass ein paar wenigen die Zahlen meines Blogs nicht so richtig gefallen, was die Stimmung dann kurzfristig schon mal senkt, aber insgesamt war es auf jeden Fall ein interessanter und schöner Tag!

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Vorlesen: Mama Muh fährt Schlitten

Bevor ich diese Woche wieder in den Kindergarten zum Vorlesen gehe, möchte ich euch nun noch das letzte vorgelesene Buch vorstellen: „Mama Muh fährt Schlitten

Warum habe ich dieses Buch ausgewählt?

Ich habe es schon immer geliebt, die Bücher über Mama Muh vorzulesen. Sie enthalten viele Dialoge zwischen Mama Muh und ihrer Freundin der Krähe, welche man ohne große Probleme mit verschiedenen Stimmen vorlesen kann. Das macht einen riesen Spaß! Überhaupt enthalten die Bücher viel Witz und Humor, was beim Vorlesen sowohl gut ankommt als auch hilfreich ist, um die Kinder in den Bann der Geschichte zu ziehen. Für diese Ausgabe von Mama Muh habe ich mich entschieden, da es noch Winter ist und bei uns auch Schnee liegt. Sie passt also gut zum Alltag der Kinder. Schlittenfahren und im Schnee spielen kennen sie und ein Kind konnte sogar erzählen, dass sie zu Hause Kühe haben. Einzig das Slalom fahren musste ich den Kindern erklären.

Mama Muh und die Krähe fahren nämlich den Hügel nicht einfach mit dem Schlitten herunter, sondern sie möchten, wie die Tochter des Bauern, im Slalom um kleine Stöckchen herum hinunter sausen. Mama Muh überfahrt die ganzen Stöcke jedoch in gerader Fahrt und landet am Ende lachend im Schnee. Die Krähe zeigt beim Slalom lauter Kunststücke und ist so darauf versessen zu zeigen, was sie alles kann, dass sie ganz vergessen hat, dass auf dem Weg ein Baumstumpf steht, so dass auch sie im Schnee landet. Aber Spaß haben die zwei unterschiedlichen Freunde auf jeden Fall, auch wenn die Krähe es zunächst unmöglich findet, dass eine Kuh Schlitten fahren möchte.

Auch wenn ich dieses Buch sehr gut zum Vorlesen finde, war ich doch gespannt, ob die Kinder das ganze Buch lang gut zuhören würden. Das ging aber recht gut. Sie hatten viel Freude an der Geschichte und mussten an der einen oder anderen Stelle lachen.

Welche Aktionen gab es rund um das Buch?

Zur Einführung habe ich ein paar Bildkarten von Bauernhoftieren mitgebracht. Einzelne Kinder durften sich je eine Karte anschauen und dieses Tier dann so darstellen, dass die anderen Kinder es erraten konnten. Als letztes habe ich dann zur Überleitung die Karte mit der Kuh genommen.

Im Anschluss an das Buch wollte ich mit den Kindern eigentlich noch „Onkel Tom hat einen Bauernhof“ singen, aber da die zweite Gruppe schon vor der Tür stand, habe ich das dann wegfallen lassen. Es hätte sich aber gut angeboten. Angefangen hätte ich hier natürlich mit den Kühen und anschließend hätten die Kinder weitere Tiere nennen können.

Mama Muh fährt Schlitten von Jujja und Tomas Wieslander, illustriert von Sven Nordqvist, Oetiner Verlag, ISBN: 978-3-7891-7304-2, 13€

Rezension: Otto ist ein Nashorn

GRUMMP und HONK – viel mehr macht das Nashorn Otto nicht, welches auf einmal bei Topper im Haus steht. Es möchte nur jede Menge zu Fressen haben, gerne Roggenbrote und Heu, ansonsten genügen ihm aber auch die Bücher in der Wohnung. Wie es dort überhaupt hinkommt? Tja, das ist ein wenig ungewöhnlich: Topper besitzt einen Zauberstift, mit dem er an die Wand ein Nashorn gezeichnet hat und kaum hat er sich einmal umgedreht, steht dieses lebendig im Zimmer und das Abenteuer nimmt seinen Lauf.

Ein Kinderbuch mit viel Witz

Das Buch „Otto ist ein Nashorn“ ist eine herrlich verrückte und fantasievolle Geschichte. Die Idee der lebendig gewordenen Zeichnung wird hier toll umgesetzt. Das Kuriose ist den Figuren zwar durchaus bewusst, aber dennoch integrieren sie die Geschehnisse in ihren Alltag beziehungsweise versuchen sie das Problem mit dem hungrigen und schweren Nashorn auf ihnen bekannte Wege zu lösen (Futter einkaufen, Polizei anrufen etc.). Es ergeben sich viele lustige Situationen, die jedoch nicht nur auf dem Ereignis mit dem Nashorn beruhen, sondern auch auf den originellen Figuren. Jede Figur, die in dem Buch auftritt, ist besonders und sehr eindrücklich. Es macht richtig viel Spaß die Geschichte rund um Topper und das Nashorn zu lesen.

Ein älteres Buch, welches auch heute noch ankommt

Das Buch eignet sich zum Vorlesen für Kinder ab 6 und zum Selberlesen für Kinder ab etwa 8 Jahren. Bunte Illustrationen finden sich auf vielen Seiten. Sie sind ebenso kurios wie die Geschichte und lustigerweise erkennt sogar mein Sohn an ihnen, dass das Buch eigentlich ein älteres Buch ist, welches bereits Anfang der 70er Jahre herausgekommen ist  und nun in einem anderen Verlag wieder aufgelegt wird. Ich finde es klasse, dass das Buch noch mal neu herausgekommen ist und dass sogar mit den alten Bildern, was ja nicht unbedingt selbstverständlich ist. Ja, man sieht dass dies keine modernen Kinderbuchillustrationen sind, aber gefallen haben sie uns (sowohl mir als auch meinem Sohn) dennoch. Interessant ist nur, dass man Bildern doch irgendwie ihre Zeit ansieht. Dem Text übrigens auch an einigen Stellen, aber auch das nimmt dem Buch nichts an seinem Witz (wobei man manches sicherlich heute nicht so schreiben würde). Ich bin mir jedenfalls sicher, dass ich noch mehr Bücher von dem dänischen Autoren Ole Lund Kirkegaard lesen möchte!

Otto ist ein Nashorn von Ole Lund Kirkegaard, WooW Books, ISBN: 978-3-96177-015-1, 10€

Wenn ein Kind über Bücher spricht

Kennt ihr schon den kleinen Blog vom Bücherzwerg? Hier schreibt mein 6-jähriger Sohn ab und zu über Bilder- und Kinderbücher, ganz so wann und worüber er Lust hat. Beim Tippen helfe ich ihm, aber die Worte kommen alleine von ihm.

Macht eine Bücherseite eines Kindes in diesem Alter überhaupt Sinn?

Die Texte sind meist noch relativ kurz und vermutlich für die meisten wenig interessant (umso mehr freut es mich, wenn sie von Lesern, Autoren und Verlagen wahrgenommen werden), aber es gibt mehrere Gründe, warum ich meinen Sohn, abgesehen davon, dass es ihm Spaß macht, bei seinem Blog unterstütze: Zum einen beschäftigt er sich so sehr intensiv und spielerisch mit Büchern und übt dabei sich mit dem Inhalt auseinander zu setzen  und zum anderen finde ich, dass seine Texte, so kurz sie auch sein mögen, dennoch Gewicht haben, denn hier spricht ein Kind, für das die Bücher letztendlich ja geschrieben werden, über die Bücher. Hier wird die Meinung der Zielgruppe widergegeben und nicht die von Erwachsenen, die meinen zu wissen, welche Bücher passend für Kinder sind. Im Übrigen finde ich, dass er seine Sache für sein Alter auch gar nicht so schlecht macht, denn ich weiß, aus meiner Arbeit als Grundschullehrerin, wie schwer es Kindern oft fällt mehr über Bücher zu sagen, als „ich finde es gut, weil es gut ist“.

Wie sucht er sich die Bücher für seinen Blog aus?

Das ist ganz unterschiedlich. Manchmal weiß er schon, dass er über ein bestimmtes Buch schreiben möchte und manchmal möchte er einen neuen Artikel schreiben und nimmt dann irgendein Buch, welches er gerade vor sich sieht. Am allerliebsten würde er aber Rezensionsexemplare so wie die Mama bekommen und eins hat er tatsächlich schon zugeschickt bekommen, worauf er natürlich unglaublich stolz ist.

Wie schreibt er seine Artikel?

Da das Schreiben am Computer für ihn noch sehr mühsam ist und auch die Bedienung eines Computers ihm noch nicht geläufig ist, helfe ich ihm hierbei. Meistens schreibt er ein, zwei Sätze selber und den Rest diktiert er mir dann (da komme ich dann manchmal kaum mit). Würde er alles selber tippen, würde der Inhalt deutlich kürzer ausfallen, da er dann schnell die Lust verlieren würde. Wenn er manchmal nicht weiter weiß, stelle ich ihm die eine oder andere Frage wie z.B. „Was hat dir denn an dem Buch gefallen?“ oder ähnliches, aber alles was in dem Artikel steht, kommt letztendlich von ihm selber. Den Inhalt kann er meistens prima und sehr ausführlich widergeben, so dass ich ihn an dieser Stelle manchmal sogar stoppen muss. Ab und zu macht er dann noch selbst ein Foto von dem Buch, welches ich ihm dann hochlade.

Der Spaß steht an oberster Stelle

Mir ist sehr wichtig, dass das alles keine Pflicht für ihn wird, und er nur dann etwas schreibt, wenn er auch Lust dazu hat. Ich glaube, er findet es schön, etwas zu machen, was die Mama auch macht. Und Bücher liebt er ja sowieso. Er liest unglaublich viel und lässt sich auch gerne Bücher vorlesen. Aber ihn interessiert auch, wer das Buch geschrieben hat und in welchem Verlag es erschienen ist. Von selbst hat er mittlerweile Ideen, für wen ein Buch zu empfehlen ist und was man bei einer Rezension erwähnen könnte. Er gibt mir auch manchmal Tipps für meine Rezensionen. Mir gefällt es, wenn er so viel über Bücher mitbekommt und er Spaß daran hat.

Das Bild auf seiner Seite sowie der Name „Bücherzwerg“ kommen übrigens ganz von ihm alleine. Es war seine Idee den Blog so zu benennen und er wollte auch ein eigenes Bild für seinen Blog malen. Auf dem Bild sieht man einen Zwerg auf einem Stuhl sitzen. Neben ihm liegt schon ein ganzer Stapel gelesener Bücher und Nachschub befindet sich im Regal auf der anderen Seite. Auch der Spruch „Lesen macht schlau“ kommt von meinem Sohn. Ich finde, da hatte er einige tolle Ideen.

Hier gebe ich euch mal einen kleinen Überblick über die Bücher, über die er bereits etwas geschrieben hat:

Rezension: Minimaus entdeckt das Haus

Kennt ihr noch die Maus aus den Bilderbüchern von Helmut Spanner? Diese kleine Maus, die sich hinter Gegenständen versteckt und durch den Käse schaut? Mir sind diese Bilder seit meiner Kindheit vertraut und so habe ich mich auch sehr darüber gefreut, als das Bücherwürmchen zur Taufe Kindergeschirr mit diesen Motiven bekommen hat. Auch das passende Buggybuch „Was macht die Maus?“ zog bei uns ein. Mittlerweile isst schon das zweite Kind von diesem Geschirr und erfreut sich an den Bildern.

Leider gibt es die dazugehörigen Bücher nicht mehr beim Ravensburger Verlag. Umso schöner ist es, dass der Oberstebrink Verlag dafür sorgt, dass diese Bücher nicht vom Buchmarkt verschwinden. Dieses Jahr sind ein paar Pappbilderbücher von Helmut Spanner dort neu aufgelegt worden, unter anderem „Minimaus entdeckt das Haus“. Der Titel hat sich also ein wenig verändert. Es ist nicht mehr einfach nur „Maus“, sondern nun „Minimaus“. Ansonsten entspricht das Titelbild dem von „Da ist die Maus“. Ob der Inhalt (Bilder und Texte) gleich sind, kann ich leider nicht sagen, da ich das alte Buch nicht habe.

Minimaus erkundet die Gegenstände im Haus

Minimaus ist eine neugierige Maus, die sich im ganzen Haus herum treibt. Sie sitzt im Eierbecher, rutscht die Toilettenpapierrolle hinunter, schaut zwischen den Seiten eines Buches heraus und lässt ihr Schwänzchen in einen Becher voller roter Farbe hängen. Auch die Bilder, wo sie aus einem Käseloch herausschaut und  auf dem sie an einem Apfel knabbert, fehlen nicht in diesem Buch.

Auf jeder Doppelseite befindet sich ein Bild und ein dazugehöriger Text, in dem thematisiert wird, was die Maus dort macht. Dabei wird aus der Ich-Perspektive heraus die Maus direkt angesprochen, z.B. „ Wer schaut denn da aus dem Käse heraus? Das bist doch du, Minimaus!“ oder „…und wer steckt denn hier in meinem Schuh? Bestimmt wieder Minimaus!“

Etwas merkwürdig ist es, dass auf einem Bild Bezug auf das vorherige genommen wird, es diesen Bezug bei dem nächsten Bild aber nicht mehr gibt: Minimaus‘ Schwanz färbt sich rot, woran sie auf dem darauffolgenden Bild erkannt wird. Auf dem Bild danach ist die Färbung jedoch wieder verschwunden.

Toller Einstieg in die Bücherwelt

Das Buch geht auf Gegenstände ein, die Kinder kennen. Einfach Sätze verbalisieren das Ganze, wobei auch Präpositionen beiläufig thematisiert werden. Alles ist gut zu erkennen und es gibt keinen störenden Hintergrund oder andere Details, die die Aufmerksamkeit auf sich lenken. Es ist ein Pappbilderbuch, welches Kinder in die Welt der Bücher einführt und welches zum Benennen und erstem Sprechen und Erzählen animiert. Schön ist, dass die Gegenstände hier in einem kleinen Rahmen mit der Minimaus gezeigt werden und nicht zusammenhangslos auf den Seiten präsentiert werden, so dass es sich von den vielen Bilderbüchern für die Kleinsten abhebt, die auf bunten Seiten einzelne Gegenstände präsentieren. Die Hintergründe in diesem Buch sind weiß. Es geht also wirklich immer nur darum, was die Minimaus gerade wieder erkundet. Farben können natürlich trotzdem benannt werden, denn die Gegenstände sind natürlich nicht farblos.

Minimaus entdeckt das Haus“ ist ein tolles Buch für die kleine Buchentdecker. Ich freue mich ganz besonders, dass es diese Bücher nun beim Oberstebrink Verlag gibt, denn so haben noch viele Kinder die Möglichkeit Minimaus ihren schönen Kindheitserinnerungen hinzuzufügen.

Minimaus entdeckt das Haus von Helmut Spanner, Oberstebrink Verlag, ISBN: 978-3-96304-002-3, 7,95€

Rezension: Rotzhase und Schnarchnase

Im Wald leben die unterschiedlichsten Tiere. Die einen sind nett und suchen die Freundschaft, während andere ständig grummelig sind und sich auch nicht unbedingt freundschaftlich verhalten. Hase ist so ein schlecht gelaunter Zeitgenosse. Wenn seine Wintervorräte alle sind, bedient er sich einfach heimlich bei Bär. Als er sieht mit welcher Freude Bär einen Schneemann baut, beschließt er einen viel größeren zu bauen und belehrt Bär über ihre Fehler.

Doch dann kommt noch Wolf hinzu und dieser ist ebenfalls hungrig und hat es auf den Hasen abgesehen. Da lernt Hase schnell, dass es gut ist, wenn man jemanden hat, auf den man zählen kann…

Welches Thema kommt bei den Kindern an?

Laut Klappentext ist dieses Buch eine Geschichte über „Schneemänner, Freundschaft und die beste Möhre“. Ja, auch ich, hätte die Beziehung zwischen Bär und Hase hervorgehoben (mich irritiert übrigens, dass vom Bär gesprochen wird, dieser aber offensichtlich weiblich ist. Warum heißt es dann nicht Bärin? Für mich klingt Bär und sie in einem Zusammenhang komisch). Hase ist zunächst nicht sonderlich nett, aber Bär hilft ihm trotzdem und erkennt selbst die schrumpelige Möhre vom Hasen als nette Geste an. Am Ende entwickelt sich tatsächlich von beiden Seiten eine Freundschaft. Diese Thematik geht jedoch durch die langen, ausführlichen Gespräche der Tiere über andere Dinge bei Kindern unter. Das Buch hat Bücherwürmchen tatsächlich über das Lesen hinaus beschäftigt, aber dabei ging es nie um die Beziehung und die Kommunikation zwischen den Tieren. Er fragte sich vielmehr, was es mit der Schwerkraft wirklich auf sich hat (über die sich der Hase lang und breit auslässt) und warum der Wolf Vegetarier werden möchte. Interessanterweise hat er, obwohl er sonst in viele seiner Sätze  und ausgedachten Lieder Wörter wie „Pups“ und ähnliches unterbringen muss, kein einziges Wort dazu gesagt, dass der Hase seine Kötel frisst. Das hat mich wirklich verwundert. Ich fand nämlich, dass dieses Thema ebenfalls etwas zu ausführlich in dem Buch behandelt wurde. Das Gespräch darüber zieht sich über mehrere Seiten.

Ein Buch für Erstleser?

Interessant sind das Format und die Aufmachung des Buches. Das Format ist relativ klein, kleiner als die meisten Kinderbücher. Die Seiten sind allerdings wie Bilderbuchseiten gestaltet. Die Bilder gehen entweder über die gesamte Doppelseite oder es befinden sich auf beiden Seiten Bilder. Der Text fügt sich in die Bilder mit ein, wobei die Textmenge pro Seite ebenfalls der Menge bei einem Bilderbuch entspricht. Dennoch ist dies ein Buch „zum ersten Selberlesen“ wie es im Klappentext heißt, wofür wiederum das Format des Buches spricht. Und ja, ich denke auch, dass sich das Buch an sich für Erstleser eignet, wenn man sich den Text pro Seite anschaut. Allerdings hat das Buch um die 100 Seiten, so dass es für einen Erstleser doch schon eine Menge Text ist. Sicherlich muss man nicht alles am Stück lesen, aber das Buch hat keine unterteilten Kapitel, sondern erzählt nur eine Geschichte. Es ist also doch einiges für Erstleser zu bewältigen.

Herrliche Illustrationen

Die Bilder in dem Buch finde ich klasse. Es sind keine bunten Bilder, sondern es wird nur schwarz, weiß und türkis benutzt. Das macht aber überhaupt nichts aus. Mehr Farben hätten das Buch auch zu unruhig gemacht. Richtig gelungen sind die Tiere mit ihren Gesichtsausdrücken. Wirklich herrlich gemacht! Als ich Bücherwürmchen fragte, was ich denn über das Buch schreiben könnte, hob er den lustig gezeichneten Wolf hervor. Er versuchte auch, so gierig wie dieser zu gucken.

Es gibt ein paar Punkte, die ich kritisch angemerkt habe, dennoch hat uns das Buch insgesamt durchaus gefallen. Bücherwürmchen hat es schon zwei Mal gelesen. Er ist aber auch kein Leseanfänger mehr. Das Buch eignet sich aber durchaus auch zum Vorlesen.

Rotzhase & Schnarchnase – Möhrenklau im Bärenbau von Julian Gough und Jim Field, übersetzt von Gesine Schröder, Magellan Verlag, ISBN: 978-3-7348-2820-1, 12€

Rezension: Ich und die Fußballgang

In diesem Jahr ist wieder Fußball-WM. Ein Ereignis, auf das sich viele kleine und große Fußballfans freuen. Und da sind natürlich auch wieder Bücher, in denen es um dieses beliebte Hobby geht, besonders angesagt.

An zwei Tagen haben wir den Sammelband „Ich & die Fußballgang“, welcher die Bände „Alles Vollpfosten“ und „Total verballert“ enthält, durchgelesen. Teilweise haben wir dem Bücherwürmchen das Buch vorgelesen, aber den Großteil hat er dann wieder morgens vor der Schule gelesen. Das Buch hat uns viel Spaß gemacht und schnell war dem Bücherwürmchen klar, wer in dem Buch richtig blöd ist und an wessen Talent er glaubt. Onkel Hajo ist ein großer Angeber und Bens Cousins Fabi und Moritz sind auch nicht viel besser. Sie halten viel von sich und ihrem Fußballverein FC Hintertulpingen, bei dem Onkel Hajo Trainer ist. Für Ben ist kein Platz in dem Verein, denn Onkel Hajo findet ihn zu unsportlich. Ben spielt trotzdem gerne Fußball und er stellt eine ungewöhnliche Mannschaft mit seinen Freunden auf, die von Oma Lou trainiert wird. Und mit dieser Mannschaft möchten Ben und Oma es Onkel Hajo und seinem Team zeigen… Egal, wie Ben und seine Mannschaft sich angestellt haben, Bücherwürmchen war überzeugt davon, dass sie gut Fußball spielen können und den FC Hintertulpingen fand er richtig blöd. Die Sympathien waren also schnell verteilt und so wurde aufgeregt mit Ben mitgefiebert und seiner Mannschaft die Daumen gedrückt. Ob das am Ende gereicht hat?

Kindlicher Ich-Erzähler

Ich-Erzähler ist Ben. Er erzählt, wie es ihm gerade einfällt. Mit längeren und kürzeren Sätzen. Nicht alle Sätze sind vollständig, manche sind eher Gedanken. Auch nicht-existente Wörter kommen teilweise in ihnen vor, z.B. die Steigerung von leider („leiderer“). Das stört hier in diesem Buch aber überhaupt nicht, denn man nimmt es als authentisch wahr. Gerade die kurzen Sätze und Gedanken sind von Kindern gut zu erfassen.

Sehr übersichtliche Kapitel

Von der Schriftgröße her ist es kein Erstlesebuch mehr, dennoch wendet es sich an Kinder, die noch dabei sind das Lesen zu erlernen bzw. dieses zu festigen. Die Kapitel, die sich an Zeitabschnitten orientieren („Sonntagnachmittag“ oder „30 Sekunden später“), sind sehr übersichtlich. Teilweise erstreckt sich ein solches Kapitel lediglich über eine Seite und auf der anderen Seite der Doppelseite beginnt bereits das nächste Kapitel. So hat kein Kind das Gefühl von der Textmenge überfordert zu sein und ohne es zu merken, wird ein Kapitel nach dem anderen gelesen. Auflockernd und motivierend sind außerdem die kleinen Comicszenen, die sich auf vielen Seiten befinden, und die zur Geschichte dazugehören. An ihnen haben Kinder oft besonders viel Spaß.

Thema Fußball für kleine Lesemuffel

Ben und seine Freunde sind auf den ersten Blick nicht besonders cool, dennoch glaube ich, dass sich viele Kinder mit ihnen identifizieren können. Sie sind sympathisch und halten zusammen. Und sie spielen Fußball, auch wenn sie keine kleinen Fußballstars sind. In einer solchen Lage werden sich viele Kinder befinden. Fußball und kleine Comic-Szenen können zudem vielleicht sogar kleine Lesemuffel zum Lesen bringen. Uns hat das Buch auf jeden Fall gefallen und wir können es weiterempfehlen.

Ich & die Fußballgang – Fußballgeschichten (Sammelband) von Antje Szillat und Susanne Fröhlich (Illustrationen), Coppenrath Verlag, ISBN: 978-3-649-62701-2, 10€

 

Pixi-Kostüm

Seit über einem Jahr weiß Bücherwürmchen schon, wie er sich dieses Jahr Karneval verkleiden möchte. Und er ist tatsächlich das ganze Jahr dabei geblieben, was mich ehrlich gesagt, überrascht hat.

Er wollte Pixi (aus den Pixibüchern) werden. Dafür haben wir uns die Bilder auf den Pixibüchern ganz genau angeschaut. Besonders viel oder komplizierte Sachen braucht man für das Kostüm eigentlich nicht, aber es bedurfte dann doch einiges an Aufwand alles zusammenzutragen. Allein die blaue Leggings war in keinem ortsansässigen Geschäft aufzutreiben. Das Tuch mit den großen weißen Punkten habe ich letztendlich selber gemacht (rot gefärbt und dann weiße Punkte drauf gemalt – das Malen musste ich einige Male wiederholen bis die Farbe vernünftig deckte), Gürtel und Tasche aus Filz waren in der Herstellung kein Problem und als Mütze musste eine Weihnachtsmütze herhalten, bei der wir den weißen Bommel abgeschnitten haben. Das grüne Oberteil habe ich zufällig in einem Geschäft im Angebot gesehen und es ein paar Nummern zu groß gekauft, damit es auch, wie Pixis Mäntelchen, schön lang ist. Als rote Stiefel bekommt Bücherwürmchen rote Socken von mir angezogen. Damit man ihn besser als Pixi erkennt, habe ich ihm noch ein Pixischild, wie man es von den Büchlein kennt, aufgenäht.

Morgen wird das Kostüm dann in der Schule angezogen. Er hatte es aber auch schon auf einer Kinderkarnevalsveranstaltung an und dort direkt mal den zweiten Platz beim Kostümwettbewerb gewonnen. Toll, oder? Allerdings muss ich wohl zugeben, dass ihn die Juroren dort für einen Zwerg gehalten haben, aber egal, Hauptsache, dass Kostüm kommt an, so dass Bücherwürmchen es gerne trägt.

Er hat übrigens auch schon einen Kostümwunsch für das nächste Jahr: Das Sams. Mal gucken, ob er dabei ebenfalls bleibt… Also, wer einen alten Taucheranzug hat, immer her damit 😉

Rezension: 32 Bild-Aktionskarten Interkulturelles Lernen

Letztes Jahr habe ich euch „Das Wimmelbuch der Weltreligionen“ vorgestellt. Es ist ein tolles Wimmelbuch, in dem man viel entdecken kann, welches aber auch zu Gesprächen anregt. Es nur als „normales“ Bilderbuch zu nutzen, wäre schade, denn es steckt eine ganze Menge in dem Buch drin.

Möchte man mit Kindern tiefer in das Buch und die komplexe Thematik eintauchen, so können die „32 Bild-Aktionskarten – Interkulturelles Lernen“ eine Hilfe sein.

Es gibt drei verschiedene Arten von Karten, allen gemein ist aber, dass sie jeweils einen kleinen Bildausschnitt aus dem Wimmelbuch zeigen, mit dem man sich dann intensiver beschäftigen kann.

Ein genauer Blick auf Aspekte der Religionen

Die Idee alleine finde ich wirklich klasse. Man schaut genauer hin, sucht sich interessante Sachen aus dem Buch heraus, erklärt sie genauer, spricht darüber und nähert sich Traditionen und Bräuchen durch kleine Aktionen an. Da die Karten nur einen kleinen Ausschnitt zeigen, wird die Aufmerksamkeit sehr gut auf ein bestimmtes Thema gelenkt. Einzelne Aspekte dieses Themas werden dadurch von den Kindern überhaupt erst wahrgenommen. Im großen Wimmelbuch geht so manches Detail schnell mal verloren.

Welche Arten von Karten gibt es?

Es gibt Bildkarten, Aktionskarten und Projektkarten.

Bildkarten

Die Bildkarten sind auf der Vorder- und Rückseite mit Bildausschnitten bedruckt. Sie dienen als Gesprächsanlässe (anregende Fragen werden auf der Didaktikkarte mitgeliefert) und Einstieg in ein Thema, können aber natürlich auch mit den anderen Karten und Projekten kombiniert werden. Rituale, Feste, Symbole und ähnliches wird hier den Kindern nahe gebracht.

Aktionskarten

Die Aktionskarten zeigen auf der Vorderseite ebenfalls ein Bild aus dem Wimmelbuch, mit dem man natürlich genauso verfahren kann, wie mit den Bildkarten. Auf der Rückseite eine kleine Aktivität. In übersichtlichen Punkten werden Förderziele, Materialien, Gestaltung, Varianten und zusätzliches Wissen genannt. Die Aktivitäten können kleine Spiele oder Basteleien sein, die sich ohne großen materiellen und zeitlichen Aufwand durchführen lassen. Zwar passen alle Spiele zu den Bildern, aber dennoch vertiefen sie für mich nicht unbedingt in jedem Fall den Inhalt des Bildes. Ich finde die Ideen als Einstieg und Impuls dennoch gut, allerdings wäre es in der Praxis wichtig, dass man über die Aktionskarte hinaus Gespräche führt, weitere Aktionen durchführt oder ähnliches. Als Bausteine eines Projektes eignen sich alle Aktionskarten.

Projektkarten

Auf der Rückseite der Projektkarten wird beschrieben, wie man zu den Bildern, auf der jeweiligen Vorderseite arbeiten kann. Es gibt Ideen zum Einstieg und zu kleinen Aktionen. Schrittweise werden kleine Projekte vorgestellt. Auch hier lässt sich alles gut umsetzen.

Im beiliegenden Heft und auf den Didaktikkarten wird auch auf die wichtige Atmosphäre und die äußere Gestaltung kultureller und religiöser Projekte eingegangen.

Die Karten lassen sich auch ohne das Wimmelbuch einsetzen. Man muss es für den Gebrauch der Karten auch nicht kennen, aber gerade, wenn man dabei ist eine Religion näher kennen zu lernen, ist es vielleicht auch schön, mehr von ihr zu sehen oder Gemeinsamkeiten auf den Seiten im Wimmelbuch zu entdecken.

Praktische Karten

Die Karten sind stabil und abwischbar, so dass eine lange Haltbarkeit gewährleistet ist. Dadurch, dass sie sich alle in einem Karton befinden, kann man ohne Probleme die gewünschte Karte hinausnehmen. Die Karten sind durchnummeriert, so dass man nicht lange nach einer Karte suchen muss. In einem kleinen Kreis kann man die Karten gut gemeinsam betrachten. Dennoch fände ich es schön, wenn die Karten noch etwas größer wären, so dass man sie z.B. auch in einem Kamsihibai (im DIN A4-Format) präsentieren kann. Je nach Gruppengröße wäre das manchmal hilfreich.

Die Karten sind für einen Einsatz im Kindergarten bestimmt. Ich denke aber, dass man sie auch problemlos in der Grundschule einsetzen kann. Manchmal kann man vielleicht noch einen weiteren Schwierigkeitsgrad hinzufügen, aber grundsätzlich kann  man vieles auch genauso übernehmen, wie es hier vorgeschlagen wird.

Mir gefallen die Karten gut. Man bekommt einige gute Anregungen für den Einsatz in Kindergruppen.

32 Bild-Aktionskarten – Interkulturelles Lernen – Leben, glauben, feiern in den 5 Weltreligionen von Nanna Neßhöver, Anna Wills, Nora Tomm, Beltz Verlag, ISBN: 978-3-407-72749-6, 29,95€

Vorlesen: Das Häschen und die Rübe

Dieses Mal habe ich mir zum Vorlesen im Kindergarten das Buch „Das Häschen und die Rübe“ ausgesucht.

Eine Geschichte rund ums Teilen

Es ist Winter und Schnee liegt. Die Tiere haben Hunger und machen sich auf die Suche nach etwas Essbarem. Das Häschen findet zwei Rüben, von denen es eine verspeist. Die andere Rübe bringt es seinem Freund dem Eselchen vorbei, damit auch dieser etwas zu essen bekommt. Da das Eselchen nicht zu Hause ist, legt Häschen ihm die Rübe einfach hin. Eselchen ist selber auf Futtersuche und findet Kartoffeln. Da es nun bereits etwas zu essen hat, gibt es die Rübe an Lämmchen weiter. Doch auch dieses ist nicht zu Hause. Am Ende landet die Rübe wieder beim Häschen. Es freut sich, dass ein Freund ihm diese vorbeigebracht hat, nimmt das Geschenk an und lässt sich die Rübe schmecken.

Zum Einstieg in das Buch durften die Kinder die teilnehmenden Tiere aus einer Schatztruhe heraus holen. So wurden sie schon einmal mit den Figuren aus dem Buch bekannt gemacht und durften selber aktiv werden.

Beim Vorlesen haben einige Kinder die Struktur der Geschichte gut erkannt und konnten so bereits ergänzen, wie es wohl weitergehen würde.

Das Buch eignet sich ebenso wie das letzte vorgelesene Buch „Es klopft bei Wanja in der Nacht“ dazu, die Geschichte von oder mit den Kindern selber nachzuerzählen. Die Spielfiguren können dabei das Erzählen hervorragend unterstützen, insbesondere wenn man sie in der richtigen Reihenfolge aufstellt.

Geschichte nachspielen

Ich habe mich aber in diesem Fall nicht für das Erzählen entschieden, sondern dafür die Geschichte von den Kindern nachspielen zu lassen. Die Kinder trauen sich zwar nicht unbedingt etwas dabei zu sagen, aber den Ablauf kann man dennoch gut darstellen. Ich habe es so gemacht, dass vier Kinder sich mit den Spielfiguren in die Ecken des Raumes gestellt haben. Sie haben die Häuser bzw. Ställe der Tiere verkörpert. Auf diese Weise wussten alle, wo sie  hingehen mussten und man konnte gleichzeitig mehr Kinder in das Spiel mit einbeziehen. Für das Futter der Tiere habe ich ein paar Sachen genommen, die ich aus unserer Kinderküche zusammengesucht habe. Das entspricht dann zwar nicht immer direkt den Sachen aus der Geschichte, aber wenn man den Kindern kurz sagt, was es darstellen soll, dann ist das überhaupt kein Problem.

Viele Kinder möchten sich immer an solchen Sachen beteiligen. Ich versuche immer unterschiedliche Kinder dran kommen zu lassen und viele Aufgaben zu finden, aber das ist auch nicht in jedem Fall möglich. Wenn man genügend Zeit hat, lässt sich diese kurze Geschichte auch zwei Mal nacheinander spielen, wobei die Kinder dabei aktiver werden und immer mehr selber gestalten.

Das Häschen und die Rübe von Roswitha Grüttner, Der KinderbuchVerlag (Beltz), ISBN: 978-3-407-77191-9, 6,95€